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Dolores
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Oktober 2008
Jaja, auf BOHREN & DER CLUB OF GORE war schon immer Verlass. Schon seit ewigen Jahren steht das Mülheimer Jazz-Quartett für musikalisches Kopfkino auf allerhöchstem Niveau. Mit beeindruckenden Frühwerken wie "Gore motel" oder "Sunset mission" avancierten BOHREN zu den Pionieren eines Musik-Genres, das es eigentlich gar nicht gibt. Der Sound basierte auf äußerst schleppendem, atmosphärisch dichtem Bar-Jazz im Stile der Kult-Serie TWIN PEAKS und kam über die gesamte Spielzeit ohne Gesang aus. Der Doom-Jazz war geboren !!! Mit ihrem 2002 veröffentlichten Album "Black earth" gelang BOHREN dann ein wahrhaftes Meisterwerk der musikalischen Klangkunst, dass selbst bis heute keinen Deut seiner unheilvollen und schauderhaft schönen Grusel-Atmosphäre eingebüßt hat. Tieftraurige und pechschwarze Nummern wie "The art of coffins" , "Destroying angels", "Constant fear" oder "Maximum black" (geht's eigentlich noch deutlicher?) rangierten allesamt auf Soundtrack-Niveau und bescherten jedem Hörer angespannte, von Alpträumen jäh unterbrochene Kopfhörer-Nächte. Der Nachfolger "Geisterfaust" war hingegen viel sperriger, unnahbarer und hievte die musikalische Monotonie des BOHREN-Sounds auf ein neues Level. Die Instrumente (z.B. das Saxophon) wurden minimalistischer eingesetzt, die Songs wurden dafür langatmiger und überstiegen nicht selten die 20-Minuten-Marke. Selbst als bekennender BOHREN-Fan benötigte man schon Nerven wie Drahtseile, um von dieser unnachgiebig nach unten driftenden Gefühlsspirale nicht komplett mitgerissen zu werden. Zu "Geisterfaust" konnte es unmöglich eine Steigerung geben. Das war sicher, wie das Amen in der Kirche...
Auf ihrem neuen Album "Dolores" hat die Band ihren Sound daher wiederum etwas "zurückgenommen" und vermehrt an atmosphärischen Kleinst-Details gearbeitet. Dabei sind BOHREN & DER CLUB OF GORE ihrer musikalischen Marschrichtung jedoch beinahe komplett treu geblieben. Wie bereits seine Vorgänger, so ist auch "Dolores" sicherlich nichts für Leute mit schwachem Nervenkostüm...und speziell allen suizidgefährdeten Personen "da draußen" sei von dieser Scheibe deutlich (!) abgeraten. Denn neue Songs wie "Schwarze Biene" , "Still am Tresen" oder der sensationelle Album-Opener "Staub" bieten wieder absolut grandiosen Doom-Jazz in Vollendung, der jeden Hörer auf eine rund 60minütige Traumreise schickt. Hierbei ist der Begriff "träumen" jedoch nicht mehr ausschließlich negativ behaftet. Im Gegenteil, denn einige der neuen BOHREN-Songs ("Karin" , "Unkerich" oder "Faul") wurden vergleichsweise luftig arrangiert und versprühen daher beinahe schon positive Vibes. Es sind diese wunderbar feinfühligen Melodien, die den Hörer phasenweise glauben lassen, ein Licht am Ende des Tunnels erkennen zu können. Etwas aus dem er Kraft schöpfen kann. In diesen Momenten kann die Band ihr durchweg Moll-lastiges Korsett kurzzeitig abstreifen und bewegt sich beinahe schon in musikalischen Sphären, in der sich Klangkünstler wie z.B. SIGUR RÓS ansonsten tummeln. Insofern ist "Dolores" sicherlich das zugänglichste Album der Band-Historie, ohne dabei auch nur ansatzweise am Mainstream zu kratzen.
Alles in allem bietet dieser intensive 10-Tracker eigentlich genau das, was man von dieser etwas sonderbaren Combo erwarten konnte. Ein kleines aber feines Meisterwerk, das definitiv nicht für schmalbrüstige Einmalhörer geeignet ist, und welches vor allem unterm Kopfhörer seinen gesamten Charme voll ausspielen kann. Alle Fans haben "Dolores" eh schon im Schrank stehen...allen anderen rate ich, sich unbedingt mal mit dieser Scheibe zu beschäftigen. Entdeckt diese meditative Finsternis, mit jeder Faser deines Körpers spürbar. Furcht erregend und betörend zu gleich. Selten war Tagträumen sooo schön !!!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Oktober 2008
Also mal ehrlich; wer hätte gedacht, daß der Club nach Geisterfaust noch weiter musizieren würde? Wenn, dann hätte das Ergebnis lediglich ein unbeschriebener Rohling sein müssen! Aber falsch gedacht! Was folgt ist unverkennbar eine Rückkehr zu alter Stärke, nur das die Musik jetzt einen kräftigen sakralen Touch erhalten hat; eine Kirchenorgel ist eingebettet worden. Das gibt der Musik einen völlig neuen Aspekt. Alles klingt sehr erhaben, abgeklärt, unglaublich tief --- und das Tenorsaxofon ist zurückgekehrt nur um die allgegenwärtige Trauer noch zu verstärken. Ich bin hin und weg und freue mich schon aufs Gebäude 9. A must have!!!....hoffentlich auch mit Vocoder
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. August 2009
Bei B. & the club of Gore ist der Schlagzeuger eine arme Sau - das weiß man, wenn man die Musik kennt, das Tempo bewegt sich nämlich bei 5-30 bpm :-). Ich bin durch eine Rezension im Radio darauf aufmerksam geworden. Diese Musik beruhigt notorisch hektische Geister (wie mich) auf eine wunderbare Weise. Nach einem hektischen Tag sollte man sich eine halbe Stunde Dolores gönnen und schon ist man wieder runter. Als Depressiver ist diese Maßnahme aber wegen der ganz offensichtlichen morbiden Message zu überdenken. (Das gilt auch für die anderen Produkte von B&CoG und man ahnt, dass es sich mal um Metaller gehandelt haben könnte). Alles in Allem eine einzigartige Musik, die sich wohltuend vom Einheitsbrei des Mainstream abhebt. Super !
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Januar 2012
Ich hatte bis vor einem halben Jahr immer mal wieder was von Bohren...gehört, aber mich nicht weiter damit beschäftigt. und eines schönen Tages habe ich mal wieder dran gedacht und habe mir DOLORES bestellt. Und was da plötzlich in meine Ohren wollte, war schlichtweg unfassbar. Sicher, es ist keine Musik für schwache Nerven. Aber es ist Musik für Menschen, die nichts mit dem Alltagsschrott zu tun haben möchten und die ein radio nur für Nachrichtensender nutzen. Das ist große KUNST. Wer mal die Möglichkeit hat, B. live zu sehen, geht hin. So etwas habt ihr noch nicht erlebt. Und auch wenn man es nicht glauben mag, die Jungs sind trotz ihrer Musik nicht unkomisch. Liegt vielleicht daran, dass sie aus Mühlheim an der Ruhr kommen. Da kenne ich noch einen großen Künstler/Musiker.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Oktober 2008
Die neue Bohren ist meines Erachtens ein "Best-of" der dei Vorgängeralben. Soll heißen Melancholie, Düsternis, Melodien,Flächen, Saxophon(!)... alles ist hier vorhanden. Das macht sie, auch wenn ich mich schwer mit solchen Bezeichnungen tue, wohl zur besten Bohren Platte bis jetzt. Großartig!!!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. November 2010
Bohren haben ihren einzigartigen Stil mit dieser CD weiter untermauert. Da wo Sunset Mission jazzig abendlich, Black Earth dunkel-schwermütig und Geisterfaust reduziert und minimalistisch sind ist Dolores eine fast schon logische Weiterentwicklung im Klanguniversum der Herren aus dem Ruhrpott. Es gibt nicht einen einzigen Aussetzer bei den Liedern oder gar ein Stück im Mittelmaß. Alles spielt sich auf gewohnt hohem Level ab und es sei jedem Freund von stimmungsvoller ergreifender Musik eine absolute Kaufempfehlung ausgesprochen.
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