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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen8
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Wenn es von einem Werk wie Mozarts "Figaros Hochzeit" eine solche Fülle von erstklassigen Einspielungen gibt, so hat man buchstäblich die Qual der Wahl, daraus seine Lieblingsaufnahme zu wählen. Ich kenne die Aufnahmen von Karajan (EMI 1950, ohne Rezitative), Erich Kleiber (Decca 1955), Giulini (EMI 1959), Leinsdorf (RCA 1960), Fricsay (DGG 1961) und wieder Karajan (Decca 1979). Alle genannten Einspielungen, jede einzelne von hoher Qualität, habe ich mir der Reihe nach vorgenommen, z.T. allerdings nur kursorisch, und bin dann zu der Überzeugung gelangt, daß Böhms Berliner Produktion von 1967 diejenige ist, die ich im Gesamten, nicht in allen Teilen, als die für mich überzeugendste bezeichnen würde. Das Sängerteam ist von einmaliger Homogenität, es gibt keinen einzigen Ausfall. Fischer-Dieskau hatte schon bei Fricsay den Grafen gesungen, in der sieben Jahre jüngeren Böhm-Aufnahme scheint mir seine Rollengestaltung noch reifer und tiefer zu sein. Besonderer Höhepunkt ist Gundula Janowitz als Gräfin; ihre sanfte und doch kräftige Stimme gibt der Rolle einen ganz eigenen Reiz. Nie habe ich das Gebet zu Beginn des 2. Aktes inniger und so tief empfunden gehört. Sie übertrifft da sogar meine andere Lieblingssängerin in dieser Partie, Elisabeth Schwarzkopf, oder auch Elisabeth Grümmer, die allerdings nur in einem alten Electrola-Querschnitt (mono) mitgewirkt hat. Die Susanna der Edith Mathis braucht keinen Vergleich zu scheuen, Hermann Prey als Figaro und der Cherubino von Tatjana Troyanos genügen höchsten Ansprüchen. Reizvoll ist übrigens auch das seltene Zusammenwirken der beiden langjährigen Rivalen Fischer-Dieskau und Prey. Die übrigen Rollen sind tadelsfrei besetzt, und Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin bringen unter Karl Böhms erfahrener Leitung die ganze Farbpalette der Partitur wunderbar zum Klingen.
Die klangliche Realisation der Aufnahme aus dem Jahr 1968 ist hervorragend; die Tontechniker der DGG haben den Klang naturtreu und ausgewogen eingefangen. Zweifellos eine der schönsten Ausgaben in der verdienstvollen Serie "The Originals".
Das Textbuch ist umfangreich und läßt keine Wünsche offen. Es enthält das vollständige Libretto mit mehrsprachiger Übersetzung und wertvolle Beiträge über Werk und Interpreten.
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am 20. November 2011
Ich kannte diese Aufnahme schon lange zeit, jedoch als Schallplatte. Da diese im Laufe der Jahre (ca30 Jahre oder mehr) trotz aller Sorgfalt in die Jahre gekommen sind habe ich mich gefreut, eine entsprechende CD Gesamtaufnahme zu finden. M. E. ist diese Einspielung eine der besten dieser Oper, die jemals entstanden sind.
Technisch hervorragend und deshalb unverzichtbar.
Ebenso bezieht sich dies auf die Besetzung, die zu ihrer Zeit Ihresgleichen suchte und m. E. auch heute noch nicht übertroffen oder auch nur annähernd erreicht wurde.
Alle Rollen sind kongenial besetzt bis hin zu den kleinen Partien.
Fischer - Dieskau ist der Conte schlechthin, ebenso wie Prey einen Figaro gibt, der sicher selten erreicht wurde. Edith Mathis ist beben Rothenberger vielleicht die beste Susanna und durchaus mit Sciutti gleichzusetzen. Einzig die Partie der Gräfin, die die Janowitz gibt hat gleichwertige oder sogar bessere Nachfolger gefunden. Böhm stellt wieder einmal unter Beweis, daß Mozart bei ihm in guten Händen ist.
Wer sammelt kann auf diese Aufnahme nicht verzichten.
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am 26. März 2010
Die Wiederauflage dieser alten Aufnahmen sind äußerst verdienstvoll. Sie sind technisch sehr gut aufbereitet. Die Besetzung ist vom allerfeinsten. Während man heute oft um einen oder zwei Stars auch einige "Sternchen" findet, sind diese Aufnahmen - so vorallem die vorliegende - von einer ausgeglichenen hervorragenden Qualität.
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am 5. Februar 2016
Diese 1968 in der Berliner Jesus-Christus-Kirche entstandene Einspielung habe ich bereits als Schüler in den 1980er Jahren kennengelernt. Ich habe sie damals wahrlich geliebt und schätze sie auch heute noch. Die LP-Version besitze ich immer noch. Neben der 1955 aufgezeichneten Referenz-Einspielung von Erich Kleiber ist diese Aufnahme uneingeschränkt empfehlenswert. Sämtliche Rollen sind luxuriös besetzt. Jeder heutige Dirigent würde angesichts dieser Besetzung auf die Knie fallen.
Karl Böhm verkörpert zwar ein etwas angestaubtes und konventionelles Mozart-Bild, kann jedoch m. E. trotz seiner vergleichsweise langsamen Tempi mit klarem Konzept überzeugen. Ein Meilenstein der Schallplattengeschichte!
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TOP 500 REZENSENTam 24. Februar 2003
Dies ist sicherlich Karl Böhms schönste Mozart-Gesamtaufnahme und hat sich mit recht seit Jahrzehnten im Katalog bewart. Dabei hört man ihr das Alter nicht wirklich an.
Lediglich die für heutige Begriffe etwas langsamen Tempi und die etwas steife, eckige Artikulation verraten das Alter der Aufnahme - da waren Giulini und vor allem Erich Kleiber Jahre früher schon erheblich weiter.
Dafür sind die Sänger größtenteils großartig: Immerhin ist dies neben einem späteren Film und der alten Fricsay-Aufnahme das einzige Tondokument des weltweit berühmtesten Grafen Almaviva der fünfziger und sechziger Jahre. Und Dietrich Fischer-Dieskau ist weniger ein jugendlicher Macho, als ein eleganter Despot, und als solcher sehr glaubhaft. Daneben zeigt er vielen Kollegen, wie man besonders in den Ensembles perfekt phrasiert.
Ihm zur Seite steht Gundula Janowitz als sehr statische, edel zögernde und gerade deshalb neben diesem Ehemann sehr überzeugende Gräfin. Edith Mathis ist neben ihr die perfekte Susanna - selten habe ich zwei Stimmen gehört, die so sagenhaft harmonierten - wie zwei Seiten derselben Medaille, ähnlich, und doch immer unterscheidbar.
Hermann Prey singt einen soliden Figaro, routiniert, mit schöner Stimme und etwas bieder-deutschem Humor. Vor allem aber stört mich hier mehr als bei anderen Kollegen (Taddei) das helle Bariton-Timbre. Ich bevorzuge hier einen Baß-Bariton oder Basso cantante (Berry, Kunz, Siepi!!!), die dem Figaro mehr Profil und ein bißchen Gefährlichkeit geben können. Sonst wirkt Figaro die ganze Zeit wie ein Spielball der Frauen.
Tatiana Troyanos ist als Cherubin etwas temperamentlos, singt aber mit sehr schöner Stimme. Das restliche Ensemble ist ebenfalls ausgezeichnet.
Insgesamt eine Aufnahme, die sich mit Recht seit vielen Jahren im Katalog gehalten hat, wenn es auch lebendigere (Kleiber)und italienischere (Giulini, Abbado) Aufnahmen gibt und gab.
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am 17. April 2015
aber in jeder Datei ist ein lautes Rauschen wahrzunehmen.

Da kann ich nicht voll aufdrehen, da leider das Rauschen wirklich stört...
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am 7. März 2013
War für meinen Vater und ist Heilig Abend gut angekommen und habe bis heute nichts nachteiliges von der CD von ihm gehört
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am 12. März 2013
Vielen Dank - es hat wunderbar geklappt. Die Produkt sind so - wie es beschrieben war. Ich bin insofern sehr zufrieden.
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