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am 13. Dezember 2005
Ich habe zwar keinen aktuellen Vergleich mit anderen Einspielungen, mag die Interpretation von Rousset / Scholl / Bonney aber sehr: Weit getragene Spannungsbögen, brillant die tonale Schmerzlichkeit mit schönen Schwebungen zum Stoff gestellt, feine Ausdeutungen der Nuancen und perfektes Zusammenspiel,- das Ganze hat dabei sehr viel Charakter und Individualität, nie kommt das Gefühl von perfektionistischer Hochglanzmusik auf; und: es gelingt Bonney und Scholl eine Atmosphäre zu erzeugen, die diese wundervolle Perle der Musikgeschichte gänzlich als nicht von dieser Welt erscheinen lässt: Überirdisch eben.
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am 21. Juli 2008
Über das Tempo, das Rousset hier teilweise anschlägt, könnte man sehr streiten, fac ut ardeat oder das abschliessende Amen sind mir definitiv zu schnell. Er verschenkt die Schönheit der Musik an die Schnelligkeit- vor einer Angemessenheit einer Karfreitagsmusik ganz zu schweigen.

Nein, deswegen verdient diese Aufnahme nicht fünf Punkte. Ich gebe sie vor allem wegen Andreas Scholl. Counter lernte ich vor Jahrzehnten kennen, Alfred Deller war einer der ersten, dann kam in vielen Aufnahmen von Harnoncourt Paul Esswood. Und ich meinte, darauf könnte ich sicher verzichten. Mit historischer Interpretation hatte dies gar nichts zu tun. Bei Bach sangen Knaben, die eben später im Stimmbruch waren.
Ein Counter war kein Ersatz dafür. Und die herrlichen Altistinnen, auf die ich nun verzichten sollte.Nein, ich war kein Freund des Counter-Gesangs.

Aber dann kam Michael Chance, René Jacobs ,James Bowman und hier: Andreas Scholl. Speziell letzterer versöhnt mich mit dieser Stimmgattung.Scholl singt berückend, intensiv,virtuos. Sowohl im Stabat mater als auch, und besonders, im Salve regina.

" Innerhalb von eineinhalb Jahrzehnten ist es Andreas Scholl gelungen, sich nicht nur an der Spitze der boomenden Gesangs-Nische zu etablieren und die Menschen für die Reinheit und Ausdruckskraft seiner Stimme zu begeistern, sondern auch die Meinung der Fachwelt zu prägen. So konnte man stellvertretend für viele ähnliche Rezensionen im Magazin Fanfare lesen: "Scholls Stimme ist rein und hat einen wunderbaren Klang, sein Geschmack ist erlesen, seine Tonhöhe und Diktion sind makellos. Selbst unter den besten der vielen heutigen Contratenöre findet man keinen Vergleich mit Andreas Scholl - man muss eher an die legendären Meister vergangener Tage denken." Und diese Kompetenz ist nicht vom Himmel gefallen, sondern das Resultat einer sorgfältigen Ausbildung und persönlichen Leidenschaft. Geboren am 10. November 1967 im hessischen Städtchen Eltviller als Sohn eines Obst- und Gemüsehändlers, sammelte Scholl als Sopran bei den "Kiedricher Chorbuben" erste Erfahrungen mit dem klassischen Repertoire. Dort wurde Bach, Schütz, Buxtehude, Lassus gesungen. Die Mischung aus Anlage und Faszination für ungewöhnliche Musik sensibilisierte ihn dafür, die Kopfstimme über den Stimmbruch hinaus zu erhalten.
Scholl wechselte als Gesangsnovize zum Alt und bildete in den folgenden Jahren im Dresdner Kreuzchor und von 1987 bis 1993 an der Schola Cantorum Basiliensis bei Richard Levitt und René Jacobs seine vokalen Qualitäten heraus. Mit klarem Timbre, brillanter Artikulation und der Neugier für noch ungehörtes Repertoire machte er sich daraufhin einen Namen als Motor der Szene, indem er zum Beispiel seltene Kantaten und Motetten von John Dowland bis Antonio Vivaldi wieder vorstellte.Die regelmäßige Arbeit mit angesehenen Ensembles wie dem Freiburger Barockorchester und der Akademie für Alte Musik Berlin, aber auch mit dem Australian Brandenburg Orchestra ließen ein breites Spektrum an Repertoire entstehen, dass von Duetten mit Laute über Besetzungen mit Gambe und Cembalo bis hin zu großen Ensembleeinspielungen reicht. Scholl debüttierte 1998 als Opernsänger in Glyndebourne mit dem Bertarido aus Händels "Rodelinda" unter der Leitung von William Christie, feierte Erfolge mit Pergolesis "Stabat Mater" ebenso wie mit seinen "Folk Songs" der englischen Renaissance."

Ich zitiere das so ausführlich, weil mir seine Stimme ausserordentlich zusagt und ich ihn in den Mittelpunkt der Rezension rücken möchte.
Barbara Bonney singt auch sehr gut, aber sicher nicht einmalig. Es gibt andere Sopranistinnen, die sich mit ihr messen können und nicht weniger eindringlich die Stücke gestalten, Kirkby wurde genannt, Margaret Marshall würde ich hinzufügen,Jennifer Lamore, und andere.

Aber Andreas Scholl, der ist eine Klasse für sich.
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am 5. Oktober 2004
hört man nur diese Aufnahme und kennt sonst keine weiteren Aufnahmen mögen die Stimmen des Countertenors von Andreas Scholl und der Sopran von Barbara Bonney einen fasznieren. Leider jedoch fällt die Aufnahme rasnt ab wenn man das selbe Stück von Emma Kirby und James Bowman hört (ebenfals bei DECCA) Die Stimmen wirken hier nie harmonisch viel zu schnell und mit zu vielen Vibratos verziert.
Es handelt sich hierbei schließlich um ein klassisches Karfreitagsthema. Meine Empfehlung : Christopher Hogwood Interpreatation mit Emma Kirkby und James Bowman - ein absolutes muss.
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am 25. Dezember 2006
Hier stimmt wirklich alles: Die wunderbare Gesangskunst der beiden Solisten Barbara Bonney und Andreas Scholl, die der Musik so viel Gefühl und Schönklang verleihen.

Barbara Bonneys reiner, klarer Sopran und die weiche Altusstimme Andreas Scholls verschmelzen zu selten so innig empfundener Musik.

Das Wissen um historische Aufführungspraxis kombiniert hier auf geniale Weise mit höchst sensiblem Klangempfinden und nicht wie sonst zuweilen mit einem zwar lebendigen, aber auch oft ruppigen und überhasteten Musizieren.

Bonney und Scholl singen nicht nur, sie zelebrieren. Pergolesis Musik bleibt so Gottesdienst.
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Bei den meisten Teilen des überaus melodiösen "Stabat mater" von Pergolesi handelt es sich um Duette. Die Stimmen von Andreas Scholl und Barbara Bonney - klangschön und souverän geführt wie immer - verschmelzen hier zu einem makellosen Zusammenklang.
'Les Talens Lyriques' unter Christophe Rousset spielen sehr präzise und überaus klangschön - sehr rund und weich, ohne einen Moment an Kontur einzubüßen. So viel "Schmelz" bin ich von den gelegentlich eher "ruppigen" historischen Ensembles sonst nicht gewöhnt.
Man hört dieser Aufnahme an, dass die Ausführenden viel Spaß am gemeinsamen Musizieren gehabt haben müssen. Wie die Sänger über der federnden Begleitung des Orchesters ihre Legato-Bögen jeweils aus der Linie des Duettpartners entwickeln, sie umspielen und gemeinsam eine ruhig atmende, sehr sangliche Melodie entwickeln, muss man einfach gehört haben.
Fazit: Eine sehr schöne und spannende Aufnahme ! Und eine ideale Einsteiger-CD für chronische Alte-Musik-Muffel oder "Anfänger"!
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am 19. Februar 2012
Die meisten Interpretationen von Pergolesis Stabat Mater sind kaum mehr als interessant. Doch diese Aufnahme bietet sowohl instrumental wie vokal wahre Hochgenüsse. Andreas Scholl gibt mit dem leicht dunklen Timbre seines Countertenors dem Werk die Wärme, die es benötigt. Und Barbara Bonneys herrlicher Sopran steht Scholl als ebenbürtige Partnerin gegenüber. Im Duett sind die beiden Sänger einfach unübertrefflich und himmlisch!
Les Talens Lyriques unter Christophe Rousset runden den überaus positiven Eindruck dieser Aufnahme ab.
Man muss allerdings historisch orientierte Interpretationen mögen, um den vollen Genuss zu haben. - Vielleicht ist diese CD aber genau die richtige Wahl, um auf den Geschmack zu kommen.
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am 14. November 2002
Diese Aufnahme des nicht gerade unbekannten "Stabat Mater" von Pergolesi ist eine der CDs, die ich ohne zu zögern mit auf eine einsame Insel nehmen würde. Hier stimmt wirklich alles: Die wunderbare Gesangskunst der beiden Solisten Barbara Bonney und Andreas Scholl, die der Musik so viel Schmelz, Gefühl und Schönklang verleihen, ohne jemals ins Kitschige abzugleiten. Und die differenzierte und niemals aufdringliche Begleitung der "Talens Lyriques". Hier kombiniert sich das Wissen um historische Aufführungspraxis auf geniale Weise mit höchst sensiblem Klangempfinden und nicht wie sonst zuweilen mit einem zwar lebendigen, aber auch oft ruppigen und überhasteten Musizieren. Mein Tipp für einen grauen Herbstabend (aber auch für alle anderen Jahreszeiten): CD rein, Kopfhörer auf und schwelgen. Überirdisch!
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am 31. Mai 2015
Wenn man diese Version von Pergolsis Stabat Mater gehört hat, gesungen vom prägnanten Countertenor Scholls der geradezu umschmeichelt wird vom zartfühlenden Glockensopran Bonneys, dann will man eigentlich keine andere Version mehr. Jedenfalls empfinde ich es so. Dass diese Komposition Pergolesis zu den größten musikalischen Erschaffungen gehört, bedarf wohl kaum der Erwähnung. Wer sich von Musik bewegen lässt, kann bei dieser Einspielung von "Es stand die Mutter schmerzerfüllt" zu Tränen gerührt werden. Der Klang der Aufnahme ist sehr klar und schön.
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am 6. Februar 2006
Ohne Zweifel: Bonneys und Scholls Stimmen sind hübsch. Und sie ergänzen sich prima.
Meiner Ansicht nach aber raubt Frau Bonney mit ihrem (zweifellos exzellenten) Vibrato dem Stück seine "Reinheit". Das alles wirkt dann etwas etwas pompös, aufgesetzt und affektiert und auf eine gewisse Art und Weise wird das Werk dadurch "verheizt".
Zwischendurch wirkt das Ganze dann auch etwas herz- und lieblos heruntergedudelt. Man bekommt mitunter das Gefühl, dass die Seele von Pergolesis Komposition nicht so recht im Herzen der Interpreten angekommen ist.
Fans von Bonney und Scholl werden hier dennoch keineswegs enttäuscht. Die stimmliche Leistung ist enorm, hier nur schlichtweg "unpassend".
Ich schließe mich den Vorrezensenten an und empfehle zusätzlich die Interpretation von Emma Kirkby und James Bowman.
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am 12. Dezember 2015
Eine tolle Aufnahme. Liebe sie sehr und höre sie oft. Es stimmt allerdings dass die Stimmen irgendwie nicht ganz so harmonieren aber von meinermTraumduo gab es leider keine CD. Als zweite Wahl aber sehr in Ordnung.
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