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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für die einsame Insel, 26. Februar 2003
Von 
vully "vully" (Neuhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Dichterliebe (Audio CD)
Sicher, es mag modernere, differenziertere Aufnahmen der Dichterliebe geben (Schreier, Prégardien). Zudem klingt die Artikulation für uns heute vielleicht etwas veraltet, vielleicht zu pathetisch, zu unmittelbar.
Aber!
Nie hat man eine Interpretation gehört, bei der man wirklich bei jedem Wort das ehrliche Gefühl mitschwingen hört (und bei der man wirklich noch jedes Wort versteht). Niemals wurde zudem der Zyklus schöner gesungen - in diese Stimme kann, nein muss man sich verlieben. Und schließlich bin ich sicher, dass auch Schumann selbst diesen sehr direkten Umgang mit seinem Werk zu schätzen gewußt hätte.
Und deshalb gehört für mich diese CD - neben der noch schöneren Aufnahme der schönen Müllerin des Sängers - zu meinen absoluten Schätzen.
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wollmilchsau, 1. Oktober 2002
Von 
Martin Wahlers (Darmstadt, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Dichterliebe (Audio CD)
Es gibt nur wenige Liedersänger, zumal Tenöre, die die gesamte Bandbreite der "Dichterliebe" so vermitteln können wie Fritz Wunderlich. Der deutsche Tenor mit der weichen, sehr natürlich klingenden Stimme trifft hier den Ton der mal romantischen, mal naiven, mal ironischen, mal düsteren Liedklassiker exemplarisch: Ungekünstelt aber nicht naiv, detailverliebt aber immer mit sängerischem Schmelz und ohne sich in den Nuancen zu verzetteln: Fritz Wunderlich ist die eierlegende Wollmilchsau (Pardon!) des Liedgesangs. Selbst Stücke, die eher ein baritonales Timbre verlangen, meistert er ohne Einschränkung. Kurz gesagt: Die CD ist günstig, es gibt keine Entschuldigung dafür, sie nicht zu haben. Kaufen!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sternstunden des Kunstliedes., 16. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Dichterliebe (Audio CD)
Ich habe diese CD nun bereits eine ganze Weile und werd nie müde sie mir anzuhören um jedes mal wieder in Staunen versetzt zu werden.
Sicherlich ist gerade beim Liedgesang die Hörgewohnheit ausschlaggebend. Die Interpretation, die man als erstes kennengelernt hat, überzeugt einen am meisten. Zumindest geht es mir häufig so.
Hier jedoch verhielt es sich anders. Ich kannte die Interpretation Wunderlichs bisher nicht und sie hat mich schlichtweg umgehaun.
Er hat eine makellos schöne und reine Stimme. Die Lieder singt er sehr natürlich. Das bekommt gerade dem Zyklus Dichterliebe gut.
Ebenso Referenzcharakter sprech ich seiner Interpretation von Beethovens bekanntem Opus "Adelaide" zu. Ich finde nichts Vergleichbares.

Für den Preis ein so großartiges Programm, das verpflichtet fast zum Kauf.
Fünf Sterne für eine grandiose Aufnahme.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...da ist meinem Herzen die Liebe aufgegangen..., 9. Oktober 2010
Von 
Andre Arnold "Lateingott" (Rödental, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Dichterliebe (Audio CD)
Neben den drei großen Liederzyklen von Franz Schubert verblassen Kunstlieder von anderen Komponisten nahezu gänzlich. Dabei schrieben auch andere Tonsetzer in allen Zeiten Reihen von Klavierliedern mit thematischem und motivischem Zusammenhalt.

Und so auch Robert Schumann, der am Anfang seiner Laufbahn fast ausschließlich Klavierlieder komponierte. Seine "Dichterliebe" op. 48 nach Gedichten von Heinrich Heine gilt nicht umsonst als der Gipfelpunkt seines Liedschaffens. Die 16 Lieder sind allesamt kurz und prägnant. Natürlich ist ihnen nicht die unmittelbare Gewalt eines Schubert Liedes zu Eigen. Niemand möchte die "Dichterliebe" mit Schubert vergleichen.
Dennoch aber handelt es sich in seiner Gesamtheit um teils liebliche, teils schwelgerische und teils entschlossene Charakterstücke von typisch frühromantischem Gestus. Der Inhalt ist schnell umrissen. Es ist das alte Lied vom Jüngling, dessen Liebes nur ein Fähnlein im Winde ist und seine Liebe nicht erwidern kann oder will. Am Ende steht die Selbstaufgabe, trefflich dargestellt durch "Die alten bösen Lieder", für die der Protagonist einen Sarg gebaut haben will, auf dass er sie daran beerdige.

Fritz Wunderlich, der legendäre deutsche Tenor, singt die "Dichterliebe" nicht nur, sondern er fühlt sie. Begleitet am Klavier von Hubert Giesen wird er zum Protagonisten des Zyklus'. Es ist nicht mehr eine uns unbekannte Person, der Leid widerfährt; es ist Wunderlich selbst.
Seine Stimme ist hell und klar. Man tut gut daran, sie als edel und - im besten Sinne - metallisch zu bezeichnen. Besonderes Lob verdient seine Intonation, die stets punktgenau, farbenreich und differenziert ist. Kein Wort der Textvorlage geht verloren durch seine akkurate Technik - und die für 1966 hervorragende Aufnahmequalität.

Auch die Zugaben auf dieser CD sind ausgezeichnet, anmutig und berührend interpretiert. Die Beiträge von Franz Schubert nimmt Wunderlich in ihrer Unmittelbarkeit und weist sich damit als einer der größten Schubert Interpreten des vergangenen Jahrhunderts aus. Eingespielt sind "An Silvia" D 891, "Lied eines Schiffers an die Dioskuren" D 360, "Liebhaber in allen Gestalten" D 558, "Der Einsame" D 800, "Im Abendrot" D 799, "An die Laute" D 905, "Der Musensohn" D 764, "An die Musik" D 547 und das unvergleichliche "Ständchen" aus dem transzendentalen "Schwanengesang" D 764. Dass Wunderlich stets den richtigen Ausdruck findet - schließlich handelt es sich um Lieder, die die verschiedensten Stimmungen und Gefühle zum Ausdruck bringen -, erstaunt den geneigten Hörer besonders. Eine Anthologie von Schubert Liedern aufzunehmen, ist gewiss kein Zuckerschlecken.
Auch Ludwig van Beethoven komponierte Lieder, von denen allerdings nur die wenigstens bekannt sind. Neben "Zärtliche Liebe" WoO 123, "Resignation" WoO 149 und "Der Kuss" op. 128 ist vor allem "Adelaïde" op. 46 "das einzige Lied von Beethoven, dessen Verlust eine Lücke in dem Gemütsleben unserer Nation Volkes hinterlassen würde" - so zumindest Eduard Hanslick. Beethoven komponierte ja häufig so, dass man schwerlich dazu singen kann. Wunderlich aber meistert auch diese Stücke und verleiht ihnen einen Glanz, der Beethoven durchaus als formidablen Liedkomponisten ausweist. Hubert Giesen begleitet Wunderlich auch hier kongenial, harmonisch und zupackend, aber niemals aufdringlich, geschweige denn dominierend.

Fazit: Ohne jedwede Einschränkung empfehlenswert! Der viel zu früh verstorbene Wunderlich entkräftet mit dieser Einspielung den Vorwurf, dass er zum Liedersänger nicht taugte...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderliche Geschmeidigkeit, 14. März 2010
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Dichterliebe (Audio CD)
Die Geschmeidigkeit der Stimme Fritz Wunderlichs hat auch heute nichts von ihrer Zauberkraft verloren. Brilliant strahlend und doch niemals schwer gleitet sie elegant über alle Texte. Wunderlich entwickelt seine Interpretationen von der Melodielinie her, niemals jedoch zum Schaden der Textverständlichkeit. Vokale und ihren Widerpart, die manchen Sänger zum Straucheln bringenden Konsonanten, beherrscht er mit grösster Selbstverständlichkeit. Sich von dieser beherrschten Stimme in die inneren Kämpfe der 'Dichterliebe' führen zu lassen gleicht einer Verführung.

Die Aufnahme aus dem Jahr 1965 wirkt heute nicht mehr ganz zeitgemäss. Text und Interpretation würden heute stärker betont werden, die Affekte stärker herausgearbeitet werden. Doch bleibt sie vorbildlich in ihrer geschmeidigen Verbindung von Kantablität und sprachlicher Präzision. Referenz und Lehrbeispiel für Sänger, wunderbar warmer Ohrenschmaus für Hörer.

Für deutsche Hörer mag es ärgerlich sein, dass das Begleitheft den ursprünglich deutschen Text von Michael Stegmann nur in einer englischen Übersetzung anbietet. Diese Art der billigen Produktion ist bedauerlich, gerade bei einem so guten Label. Der Text ist bemerkenswert, weil er in einigem Detail die beindruckende Diktion Fritz Wunderlichs diskutiert und auch einem sängerisch Unerfahrenen Einblick in die Schwierigkeiten gibt, einen Text gegen gesungene Noten deutlich zu sprechen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Perle! Eigentlich 10 Sterne, 23. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Dichterliebe (Audio CD)
Kein Zweifel, Wunderlich war ein Jahrhunderttalent, tragisch sein früher Tod, unerreicht seine mühelose Musikalität und seine Vielseitigkeit.
Gerade auch diese Aufnahme zeigt sowohl die Schönheit seiner Stimme und die Ernsthaftigkeit seiner Musikalität als auch eine Leichtigkeit und ein musikantischer Zugang, der Wunderlich so einzigartig macht. Häufig werden ja gerade Lieder mit akademischem Duktus vorgetragen, hier aber wird Musik gemacht, mit leidenschaftlicher Tiefe und natürlicher Leichtigkeit zugleich, man kann tatsächlich - wie der Heine-Text - seine "Seele hineintauchen" - eine Perle unter allen Klassikaufnahmen.
Klassikliebhaber müssen diese Aufnahme besitzen! Und wer die klassische Musik erst entdeckt, dem sei diese Aufnahme sehr empfohlen, selbst wenn sich der Zauber dieser Musik nicht beim ersten mal erschließen sollte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Juwel, 30. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Dichterliebe (Audio CD)
Diese CD ist ein Muss für jeden Wunderlich Fan. Die Ausdruckskraft und Strahlkraft seiner Stimme ist unerreicht und die digitale Bearbeitung der Aufnahmen hervorragend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und die Zeit bleibt stehen..., 4. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Dichterliebe (Audio CD)
Die Zeit bleibt stehen, wenn man sich dieses Tondokument verschreibt. Man versinkt förmlich in eine Zeit, in der es einen unserer grandiosesten Sänger gab.

Ein Tenor, wie er nur in Märchen vorkommt, wunderbar sanft und doch unbeschreiblich kräftig. Präzise und doch frei.

Möge man bei einem Tenor von diesem Format auch mal über die etwas unklare Klavierbegleitung hinweghören, dies hat jedoch eher tontechnische Gründe. Es ist eben keine Digital- oder Neuaufnahme.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schumanns Dichterliebe, gesungen von Fritz Wunderlich, 7. August 2010
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Dichterliebe (Audio CD)
Diese Aufnahme der Dichterliebe ist die schönste Interpretation, die ich kenne. Da ich nur Musikliebhaber und kein professioneller Kritiker bin, halte ich mich mit Meinungen und Stellungnahmen öffentlich zurück. Zufällig las ich vor einigen Tagen über Wunderlich als Liedsänger einige abfällige Anmerkungen. Dies verstehe ich nun garnicht.
Nun gut, Menschen älteren Datums haben oft andere Meinungen, was die Technik, Ausdrucksweise und vieles mehr betrifft, das weiß auch ich noch gut. Aber Wunderlich, besonders mit seinem Begleiter und Lehrmeister Hubert Giesen, dem Wunderlich ja viel verdankt,ist gerade mit dieser einen seiner letzten Studioaufnahmen ein bisher unerreichter Meister für mich! Ganz Klar, fünf Punkte!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön, 24. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Dichterliebe (Audio CD)
einfach wunderschön! Mehr gibt es nicht zu sagen. Die Aufnahme, an der sich alle Lied-Interpreten messen müssen. Nie ein schöneres "Leise flehen meine Lieder..." von Schubert gehört. Gleich dahinter kommt Werner Güra....

Dennoch, das ist die Referenzaufnahme und ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte: Keiner sang und keiner wird die "Dichterliebe" je schöner, gefühlvoller singen.

Fritz Wunderlich ist stimmlich perfekt, er transportiert alle Gefühle direkt ins Herz, ohne zu einer Zeit aufgesetzt, angestrengt oder gar schnulzig zu klingen. So macht vetonte Lyrik Freude. By the way auch Hubert Giesen trotz kleinerer Schnitzer am Klavier mit Elan und Begeisterung bei der Sache.

Diese Platte ist ein Muss in jeder Sammlung, sie werden sie lieben, egal welche Musik sie sonst (noch) hören!
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