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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 25. September 2002
Diese CD enthält bereits veröffentlichte Aufnahmen aus den Jahren 1991/92, nun jedoch in einer wesentlich attraktiveren Zusammenstellung. 79 Minuten Igor Strawinski vom Allerbesten! Strawinski hat mit dem Feuervogel (1910) und "Le sacre du printemps" (1913) zwei wegweisende Ballettmusiken geschaffen, die das 20. Jahrhundert eingeläutet haben. Weg vom spätromantischen Zuckerguss und hin zu Rhythmik, Dynamik, Dissonanzen, Klangfarben. Pierre Boulez erzeugt durch absolute Präzision ein transparentes Klangbild, so dass die einzelnen Bruchstücke der Musik klar zur Geltung kommen und ein homogenes Ganzes ergeben. Insbesondere betont Boulez stark die dynamischen Gegensätze, statt diese wie viele andere zu glätten, unterstützt durch ein zügiges Tempo, so dass z.B. die lauten Passagen im "Danse infernale" oder in "Le sacre du printemps" wirklich lärmend und mit brutaler Gewalt hämmern. Eigentlich müsste man dieser CD 6 Sterne geben.
11 Kommentar| 59 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Juli 2005
Der Rezensent hat seit Jahrzehnten schon unzählige Aufnahmen des Sacre angehört, auch mehrere preisgekrönte von Boulez (der ja einer rastlosen Neigung erliegt, seine eigenen Interpretationen ständig zu hinterfragen und zu überarbeiten) und sich auf die vorliegende nur des Schnäppchenpreises wegen eingelassen. Seine Skepsis wich sofort einer einhelligen Übersetzung, das die vorliegende nun wirklich die Referenzaufnahme des schon bedrohlich vernutzten Werkes ist.
Wer es bislang noch bezweifelt hatte, dass der Sacre ein wahrhaftiger Klassiker des 20. Jahrhunderts ist, muss sich der Integrität vorliegender Aufnahme beugen. Es mag daran liegen, dass hier Boulez seine ungeheure Erfahrung und sein analytisches Verständnis des Werkes einbringt. Schon 1951 hatte er in einem 70-seitigen Aufsatz den Sacre vollkommen in seine Einzelteile zerlegt. Es scheint, als ob nunmehr alles Sachfremde, von außen Aufgestülpte von dem Werk abgefallen ist, die Selbstinszenierung von Dirigenten, die nach Art von „Hau den Lukas" miteinander wetteiferten, möglichst viel Brutalität im Schlagwerk zu demonstrieren, oder das Dumpf-Brütende mythischer Auslegung mit extrem verzerrten Tempi.
Nunmehr ist klar, dass das eigentlich Spannende und Neuartige am Sacre die Sprengkraft permanent wiederholter Kurzmotive in den verschiedenen Orchestergruppen sowie die raffiniert-vertrackte rhythmische Konstruktion ist. Die geniale Klangtechnik der vorliegenden Aufnahme bringt dies deutlich heraus. Wäre Strawinsky, der von Boulez' frühen Aufnahmen überhaupt nicht begeistert war, noch am Leben, würde er vielleicht die Nähe zur Kühle seiner eigenen Aufnahmen hervorheben.
Nachdem nun das Werk in seiner objektiven Klarheit dasteht, gibt es Gelegenheit, sich dem fraglos vorhandenen Geheimnis im Sacre erneut zuzuwenden, und zwar auf eine unsentimentale Art.
Die reizvolle Kombination mit der kompletten Urfassung des kurz zuvor entstandenen Feuervogels (für die sich Boulez immer eingesetzt hatte) zeigt den drastischen Umbruch von Spätromantisch-schwelgerischem zu revolutionär Neuem. Auch diese Interpretation ist kammermusikalisch luftig angelegt und bringt das feine Geflecht der Linien und Klangfarben zur Geltung, zeigt aber auch an manchen bei aller Klangpracht doch leeren Stellen, dass diese Musiksprache sich 1910 endgültig überholt hatte.
22 Kommentare| 55 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. November 2009
Da Le Sacre mein Lieblingswerk ist konnte ich beim dem Preis
und beim Dirigenten nicht wegsehen.

Leider enttäuscht mich der Feuervogel sowie auch Le Sacre.
Boulez versucht durch dratische Tempowechsel Spannung zu erzeugen, was auch gelingt. Leider ist das Schlagwerk bei der Aufnahme nur sehr untergeordnet zu hören
was den Gesamteindruch sehr schmälert. Auch kann man nachdem man Le Sacre unter Esa-Pekka Salonen gehört hat kaum ein bessere finden.
Im Vergleich wirkt die Aufnahme unter Boulez fast langweilig, kaum mitreißend ( so einen langsamen Sacrifical Dance habe ich noch nie gehört ) doch für den Preis von fast 10Euro noch befriedigend.

Beim Feuervogel spielt sich es fast genauso ab. Im Vergleich zu Salonens Aufnahmen mit dem LA Symphony Orchestra einfach langweilig . Das Schlagwerk auch hier sehr im Hintergrund was man beim Infernal Dance und erstrecht beim grandiosen Finale gar nicht wagen darf. Die Tempi sind bis auf den Infernal Dance sehr gut getroffen doch
die Gewaltigkeit fehlt.

Für einen Strawinsky Einstieg denke ich für den Preis ganz gut doch Kenner sollten auf die Aufnahmen mit Salonen umsteigen da diese mehr Spannung, mehr Strenge, Gewaltigkeit und die Garantie mitgerissen zu werden bieten.
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TOP 1000 REZENSENTam 26. November 2010
Der russische Komponist Igor Stravinsky (1882-1971) schrieb einige der bedeutendsten Ballette des vergangenen Jahrhunderts, die zum Großteil bis heute festen Bestand in den Konzertsälen der Welt haben. Das mag verwundern, denn immerhin ist Stravinskys Tonsprache, die einer gemäßigten Moderne zuzuordnen ist, alles andere als leicht zu durchdringen. Auf dieser wunderbaren CD befinden sich zwei seiner berühmtesten Ballette: "L'Oiseau de Feu" und "Le Sacre du Printemps".

Sein Ballett "Der Feuervogel/ L'Oiseau de Feu" weist Stravinskys Musik als logische Fortsetzung der Spätromantik aus. Anders als in vielen anderen seiner Werke überwiegt hier das Schwelgerische und die Lyrik. Nach einer gemäßigten Einleitung folgt das erste Bild, in dem der Feuervogel im Zaubergarten des Kashtcheï auftritt und von Ivan Zarevich gefangen genommen wird. Als der Kashtcheï erscheint und Zarevich seinerseits gefangen nimmt, wird er vom Feuervogel verzaubert. Erst als er stirbt und sein Anwesen verschwindet, gelangt der Feuervogel im kurzen zweiten Bild wieder in die Freiheit zurück.
Besonders den Sonnenaufgang stellt Stravinsky wundervoll in beinahe impressionistischen Bildern dar. Leise und sanft gebart er sich, wenn er verschiedenartige Tänze beschreibt, lässt es aber dennoch in den wilderen Szenen nicht an Dynamik und Entschlossenheit fehlen. Geradezu schwärmerisch ist die sowieso schon dichte Atmosphäre während der Verzauberung des Kashtcheï und der Freudenakt am Ende des Stückes ist geschmackvoll und dezent umgesetzt.

Rauere und härtere Töne schlägt Stravinsky bei seinem Ballett "Das Frühlingsopfer/ Le Sacre du Printemps" an. Er versetzt den Hörer hier zurück ins archaische Russland. Wie wenige andere Musikstücke betont dieses Ballett die Körperlichkeit des Menschen, höchstens noch vergleichbar mit Béla Bartóks Tanzpantomime "Der wunderbare Mandarin". Der erste Akt befasst sich mit der Anbetungszeremonie an die Erde. Nach einer Weissagung beginnen einige wilde, brutale Tänze, bis die Weisen auftreten und die Anbetung der Erde beginnt, woraufhin die Erde zu "tanzen" anfängt. Im zweiten Akt wird die zu Opfernde auserwählt und ihrer gehuldigt. Nach der Anrufung der Ahnen kommt es zum Opfertanz, währenddessen sich die Teilnehmer in einen Rausch tanzen.
Die Musik passt sich den jeweiligen Stimmungen haargenau an: Einmal erleben wir rohe Gewalt, ein andermal majestätische Träumerei, um uns schließlich an einem zarten Tanz zu erfreuen.

Pierre Boulez gilt nicht umsonst als Experte zeitgenössischer Musik. Zusammen mit dem Chicago Symphony Orchestra ("L'Oiseau") und dem Cleveland Orchestra ("Sacre") nahm er Anfang der 90er Jahre diese Repertoireklassiker auf. Die Aufnahmequalität ist bestechend klar.
Boulez analytisches, perlendes Dirigat eröffnet dem Hörer in beeindruckender Weise die Vielschichtigkeit der vorliegenden Kompositionen. Völlige Transparenz und kühle Differenziertheit sind das Ergebnis. Boulez setzt treffsichere Akzente, die seine Orchester willig annehmen, schließlich spielen sie wie entfesselt. Der Vortrag ist stets homogen und farbenprächtig, an den richtigen Stellen warm und lyrisch. Ein Fest der Musik - und der Körperlichkeit!
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am 14. Februar 2014
klasse klassiker! tolle aufnahme. ich freu mich jedes mal, sie zu hören. service auch reibungslos. kann man nicht meckern o.k.
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am 10. Oktober 2008
Zu diesem Preis sollte man nicht zögern. So viel schöne Musik zu einem Spitzenpreis, das lohnt sich!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Dezember 2012
Das Stück und die Aufnahme sind natürlich außergewöhnlich. Leider hat der Download überhaupt nicht funktioniert. In meiner itunes-Mediathek kam alles völlig durcheinander und mit unvollständiger Numerierung der Teile an. So Durcheinander ist der Verkauf wertlos.
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