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am 1. März 2007
Angesichts dieser nunmehr dritten Produktion der Oper Cavalleria rusticana mit Mario del Monaco weiß man fast nicht mehr, wo man mit seinem Lob anfangen soll, sind doch schon die ersten Aufzeichnungen ganz hervorragend geraten. Alle drei Produktionen haben ihre spezifischen Besonderheiten, auch was sämtliche Mitwirkenden dieser Aufnahmen anbelangt. Soll man nun eine dritte Aufzeichnung kaufen?

Diese dritte Aufzeichnung ist in einem Zeitpunkt entstanden, als der Stern des Tenors im Sinken war. Licht und Schatten entwickelten sich immer mehr zu einem Wechselspiel. Gleichwohl konnte der Sänger noch in diesem Stadium seiner Laufbahn einsame Spitzenleistungen zeigen, welche die größte Bewunderung rechtfertigen. Immerhin hatte der Sänger zuvor einen lebensgefährlichen Autounfall erlitten und durch Rekonvaleszenz eine

lange Pause einlegen müssen. Um Leistungen wie im Zenit des Könnens zu suggerieren, musste der Sänger jeweils sein ganzes Können aufbieten.

Mit dieser dritten Aufzeichnung knüpft der Sänger mit überwältigender Energie an seine großartige Vergangenheit an. Trotz der Dramatik beider Opern wird aber auch eine große Sanges- und Einsatzfreude spürbar. Das Miterleben begeistert, sind doch auch die Kolleginnen und Kollegen über alle Maßen zu loben, allen voran Elena Suliotis. Bei ihrem Timbre meint man, Maria Callas in den besten Jahren zu vernehmen, wäre nur eine dramatische, nicht aber auch eine sinnliche und wunderbar schöne Stimme, wie z.B. in der mittleren (bzw. Mezzo-) Lage, zu hören, die bei Maria Callas so niemals zu erleben war. Hätte man die Vorzüge beider Sängerinnen miteinander kombinieren können, wäre eine Sängerin entstanden, die man mit gutem Gewissen als göttlich bezeichnen könnte und an die vielleicht selbst die legendäre Jenny Lind im neunzehnten Jahrhundert nicht herangereicht hätte, was man aber mangels Schallaufzeichnungen von dieser zweifellos einzigartigen Künstlerin nur mutmaßen kann.

Der Kauf vorliegender Aufnahme kann allein schon wegen des Duetts der Santuzza (Suliotis) mit Turiddu (del Monaco) nahegelegt werden, denn schon dieses Szenarium ist derart hinreißend geraten, dass sämtliche anderen Aufnahmen dagegen verblassen, und zwar ganz unabhängig von den jeweiligen Interpreten. - Und wen hätte ich fast vergessen? Natürlich, Tito Gobbi. Dieser ist nicht nur ein großartiger Rigoletto, sondern auch eine herrlicher Interpret vielfältiger anderer Rollen, so auch des Alfio. Diesen verkörpert er, wie nicht anders zu erwarten, mit perfekter Stimme und Technik sowie idealer Charakterisierung. Bei dieser Aufnahme bildet er ohne Abstriche das dritte Glied des fabelhaften Triumvirats der Hauptfiguren. - Die Klangwirkung ist dank der Spitzentechnik der Firma Decca auch für den technisch verwöhnten Hörer außerordentlich beeindruckend.
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