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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Juli 2005
Sind Steinbergs Tempi bei den "Planets" wirklich zu schnell? Das zumindest hört man immer wieder mal oder man liest es bei manchen Rezensionen. Im Vergleich mit anderen Versionen stimmt das sicherlich auch. Doch was wenige wissen: Holst selbst war noch schneller! Steinberg braucht 46 Minuten, Holst in seiner antiken Aufnahme von 1926 'schafft' es aber sogar unter 41 Minuten!! Einzig und allein bei Uranus ist Steinberg schneller als Holst selbst. Unglaublich, aber war: diese Aufnahme kommt wohl den Intentionen des Komponisten noch am nächsten. Und ganz nebenbei bekommt man dann auch noch einen elektrisierenden Zarathustra, mit dem wohl besten Orgelakkord am Ende des Intros der je aufgenommen wurde. Wer im Vorfeld schonmal vergleichen möchte: Steinberg braucht fast genau eine halbe Stunde für den Strauss. Also auch hier wieder in Rekordzeit, während es sich aber trotzdem an keiner Stelle überstürzt anhört. Im Gegenteil: ich wurde von diesem Stück noch nie so mitgerissen.
Die CD ist mit 76 Minuten übrigens randvoll gefüllt, was man ja bei weitem nicht von allen CD's behaupten kann, egal von welchem Label.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Was auf den ersten, flüchtigen Blick u.U. als Versuch der Deutschen Grammophon mißinterpretiert werden könnte, hier zwei Kompositionen schnell an den Mann bringen zu wollen, entpuppt sich beim Anhören als höchst exquisite, von Leidenschaft und Emotionen gespielte Interpretationen von Holsts "Die Planeten" und Strauss "Also sprach Zarathustra". William (eigentlich Hans Wilhelm) Steinberg, Schüler von Otto Klemperer in Köln, folgte 1969 den wahrhaft "großen" Meistern Charles Münch und Erich Leinsdorf, das Boston Symphony Orchestra wechselte nur ein Jahr darauf von RCA/Victor zur Deutschen Grammophon - und diese kann wahrhaft stolz sein, zwei derart fast schon als bombastisch zu klassifizierende Aufnahmen (für die Referenz reicht's nicht ganz) von Holst und Strauss zu ihrem Plattenkatalog zählen zu können - "...the Boston Symphony has never sounded better..." schrieb 'Stereo Review' 1971. Dank original-image bit-processing liegt die Aufnahme in fantastischer Klangqualität vor - absolute Kaufempfehlung!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Etwas Philosophisches habe Richard Strauss nicht im Kopf gehabt, als er eines seiner beliebtesten Orchesterwerke komponierte. Dennoch lässt sich der Verdacht nicht ohne Weiteres entkräften, dass "Also sprach Zarathustra" op. 30 nur Musik um ihrer selbst willen enthält. Immerhin wählte Strauss für seine Vertonung programmatisch mehrere Szenen aus Nietzsches bedeutendstem Werk aus, die er trefflich und mitreißend musikalisch umsetzte.
Den "Zarathustra" ausschließlich auf die bombastische, bestens bekannte Einleitung zu reduzieren, wäre angesichts der Überfülle an warmer Melodik und überwältigender Dramatik gewiss inadäquat. Strauss setzt gezielt mehrere Höhepunkte: Man höre sich nur seine Darstellung der Sehnsucht, der Freuden und Leiden an! Anschließend versinkt die Musik im "Grablied", um sich schließlich in den nächsten zwei Szenen wieder aufzubäumen. Im wundervollen "Tanzlied" lässt der deutsche Komponist delikat eine Solovioline in den Vordergrund treten. Nach einem weiteren, beinahe traumtänzerischen Höhepunkt versiegt die Musik langsam zu einem Vaughan Williams artigen "Niente Ending".

Als ähnlich überwältigend gestaltet sich die Orchestersuite "The Planets" op. 32 des britischen Komponisten Gustav Holst (1874-1934). Teile aus seiner Suite oblagen zahlreichen Bearbeitungen, die vor allem als Filmmusik verwendet wurden und werden, obschon Holst sich zeitlebens gegen eine derart banale Verwendung seiner Kompositionen wehrte - erfolglos. Dementsprechend wird man den "Planets" nicht gerecht, sie einzig und allein mit "Star Wars" zu assoziieren.
Passend mögen die "Planets" ja sein, das offenbart bereits der Kopfsatz. Holst stellt in dieser seiner eigentlich einzigen bekannteren Komposition die acht Planeten unseres Sonnensystems vor - außer der Erde - und fügt ihnen mystische und mythische Eigenschaften bei. Und so ist der Mars der erste Planet, dessen Aggressivität und Aufbegehren beinahe schockieren. Sanfter stellt der britische Tonsetzer die Venus dar und kommt zu einer spritzigen, zarten Umsetzung seiner Vorstellungen vom Merkur. Highlight ist natürlich "Jupiter, the Bringer of Jollity". Das majestätische Hauptthema dieses Satzes darf getrost zu den populärsten Melodien klassischer Musik gezählt werden. In berückenden Bildern darf sich der Hörer anschließend an Saturn und Uranus erfreuen, bevor der Schlusssatz, "Neptune, the Mystic", mit seiner fast halluzinogenen Stimmung und dem Einsatz eines wortlos singenden Chores endgültig in den Bann dieser grandiosen Komposition zieht.

Die vorliegende Aufnahme des Boston Symphony Orchestras unter der Leitung des deutschen Dirigenten William Steinberg mit dem New England Conservatory Chorus stammt aus den Jahren 1970 und 1971 und erfreut sich hervorragender Aufnahmequalität. Ein Vorwurf, mit dem sich Steinbergs Interpretation immer wieder konfrontiert sieht, soll sofort entkräftet werden: Nein, Steinberg spielt nicht zu schnell, er befolgt lediglich die Partitur haargenau, setzt den virtuosen Charakter der Werke um und setzt straffe Akzente, die - gepaart mit der brillanten Orchesterleistung - die innere Spannung der Stücke auf ein zwingendes und packendes Maximum schraubt. Zudem stuft Steinberg sein Dirigat farbig und facettenreich ab, das Spiel fließt fein nuanciert, aber dennoch kontrastreich. Stets ist die Darbietung transparent und differenziert.
Selten beispielsweise habe ich Holsts Darstellung der Venus überzeugender erlebt, indes dieser Teil des Zyklus' gemeinhin als der am wenigsten gelungene bezeichnet wird. Der "Sonnenaufgang" im "Zarathustra" ist der strahlendste, den ich je gehört habe, sowieso dürfte Steinbergs Interpretation von Strauss' gewaltigem Orchesterwerk die beste und homogenste überhaupt sein.

Fazit: Eine weitere Sternstunde der DGG, die völlig zurecht in die verdienstvolle Serie der "Originals" aufgenommen wurde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Januar 2015
Nun habe ich mich durch Vergleichshören intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, ob William Steinberg mit dem Boston Symphony Orchestra oder Herbert von Karajan mit den Berliner Philharmonikern (ASIN: B000001GJW Die Planeten Op.32 ) für die Planeten von Holst mein Favorit ist. Nebenbei gesagt kam Herbert von Karajan mit den Wiener Philharmonikern (ASIN: B000KQGOA4 The Originals - The Planets/Don Juan Op.20 ) trotz einer schönen und authentischen Einspielung nicht in meine engere Wahl, wie so viele andere Einspielungen auch (z. B. Charles Mackerras mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und Zubin Mehta mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra). Ich entschied mich für Steinberg, weil mir ohne Vergleich beim Hören einfach die musikalische Darstellung von Planeten viel eher zutreffend erschien, als es bei Karajan mit den Berlinern der Fall war. Wie stellt man sich Planeten und ihre Erscheinungsform dar? Das schafft Steinberg für mich klar besser. Vom Reiz der musikalischen Umsetzung durch Karajan kann ich auch angetan sein, jedoch stört mich das darin auffallende und komplett langsamere Tempo, das wohl aber auch seine eigene Faszination herstellt. So langsam sind jedoch die Planeten wahrscheinlich nicht ... Sie erscheinen nicht wie ein ausgedehntes Legato. Zufällig klärte sich damit auch die Frage, ob Steinberg nun zu schnell sei. Nein, ich finde, bei ihm passt es zum Inhalt der musikalischen Erzählung sehr gut, er trifft es mit den Bostonern eben gerade richtig.

Bleibt noch die Frage, ob Steinbergs Einspielung des Zarathustra von Richard Strauss, der in München geboren wurde und in Garmisch-Partenkirchen starb, die bessere ist. Diese Einspielung gibt es auch noch in einer älteren CD-Veröffentlichung ohne das 24 Bit, 96 kHz Original-Image Bit-Processing der DGG (ASIN: B00000E4CZ Zarathustra/Don Juan/Till Eul. ). Oder ist hier Karajan mit den Berlinern besser (ASIN: B000001GQT The Originals - Richard Strauss: Also sprach Zarathustra )? Das lässt sich nicht so leicht sagen. Das Tanzlied bringt Karajan jedenfalls fröhlich, frisch und beschwingt, während es Steinberg als ein eher fidelndes, weinerlich schmelzendes Schrammel-Lied beim Heurigen oder Dorffest interpretiert. Hier wüsste ich nicht, ob ich meinen Favoritenplatz nicht an den Salzburger Karajan mit den Berlinern vergeben würde. Die Frage stellt sich nur als eine zweitrangige, denn die CD enthält Steinbergs Interpretation gleich mit. Wer Gustav Holsts Planeten von Steinberg haben möchte, der müsste für den Zarathustra von Richard Strauss eventuell über den zusätzlichen Kauf der Karajan-Interpretation nachdenken. Schlecht ist jedoch Steinbergs Einspielung nicht. Der Unterschied ist auch beim Nachtwandlerlied sehr deutlich. Die Bostoner spielen sehr klar, direkt, kraftvoll, deutlich, die Berliner hingegen eher von der Stimmung der Zarathustra-Tondichtung (nach dem deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche) beeinflusst, einfach nachdenklicher.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. März 2014
Die Gesamtspielzeit der CD beträgt ca. 76 Minuten, wobei die ursprünglichen Aufnahmen aus dem Jahr 1971 stammen. Obwohl ich mir diese Disc primär wegen des Werks "Die Planeten" (einem meiner absoluten Lieblingswerke) gekauft habe, hat mir auch das erste Stück "Also sprach Zarathustra" sehr gut gefallen. Abgerundet wird dieses Produkt durch ein beiliegendes 14seitiges Booklet (Texte auf Englisch, Deutsch und Französisch).
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. August 2010
Bei den ganzen Wiederveöffentlichungen alter Aufnahmen in neuem Gewande muß man immer wieder dasselbe erzählen. Zum Beispiel hier. Der beste Zarathustra der für Geld zu erwerben ist. Herr Steinerg und das BSO. Das hab ich schon einmal geschrieben. Da sah die CD-Hülle aber anders aus. Also auf ein neues fünf Punkte für diese Aufnahme: Dirigent, Orchester, Interpretation, Aufnahmetechnik. Verpackung ist egal.
Bei Holst empfehle ich Mackerras/RLPO.
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am 22. Mai 2015
Die Aufnahme ist aus den frühen 1970gern. Und das hört man auch. Das ist jedoch egal.

Sie kommt in keinster Weise an die Aufnahme von Herbert von Karajan heran.

Aber das weiß man eh, wenn man diese CD kauft.

Dennoch ist die Musik der Hammer und sehr zum empfehlen.

Wer es noch ein Stück besser haben will sollte die Aufnahme von Karajan nehmen.
(http://www.amazon.de/Die-Planeten-Op-32-Gustav-Holst/dp/B000001GJW/ref=sr_1_1?s=music&ie=UTF8&qid=1432284757&sr=1-1&keywords=Karajan+planet)
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das klingt nach einem tollen Angebot - Zarathustra und Planeten auf einer CD. Ich habe mich leider verführen lassen. Die Aufnahmen sind recht ordentlich - aber ohne Zauber. Zumindest für mich.

Bei Karajan und den Berlinern kommt bei beiden Werken die Magie noch hinzu, unterstützt von einer wunderbaren Klangtechnik. Das sind wohl Referenzaufnahmen beider Werke. Hier würde ich nicht einige wenige Euro sparen.

Jetzt verstaubt bei mir die Steinberg-Aufnahme.
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