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45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Elegant und werkgerecht
Mendelssohns Symphonien mußten für Herbert von Karajan, diesen großen Klangzauberer, ein ideales "Betätigungsfeld" sein, und so hat er 1972/1973 mit den Berliner Philharmonikern eine Gesamtedition aller fünf großen Symphonien erstellt. Die hier entnommenen bekanntesten Werke, Nr. 3 "Schottische" und Nr. 4 "Italienische", sind unstrittig...
Veröffentlicht am 11. November 2006 von K.H. Friedgen

versus
31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolles Programm, falsche Aufnahme
Die Zusammenstellung der dritten ("Schottische") und vierten ("Italienische") Sinfonie von Mendelssohn bietet sich einfach an - ihre Länge ist für eine CD perfekt, sie sind beide in sich formal geschlossen, extrem beliebt und die Beinamen einprägsam. Musikalisch bietet die überschwängliche vierte einen großartigen Kontrast zur etwas...
Veröffentlicht am 2. September 2009 von vully


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45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Elegant und werkgerecht, 11. November 2006
Von 
K.H. Friedgen "friedgen" (Burgbrohl, Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Mendelssohns Symphonien mußten für Herbert von Karajan, diesen großen Klangzauberer, ein ideales "Betätigungsfeld" sein, und so hat er 1972/1973 mit den Berliner Philharmonikern eine Gesamtedition aller fünf großen Symphonien erstellt. Die hier entnommenen bekanntesten Werke, Nr. 3 "Schottische" und Nr. 4 "Italienische", sind unstrittig Höhepunkte der Serie.
Karajan legt die Schottische Symphonie sehr sensibel und klangschön aus, läßt auch da, wo es angebracht ist, ein wenig von der nebligen, herben schottischen Landschaft durchscheinen, ohne jedoch diesen Partien ein zu großes Gewicht zu verleihen. Seine Auslegung unterscheidet sich dadurch grundlegend von den meisten anderen, indem sie eine ganz "klassische Sicht" ohne ungebührliche Herbheit auf das Werk freigibt. Die Italienische Symphonie dagegen ist ein einziger Preisgesang an den südlichen Himmel und die sonnendurchflutete Landschaft Italiens, kultiviert und mit hoher Sensibilität gestaltet. Das Orchester ist eine wahre Traumformation: die Streicher subtil und umwerfend homogen, mild und abgeklärt die einzigartigen Holzbläser, und die Blechbläser, besonders die Hörner, sind von nicht zu überbietender Klangschönheit. Der temperamentgeladene Saltarello ist ein geradezu überschäumender, glanzvoller Abgesang. Unwiderstehliche, werkgerechte Aufführungen, die in den dreißig Jahren seit ihrer Entstehung nicht den geringsten Staub angesetzt haben.
Tontechnisch sind die Aufnahmen hervorragende Meisterleistungen, das Booklet ist, wie gewohnt in der Originals-Serie, von hoher Qualität. Auf der Titelseite prangt das originale Cover der LP-Ausgabe. Sehr schön!
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolles Programm, falsche Aufnahme, 2. September 2009
Von 
vully "vully" (Neuhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Die Zusammenstellung der dritten ("Schottische") und vierten ("Italienische") Sinfonie von Mendelssohn bietet sich einfach an - ihre Länge ist für eine CD perfekt, sie sind beide in sich formal geschlossen, extrem beliebt und die Beinamen einprägsam. Musikalisch bietet die überschwängliche vierte einen großartigen Kontrast zur etwas herb-melancholischen dritten Sinfonie. Deshalb gibt es gerade diese Kombination auch dutzendfach.

Auf dieser CD ist allerdings zusätzlich die Ouvertüre "Die Hebriden" enthalten, Mendelssohns erstes von Schottland inspiriertes Werk, das wie ein Vorspiel perfekt zur dritten Sinfonie passt. Das hat diese Veröffentlichung der ebenfalls in der Reihe "Originals" veröffentlichten Version der beiden Sinfonien mit dem London Symphony Orchestra unter Claudio Abbado voraus, die ich im übrigen aber vorziehen würde:

Mendelssohn war ein Meister der Stimmungen und Klangfarben, was man gerade bei den hier versammelten Werken exemplarisch merkt: Niemand hat das Licht, die Stimmung, die Atmosphäre der schottischen Highlands bzw. der vorgelagerten Inseln einerseits, die Eindrücke der italienischen Landschaften andererseits so treffend und unverwechselbar eingefangen wie er, ohne einfach zum Landschaftsmaler zu werden wie etwa Richard Strauss in seiner Alpensinfonie.

Ein wesentliches Element von Mendelssohns Musik ist auch die Transparenz: Der gelernte Geiger ist berüchtigt dafür, auch in Nebenstimmen Höchstschwierigkeiten zu verlangen, ohne das man diese im Gesamtklang verstecken könnte.

Und genau hier liegt das Problem dieser Aufnahmen:

Herbert von Karajans Klangideal, das er in seiner jahrzehntelangen Arbeit mit den Berliner Philharmonikern vervollkommnet hatte, zielte auf einen vollen, weichen, warmen Ton, dominiert von den tiefen Streichern. Keiner konnte wie er einen festlichen, feierlichen, triumphalen Klang erzeugen. Dieser Klang sollte einfach da sein, ohne Anlauf und Erzeugungs- und Nebengeräusche, was aber zu Lasten der Flexibilität und Klarheit der Artikulation ging - ab einem bestimmten Tempo lassen sich bei einem Streichinstrument Bogengeräusche nun einmal nicht vermeiden, wenn man noch präzise spielen will.

Karajan war damit ein idealer Interpret für Richard Strauss, hat auch Beethoven, Schumann und Brahms eindrucksvoll aufgeführt. An Mendelssohn aber geht sein Ansatz vorbei:

Der verschattete Grundton der Dritten, der Detailreichtum der Instrumentation, die wichtigen Nebenstimmen, auch die Aggressivität und Schärfe gerade beider Schlusssätze, das alles ist bei Abbado exemplarisch herausgearbeitet. Bei Karajan herrscht - übertragen - überall Sonnenschein. Und der passt allenfalls zum ersten und dritten Satz der Italienischen.

Auch wenn also bei Abbado die Ouvertüre fehlt, bleibt seine Einspielung klar der Favorit - wenn man nicht gleich zu Sir Roger Norringtons Neueinspielung der beiden Sinfonien mit dem RSO Stuttgart greifen will, die noch klarer, transparenter, radikaler, wenn auch nicht so atmosphärisch dicht ist wie die bis heute exemplarische Interpretation seines italienischen Kollegen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unendliche Farbenfülle, 10. September 2010
Von 
Andre Arnold "Lateingott" (Rödental, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die dritte und die vierte Sinfonie von Felix Mendelssohn Bartholdy zählen ohne Frage zu den Meisterwerken der romantischen Sinfonik. In opulenten Klangbildern verarbeitet der Komponist hier Reiseeindrücke aus Italien und Schottland.
Diese beiden Repertoireklassiker in der herrlich nuancenreichen Einspielung der Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan zu hören, ist eine unendliche Freude und immer wieder erfrischend.

Die dritte Sinfonie a moll op. 56 trägt den Beinamen "Schottische". Der düstere Habitus des ersten Satzes wird von Karajan haargenau erfasst. Zwischen den einzelnen Episoden des Satzes nuanciert er fließend, niemals aber verwischend, sondern stets glasklar perlend. Die Berliner vollbringen hier wirkliche Meisterleistungen. Karajan facht sie an, nicht umsonst spielen sie wie entfesselt.
Den zweiten Satz nimmt Karajan ungewohnt schwungvoll, der dadurch völlig neue Facetten offenbart. Der tiefsinnige langsame Satz ist wunderbar warm und weich dargestellt. Und siehe da: Auch das Finale nimmt Karajan wieder voller Elan und Esprit, um dem Hörer schließlich im majestätischen Schlussteil einen unwiderstehlichen Klangteppich auszubreiten.

Die knappere vierte Sinfonie steht in A Dur und wird auch als "Italienische" bezeichnet. Besonders erlesen ist der unbändige Kopfsatz interpretiert. Durch seine straffe Akzentuierung erreicht Karajan das Maximum an Spannung. Und so ist es wieder der erste Satz, der besonders gelungen ist.
Die beiden mäßigen Binnensätze nimmt der Dirigent so, wie sie sind: liebenswerte Charakterstücke voller Grandezza. Bitter und herb wird der wilde, feurige Saltarello gedeutet. Karajan rundet die Sinfonie dadurch gekonnt ab.

Als passende Zugabe gibt's die Ouvertüre "Die Hebriden - die Fingalsgrotte" op. 26, deren dunkle Klangfarben Karajan sehr transparent herausarbeitet. Selten habe ich diese Ouvertüre derart zwingend erlebt, selten wird die Atmosphäre besser eingefangen. Dem kommt auch die verhältnismäßig gute Tonqualität entgegen.

Fazit: Ein absolutes Muss für Freunde der klassischen Musik! Karajan mit selten gehörter Spritzigkeit!
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20 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine meiner absoluten Lieblings Karajan CDs, 1. Juni 2007
Lange habe ich mich mit Mendelssohn beschäftigt. Er ist nach Richard Strauss mein Lieblingsromatiker und wird meiner Meinung hier in Deutschland völlig vernachlässigt. Wenn ein Dirigent ihn spielt, dann versucht er die Melodien häufig zu brechen, so tun es Gardner oder Norrington.Sie haben nichts von diesem Komponisten verstanden. Hier höre ich einen anderen Mendelssohn, Wunderschön gespielt ,die Tempi sind flüssig ohne aber die Melodienbögen zu verwischen. Karajan und Mendelssohn es ist eine Liebesbeziehung wie bei Karajan und Sibelius. Er ist "simply the best" was er hier dirigiert. Die Klangqualität ist weich . Günther Herrmanns hat den Ton zart in das Mikrophon gehaucht. Mendelssohn würde sagen:Karajan ist der einzige, der mich versteht.
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21 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein schönes Geschenk für die Beginner, 5. Oktober 2005
Diese beide Mendelssohn Symphonien sind von Herbert von Karajan in der Zeit aufgenommen, wann er sehr viel zu Tun hatte (Anfang der 70. Jahren) Es hört man, Gott sei Dank, keine Hektik, die beieden Symphonien klingen sehr frisch. Sie sien überfüllt von den wunderschönene Melodien, die Berliner Philharmoniker spielen ausgezeichnet, und Preis ist wirklich sensationell.
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4.0 von 5 Sternen sehr schön, 6. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Komponist dessen Musik gehört und geliebt werden möchte und muss. Für schöne Stunden zur Ruhe immer ein Hörerlebnis. Toll.
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5.0 von 5 Sternen Sehr gut, 21. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese klassische Musik ist immer wieder wert, angehört zu werden.
Für alle, die mal eine Pause vom Alltag haben wollen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gute Schottische, Italienische geht besser!, 8. Mai 2010
Die hier vorliegende CD ist wie bereits von anderen Rezensenten erwähnt eine Zusammenstellung aus dem Zyklus von Karajan mit den Berliner Philharmonikern - ursprünglich waren dabei Hebriden-Ouvertüre und Schottische Symphonie auf einer CD und Italienische und Reformationssymphonie auf einer weiteren.

Bei der Wiederauflage wurde nun die Reformationssymphonie gestrichen und aus zwei CDs eine gemacht - und zwar eine sehr gute.

Insbesondere Hebriden-Ouvertüre und Schottische Symphonie sind für meinen Geschmack sehr gut gelungen. Die Schottische wird für meinen Geschmack oftmals etwas übertrieben mystisch und gravitätisch gespielt. Karajan arbeitet dieses romantisch-naturverklärend Moment im 1. und 3. Satz adäquat heraus, ohne zu übertreiben. Der zweite und der vierte Satz hingegen sind wirklich so gespielt, dass sie die Satzbezeichnung "Vivace" verdienen, ohne dass es irgendwie gehetzt wirken würde. Im 2. Satz verdienen sich insbesondere die Bläser, wie neben anderen die Klarinette (Karl Leister?) ein großes Lob.

Von der italienischen Symphonie, neben dem Violinkonzert eigentlich mein Lieblingsstück aus Mendelssohns Feder, war ich hingegen ein klein wenig enttäuscht. Insbesondere die Ecksätze mit ihrem südländischen Temperament gehören für mich absolut ins Vorderfeld der schönsten Stücke der klassichen Musik. Karajan überrascht mich damit, dass er hier sehr feinfühlig spielen lässt, im "Saltarello" anfangs fast leisetreterisch. Das ist für meinen Geschmack unpassend, der Einstieg in dieses Finale darf ruhig etwas "knallen". Auch ansonsten finde ich, dass die letzte Würze fehlt. Das Tempo z.B. dürfte im Finale ruhig eine Idee höher sein.
Ähnliches gilt für den 1. Satz: mag hier das Tempo adäquat sein, so fehlen mir ein paar Akzentuierungen. Die Bläser sind an vielen Stellen zu leise (Mikrophonposition?) und insgesamt wirkt das Klangbild etwas fader als bei besseren Aufnahmen (z.B. Marriner mit der Academy of St. Martin-in-the-Fields).

Fazit: durchaus empfehlenswerte CD, aber speziell für die Italienische Symphonie nicht ganz erste Wahl.
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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahrer Hörgenuß, 18. März 2009
Eine Radiosendung zum 200. Geburtstag von Felix Mendelssohn-Bartholdy hat meine Neugierde auf seine Musik geweckt. Daher habe ich spontan bei amazon meine erste CD mit Sinfonien von Mendelssohn-Bartholdy erworben.

Diese hier vorliegenden und wunderschön gespielten Aufnahmen mit den Berliner Philharmonikern unter Herbert von Karajan sind nach meinem Geschmack einfach fantastisch. Es ist für mich eine große Wonne und ein wahres Vergnügen, diese klangvollen Sinfonien zu genießen. Die Klangqualität der CD ist hervorragend. Der Kaufpreis für das Gebotene ist sensationell.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zur "Schottischen", 18. April 2012
Bei der "Schottischen" würde ich wegen mehr Durchsichtigkeit einen kleinen Vorsprung für die Abbado-Aufnahme aus dem Jahr 1967 mit den London Symphony Orchestra sehen (ASIN: B000SSPKZY) Sinfonien 3+4, desweiteren auch für die Bernstein-Aufnahme mit dem Israel Philharmonic Orchestra (ASIN: B0000012VE) Galleria - Mendelssohn-Bartholdy: Sinfonien . Jedoch sind keine Hebriden auf diesen CDs.

Nochmals etwas besser ist die recht temperamentvolle Solti-Aufnahme der 3. Sinfonie mit dem Chicago Symphony Orchestra (ASIN: B0000041QW) Sinfonien 3 und 4 , die nach meiner Meinung wiederum etwas besser in der Haitink-Aufnahme mit dem London Philharmonic Orchestra gespielt wurde (ASIN: B00004NHJV) Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr.3 »Schottische« / Symphonie Nr.4 »Italienische« . Doch die einzelnen Sätze der Sinfonie Nr. 3 sind bei allen CDs recht unterschiedlich gespielt. So gefällt mir die fröhliche, zügige und durchsichtige Spielweise der Maag-Aufnahme ohne Hebriden mit dem London Symphony Orchestra - insbesondere im 3. Satz (Adagio) - noch besser (ASIN: B00004TEUX) Decca Legends - 1957 (Mendelssohn: Ein Sommernachtstraum / Schottische Sinfonie) bzw. (ASIN: B002GKRT06 in der Original-Reihe). Die zuletzt erwähnte Maag-Aufnahme mit dem London Symphony Orchestra ist in meinen Ohren die Beste "Schottische" und nicht zu Unrecht ein Klassiker der Mendelssohn-Diskographie.

Von den genannten Einspielungen heben sich die folgenden noch als besondere ab. Die aussergewöhnlichste "Schottische" dürfte meiner Meinung nach derzeit wohl die Norrington-Aufnahme mit dem SWR-Orchester Stuttgart sein (ASIN: B0009MZ54K) Symphonien Nr. 3+4 . Eine andere wirklich sehr gut dirigierte "Schottische" soll hier bei den Spitzenreitern nicht unerwähnt bleiben. Otto Klemperer dirigierte einerseits eine Liveaufnahme (ASIN: B00000AF4U) The Klemperer Legacy (Mendelssohn / Schubert: Sinfonien) und anderseits eine Studioaufnahme mit dem Philharmonia Orchestra (ASIN: B00000DO7V) ( Sinfonien 3 und 4 ) bzw. als SACD (ASIN: B0079J26TI) Sinfonien 3 & 4 . Den Charme der im geringfügig gesetzteren Tempo geordneten, aber leider manchmal auch etwas ernsteren Spielweise von Klemperer kann man einfach nicht verleugnen. Die Studioaufnahme ist nach meinem Empfinden besser als die Liveaufnahme.

Eine Einspielung der Sinfonie Nr. 3 von Mendelssohn durch die Württembergische Philharmonie Reutlingen unter Ola Rudner wurde 2013 als SACD herausgebracht. Diese ist hier zu finden (ASIN: B00B2KW16S) Mendelssohn: Sinfonie Nr.3 Op.56/Ein Sommernachtstraum Op.21 (Auszüge) . Die technisch brilliante DSD-Veröffentlichung von Rudner wirkt gegenüber der oben erwähnten Maag-LSO-Aufnahme in meinen Ohren jedoch leider geringfügig schwermütiger.

Eine weitere beeindruckende Einspielung der Sinfonie 3 gibt es von Dimitri Mitropoulos mit dem Rundfunksinfonieorchester Köln aus dem Jahr 1960, die 2007 veröffentlicht wurde, auf die ich dankenswerter Weise vom Rezensent namens haydnfan hingewiesen wurde (ASIN: B000TT1QTG) Dimitri Mitropoulos dirigiert - Mendelssohn: Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 'Schottische' / Nr. 5 d-Moll op. 107 'Reformation' / Couperin: Ouvertüre & Allegro aus der Sonate 'La Sultane' .
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Mendelssohn: Symphonies Nos.3 "Scottish" & 4 "Italian"; Overture "The Hebrides"
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