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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom lieben Gott geküsst!, 23. März 2008
Ich weiß beim besten Willen nicht, was im September 1974 im Großen Saal des Wiener Musikvereins geschah, aber ich bin mir sicher das der liebe Gott alle Beteiligten geküsst haben muss, anders kann ich mir diese herausragende Aufnahme nicht erklären.

Der erste Satz des D Moll Klavierkonzertes Nr. 20 KV466 beginnt völlig ruhig, das Klavierspiel von Friedrich Gulda reiht sich nahtlos ein und sein Spiel ist ruhig, sehr präzise und mit dem typisch harten aber angenehm und präzis wirkenden Anschlag von Gulda versehen.

Das Mozart Klavierkonzert KV466 eines der wenigen das von Mozart in Moll gehalten ist. Es wirkt sehr mystisch und sehr von dieser Welt entrückt. Friedrich Gulda spielt zum Ende des ersten Satzes die Beethoven Kadenz, was dieser Aufnahme noch einen weiteren besonderen außergewöhnlichen Charakter gibt. Beethoven hat seinem Meister Mozart mit dieser Kadenz ohne Zweifel eine Referenz erwiesen. Sie ist geprägt von der Forschheit eines jungen Beethoven ohne jedoch den Charakter von Mozarts Musik zu verändern bzw. den Respekt vor Mozart zu unterminieren. Der zweite Satz lebt von dem Dialog zwischen der Querflöte und dem Spiel von Gulda. Der ganze zweite Satz steht und fällt mit der Qualität des Querflötenspiels in der Mitte des zweiten Satzes. Hier ist dieses Spiel famos gelungen.

Besonders hervorzuheben wäre noch der erste Satz des C Dur Klavierkonzertes Nr. 21 KV 467. Das Klavierspiel von Gulda perlt wie Champagner. Die Musik fließt förmlich dahin ohne dabei unpräzise oder beliebig zu wirken.

Für wahr! Die Einspielungen dieser vier Klavierkonzerte, sind wie die Kompositionen des Genies Mozart selbst, nicht von dieser Welt.
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53 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Klassiker, 24. November 2002
Lieben Sie Mozart?
Also, ich liebe Mozart. Ganz besonders die Klavierkonzerte C- Dur (KV 467) und B- Dur (KV 595). Diese 1785 und 1791 entstandenen Kompositionen sind für mich Musik zum genießen, egal ob's mir gerade gut oder nicht so gut geht, ob ich die Welt umarmen oder mich in mein Kämmerchen zurückziehen möchte.
Die beiden Klavierkonzerte befinden sich auf meiner Lieblings- CD, der Doppel- CD der Deutschen Grammophon zusammen mit den ebenfalls außerordentlichen Konzerten KV 466 und 503.
Die Einspielung mit Friedrich Gulda am Flügel und den Wiener Philharmonikern unter Leitung von Claudio Abbado ist für mich ein Glücksfall.
Solist und Orchester harmonieren ideal, alles wirkt wie aus einem Guss. Selbst bei den chromatischen Klavier- Partien in der Durchführung des ersten Satzes Allegro maestoso des C- Dur Konzerts KV 467 ordnet sich das Soloinstrument bei aller Virtuosität wohltuend ins musikalische Gesamtbild ein. Weder versuchen Orchester noch Soloinstrument, sich selbst darzustellen zu Lasten der Ausgewogenheit. Mozart'sche Eleganz und Leichtigkeit wirken auch an Stellen mit hohem musikalischem Anspruch. Die Brillanz des Klavierspiels von Friedrich Gulda kann man dann in der Kadenz bewundern.
Das Andante ist ohnehin etwas für Herz und Gemüt.
Der dritte Satz Allegro vivace assai wird seiner Satzbezeichnung gerecht und ich fühle mich erfrischt und ermuntert und manchmal auch animiert, meinem eigenen Spielvermögen entsprechend das Klavier zu bedienen.
Karl Heinz Oechsner
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gulda und Mozart - Genuß pur!, 21. März 2006
Diese vier Klavierkonzerte Mozarts in der Kombination Gulda/Abbado mit den Wiener Philharmonikern dürfen in keiner Klassik-Diskothek fehlen. Friedrich Gulda war über Jahrzehnte das "enfant terrible" der klassischen Musik. Heute sagte er sie mal wieder tot, morgen führte er sie auf, und wenn er dann mal wieder ins Studio ging, um seine Sicht zu verewigen, dann konnte man immer davon ausgehen, daß Außergewöhnliches zustande kam. So auch hier: Die vier Konzerte, in Wien Ende der 1970er Jahre eingespielt, sind so vollendet dargeboten, daß man bedauern muß, daß der Künstler sich nie zu einer Gesamtaufnahme der Mozartschen Konzerte durchgerungen hat. Mit Nikolaus Harnoncourt hat er einige Jahre später (für Teldec) noch die Konzerte Nr. 23 und 26 aufgenommen, aber dabei ist es dann (leider) geblieben. Diese sind von absolut gleicher Vollkommenheit. Gulda war ein in jeder Hinsicht extravaganter Typ, aber in den vorliegenden Aufnahmen nimmt er sich ganz zurück und dient auf eine unnachahmliche Weise den Intentionen des Komponisten. Herrlich!
Die Wiener Philharmoniker sind ein Spitzenklangkörper (muß man das überhaupt noch betonen?) und für Mozart immer eine erste Adresse. Claudio Abbado führt sie sicher und mit einer dem Pianisten gleichzusetzenden Akuratesse. Die Klangqualität ist von imponierender Durchsichtigkeit und Klarheit. Ein etwas ausführlicheres Begleitheft hätte der Ausgabe allerdings noch mehr Glanz verliehen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mozart unplugged, 28. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
War mein Mozart-Klavier-Gott bisher der unvergleichliche Geza Anda (seine Gesamteinspielung aller Mozart-Klavierkonzerte ist immer noch State of the Art), so hat mich Gulda, den ich immer mit einiger Distanz genossen habe, plötzlich völlig überrascht: auf einmal höre ich sein Mozartspiel anders - es ist kräftig, viril und trotzdem leicht und federnd. Sein unvergleichliches Legato verblüfft ... Gulda spielt wie nicht von dieser Welt. Beflügelt (pun intended) folgt ihm Abbado mit den Wiener Philharmonikern, oftmals auftrumpfend, als wäre es ein später Beethoven, dann aber piano und einfühlsam, wie man es besser nicht erwarten darf. Eine Sternstunde für Mozart. Eine Sternstunde der Mozart-Klavierkunst.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So hätte er es gern selbst gehört, 6. Januar 2000
Von Ein Kunde
Obwohl schon vor mehr als 20 Jahren entstanden, haben alle Pianisten und Orchester danach diesen Aufnahmen nicht das Wasser reichen können. Perfektes Zusammenspiel, nicht zu kalt, nicht zu romantisierend, kammermusikalisch durchhörbar, Gulda spinnt nicht rum, sondern stellt sich ganz in den Dienst des von ihm selbst ernannten "Welt meisters". So hätte Mozart es gern gehört. Nur Clara Haskil dringt interpretatorich so weit vor (Nr.20), allerdings ganz anders, viel dämonischer und dramatischer. Dies hier ist Mozart wie klarer Bergquell. Zeitlos. Meine Inselplatte.
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36 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Klassiker, 28. November 2002
Es ist so schade, daß Gulda nicht alle Klavierkonzerte von Mozart einmal einspielte, er war und ist das Maß aller Dinge! Ich habe das d-moll Konzert (Nr. 20) in bestimmt 20 Aufnahmen, da es eines meiner Lieblings-Klavierkonzerte ist, aber nicht einmal die ausgesprochenen Mozart-Spezialisten wie Clara Haskil oder Robert Casadesus vermitteln eine so derartige Spannung in diesem Konzert wie Gulda in Zusammenspiel mit Claudio Abbado, der mit den Wiener Philharmonikern ja nun weiß Gott das beste Mozart-Orchester dirigierte. Und auch bei den anderen Konzerten jubelt man bei den ersten Tönen auf: "Ach, das kenn ich doch!"
Diese Zusammenstellung ist zwar nicht einzigartig in ihrer Auswahl, aber absolut das Maß aller Dinge in der Interpretation und in der Harmonie zwischen Pianist und Orchester. Wohl kaum noch zu toppen - es gehört in jede, ich wiederhole: JEDE klassische Sammlung!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diskographischer Meilenstein, 22. Oktober 2010
Von 
Andre Arnold "Lateingott" (Rödental, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als Friedrich Gulda und Claudio Abbado im Herbst 1974 und im Frühsommer 1975 im Großen Saal des Wiener Musikvereins zusammenkamen, um mit den Wiener Philharmonikern vier große Klavierkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart einzuspielen, ahnte noch keiner, dass sie vier unangefochtene Referenzeinspielungen vorlegen würden. Der "bunte Hund" des Klavierspiels und der noch relativ unbekannte italienische Maestro vollbrachten mit dem österreichischen Spitzenorchester eine Einspielung voller Kraft, Vitalität, Rhythmik und Authentizität - obwohl hier nicht auf Originalinstrumenten musiziert wird -, die bis heute getrost als unübertroffen gelten kann.

Die vier Klavierkonzerte selbst sind Repertoireklassiker: KV 466 in c moll zählt zu den beliebtesten Klavierkonzerten überhaupt. Außerdem ist es eines von nur zwei mozartschen Klavierkonzerten, das in einer Molltonart steht. Alleine der Kopfsatz ist in seiner tiefen Trauer überwältigend. Von besonderer Schlichtheit und Schönheit ist die Romance. Das Finale berauscht durch seine Bitterkeit.
Das C Dur Konzert KV 467 eröffnet mit einem gemütlichen Allegro. Hier offenbart sich Mozarts Hang zu einer schier unglaublichen Themenfülle ganz besonders. Das Andante des zweiten Satzes dürfte jedem geläufig sein und das Finale steckt voller jugendlicher Frische und Esprit.
Das Konzert, das sich am meisten durch Einfall und Klasse auszeichnet, ist freilich KV 503 wiederum in C Dur. Neben dem vierten Klavierkonzert von Beethoven und dem zweiten von Brahms zählt es wohl zu den originellsten überhaupt. Es ist nicht nur der strahlende Charme des Kopfsatzes und der mitreißende Elan des Finales, sondern vor allem die Tiefsinnigkeit des Andantes.
Das letzte Klavierkonzert Mozarts ist KV 595 in B Dur. Diesmal ist der Kopfsatz sehr komplex und fein gearbeitet und wirkt gemessener als bei den vorausgegangenen Konzerten. Das Larghetto atmet durchaus etwas von der Feierlichkeit eines Beethovens und das Schlussrondo ist wieder echter Mozart.

Es handelt sich also um vier herausragende Konzerte aus dem unvergleichlichen Konzertschatz Mozarts. Und die Interpretation steht denen - wie gesagt - in nichts nach: Guldas Anschlag ist weich und zart. "Bei Mozart kann man sich nicht hinter den Noten verstecken", heißt es immer wieder im Hinblick auf Mozarts Kompositionen für Klavier. Gulda hat das nicht nötig: Sein ordnender, gliedernder und stets scharf akzentuierender Stil schmückt die Konzerte trefflich. Dazu kommt die phänomenale Orchesterleistung: Abbado spornt die Wiener zu Höchstleistungen an. Die Darbietung ist transparent, differenziert und farben- sowie kontrastreich. Ausgezeichnet ist auch die Aufnahmequalität.
Was die Akteure beispielsweise aus dem oft aufgeführten Konzert KV 467 herausholen, ist atemberaubend. Die innere Spannung der Einspielung ist elektrisierend, die Tempowahl perfekt, die Nuancierung entrückend. Auf lange Zeit noch wird diese Aufnahme zur allerersten Riege der überschwappenden Diskographie der mozartschen Klavierkonzerte gehören. So muss die Musik im Himmel klingen...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gulda the Best, 25. November 2012
Von 
Klaus Bahr (Duisburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mozart, W.A.: Piano Concertos Nos.20, 21, 25 & 27 (2 CD's) (MP3-Download)
Eine hervorragende Klangqualität. Inhaltlich sowieso ein purer Genuss. Bei jeder Minute des Zuhörens wird das Können dies großartigen Pianisten deutlich. Gutes Preis- Leistungsverhältnis.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gulda ist mozart, 26. August 2001
Von Ein Kunde
Wer diese Platten je gehört hat kann zu der Auffassung kommen: Gulda ist Mozart!
Die Logik und Transparenz dieser Aufnahmen lassen einem den Atem stocken. Jedes Detail wird gekonnt ausgemalt (aber nicht seziert) und die Wiener Philharmoniker unter Claudio Abbado zeigen sich als kongeniale Partner.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 5 Sterne für Friedrich Gulda, aber..., 28. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
gerne eben 6 Sterne für Geza Anda mit der Camerata (Von der reinen Interpretation eine feine Nuance überzeugender).
Aber das ist im Vergleich der Superlativen dann doch nur pure Geschmackssache.
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