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Neben den zahlreichen Liedern für männliche Singstimme schrieb Franz Schubert auch etliche Lieder für weiblichen Gesang bzw. Lieder, die eindeutig nicht von einem Mann gesungen werden sollten.

Gundula Janowitz hat fast alle dieser Lieder zusammen mit Irwin Gage aufgenommen, wobei sie einige Lieder, die traditionellerweise von Männern gesungen werden, wie z. B. "Du bist die Ruh'", hinzufügte. Auf dieser Doppel CD befindet sich der erste Teil dieser sehr ersprießlichen Zusammenarbeit; der andere befindet sich hier: http://www.amazon.de/Lieder-Vol-2-Gundula-Janowitz/dp/B000025JX5/ref=pd_rhf_p_t_1

Janowitz' Stimme versetzt den geneigten Hörer in Staunen. Kannten sie die meisten von uns doch bisher fast bloß von großen vokalen Orchesterwerken, denen sie Ausdruck, Raum und Kraft verlieh, so schafft sie mit dem fabelhaften Pianisten Irwin Gage derart Intimes, Feinfühliges und tief Emotionales. Einige Passagen sind zum Weinen schön gesungen. Aus jedem Lied - und sei es auch noch so banal - holt sie das Maximum heraus und singt dabei fast immer verständlich.

Insbesondere Janowitz' Interpretation der Lieder "Suleika I", "Die Männer sind méchant", "Im Freien" und "Der Hirt auf dem Felsen" bewegen zutief. Und wer glaubt, dass das schon alles gewesen ist, der höre sich erst noch die zwei absoluten Highlights dieser Einspielung an: "Du bist die Ruh'" ist eines von Friedrich Rückerts schönsten Gedichten und eines von Schuberts schönsten Liedern. Bis jetzt dachte ich immer, die Einspielung Dietrich Fischer Dieskaus sei die beste, aber Janowitz hat mich eines Besseren belehrt. "Ellens Gesang III - Ave Maria" zählt ebenfalls zu Schuberts besten und bekanntesten Liedern. Eine derartige Ausdruckskraft, Klangschönheit und - ich möchte fast sagen - Religiostität, wie Janowitz sie erzeugt, ist mir selten untergekommen.

Fazit: Eine lohnenswerte und mehr als zufrieden stellende Anschaffung ohne Makel und Reue! Schade, dass diese Lieder und ihre Interpretation so selten gehört und gespielt werden.
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am 31. August 2012
Es ist fast entbehrlich, diese Rezension zu schreiben, denn die beiden anderen Rezensionen sagen schon alles. Janowitz' Technik ist einfach nur bewundernswert, und ihre Interpretationen einzigartig. Bei einigen Schubert-Liedern besteht ja durchaus die Gefahr, in Kitsch abzugleiten. Insbesondere das schon fast "verschlissene" Ave Maria gewinnt durch Janowitz und auch durch die kongeniale Klavierbegleitung durch Gage. Umso mehr bewegen die absoluten Meisterwerke wie "Gretchen am Spinnrad", das von Schubert im Alter von 17 Jahren komponiert wurde. Kurz und gut, diese Aufnahmen von Schubert-Liedern kann man nur als Referenzaufnahmen bezeichnen. Wie auch schon von meinen Vorrezensenten gesagt, halten sie auch dem Vergleich des alles dominierenden Fischer-Dieskau stand. Hier kommt allerdings zur perfekten Gesangstechnik auch noch das genau richtige Maß an Emotion hinzu, ohne daß je die Gefahr besteht, die Grenze zum Kitsch zu überschreiten.
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am 11. März 2012
Ich hatte mir vorgenommen, einige werbende Worte zu der vorliegenden Doppel-CD (und auch der Folge 2) zu schreiben. Nachdem ich die Zeilen meines geschätzten Vor-Rezensenten Andre Arnold gelesen habe, ist das entbehrlich, denn ich kann ihm nur zustimmen. Bei den beiden CDs dieser Folge und auch den 2 CDs der "Vol. 2" handelt es sich um Kronjuwelen des Liedgesangs!
Ja, tatsächlich sind alle Lieder "zum Weinen schön" gesungen. Wem bei der Schlusszeile von "Vergißmeinicht" und seiner Reprise nicht zumindest eine Träne ins Auge steigt, ist für den Liedgesang verloren. Mit welch' zarter Beseeltheit Gundula Janowitz das singt, muss man gehört haben. Man wird es sein Lebtag nicht vergessen. Meine Bewunderung für die Kunst, mit der diese Lieder gesungen werden, ist grenzenlos.
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