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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne und mitreißende Aufnahme mit einem �Winterreisendem�
Diese Version des Rheingolds von Karajan besticht durchaus auch heute noch durch ihre immensen Qualitäten. Karajans Entscheidung den Wotan mit dem „Winterreisenden" Fischer-Dieskau zu besetzen schien vor 30 Jahren einiges an negativer Publicity verursacht zu haben. 2003 hört man hier (überraschenderweise?!)) einen guten und sicheren Fischer-Dieskau...
Veröffentlicht am 27. Januar 2003 von Dantes

versus
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 1953er Mono-Mitschnitt mit Keilberth, aber klanglich mit großen Schwächen
Richard Wagner: Das Rheingold. Vorabend zum Bühnenfestspiel "Der Ring der Nibelungen". Oper in einem Aufzug - Text von Richard Wagner. Aufführungsmitschnitt vom 25. Juli 1953. Mitwirkende: Hans Hotter (Wotan); Hermann Uhde (Donner); Gerhard Stolze (Froh); Erich Witte (Loge); Gustav Neidlinger (Alberich); Paul Kuen (Mime); Ludwig Weber (Fasolt); Josef Greindl...
Veröffentlicht am 31. Juli 2010 von engländerinniedersachsen


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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne und mitreißende Aufnahme mit einem �Winterreisendem�, 27. Januar 2003
Diese Version des Rheingolds von Karajan besticht durchaus auch heute noch durch ihre immensen Qualitäten. Karajans Entscheidung den Wotan mit dem „Winterreisenden" Fischer-Dieskau zu besetzen schien vor 30 Jahren einiges an negativer Publicity verursacht zu haben. 2003 hört man hier (überraschenderweise?!)) einen guten und sicheren Fischer-Dieskau als Wotan, der sicherlich der Rolle seinen persönlichen Stempel aufdrückt, aber niemals kraft- oder gar lustlos klingt. Als besondere Rolle ist noch Loge hervorzuheben, selten klang ein Loge so listig, trügerisch und schmeichelnd wie in dieser Aufnahme. Die Aufnahme selbst steht ansonsten völlig außerhalb jeglicher Kritik. Die Berliner Philharmoniker spielen unter Karajan wirklich wunderbar. Zu jeder Zeit wird der richtige Ton zur erforderlichen Stimmung getroffen und unterstützt die in Summe sehr guten Gesangsleistungen. Die Zwischenspiele klingen gewaltig und treiben die Handlung voran. Das Remastering der Aufnahme ist, wie bei der Aufnahme der Walküre, wahrlich superb zu nennen, das Klangbild könnte eventuell jedoch für manchen Geschmack eine kleine Nuance zu höhenlastig sein.
Wer sich 2003 bei der Suche nach einem lohnenswerten Rheingold für Karajan entscheidet, macht absolut nichts falsch, ganz im Gegenteil!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Optimale Studioaufnahme, 25. April 2003
Von 
vully "vully" (Neuhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es gibt Fans, die Studioaufnahmen des Rings grundsätzlich ablehnen, weil dadurch die Unmittelbarkeit verlorengehe. Diese Meinung hat etwas für sich, besonders wenn man etwa den Bayreuther Böhm-Ring hört.
Wenn aber Studio, dann so wie hier: Hier haben die Toningenieure optimales geleistet: Auf der einen Seite einen unglaublich reichen Orchesterklang, der vom winzigsten Pianissimo bis zum donnernden Fortissimo das gesamte Dynamikspektrum umfasst. Auf der anderen Seite sind die Sänger so platziert, dass sie jederzeit perfekt zu hören und zu verstehen sind, ohne schreien zu müssen oder übermäßig im Vordergrund zu stehen.
Das Orchester selber spielt so farbig, transparent und doch prächtig, glanzvoll und trotzdem dramatisch, wie ich es noch in keiner anderen Aufnahme gehört habe. Man höre sich einfach einmal den aus dem Nichts aufblühenden Anfangsakkord an. Schöner kann man das nicht spielen. So werden die Berliner Philharmoniker zur Hauptfigur.
Sehr kontrovers wurde beim ersten Erscheinen dieser Aufnahme die Besetzung des Wotan mit Dietrich Fischer-Dieskau diskutiert. Dabei passt er genau in's Konzept: Wenn man sich nämlich die übrigen Sänger ansieht, sind das mit wenigen Ausnahmen auch keine typischen Wagner-Röhren: Zoltan Kelemen etwa ist ein ungewöhnlich schönstimmiger, lyrischer Alberich, Donald Grobe ein sehr (zu) leichtstimmiger Froh und Gerhard Stolzes Loge ist ein Spieltenor im Vergleich zu Konkurrenten in der Rolle wie Windgassen oder Svanholm.
Dank der Tontechnik geht dieses Konzept weitgehend auf: Fischer-Dieskau singt einen sehr konzentrierten Wotan, der hier mehr Hirn und Machthunger demonstrieren kann als die Konkurrenten in anderen Aufnahmen, die häufig mit der Lautstärke des Orchesters zu kämpfen haben. Dabei wirkt seine Stimme niemals dünn oder überfordert, sondern stets adäquat.
Das restliche Ensemble ist größtenteils ausgezeichnet bis hervorragend und zeichnet sich durch besonders schöne Stimmen aus, wobei mich allerdings bei Kelemens Alberich der starke Akzent etwas stört. Zudem ist seine Stimme mir für den häßlichen Zwerg fast zu schön - diesen Sänger hätte ich mir durchaus auch als Don Giovanni vorstellen können.
Das eigentliche - und einzige wirkliche - Manko der Aufnahme ist jedoch für mich der Loge von Gerhard Stolze: Sicher ist seine Art, die Rolle mehr zu sprechen als zu singen, effektvoll und man versteht ausnahmsweise einmal jedes Wort, für mich stört das aber den musikalischen Fluss (wie es besser geht, zeigt gerade Fischer-Dieskau, der immer die musikalische Linie hält und trotzdem verständlich bleibt) und lässt den Loge - eigentlich eine sarkastische Mephisto-Figur - zur Karikatur des Bösewichts werden. Dieser Teufel ist viel zu durchschaubar. Da ziehe ich Wolfgang Windgassens subtilere Interpretation bei weitem vor.
Insgesamt aber eine wunderbare Aufnahme, bei der im einzelnen noch die traumhaft charmanten Rheintöchter, vor allem Helen Donaths Woglinde, und die beiden großartigen Riesen Talvela und Ridderbusch hervorzuheben wären.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ja, dies ist die Referenz, 10. März 2005
Ein wunderschöner Vorabend des Rings, den uns hier Herbert v. Karajan hinterlassen hat. Kräftig, voluminös und dennoch auch geheimnisvoll ist seine Umsetzung dieses Themas. Unterstützung hatte er durch einen starken Dietrich Fischer als Wotan und ganz besonders in zwei in jeder Beziehung muskulösen Riesen, die dergestalt Martti Talvela und Karl Ridderbusch hiessen. Wenn es in der Klassik einen Oscar für die besten Nebenrollen gäbe, dann fiele dieser an diese beiden. Zur grandiosen musikalischen und sängerischen Leistung, zu der der Maestro grossen Anteil hat, kommt auch ein sehr schöner, klarer und dennoch nicht steriler Klang dazu. Hier haben die Techniker der DG einen Super Job gemacht (Original Image Bit Processing sei Dank). Und der Preis? Einmalig und deshalb gilt: Zugreifen "solangs hät".
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rhein-Goldmedaille für Karajan und Gerhard Stolze, 27. Oktober 2002
Von 
Havauka (Regensburg, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Es gibt viele Operneinspielungen, bei denen "Hervorragende Aufnahme" gleichzusetzen ist mit "Hervorragende Sängerbesetzung". Wie meistens bei Karajan, bedeutet "Hervorragende Aufnahme " in diesem Falle auch "Hervorragende Musik". Das ist ein großer Unterschied!
Dabei ist die Sängerbesetzung wirklich großartig, angefangen von den großen Rollen Wotan (D.Fischer-Dieskau) und Alberich (Zoltan Kelemen) über Fricka (Josephine Veasey) bis hin zu den kleinen Partien, wie z.B. Mime (Erwin Wohlfahrt) und den Rheintöchtern.
Am meisten beeindruckt mich trotzalledem Gerhard Stolze. Seit über 20 Jahren fasziniert es mich, wie er seinem lügenden Loge-Tenor eine stark konzentrierte Farbe eines heuchelnden, falschspielenden Mephisto beimischt. Superklasse!
Nicht zu vergessen natürlich Herbert von Karajan und die Berliner Philharmoniker.
Das Erscheinen des Rheingolds in der ersten Szene der Oper, von den Streichern und von der Harfe glaskar vorgetragen, dazu die Bläser mit dem Rheingold-Thema und das herrliche "Rheingold"-Terzett im Anschluß daran schießen mir immer wieder das kochende Blut in die Gänsehaut. Die gesamte Szene sowie das folgende Orchesterzwischenspiel, das in die Götterszene überleitet, ist eine wahre Wucht.
Und überhaupt: Karajan interpretiert mit Sängern und Orchester diese Musik konzentriert und streng nach dem Motto Gustav Mahlers: "Das Wichtigste steht nicht in den Noten." Wunderbar!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen beste Rheingold-Aufnahme, die es gibt, 31. August 2002
Von Ein Kunde
Diese Aufnahme des Rheingoldes ist wirklich die beste Aufnahme, die auf dem Markt ist. Nicht nur der Dirigent und die Berliner Philharmoniker sind in Höchstform, sondern auch die Sänger. Bei diesen handelt es sich auch um Spitzenbesetzungen wie: Wotan - Dietrich Fischer-Dieskau usw... Fischer-Dieskau brilliert wieder durch eine hervorragende Wagnerinterpretation, die manche Leute, wahrscheinlich weil sie es nicht verstehen, als Deutschtümelei bezeichnen. Es gibt also keinen Nachteil, den man bei dieser Aufnahme findet und daher sollte sie sich in einer guten Wagnersammlung wieder finden.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Excellent Rheingold-a musical delight and different approach, 22. Januar 2007
This is the opening-or Vorabend- of Richard Wagner`s colossal four-part opus magnum about the all too human God`s and their fall in a 1967 recording with the Berlin Philharmonic Orchestra under Herbert von Karajan. The recording of the complete Karajan Ring with the Berlin Philharmonic took place at the Jesus Christus Church, a frequent recording location for a number of famous Deutsche Grammophon/Universal recordings in Berlin by that time-the 1964 Böhm Zauberflöte was recorded here for instance and many other legendary projects.

To some Wagnerians only live recordings of Wagners Operas are valid accounts for only these could create the necessary theater atmosphere that the composer must have had in mind and convey that-if you like-aura on record.
Well if you compare this studio traversal to the Böhm live take from Bayreuth (or any other for that matter) you will have to agree to some of the reservations, but Karajan`s studio take offers something else, something, to that point unique in the Ring interpretation-a light approach to the Ring.

This is an extremely beautiful and musically transparent Rheingold. The Berlin Philharmonic play at their very best and phrase wonderfully with a full orchestral breath and colour. Karajan`s meticulous control of his Berlin forces and focus on the lyrical aspects is unheard in any Rheingold recording. His reading is of precision and contrapuntally clear as no other and what holds true for Orchestral sound is also the conductor`s concept for his cast of singers.

Karajan`s choice is that of rather light lyrical voices instead of classical Wagner voices-it is more Kammerton than big volume. The most extraordinary exposition of that strangely perceived concept is the Wotan of Dietrich Fischer-Dieskau, a lyrical baritone, prolific Lieder-singer, perhaps a good Telramund and well-suited for Wolfram but certainly not expected to sing the leading God in Das Rheingold, a part usually sung by deep grounded bass-baritones or dramatic basses of much bigger and heavier caliber.
Even if-as it were-his Wotan is intelligently sung and has an aristocratic tone, this Wotan is just not convincing. He lacks the commanding authority and needed force and prowess you can hear in more natural potrayals by George London(listen to the Solti) or Hans Hotter to name just two of the greatest Wotans on record. Thomas Stewart, who took over the part from Fischer-Dieskau in the Walküre for the rest of the Karajan-Ring would have been a more appropriate choice here.

The other roles are also on the light side for the most part but are all well sung. Kelemen is an excellent, greedy Alberich very good indeed even if he does not match the unforgettable Gustav Neidlinger (listen to Solti and Böhm) he is very convincing.
Josephine Veasay is a moderate but believable Fricka(but no comparison to the outstanding Flagstad for Solti) as is Simone Mangelsdorff`s Freia.
Gerhard Stolze`s Loge and Erwin Wohlfahrt`s Mime are both cleverly characterized. The Rhinemaidens are the most beautifully sung you can hear anywhere.
Helen Donath, Anna Reynolds and Edda Moser devote their great voices to the singing of the mermaids. Oralia Dominguez is a dark-toned Erda but here I am biased like with Neidlinger`s untouchable Alberich- Jean Madeira (for Solti and Knappertsbusch) is the definitive Erda to the day in my humble opinion.
The giants Fasolt and Fafner are splendidly sung by the Martti Talvela and Karl Ridderbusch. Two beautiful and large-scaled bass voices and more typical Wagner singers than the others- here modified their sound to meet Karajan`s lyrical demands. In particular Talvela`s literally gigantic and deep yet warm and emphatic instrument is overwhelming and without a doubt the most tender-hearted and captivating Fasolt you could imagine (in Böhm`s live take even more involved but a little less intoned)

So this Rheingold is different-it is a musical delight-great playing from the BP and Karajan brings a lyrical and colourful sound with all the details.
For more of dramatic heft and full-bodied Wagnerian sound with a cast of outstanding Wagner singers in the heavy weight division the Solti with the Vienna Philharmonic still remains the top. But both are highly recommended as necessary recordings of Wagner`s introduction to his enormous opus.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Aufnahme!, 9. Juli 2005
Eines gleich vorweg: Diese Aufnahme des RHEINGOLDs ist mit Abstand die Beste auf dem Markt.
Karajan leitet die Berliner Philharmoniker mit Schwung durch die Partitur und baut unglaubliche Klanggebäude auf (Niebelheim).
Die Sänger:
Wotan: Dietrich Fischer-Dieskau.
Ich war wirklich sehr erstaunt, denn ehrlich gesagt hätte ich Fischer-Dieskau die eher Bassangelegte Rolle des Wotan nicht zugetraut, doch meine Befürchtungen trafen in keinster Weise ein. Fischer-Dieskau singt überaus genau und mit den richtigen Akzentuierungen. Eine tolle Leistung.
Loge: Gerhard Stolze
Der beste Sänger dieser Aufnahme und der beste Loge aller Zeiten. Dieser gemeine, hinterlistige, schmeichelnde Tonfall: Genial. Wirklich ein diabolischer, aber auch anrührender Halbgott. Besonders beeindruckend: "Immer ist Undank Loges Lohn/Ihrem Ende eilen sie zu). Übertifft alle anderen Logesänger.
Alberich: Zoltán Kelemen
Zoltán Kelemen singt einen galligen und dämonischen Alberich, so wie man ihn gerne hört. Tolle Leistung.
Fricka: Josephine Veasey
Eine würdige Gattin für Diskau.
Die anderen Rollen, besonders die beiden Riesen von Ridderbusch und Talvela und der Mime des großen Charaktertenors Erwin Wohlfahrt, sind ebenfalls perfekt besetzt.
Dazu kommt noch eine optimale Klangqualität und ein informatives Booklet.
Beste Aufnahme
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Optimal besetzt, 5. April 2007
Karajan auf der Höhe seines Könnens!!! Dazu eine erlesene Sängertruppe, allen voran die drei Rheintöchter (Helen Donath, Edda Moser, Anna Reynolds) und der Loge von Gerhard Stolze. Dietrich Fischer-Dieskau ist ein sehr guter Wotan, aber es hat etwas zu bedeuten, dass er in den weiteren Teilen dieses Ringes nicht mehr dabei ist. Sehr gut die Fricka von Josephine Veasey, herrllch tumb Martti Talvela als Fasolt, Karl Ridderbuschs Fafner könnte eine Spur gefährlicher sein. Eine Meisterleistung auch von Zoltan Kelemen als Alberich, alle anderen sind absolut rollendeckend
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 1953er Mono-Mitschnitt mit Keilberth, aber klanglich mit großen Schwächen, 31. Juli 2010
Richard Wagner: Das Rheingold. Vorabend zum Bühnenfestspiel "Der Ring der Nibelungen". Oper in einem Aufzug - Text von Richard Wagner. Aufführungsmitschnitt vom 25. Juli 1953. Mitwirkende: Hans Hotter (Wotan); Hermann Uhde (Donner); Gerhard Stolze (Froh); Erich Witte (Loge); Gustav Neidlinger (Alberich); Paul Kuen (Mime); Ludwig Weber (Fasolt); Josef Greindl (Fafner); Ira Malaniuk (Fricka); Bruni Falcon (Freia); Maria von Ilosvay (Erda); Erika Zimmermann (Woglinde); Hetty Plümacher (Wellgunde); Gisela Litze (Floßhilde); Orchester der Bayreuther Festspiele; Ltg. Joseph Keilberth. Diese historische Aufnahme wurde 2004 von Line Music GmbH/Cantus Classics veröffentlicht: CACD 5.00544 (2 CDs). Gesamtspielzeit ca. 134 Minuten.

Wagner-Spezialisten und Fans historischer Opernaufführungen kommen hier sicherlich auf ihre Kosten, zumal die beteiligten Sänger und Sängerinnen zu den berühmtesten Wagnerianern ihrer Epoche gehören und Joseph Keilberth als Bayreuth-Dirigent Mitte der 50er Jahre Furore machte. Allerdings sollte man zweierlei bedenken: Zum einen handelt es sich hier NICHT um die in der Fachpresse hoch gelobte erste Stereo-Aufnahme des "Ringes" aus dem Jahr 1955, die kürzlich bei Testament erschienen ist, sondern um die 1953er Aufführung auf dem grünen Hügel in Mono. Zum anderen ist die "historische" Tonqualität alles andere als ideal, auch im Vergleich zu Konkurrenzaufnahmen der frühen 50er Jahre: Vieles hört sich an, als hätte jemand, im Zuschauerraum sitzend, ein Mikrophon hingehalten, um genau das mitzuschneiden, was er selbst hörte; man bekommt viel Hall und wenig Stimme mit, die Textverständlichkeit ist über weite Strecken gleich null, und das Orchester klingt zumindest stellenweise dumpf und breiig. Das alles bessert sich beträchtlich im Verlauf der Aufnahme, und Gott sei Dank halten sich die Huster und sonstigen Störgeräusche sehr in Grenzen, applaudiert wird auch nur zum Schluss, aber die klangliche Seite bleibt eine große Schwäche dieses ansonsten wertvollen Tondokuments und macht, so meine Erfahrung, das Zuhören recht anstrengend.

Anmerkung (später hinzugefügt): Natürlich war es ein Fehler, mir Wagner ohne Textbuch anhören zu wollen. Mittlerweile habe ich das nachgeholt (hier: Das Rheingold. Vorabend. Der Ring des Nibelungen: Textbuch mit Varianten der Partitur) - und stellte fest, dass die 1953er Keilberth-Aufnahme besser war, als ich beim ersten Hören wahrgenommen hatte. Allerdings waren die klanglichen Schwächen immer noch so gravierend, dass ich mich kurzerhand entschloss, mir die Rheingold-Aufnahme von den Bayreuther Festspielen 2008 mit Christian Thielemann zuzulegen: ein köstliches Vergnügen, das historischen Aufnahmen künstlerisch ebenbürtig ist, aber darüber hinaus klanglich voll und ganz überzeugen kann: (Format: Doppel-CD; Label: Opus Arte; ASIN: B003GWDSTO)
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A recommander, 14. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Il faut absolument cet enregistrement dans sa collection pour sa profondeur et le mystère qui règnent grâce à tous les interprètes
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