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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 20. März 2003
John Eliot Gardiner schafft es, diesen ersten großen Opern-Erfolg des jungen Mozart frisch und revolutionär darzustellen wie beim ersten Mal.
Dabei kann er wie immer auf einen großartigen Chor und ein sehr präzises, flexibles und elastisches Orchester zurückgreifen.
Dazu kommen fast durchgängig hervorragende Solisten: Zu allererst Anthony Rolfe-Johnson in der Titelrolle, der mit seinem englischen, vibratoreichen Timbre und der leichten Stimme als besorgter Vater sehr glaubwürdig wirkt, vielleicht nicht so sehr als Kriegsheld, aber das ist für die Oper auch nicht so wichtig. Dazu singt er sehr stilsicher und technisch hervorragend.
Eine großartige Interpretation, vielleicht die beste auf CD. Auch wenn er die leicht abgespeckte Version der Bravour-Arie "Fuor del Mar" singt - man hat jederzeit das Gefühl, dass er auch die schwerere mühelos bewältigt hätte und sich nur aus musikalischen Gründen für die kürzere und stringentere Fassung entschieden hat.
Auch Anne Sofie von Otters Idamante ist sensationell: So verzweifelt und glaubhaft hat man die Rolle selten gehört. Dazu passt das herbe Timbre der Schwedin perfekt zur Hosenrolle.
Silvia McNair bringt als Ilia im Vergleich vielleicht nicht so viele Nuancen in ihre Interpretation wie einst Sena Jurinac, passt aber mit ihrer glockenhellen, schlanken Stimme perfekt zu den übrigen Sängern.
Einzig Hillevi Martinpelto wirkt für die dramatische Rolle der Elettra etwas zu leicht, aber nicht fehlbesetzt.
Auch die übrige Besetzung ist ausgezeichnet und rollendeckend.
Insgesamt also eine der schönsten Mozart-Gesamtaufnahmen überhaupt, mit Sicherheit die beste Idomeneo-Aufnahme.
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am 14. Februar 2006
The most popular of Mozart's operas range from 'The Marriage of Figaro' to 'The Magic Flute'; sometimes people will include 'The Abduction from the Seraglio' in that listing. Few extend the listing of great operas back to 'Idomeneo: King of Crete', but this is in many ways the logical starting point for observing Mozart's development as an opera composer.
As one scholar says, no two of Mozart's operas are alike -- while they share classifications and stylistic elements, they can each of them be considered sui generis in many respects. 'Idomeneo' was the first dramatic opera in Mozart's mature style; written while he was still in Salzberg, it attracted the attention of come in the musical court in Vienna. There are decidedly French qualities to 'Idomeneo', with influences apparent both in the composition and the anecdotal evidence from Mozart's contemporaries.
This particular piece includes a composite of most of Mozart's 1781 composition on 'Idomeneo', following a rediscovery of the original performance score. However, Mozart continued to edit the score, sometimes even in between performances one night from the next, so a 'standard' scoring is next to impossible to obtain on this opera.
The story is based on the ancient gods and goddesses, human frailty and foolishness, and, of course, love. Idomeneo makes a vow to sacrifice to the god Neptune should he be saved; he breaks his vow when it turns out his son will be the likely sacrifice. Meanwhile, Ilia, the daughter of Priam, king of the newly-destroyed city Troy, arrives as an already-tragic figure. Ilia falls for Idamante, son of Idomeneo, but is competing with the jealous Elettra, who does not wish there to be a Trojan queen of Crete. In the end, the gods will not be put off of their promised sacrifices, and while Idamante is saved, there is drama in unrequited love in several directions, and Idomeneo has to yield the throne in the end.
John Eliot Gardiner, conducting the Monteverdi Choir and English Baroque Soloists out of Queen Elizabeth Hall in London (1990), is one of the masters of classical music in the past generation. Anthony Rolfe Johnson is the lead as Idomeneo; Anne Sofie Von Otter sings the part of the young son, Idamante, in a part that might have been a castrati part in the past. Sylvia McNair is Ilia, Hillevi Martinfelto is Elettra, and Nigel Robson rounds out the major parts as Arbace, the king's advisor.
This live recording is a technical masterpiece, a bit thin in some pieces, but overall rather satisfying. Anne Sofie von Otter probably has the best overall performance here, but the others do a nice job as a group. There aren't many arias or parts for individuals to use to make stand-out impressions (that fault, if indeed it constitutes a fault, is the composer rather than the performers), as many are accustomed to finding in Mozart operas. The English Baroque Soloists are an interesting touch, but a fuller orchestra and scoring might serve better here.
Still, this is an Archiv production of Deutsche Grammophon, one of the leading lights in classical music recording.
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am 25. Juni 2010
"Idomeneo" ist Mozarts erste Oper, die nicht mehr als "Jugendwerk" behandelt werden kann, sondern in der er mit reifer Meisterschaft über alle seine schöpferischen Kräfte verfügt. Zugleich schreibt Mozart in "Idomeneo" noch nicht so klassisch-abgeklärt wie in den späteren Opern. Die Musik von "Idomeneo" vibriert geradezu vor Kraft und Dynamik. Nie wieder hat Mozart eine Oper oder überhaupt ein Musikstück geschrieben, dass so überquillt vor Melodien, Harmonien, Klangfarben, Einfällen und Überraschungen. Eine Musik, die - im Gegensatz zu späteren Opern, wo die kompositorischen Mittel planvoller und zurückhaltender eingesetzt sind - den Zuhörer mit der Wucht, der Intensität und - ja doch - der Schönheit der Musik gerade erschlägt. Nicht umsonst meint der renommierte Mozartforscher Alfred Einstein, "Idomeneo" sei wie im Rausch geschrieben.

Vor allem ist vor dem weitverbreiteten Irrtum zu warnen, "Idomeneo" sei eine opera seria, wenn man darunter ein uns heute langweilig vorkommende ewige Abfolge von Rezitativen und Arien versteht. "Idomeneo" ist zwar eine ernste Oper (bis heute wissen viele Leute übrigens nicht, dass Mozart lieber ernste Opern als Buffo-Opern oder Singspiele schrieb), aber in der Konzeption stark französisch beeinflusst. Typisch für "Idomeneo" ist die große, bedeutende Rolle, die der Chor einnimmt und die in keiner anderen Mozart-Oper, auch nicht in der "Zauberflöte", ein Gegenstück hat, und die vielen Accompagnanato-Rezitative. Oft bilden Accompagnato-Rezitative, Arien und Chöre ganze durchkomponierte Szenen, vor allem im dritten Akt. Mozart befindet sich hier mitten auf dem Weg zur durchkomponierten Oper des 19. Jahrhunderts - ein Weg, den er später nicht weitergegangen ist. Richtig ist zwar, dass die Arien bei weitem dominieren, aber neben einem herrlichen Liebesduett gibt es im dritten Akt ein Ensemble, ein Quartett, das innerhalb Mozarts Schaffen einzig dasteht und das man nur als Wunder bezeichnen kann.

Unfair sind auch die oft geäußerten Vorbehalte gegen den Text. Sicher war der Salzburger Hofdichter Varesco, der - in enger Zusammenarbeit mit Mozart, das war etwas Besonderes! - das Textbuch über das von dem Auftraggeber, Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz und Bayern, ausgesuchte Sujet, eine Nebenhandlung des Trojanischen Kriegs, schrieb, kein Genie. Aber er schuf klangschöne Verse und dramatische Szenen, die Mozart die Gelegenheit gaben, alle Facetten seines Könnens zu zeigen.

Welche Aufnahme von "Idomeneo" die Beste ist? Ernsthaft dürfte ohnehin nur eine Aufnahme in historischer Aufführungspraxis in Betracht kommen, und ich würde mich ohne zu zögern für diese hier entscheiden. So voller Feuer und Leidenschaft, so voll Dramatik und Ausdruck, so technisch makellos, so ohne den symphonischen Schönklang des 19. Jahrhunders, aber auch ohne die Übertreibungen mancher anderer Verfechter der historischen Aufführungspraxis muss es Mozart selbst vorgeschwebt haben. Zu erwähnen ist noch, dass die CD selbstverständlich die Münchner Originalfassung von 1781 bietet - die Wiener Bearbeitung von 1786, die etwa Karl Böhm seiner Einspielung zu Grunde gelegt hat, enthält zwar wunderschöne Musik, die von Mozart neukomponierten Stücke sind aber in einem völlig anderen, ruhigeren und abgeklärteren, Stil geschrieben, der zur übrigen Idomeneo-Musik gar nicht passt - und dass die Oper ungekürzt einschließlich des grandiosen Ballets und mitsamter etlicher Alternativversionen aufgenommen ist.

Ganz persönlich: Für mich ist Mozarts "Idomeneo" das wunderbarste Musikstück der Welt, und diese Aufnahme liebe ich über alles.
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