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58 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker der Ballettmusik
Diese CD enthält bereits veröffentlichte Aufnahmen aus den Jahren 1991/92, nun jedoch in einer wesentlich attraktiveren Zusammenstellung. 79 Minuten Igor Strawinski vom Allerbesten! Strawinski hat mit dem Feuervogel (1910) und "Le sacre du printemps" (1913) zwei wegweisende Ballettmusiken geschaffen, die das 20. Jahrhundert eingeläutet haben. Weg vom...
Veröffentlicht am 25. September 2002 von zueribueb

versus
7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geniale Werke doch flaue Interpretation
Da Le Sacre mein Lieblingswerk ist konnte ich beim dem Preis
und beim Dirigenten nicht wegsehen.

Leider enttäuscht mich der Feuervogel sowie auch Le Sacre.
Boulez versucht durch dratische Tempowechsel Spannung zu erzeugen, was auch gelingt. Leider ist das Schlagwerk bei der Aufnahme nur sehr untergeordnet zu hören
was den Gesamteindruch...
Veröffentlicht am 21. November 2009 von Siegfried Biskup


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58 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker der Ballettmusik, 25. September 2002
Von 
zueribueb (Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Diese CD enthält bereits veröffentlichte Aufnahmen aus den Jahren 1991/92, nun jedoch in einer wesentlich attraktiveren Zusammenstellung. 79 Minuten Igor Strawinski vom Allerbesten! Strawinski hat mit dem Feuervogel (1910) und "Le sacre du printemps" (1913) zwei wegweisende Ballettmusiken geschaffen, die das 20. Jahrhundert eingeläutet haben. Weg vom spätromantischen Zuckerguss und hin zu Rhythmik, Dynamik, Dissonanzen, Klangfarben. Pierre Boulez erzeugt durch absolute Präzision ein transparentes Klangbild, so dass die einzelnen Bruchstücke der Musik klar zur Geltung kommen und ein homogenes Ganzes ergeben. Insbesondere betont Boulez stark die dynamischen Gegensätze, statt diese wie viele andere zu glätten, unterstützt durch ein zügiges Tempo, so dass z.B. die lauten Passagen im "Danse infernale" oder in "Le sacre du printemps" wirklich lärmend und mit brutaler Gewalt hämmern. Eigentlich müsste man dieser CD 6 Sterne geben.
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54 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerke in vollkommener Interpretation, 10. Juli 2005
Der Rezensent hat seit Jahrzehnten schon unzählige Aufnahmen des Sacre angehört, auch mehrere preisgekrönte von Boulez (der ja einer rastlosen Neigung erliegt, seine eigenen Interpretationen ständig zu hinterfragen und zu überarbeiten) und sich auf die vorliegende nur des Schnäppchenpreises wegen eingelassen. Seine Skepsis wich sofort einer einhelligen Übersetzung, das die vorliegende nun wirklich die Referenzaufnahme des schon bedrohlich vernutzten Werkes ist.
Wer es bislang noch bezweifelt hatte, dass der Sacre ein wahrhaftiger Klassiker des 20. Jahrhunderts ist, muss sich der Integrität vorliegender Aufnahme beugen. Es mag daran liegen, dass hier Boulez seine ungeheure Erfahrung und sein analytisches Verständnis des Werkes einbringt. Schon 1951 hatte er in einem 70-seitigen Aufsatz den Sacre vollkommen in seine Einzelteile zerlegt. Es scheint, als ob nunmehr alles Sachfremde, von außen Aufgestülpte von dem Werk abgefallen ist, die Selbstinszenierung von Dirigenten, die nach Art von „Hau den Lukas" miteinander wetteiferten, möglichst viel Brutalität im Schlagwerk zu demonstrieren, oder das Dumpf-Brütende mythischer Auslegung mit extrem verzerrten Tempi.
Nunmehr ist klar, dass das eigentlich Spannende und Neuartige am Sacre die Sprengkraft permanent wiederholter Kurzmotive in den verschiedenen Orchestergruppen sowie die raffiniert-vertrackte rhythmische Konstruktion ist. Die geniale Klangtechnik der vorliegenden Aufnahme bringt dies deutlich heraus. Wäre Strawinsky, der von Boulez' frühen Aufnahmen überhaupt nicht begeistert war, noch am Leben, würde er vielleicht die Nähe zur Kühle seiner eigenen Aufnahmen hervorheben.
Nachdem nun das Werk in seiner objektiven Klarheit dasteht, gibt es Gelegenheit, sich dem fraglos vorhandenen Geheimnis im Sacre erneut zuzuwenden, und zwar auf eine unsentimentale Art.
Die reizvolle Kombination mit der kompletten Urfassung des kurz zuvor entstandenen Feuervogels (für die sich Boulez immer eingesetzt hatte) zeigt den drastischen Umbruch von Spätromantisch-schwelgerischem zu revolutionär Neuem. Auch diese Interpretation ist kammermusikalisch luftig angelegt und bringt das feine Geflecht der Linien und Klangfarben zur Geltung, zeigt aber auch an manchen bei aller Klangpracht doch leeren Stellen, dass diese Musiksprache sich 1910 endgültig überholt hatte.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Moderate Aufnahme von Stravinskys Meisterwerk, 4. September 2011
Von 
Sommerwind - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
In keiner anderen Komposition des zwanzigsten Jahrhunderts ereignet sich eine so harte musikalische Revolution wie in Le Sacre du Printemps (entstanden 1913, überarbeitet 1922 und 1943). Für ihren Komponisten Igor Stravinsky (1882-1971) war sie Segen und Fluch zugleich: So sehr ihn der frühe Ruhm dieser sensationellen Schöpfung empor getragen hatte, so sehr misslangen ihm bis zu seinem Tode alle Versuche, daran anzuknüpfen. Seine Eitelkeit und sein Ehrgeiz machten ihn zur tragisch-komischen Figur. (Wer mehr dazu erfahren möchte, der greife zu Alex Ross' Geschichte der modernen Musik "The Rest is Noise".)
Le Sacre du Printemps, die "Frühlingsweihe", wurde für das Ballett komponiert und löste bei der Uraufführung 1913 in Paris einen mittelschweren Skandal aus. Der war weniger dem inszenierten heidnischen Kult geschuldet, als vielmehr der tänzerischen und musikalischen Gestaltung. Mit Le Sacre du Printemps beginnt in einer extrem gedrängten Form etwas radikal Neues; das Stück ist unerhört polytonal, dissonant, polyrhythmisch und primitiv. Percussion und Blasinstrumente nehmen einen für alle bisherige Orchestermusik völlig neuen Platz ein. Nach Le Sacre konnte nicht mehr im Stile belangloser Romantik komponiert werden.
Pierre Boulez (Jahrgang 1925), Komponist und Dirigent, hat sich als Experte für moderne Musik einen Namen gemacht; seine Einspielungen von Werken Bartoks, Debussys oder Mahlers haben immer wieder Maßstäbe gesetzt. Auch um die Interpretation Stravinskys hat sich Boulez außerordentlich verdient gemacht. Das gilt für Le Sacre du Printemps nicht minder, obwohl die ungestüme und brachiale Dynamik dieses Stückes Boulez' grundsätzlicher Gemütslage eher nicht entspricht. Boulez geht gern analytisch, verhalten, kleinteilig zu Werke; seine Interpretationen überzeugen durch pointilistisches, mikroskopisches Musizieren - daraus resultiert auch der Erfolg seiner Kooperationen mit den Berliner Philharmonikern. Waren das gute Voraussetzungen für die vorliegende Aufnahme?
Nun, tatsächlich liegen dem Ensemble mehr die dramaturgischen Miniaturen in Stravinskys Meisterwerk, mehr das Implizite, das Verhalten-Impulsive; hier arbeiten Boulez und das Cleveland Orchestra feinfühlig, exakt und souverän. Das Gewalttätige, Überwältigende indes wird von den Musizierenden insgesamt etwas gedämpft und zurückgenommen. Im Vergleich z.B. mit Simon Rattles klangmächtiger, das Bedrohliche und Exzessive der Frühlingsweihe nachempfindender Aufnahme muss Boulez' Einspielung zurückstehen. Trotzdem: eine musikalisch und klanglich akkurate Interpretation von Stravinskys Komposition. Das gilt auch für die hier ebenfalls enthaltene, nicht ganz so revolutionäre Ballettsuite L'Oiseau de Feu, eingespielt mit den Sinfonikern aus Chicago. Die attraktive Preisgestaltung der Entrée-Reihe rechtfertigt die Anschaffung in jedem Fall.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen L'Adoration de la Terre, 26. November 2010
Von 
Andre Arnold "Lateingott" (Rödental, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der russische Komponist Igor Stravinsky (1882-1971) schrieb einige der bedeutendsten Ballette des vergangenen Jahrhunderts, die zum Großteil bis heute festen Bestand in den Konzertsälen der Welt haben. Das mag verwundern, denn immerhin ist Stravinskys Tonsprache, die einer gemäßigten Moderne zuzuordnen ist, alles andere als leicht zu durchdringen. Auf dieser wunderbaren CD befinden sich zwei seiner berühmtesten Ballette: "L'Oiseau de Feu" und "Le Sacre du Printemps".

Sein Ballett "Der Feuervogel/ L'Oiseau de Feu" weist Stravinskys Musik als logische Fortsetzung der Spätromantik aus. Anders als in vielen anderen seiner Werke überwiegt hier das Schwelgerische und die Lyrik. Nach einer gemäßigten Einleitung folgt das erste Bild, in dem der Feuervogel im Zaubergarten des Kashtcheï auftritt und von Ivan Zarevich gefangen genommen wird. Als der Kashtcheï erscheint und Zarevich seinerseits gefangen nimmt, wird er vom Feuervogel verzaubert. Erst als er stirbt und sein Anwesen verschwindet, gelangt der Feuervogel im kurzen zweiten Bild wieder in die Freiheit zurück.
Besonders den Sonnenaufgang stellt Stravinsky wundervoll in beinahe impressionistischen Bildern dar. Leise und sanft gebart er sich, wenn er verschiedenartige Tänze beschreibt, lässt es aber dennoch in den wilderen Szenen nicht an Dynamik und Entschlossenheit fehlen. Geradezu schwärmerisch ist die sowieso schon dichte Atmosphäre während der Verzauberung des Kashtcheï und der Freudenakt am Ende des Stückes ist geschmackvoll und dezent umgesetzt.

Rauere und härtere Töne schlägt Stravinsky bei seinem Ballett "Das Frühlingsopfer/ Le Sacre du Printemps" an. Er versetzt den Hörer hier zurück ins archaische Russland. Wie wenige andere Musikstücke betont dieses Ballett die Körperlichkeit des Menschen, höchstens noch vergleichbar mit Béla Bartóks Tanzpantomime "Der wunderbare Mandarin". Der erste Akt befasst sich mit der Anbetungszeremonie an die Erde. Nach einer Weissagung beginnen einige wilde, brutale Tänze, bis die Weisen auftreten und die Anbetung der Erde beginnt, woraufhin die Erde zu "tanzen" anfängt. Im zweiten Akt wird die zu Opfernde auserwählt und ihrer gehuldigt. Nach der Anrufung der Ahnen kommt es zum Opfertanz, währenddessen sich die Teilnehmer in einen Rausch tanzen.
Die Musik passt sich den jeweiligen Stimmungen haargenau an: Einmal erleben wir rohe Gewalt, ein andermal majestätische Träumerei, um uns schließlich an einem zarten Tanz zu erfreuen.

Pierre Boulez gilt nicht umsonst als Experte zeitgenössischer Musik. Zusammen mit dem Chicago Symphony Orchestra ("L'Oiseau") und dem Cleveland Orchestra ("Sacre") nahm er Anfang der 90er Jahre diese Repertoireklassiker auf. Die Aufnahmequalität ist bestechend klar.
Boulez analytisches, perlendes Dirigat eröffnet dem Hörer in beeindruckender Weise die Vielschichtigkeit der vorliegenden Kompositionen. Völlige Transparenz und kühle Differenziertheit sind das Ergebnis. Boulez setzt treffsichere Akzente, die seine Orchester willig annehmen, schließlich spielen sie wie entfesselt. Der Vortrag ist stets homogen und farbenprächtig, an den richtigen Stellen warm und lyrisch. Ein Fest der Musik - und der Körperlichkeit!
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5.0 von 5 Sternen klasse, 14. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
klasse klassiker! tolle aufnahme. ich freu mich jedes mal, sie zu hören. service auch reibungslos. kann man nicht meckern o.k.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geniale Werke doch flaue Interpretation, 21. November 2009
Von 
Siegfried Biskup (Bokensdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Da Le Sacre mein Lieblingswerk ist konnte ich beim dem Preis
und beim Dirigenten nicht wegsehen.

Leider enttäuscht mich der Feuervogel sowie auch Le Sacre.
Boulez versucht durch dratische Tempowechsel Spannung zu erzeugen, was auch gelingt. Leider ist das Schlagwerk bei der Aufnahme nur sehr untergeordnet zu hören
was den Gesamteindruch sehr schmälert. Auch kann man nachdem man Le Sacre unter Esa-Pekka Salonen gehört hat kaum ein bessere finden.
Im Vergleich wirkt die Aufnahme unter Boulez fast langweilig, kaum mitreißend ( so einen langsamen Sacrifical Dance habe ich noch nie gehört ) doch für den Preis von fast 10Euro noch befriedigend.

Beim Feuervogel spielt sich es fast genauso ab. Im Vergleich zu Salonens Aufnahmen mit dem LA Symphony Orchestra einfach langweilig . Das Schlagwerk auch hier sehr im Hintergrund was man beim Infernal Dance und erstrecht beim grandiosen Finale gar nicht wagen darf. Die Tempi sind bis auf den Infernal Dance sehr gut getroffen doch
die Gewaltigkeit fehlt.

Für einen Strawinsky Einstieg denke ich für den Preis ganz gut doch Kenner sollten auf die Aufnahmen mit Salonen umsteigen da diese mehr Spannung, mehr Strenge, Gewaltigkeit und die Garantie mitgerissen zu werden bieten.
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2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super!, 10. Oktober 2008
Zu diesem Preis sollte man nicht zögern. So viel schöne Musik zu einem Spitzenpreis, das lohnt sich!
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0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schlechter Download, 3. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stravinsky: Le Sacre du Printemps; The Firebird (MP3-Download)
Das Stück und die Aufnahme sind natürlich außergewöhnlich. Leider hat der Download überhaupt nicht funktioniert. In meiner itunes-Mediathek kam alles völlig durcheinander und mit unvollständiger Numerierung der Teile an. So Durcheinander ist der Verkauf wertlos.
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Stravinsky: Le Sacre du Printemps; The Firebird
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