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5.0 von 5 Sternen Das haut einen um!
Martha Argerich Debüt-Platte von 1960: Hinreißende, umwerfende Zeugnisse einer blutjungen, damals gerade knapp 20-jährigen Ausnahmekünstlerin. Noch heute, über 40 Jahre später, hält man schier den Atem an, wenn man diese CD anhört. Serge Prokofievs Toccata oder die Jeux d'eau von Maurice Ravel sind einfach in dieser Interpretation...
Veröffentlicht am 13. November 2006 von K.H. Friedgen

versus
11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "typisch Argerich"
Diese CD zeigt die typischen Eigenschaften von Argerichs Spiel (im Studio) , wie sie später vielleicht noch extremer wurden: tigerhaftes Temperament und unglaubliche Oktaven sowie geniale Momentaufnahmen bei schlampigem Pedalgebrauch und unrhythmischem Vernuscheln vieler Details, man merkt einfach immer, dass vieles aus dem Moment geboren ist, was auch spontan und...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2007 von Esclarmonde


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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das haut einen um!, 13. November 2006
Martha Argerich Debüt-Platte von 1960: Hinreißende, umwerfende Zeugnisse einer blutjungen, damals gerade knapp 20-jährigen Ausnahmekünstlerin. Noch heute, über 40 Jahre später, hält man schier den Atem an, wenn man diese CD anhört. Serge Prokofievs Toccata oder die Jeux d'eau von Maurice Ravel sind einfach in dieser Interpretation nicht zu toppen. Auch Liszts Ungarische Rhapsodie Nr. 6 wird in gut sechs Minuten wie ein Feuerwerk abgebrannt. Das ist Klavierartistik in Reinkultur.
Als "Zugabe" bringt die CD noch die große Klaviersonate h-moll von Franz Liszt, die Martha Argerich 1971 eingespielt hat, eine absolute Spitzenleistung, großartig und unverwechselbar, mit den Aufnahmen von Svjatoslav Richter, Claudio Arrau (beide Philips), Artur Rubinstein oder Emil Gilels (beide RCA) in eine Reihe gehörig und doch von einem jugendlichen Feuereifer beseelt, den die abgeklärten großen Pianisten so nicht ganz zu entfachen vermochten. Einzig die 1932er Einspielung von Vladimir Horowitz (EMI) läuft "außer Konkurrenz" und stände auf derselben Stufe, wenn nicht die Aufnahmetechnik der 1930er Jahre für heutige Ohren erbärmlich klänge.
Die DGG hat die Argerich-Produktionen digital ausgezeichnet re-mastered, und es liegt ein sehr gutes Booklet der CD bei. Ein würdiges Stück in der verdienstvollen "Originals"-Serie.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Klassiker, 23. November 2002
Martha Argerich Debut Recital. Diese Neuauflage der bahnbrechenden Debut-Einspielung Argerichs für die Deutsche Grammophon von 1960-61 reißt den Hörer auch heute noch förmlich vom Sitzplatz. Als eine der wenigen international bekannten (und noch lebenden) Interpretinnen innerhalb der männerdominierten Pianistenränge, ist sie doch den meisten ihrer männlichen (und weiblichen) Kollegen haushoch überlegen. Sie fesselt durch ihre Ausdrucksfähigkeit und Virtuosität schlichtweg jeden Hörer, wie auch durch ihren Auftritt und ersten Preis 1965 für den Chopin-Wettbewerb in Warschau und dessen Mitschnitt (als CD bei Polskie Nagrania erschienen), der die Welt ob Ihres unglaublichen pianistischen Könnens, ihrer technischen Brillanz und virtuosen Geschwindigkeit in Staunen versetzte. Doch nicht nur ihre Brillanz und Schnelligkeit besticht. Auch die gesangliche Projektionsfähigkeit Argerichs bricht in den gesamten Interpretationen auf der vorliegenden Debut-CD, wie besonders im Cantando espressivo der h-Moll Sonate Liszts, immer wieder mit großer Strahlkraft leuchtend hervor. Die enorme Geschwindigkeit von Argerichs Schlussoktaven in der Toccata op. 11 von Prokofiev und ihre donnernden Akkorde und Oktaven in Liszts h-Moll-Sonate in dieser Einspielung sind unübertroffen und werden auch in weiter Zukunft als Meilenstein und pianistische Meßlatte allen Pianisten das Fürchten lehren und Zuhörern ehrfürchtige Gänsehaut bereiten.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muß für jeden Klavierfan, 28. April 2000
Von 
Marcel Bartnik (Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Diese CD ist ein absolutes Muß für jeden Klaviermusikfan, wird hier doch sowohl die erste Aufnahme Martha Argerichs von 1961 als auch ihre Einspielung der h-moll-Sonate von Liszt auf einer remasterten CD angeboten. - Schon ihr Plattendebüt schlug seinerzeit ein wie eine Bombe: Seit Horowitz hatte niemand mehr mit einer derartigen Kombination aus feurigem Temperament, fantastischer Virtuosität und hoher Musikalität beeindruckt - und noch dazu eine Frau! Schon die ersten Takte des dritten Chopin-Scherzos enthüllen ihren unverwechselbaren Interpretationsstil: hohe Tempi, unnachgiebiger Zugriff aber auch die Fähigkeit, musikalisch zu phrasieren und die sehr unterschiedlichen Teile dieser Komposition zu einem homogenen Ganzen zu verbinden. Dies setzt sich bei den Brahms-Rhapsodien fort, und die Prokofiev-Toccata stellt bis heute eine unübertroffene Referenzaufnahme dar. Bei den "Jeux d'eau" läßt die argentinische Klaviermagierin den Hörer quasi in einen Strom aus flüssigen Bildern eintauchen, und auch die Chopin-Barcarole stellt unter Beweis, daß sie nicht ohne Grund den Chopin-Wettbewerb 1965 gewinnen sollte. Die Höhepunkte dieser CD stellen meiner Meinung nach die beiden Liszt-Stücke dar: dort kann die Argerich ihre phänomenalen manuellen Fähigkeiten und ihr vulkanisches Temperament voll ausleben. Mit welcher Verve sie die abschließende Oktavpassage der Rhapsodie spielt, wie sie den Prüfstein jedes Konzerpianisten - der h-moll-Sonate - leidenschaftlich aber gleichzeitig expressiv und mit Blick auf ein zusammenhängendes Ganzes interpretiert, ist in dieser Form unnachahmlich. Natürlich gibt es Pianisten, die der Sonate mit einer etwas intellektuelleren Herangehensweise (etwa Brendel) andere Seiten abgewinnen können, aber nach meiner Ansicht wird eine entfesselt-virtuose Darstellung dem Stück am besten gerecht. Die Klangqualität ist - auch bei den älteren Aufnahmen - dank neuester Remastering-Technik überraschend gut.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Klassiker, 14. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Eine wunderbare Wiederveröffentlichung. Martha Argerich besitzt eine geradezu unglaubliche technische Perfektion, jedoch hat man niemals das Gefühl, daß sie diese zur Schau stellt. Vielmehr stellt sie die Technik vollkommen in den Dienst des Ausdrucks, eines natürlichen und überzeugenden Ausdrucks. Dabei ist sie häufig von einer Radikalität im besten Sinne des Wortes, die man auch bei namhaften Künstlern nicht allzu häufig antrifft. Ihr Vortrag beseelt die vorgetragenen Werke mit Temperament, Strenge, Eleganz, Verträumtheit, Tiefe, wobei sie die Spannungsbögen meisterhaft entfaltet und Klarheit und Transparenz nie verloren gehen.
Die Zusammenstellung der CD finde ich deshalb so gelungen, weil sie neben der Erstveröffentlichung der jungen Martha Argerich, die 1961 wie eine Bombe einschlug (wie man unschwer nachvollziehen kann), mit Liszts Klaviersonate einen der Höhepunkte innerhalb der Soloaufnahmen von Martha Argerich enthält. Die Sonate - eine der ganz großen pianistischen Herausforderungen - wird von der Argentinierin in vollendeter Weise vorgetragen, so daß man als Hörer Höhen und Tiefen der Entwicklung dieses Meisterwerks in vollen Zügen durchlebt. Eine Künstlerin auf höchster Stufe der Meisterschaft!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es knallt wie nie zuvor, 23. Januar 2006
Die vorliegende Cd zeigt die besten Seiten der argentinischen Kultpianistin Martha Argerich. Die feurige Grande Dame der Klavierkunst zeigt in diesen Aufnahmen ganz deutlich, daß kein anderer Pianist ihr in Sachen Technik, Temperament, Darbietungereichtum das Wasser reichen kann. Und tatsächlich wer schafft es der prokofievschen Toccata einen solchen Klang zu verpassen? Wer ist in der Lage Liszt 6. Rhapsodie mit diesem Feuer,raffinierten Staccati und in diesem Wahnsinnstempo zu spielen? Und in den Rhapsodien op.79 von Brahms trifft sie genau den richtigen Klang, der an einen spätherbstlichen Sturm erinnert. Nahezu unerreichbar ist ihre Interpretation der "mörderischen" h-moll Sonate von Liszt.
Diese Cd ist sehr gut geeigent für diejenigenm die Argerich kennenlernen möchten...und ein Muss für all ihre Fans.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich..., 12. Juli 2004
Auf der Suche nach der richtigen Interpretation von Liszts h-Moll Sonate muss man früher oder später auf Martha Argerich stoßen. Die Aufnahme ist einfach eine Sensation. Die Sicherheit, mit der sie durch die Takte fliegt, wie sie zwischen brachialer Gewalt und zarter Melodie hin und her wechseln kann begeistert mit Sicherheit jeden. Dabei ist die Interpretation nicht einfach auf Tempo anngelegt. Sie liefert wirklich ein Stück aus einem Guss, spannt einen Bogen, der bis zum Ende nicht abreisst. Es gibt wenige Aufnahmen, auf denen das einem Pianisten gelingt. Besonders bemerkenswert finde ich die Dynamik, die Bewegung, die Argerich hervorbringt. Wenn bei vielen Interpreten in den Übergängen Tempi abgebrochen werden und ein neues beginnt, dann ist der Übergang bei dieser Interpretation eine Bewegung. Der Schwung wird weiter gegeben. Dadurch entsteht ein Fluss und ein Zusammenhalt, der anderen sehr fehlt.
Die Interpretation von Yundi Li finde ich herausragend wegen des strahlend kalten und perfekten Spiels (ein Rezensent spricht von Fingern, die durch Marmorlocken streichen). Emil Gilels ist sensationell im Cantando espressivo, auch für Argerich unerreichbar. Aber er hat ein paar fürchterliche Patzer bei der Live-Aufnahme. Krystian Zimerman halten viele für die ultimative Aufnahme; ich finde sie dumpf im Ton und insgesamt perfekt aber an keiner Stelle begeisternd. Martha Argerich ist sicher die beeindruckendste. Aber für mich ist das nicht der richtige Liszt-Ton. Jorge Bolet interpretiert Liszt weniger spätromantisch, dafür schon impressionistisch. Sein Spiel ist absolut sauber und die Noten perlen und fließen nur so. Er interpretiert aus meiner Sicht am schlüssigsten. Aber dann wieder Martha Argerich... Unglaublich!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "typisch Argerich", 12. Oktober 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese CD zeigt die typischen Eigenschaften von Argerichs Spiel (im Studio) , wie sie später vielleicht noch extremer wurden: tigerhaftes Temperament und unglaubliche Oktaven sowie geniale Momentaufnahmen bei schlampigem Pedalgebrauch und unrhythmischem Vernuscheln vieler Details, man merkt einfach immer, dass vieles aus dem Moment geboren ist, was auch spontan und überraschend sein kann, aber leider manchmal auch einfach nicht durchdacht und ohne musikalische Linie. Manches ist einfach nur schnell ohne Sinn zu ergeben, manche Endungen sind mit Pedal aufgeweicht (Sonate !), obwohl nicht nur Punkte, sondern sogar Keile notiert sind.

Aufregend ist das, aber viele Pianistenkollegen haben musikalisch und technisch besser gespielt. Argerich sollte man live hören, im Konzert ist ihre Magie bezwingend, bei Studioaufnahmen sind die Schlampereien doch ein bißchen zuviel.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hörenswerte Einspielungen mit kleineren Mängeln, 21. November 2007
Von 
Herausragendes Stück der Einspielung ist zweifellos Liszts h-moll Sonate. Bei der Ungarischen Rhapsodie verschluckt Argerich einige rhytmische Feinheiten gerade in den Anfangspassagen. Es ist aber vielleicht auch von Vorteil, dass die damalige Aufnahmetechnik noch nicht sämtliche Huscher, die objektiven pianistischen Schwierigkeiten geschuldet sind, wegretuschierte. "Jeux D'Eau" ist sehr schön, aber extrem subjektiv gespielt, kommt aber gerade deswegen nicht an Gilels schwer zu übertreffende Aufnahme heran: bei "Wasserspielen" gibt es nun einmal keine Geschwindigkeitsschwankungen; dies ist kein Stück über subjektive Stimmungen, sondern über Lichtreflexionen. Chopin wird so gespielt, wie von einer Chopin-Preis-Gewinnerin zu erwarten, ein Vergleich der Barcarole mit der von Harasiewicz hilft allerdings, dies ein wenig zu relativieren. Statt der unreif gespielten Brahms-Stücke wäre besser die Schumann-Sonate ausgewählt worden, die sich auf der LP mit der Liszt-Sonate befand.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gut, 29. April 2008
Von 
T. BERGMANN (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Auf dieser CD gefallen mir am besten die Sonate von Liszt und die Toccata von Prokofiev.
Die Toccata spielt Martha Argerich technisch sehr gut. Und sie schafft es auch, die Stimmung des Stückes rüberzubringen. Von verschiedenen mir bekannten Interpretationen ist ihre für mich am besten.
Ähnlich geht es mir da mit der Sonate von Liszt. Ihre Interpretation und ihre technische Leistung stehen bei mir ganz oben.
Auch das übrige Programm ist nicht schlecht. Die Rhapsodien von Brahms z.B. spielt sie sehr gut.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen die erste, 9. September 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Glaubt man der Beschreibung, ist die erste Einspielung von Martha Argerich, der unzählige weitere folgten. Und bekanntlich ist das erste Mal immer das unvergesslichste...
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Martha Argerich - Debut Recital
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