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30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sternstunde des Operngesangs, 10. Januar 2000
Von Ein Kunde
Diese 1968 entstandene Aufnahme zeigt uns Joan Sutherland (die damals bereits ein Weltstar war) und den jungen 33-jährigen Luciano Pavarotti als wahres Traumpaar der Oper. Joan Sutherland singt die Partie der Marie mit einer Begeisterung und stimmlicher Perfektion, dass es einen beim Zuhören regelrecht mitreißt, wenn sie die Hymne des Regiments "La la la .... Chacun le sait, chacun le dit" anstimmt. Dass sie jedoch auch die leisen Töne beherrscht und anrühren kann, beweist sie beim Abschiednehmen wenn sie "Il faut partir!Adieu!" singt. Und erst Luciano Pavarotti! Diese Rolle kommt seiner hellen, schlank geführten Stimme voll entgegen. Besonders faszinierend ist der "schwebende, silbern schimmernde" Klang seiner Stimme, deren Höhen zu der damaligen Zeit scheinbar unbegrenzt waren. Seine hohen C`s in "Ah! mes amis, quel jour de fâite! .... Pour mon âme..." schießt er ab wie Silvesterraketen und klingt dabei doch vollkommen unangestrengt. Die anderen Sänger dieser Aufnahme fügen sich in dieses hohe Niveau nahtlos ein. Der Kauf dieser Aufnahme kann nur wärmstens empfohlen werden und nicht nur wegen der hervorragenden Sänger, sondern auch wegen der einfachen aber trotzdem herrlichen Melodien, die Donizetti geschrieben hat. Zu unrecht wurde diese Oper oftmals als "kriegsverherrlichend" kritisiert. Man muß schon mehr als naiv sein, um sich dieser Meinung anzuschließen. Donizetti wollte eine gute Oper schreiben. Das ist ihm mehr als gelungen. Auch für Einsteiger in die Opernmusik sehr zu empfehlen!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geburt eines Traumpaars, 13. Dezember 2008
Von 
vully "vully" (Neuhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Um zu verstehen, wie spektakulär diese Gesamtaufnahme zum Zeitpunkt ihrer Entstehung 1967 auf Publikum und Kritik gewirkt hat, muss man sich die damalige Situation vergegenwärtigen:

Trotz der Bemühungen von Maria Callas, Leyla Gencer und eben Joan Sutherland waren die meisten Opern von Donizetti - außer Lucia di Lammermoor, Don Pasquale und vielleicht noch dem Liebestrank - weitgehend unbekannt.

Die Sutherland selbst befand sich auf einem ersten Höhepunkt ihres Ruhms, war weltweit als Königin des Belcanto unterwegs und ständig auf der Suche nach neuen Rollen und Herausforderungen, hatte aber für dieses Repertoire noch nicht den idealen Partner gefunden. Dann engagierte sie für eine Tournee durch die USA und Australien 1965 einen jungen italienischen Tenor, der gerade dabei war, sich v. a. als Rodolfo in La Bohème einen Namen in Europa zu machen - Luciano Pavarotti.

Als die Decca ihn zwei Jahre später für die Rolle des Tonio neben seiner Gönnerin engagierte, war nicht nur ein neuer Tenorstar geboren. Es war auch die Geburtsstunde des neuen Traumpaars für die nächsten 20 Jahre und fast ebenso viele Operngesamtaufnahmen.

Und nie wieder klangen die beiden Sänger so frisch und engagiert wie in Donizettis scheinbar so harmloser Militärburleske:

Sutherland ist eine entzückende, einmalig sichere und virtuose Marie, allenfalls - z. B. im Vergleich mit Natalie Dessays urkomischen Trampel - ein bisschen zu vornehm.

Und Pavarottis ist als Tonio ein wunderbar männlicher Naturbursche. Die berüchtigten neun (!) hohen C der Arie "Pour mon âme" schmettert er mit einer Selbstverständlichkeit heraus, als könne er das noch beliebig oft wiederholen. Die Stimme ist von einer kernig-metallischen Strahlkraft, und spricht doch hinreißend leicht an. Wer wollte da über das etwas unidiomatische Französisch mäkeln?

Der Rest des Ensembles begleitet die beiden Fixsterne mit Spielfreude und -witz, nur dem Dirigenten Richard Bonynge würde man manchmal etwas mehr Schwung wünschen.

Und so kann man diese Wiederveröffentlichung zum günstigen Preis nur wärmstens begrüßen - nicht nur als Alternative und Ergänzung zu der köstlichen DVD der Londoner Produktion mit Dessay-Florez.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt, 19. August 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine der schönsten Opern überhaubt und ein Ensemble auf dem Zenit ihrer stimmlichen Fähigkeiten. Ein Must-Have für alle Opernfans
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5.0 von 5 Sternen Wunderschön, 8. August 2013
Mit sechs Jahren war es die Stimme von Pavarotti, die mich zur Opernmusik gebracht hat. Ich wurde älter, er wurde älter... Irgendwann brach das Jahr 2000 an. Er betrieb großartig erfolgreiche Resteverwertung. Pavarotti & Friends, Waldbühnenkonzerte und ständig nessun dorma, irgendwann konnte er nicht mehr sitzen bleiben auf den hohen Cs. Wer ihn nur aus diesen Zeiten kennt, wird vielleicht nicht glauben, dass diese Aufnahme trotz Florez (und ich liebe auch ihn!) für mich die großartigste Aufnahme ist und im Übrigen eine von zwei Aufnahmen von Pavarotti, die ich als unübertrefflich bezeichnen würde. Die Begründung dafür, dass Pavarotti auch im Jahr 2000 noch ein großartiger Sänger war. Ich brauche sie nur zu hören, und kehre zu meiner ersten Liebe zurück.

Objektiv betrachtet ist sie wohl nicht geeignet, wenn einem die Interpretation das wichtigste ist, man neue psychologische Tiefen entdecken möchte und eigentlich nur Wagner hört. Kann man sich allerdings auch ganz einfach nur über wunderschönes Singen freuen, wird man sie nicht wieder hergeben wollen.

Joan Sutherland singt ebenfalls eine ganz zauberhafte Marie und ist wie so häufig wundervoll. Ihre Schwächen in der psychologischen Durchdringung der Figuren spielen hier eben keine Rolle. Pavarotti singt überzeugend den jungen, unerfahrenen Naturburschen. Er singt weniger elegant als Florez, aber schmissiger. Bei der berühmten Arie strömen die hohen Cs nur so aus ihm heraus, wie ein natürliches Ergebnis der unerschöpflichen Freude. Für mich - trotz starker Konkurrenz - die Referenzaufnahme.
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5.0 von 5 Sternen Ein Stück Geschichte, 21. Juli 2013
Wenn ich einem Opernlaien eine Gesamteinspielung empfehlen müsste mit dem Ziel ihn für die Oper zu begeistern, dann wäre es wohl diese Regimentstochter in Starbesetzung. Donizettis komisches Meisterstück ist relativ kurz, verlangt virtuose Gesangsleistungen, und ist voll von wunderbar schmissig-militärischen Melodien. Auch gehen Donizetti Opern, aufgrund der häufigen melodischen Wiederholungen innerhalb eines Stücks schneller ins Ohr als beispielsweise die langen Melodiebögen eines Puccinis, deren Genialität man oft erst beim x-ten mal Hören vollends erfasst.
Zur hier vorliegenden Aufnahme: Für das Aufnahmejahr (Juli 67) ist die Soundqualität hervorragend, und auch auf einer anständigen Hifi-Anlage noch sehr zu genießen. Das Beiheft enthält einen einführenden Aufsatz, ein par Bilder einer Live-Aufführung selbiger Oper, und das Libretto auf Französisch mit englischer Übersetzung. Man mag bemängeln dass bei früheren Decca-Releases auch noch eine deutsche Übersetzung dabei war; dafür ist diese Ausgabe aber deutlich preiswerter, und das Englisch tut es auch.
Zur Protagonistin: Sutherland singt eine technisch einwandfreie Marie; stimmlich erleben wir sie hier noch in ihrer Blütezeit. Die Triller und Koloraturen sind von atemberaubender Perfektion, und Sutherland dringt hier mit beeindruckenden Spitzentönen in die Sopran-Stratosphäre vor (bis zum E). Ihr Französisch ist überraschend idiomatisch. Eine kleine Schwachstelle ist vielleicht, dass durch ihre mühelose Darbietung ein wenig Distanz zur Rolle entsteht, und sie etwas weniger dramatisch involviert wirkt als beispielsweise eine Beverly Sills. Dies ist aber nur ein minimaler Schönheitsfehler, zumal er auf einem individuell verschiedenen, subjektiven Eindruck beruht.
Was Pavarotti als Tonio angeht möchte ich den Titel meiner Rezension aufgreifen: Was er hier abliefert ist schlicht und ergreifend Geschichte. Immer wenn Pavarotti in der Anfangszeit seiner Karriere irgendwo den Tonio gab, löste er Begeisterungsstürme aus, und dies ist eine der wichtigsten Rollen, die ihm in erster Instanz zum Ruhm verhalfen. Jeder der sich an dem massenwirksamen Spektakel der 3 Tenöre stört, oder auf die (zugegebenen grauenhaft geschmacklosen) Pavarotti-and Friends Konzerte verweist wenn es um den "Jahrhunderttenor"(Karajan) geht, möge zu dieser Aufnahme greifen und einen vokal gänzlich unverbrauchten Pavarotti erleben. Mit glanzvoller, jugendlicher Stimme die in ihrem inhärenten Wohlklang wohl unübertroffen ist, liefert er eine fast perfekte Leistung ab. Das "fast" bezieht sich auf sein "Französisch" dass er schon sehr arg radebricht. Nur gut dass es hier um eine Buffa-Oper geht, wo ein bisschen Italo-französisch nicht weiter stört. Wäre der Stoff dramatischer Natur, könnte das dem Vergnügen Abbruch tun, aber wer interessiert sich noch für sprachliche Feinheiten, wenn am Ende der ersten CD die berühmte Arie "A mes amis" ertönt - aufgrund ihrer 9 hohen Cs innerhalb kaum mehr als einer Minute die ultimative Probe für jeden Tenors. Und die Selbstverständlichkeit mit der Pavarotti diese hohen Cs "raushaut" lässt einen den Atem anhalten. Nach dem letzten spektakulären Ton will man aufstehen und klatschen (Ja, ich gerate ins Schwärmen). Gewiss gibt, und gab es Tenöre die hier ebenso sicher singen (Florez/Kraus/Brownlee...), aber Pavarottis hohe Töne haben ein gewisses silbrig durchschlagendes Etwas, dass sie deutlich von der Konkurrenz abhebt. Als man seine Stimme einmal akustisch analysierte, stellte man besonders prominente Obertöne, und eine extrem hohe Dichte im oberen Stimmregister fest, was den elektrisierenden Effekt erklären könnte. Aber auch in der wunderschönen Arie "pour me rapprocher de Marie", die einen innigeren Ausdruck verlangt, überzeugt Pavarotti mit perfektem Legato, und schöner Tonführung. Kurzum ein Denkmal eines der größten Tenöre des 20ten Jahrhunderts.
Den Sulpice singt Spiro Malas mit kernigem Charakterbass rollendeckend. Man nimmt ihm den alten knorrigen Sergeant sofort ab.
Sinclair ist als Marquise absolut in Ordnung. Allerdings ist ihre Aussprache etwas überzogen, und mir persönlich fehlt ein wenig die komische Absurdität, die die Figur als Karikatur auf den Adel eigentlich ausmacht.
Der oftmals zu unrecht kritisierte Bonynge, leitet das Orchester tadellos, und erzeugt ein harmonisches Gesamtbild dass nur ein französischsprachiger Chor noch verbessern hätte können. Hörenswert: Die Ouvertüre!
Abschließend will ich noch anmerken dass man die Oper auf den ersten Blick als kriegsverherrlichend und -verharmlosend auffassen könnte, aber es ist nunmal ein komisches und patriotisches Stück dass man in dieser Hinsicht natürlich nicht ernstnehmen darf. Diese Aufnahme ist Referenz, und lässt uns erahnen welches Privileg denjenigen zuteil wurde die bei den Sutherland-Pavarotti Regimentstöchtern im Saal sitzen konnten. Ob für den Laien, oder die Opernsammlung des Conaisseurs: Umbedingte Empfehlung!
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5.0 von 5 Sternen Sensationelle sängerische Konstellation, 12. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was für eine Aufnahme! Und wie bedauerlich, dass die meisten der Donizettiopern nicht präsenter auf den Spielplänen der Bühnen zu finden sind. Gerade die Regimentstochter ist ein gefundenenes Fest für wirklich begabte Belcantosänger und mit dem Traumpaar Sutherland/Pavarotti sind die beiden Hauptpartien hier doch aufs trefflichste besetzt. Die Sutherland war in den sechzigern und siebzigern des 20. Jahrhunderts eine - wenn nicht gar DIE - Königin des Belcanto, die eine ganze Menge dazu beigetragen hat, gerade die vergessenen Opern Donizettis wiederzubeleben. Pavarotti war ihr da wie auch anderswo immer ein Begleiter und Mitsänger auf stimmlicher Augenhöhe. Wie wundervoll und leicht klingt bei ihm die durchaus vertrackte Partie des Tonio, an deren 9 C's in einer Arie sich so mancher Sänger stimmlich und virtuos die Zähne ausbeißen mag. Richard Bonynge ist vielleicht wirklich etwas zu betulich in seiner Lesart der Partitur, insgesamt iet aber auch gerade durch die durchdacht gearbeiteten Dialogstellen eine sehr lebendige Aufnahme entstanden, die ihren Platz in der Hall of Fame der Operndiskografie auf Immer sicher haben wird.
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5.0 von 5 Sternen La Fille du Regiment, 5. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hervorragende Aufnahme. Die sonnengoldene Stimme Pavarottis (Hohes c) lässt keine Wünsche offen. Auch die übrigen SängerInnen hervorragend, besonders Dame Sutherland. Kann ich nur empfehlen.
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