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5.0 von 5 Sternen Absolut perfekt
Man hat das ungemein starke Vergnügen, einer Geigerin zuzuhören, die ihr Instrument bis in kleinste Details beherrscht. Das ist sehr viel! Geschmackssache mag sein, dass sie immer wieder ein Vibrato an scheinbar(!) unmöglichen Stellen anbringt und deshalb an diesen Stellen vielleicht etwas zu viel "Zucker" verteilt. Nach mehrmaligem Hören...
Veröffentlicht am 31. August 2005 von Torquato Anonymus

versus
17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Janusköpfige Darbietung
Von Ludwig van Beethovens berühmtem Violinkonzert gibt es Aufnahmen wie Sand am Meer. Klassikneulinge werden beizeiten auf die bekannten Aufnahmen stoßen, zu denen auch die vorliegende zählt, ein Konzertmitschnitt aus dem Jahr 2002 mit Anne Sophie Mutter an der Violine und den New York Philharmonics unter Kurt Masur. Auffällig an der Aufnahme ist,...
Veröffentlicht am 10. September 2010 von Andre Arnold


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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut perfekt, 31. August 2005
Man hat das ungemein starke Vergnügen, einer Geigerin zuzuhören, die ihr Instrument bis in kleinste Details beherrscht. Das ist sehr viel! Geschmackssache mag sein, dass sie immer wieder ein Vibrato an scheinbar(!) unmöglichen Stellen anbringt und deshalb an diesen Stellen vielleicht etwas zu viel "Zucker" verteilt. Nach mehrmaligem Hören sieht man das aber nicht mehr so streng.
Ganz begeistert hat mich aber die Perfektion in der Intonation, der Dynamik, des Ausdrucks, kurz der Magie, die sie mit ihrem Spiel erzeugt.
Das bravouröse Orchester tut sein Übriges dazu, dass man manchmal ganz hingerissen ist, nicht mehr aus noch ein weiß, weil man ganz hin und weg ist von soooviel Schönheit.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Janusköpfige Darbietung, 10. September 2010
Von 
Andre Arnold "Lateingott" (Rödental, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Von Ludwig van Beethovens berühmtem Violinkonzert gibt es Aufnahmen wie Sand am Meer. Klassikneulinge werden beizeiten auf die bekannten Aufnahmen stoßen, zu denen auch die vorliegende zählt, ein Konzertmitschnitt aus dem Jahr 2002 mit Anne Sophie Mutter an der Violine und den New York Philharmonics unter Kurt Masur. Auffällig an der Aufnahme ist, dass sie in keiner Weise überragend ist, und sich deswegen die berechtigte Frage stellt, weshalb gerade diese Aufnahme sich einer derartigen Bekanntschaft erfreut. Im nichts sagenden Booklet - das Masur fast gänzlich unter den Teppich kehrt - verweist Mutter zwar auf die Demut, die man dem Werk Beethovens entgegen bringen müsse, davon ist in der Aufnahme allerdings nicht viel zu spüren.
Reizvoll ist freilich die Zugabe, nämlich die beiden weitaus weniger häufig aufgenommenen Violinromanzen Beethovens, deren Interpretation durchaus als bestechend bezeichnet werden kann.

Diese beiden Romanzen - Nr. 1 in G Dur op. 40 und Nr. 2 in F Dur op. 50 - entstanden beide vor dem monumentalen Konzert. Sie aber darauf zu reduzieren, dass sie bloß Studienwerke des Meisters seien, ist natürlich verfehlt, stecken die beiden doch voller Finessen. Ihr Tonfall ist melancholisch, wobei er vor allem in der berühmten zweiten Romanze bisweilen ins Schwelgerische gleitet. Sie wirken sogleich anziehend, lyrisch und anmutig.
Mutter vollbringt hier eine ihrer besten Leistungen, zumindest, soweit ich das beurteilen kann. Selten habe ich sie derart empathisch und zwingend erlebt. Auch der Orchesterpart ist mitreißend und absolut transparent, was in jedem Falle auch der hervorragenden Aufnahmequalität zu verdanken ist.

Für das Konzert selbst darf man sagen, dass Mutter hier eine große Chance verpasst hat - eine Chance, im Rahmen einer Liveaufnahme ihre Kritiker Lügen zu strafen, von denen der deutschen Geigerin immer wieder vorgeworfen wurde, zwar technisch brillant, aber interpretatorisch kalt und leidenschaftslos zu spielen. Leider entspricht sie hier dieser Kritik.
Dabei geben ihr Kurt Masur und seine glänzend aufgelegten New Yorker eine prima Vorlage: Die spielen transparent, in einem angenehmen Tempo. Masur versteht es trefflich, vor allem den epochalen Kopfsatz passend zu gliedern und scharf zu akzentuieren, so dass nichts versandet. Die lyrischen Linien im schlichten zweiten Satz nuanciert er farben- und kontrastreich wie wenige. Mutters Leistung bleibt weit dahinter zurück. Lediglich im spritzigen, berühmten Finale vermag sie sich eines kecken Tonfalls zu bemächtigen, der diesen Satz auch wirklich originell und gut durchhörbar macht.

Fazit: Anne Sophie Mutter aber schafft es nicht, dem Repertoireklassiker Violinkonzert noch etwas Neues abzugewinnen. Aufgrund der herausragenden Orchesterleistung und der wundervollen Darbietung der beiden Violinromanzen aber dennoch zumindest hörenswert.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anne-Sophie Mutter faszinierend stark, 22. November 2002
Die Philharmonie in NY mit ihrer eigenen besonderen Akkustik
lässt wie so viele Künstler vor ihr auch Anne-Sophie Mutter ungewöhnlicher erklingen. Hier behauptet sie sich erneut. Mit Kurt Masur, der ihr viel Spielraum gibt wird ihr Spiel zum Genuss.
Unter Karajan konnte sie sich lange nicht so frei entfalten wie jetzt. Gereifter, kontrollierter, präsentiert sich die Künstlerin heute. Der perfekte Hörgenuss spielt sich natürlich in der Philharmonie beim Live Auftritt ab. (Unbeschreiblich schön). Wer Geld sparen möchte hört mit dieser CD eine herausragende Anne-Sophie Mutter gereift und vielfältig im Spiel mit dem Orchester, mal begleitend mal dominant auf jedenfall sehr spannend im 2. Satz schöpft sie mit ihren virtuosen Möglichkeiten aus dem Vollen. Nur zu empfehlen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mein Klassiker, 15. Dezember 2002
Diese Neuaufnahme von Beethovens Violonkonzert durch ASM, jetzt mit Masur an Stelle von Karajan, lässt die Gereiftheit, die "Maturity" der Künstlering deutlich erkennen. Im Vergleich zur ersten Aufnahme unverändert mitreissend gespielt, ein klein wenig langsamer, aber mit einer dominierenden technischen Brillianz, die ASM auch von anderen, die dieses Konzert aufgenommen haben, klar abhebt. Sie "spielt" nicht nur das Konzert, sondern sie spielt mit dem Konzert, mit den Noten, die Beethoven vorgesehen hat, und das in frischer Weise, die einen bei diesem Ohrwurm auch jetzt wieder neue Details entdecken kässt. Sehr schön auch die beiden Romanzen als "Zugaben"; auch die Aufnahme an sich ist beeindruckend, merkt man ihr doch an keiner Stelle an, dass es sich um einen Live-Mitschnitt handelt.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anne-Sophie Mutter, Beethoven, Violin Concerto, Romances, 25. November 2002
Von Ein Kunde
Da sah ich dann diese CD liegen, Anne-Sophie Mutter, Kurt Masur, Beethoven, Violin Concerto. Nun, ich mag beide, Mutter, Masur. Denken Sie an das Brahms-Violinkonzert, das mit dem New York-Cover. Welche Elegie, damals.
Also kaufen, öffnen, auflegen. Du hörst, du hörst zu. Sanftes Staunen. Beethoven, ja, jawohl, dennoch anders. Hält sie das durch, dieses Spielen an der Grenze zum Mitteilbaren, dieses Minimalistische, steigerungsfähig in gefühlte Emphase? Denkst du - und hörst. Glücks- und Trauermomente, große Empfindungen.
Durchatmen. Welch eine Aufnahme, welch eine CD.
Anne-Sophie Mutter
Beethoven, Violin Concerto, Romances
New York Philharmonic
Kurt Masur
2002 Deutsche Grammophon GmbH, Hamburg
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht sehr gut, 15. Oktober 2002
Es gibt schon zahlreiche sehr gute Aufnahmen des Violinenkonzertes auf CD. Diese gehört sicher nicht zu den besten Einspielungen. Zwar spielt Anne-Sophie Mutter sicher exzellent, doch verschwimmt das Orchester öfters zu einem großen Brei. Die Harmonie zwischen Solistin und Orchester stimmt nicht immer. Liegt das an der Aufnahmequalität, an der Bearbeitung oder an den Ohren des Tonmeisters? Naja, aber insgesamt doch eine hörenswerte CD.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar!, 7. Oktober 2002
Annes-Sophie Mutter ist eine Geigerin die es versteht mit einem Orchester zu spielen. Sie drängt sich nicht als Solistin in den Vordergrund und harmoniert wunderbar mit Orchester und Dirigentem. Das violinkonzert von Beethoven war wohl eine ihrer ersten großen Aufnahmen die auf CD erhältlich sind. Wunderbar neu und frisch die nun vorliegende Aufnahme in perfekter Spiel- und Klangqualität.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen CD-Romanzen, 17. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe gefunden wonach ich lange gesucht habe. War über die unglaublich schnelle Lieferung sehr überrascht.Gute und zweckmäßige Verpackung.Ein Lob an Amazon.

Mit freundlichen Grüßen,N.W.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Violinkonzert/Romanzen 1 & 2, 15. November 2002
Von Ein Kunde
Frau Mutter folgt auch bei dieser CD einer wohl zweifelhaften Tradition: Mäßige Intonation, mäßige Interpretation, sehr eigenwilliges Vibrato. In Anbetracht der Tatsache, daß es wirklich zahlreiche sehr gute Aufnahmen gibt (z.B. Mintz, Zimmermann, Hahn,...nicht zu vergessen vielleicht auch die uralte Grumiaux-Aufnahme), erscheint diese CD eher überflüssig.
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12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Klassiker, 3. Dezember 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zugegebener Maßen hat mich die Aufmachung der CD etwas verwirrt. Ich möchte damit nicht etwa sagen, dass mich dieser Star Kult abgestoßen hätte, im Gegenteil. Obwohl man die Klassik nicht aus der Sicht des Pop sehen sollte. Etwas "edles" hat diese CD schon an sich. Nachdem mich die Aufnahme aus 1998 von Hilary Hahn in ihrer Fragilität zu tiefst beeindruckt haben, muss ich gestehen, dass mich diese Einspielung des Beethoven Klaviekonzerts unter Kurt Masur zu tiefst beeindruckt. Werden die beiden ersten Sätze mit einer verinnerlichten Intensität gespielt, als säße man inmitten des Publikums, scheinen Kreislers Kadenzen fast wie Irrlichter oder etwas Überirdisches dahin zu schweben. Vergessen sind Karajan und Bernstein. Im direkten Vergleich der Aufnahmen indes fällt die Entscheidung schwer. Hier das jugendliche Flirren und dort die gänzliche Entrückung. Eine perfekte Aufnahme - sowohl interpretatorisch, wie auch klanglich.
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Beethoven: Violin Concerto; Romances
Beethoven: Violin Concerto; Romances von Anne-Sophie Mutter and Kurt Masur and New York Philharmonic Orchestra
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