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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Dezember 2012
Diese Aufnahmen sind 30 Jahre alt (1981-84). Die Musik ist noch ein paar Jahrhunderte älter. Über die Zeitlosigkeit Bachs braucht man keine Worte zu verlieren. Aber was Trevor Pinnock, sein "English Concert" und diverse hochkarätige Instrumentalsolisten hier eingespielt haben, ist ein Wunder an Spielfreude, Musikalität, Transparenz, Präzision und technischer Perfektion. Die Aufnahmequalität der "Archiv-Produktion" gehört zum Besten, was man in diesem Genre auf CD kaufen kann - und das jetzt zu einem ganz und gar nicht angemessenen Preis: Die Box ist auch noch ein "Schnäppchen". Allerwärmste Empfehlung!
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. April 2009
Guten Tag,
Trevor Pinnocks Aufnahme der Bachschen Konzerte ist ein wahrer Schatz.
Die Abmischung der einzelnen Instrumente und Stimmen ist tadellos, man kann jedes Instrument deutlich heraushören, nirgendwo schwimmt etwas ineinander ect.
Die Musik ist rhythmisch sehr präzise artikuliert, wodurch in den Ecksätzen ein Einheitscharakter entsteht.
Die Cembali sind sehr klangkräftige Exemplare, so wie sie in Bachs später Phase von Silbermann gebaut wurden, nach paarmaligem Hören wünscht man sich nie mehr einen modernen Konzertflügel an ihrer statt.
Ich erachte diese Aufnahme als "Pflichtlektüre" für jeden Kenner und Liebhaber Bachscher Concerti.
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26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Auf diesem hervorragenden Box Set befinden sich sämtliche überlieferte Instrumentalkonzerte Johann Sebastian Bachs mit Ausnahme der Brandenburgischen Konzerte. Beeindruckend ist vor allem, dass bei dieser Vielzahl an Werken keines wie das andere klingt, ein jedes seinen eigenständigen Charakter hat.
The English Concert unter Trevor Pinnock ist seit längerer Zeit meine erste Anlaufstelle für Barockmusik und diese Komilation beweist warum.

Zunächst befinden sich auf den CDs eins bis drei sämtliche überlieferte Konzerte für Tasteninstrument und Streicher. Viele dieser Werke sind Transkriptionen eigener oder fremder Werke. Insgesamt hinterließ uns Bach sieben Konzerte für ein Tasteninstrument - eines mit Begleitung zweier Blockflöten -, drei Konzerte für zwei Tasteninstrumente, zwei für drei und eines für vier.
Dass man bei einer Aufführung auf historischen Instrumenten nicht erwarten darf, dass Pinnock auf einen modernen Konzertflügel zurückgreift, erklärt sich von selbst. Pinnock lässt durchgängig mit Cembali spielen, aber keine Angst: Selbst ich, der ich den Klang des Cembalos immer wieder von Neuem etwas befremdlich finde, versank schnell in die Ausdruckstiefen dieser Aufführungen. Dabei bedient Pinnock selbst das erste Cembalo, Kenneth Gilbert, Lars Ulrik Mortensen und Nicholas Kraemer die übrigen.
Der größte Teil der Kopfsätze dieser Werke ist fein und verwoben gearbeitet, wobei die Finalsätze die Beseeltheit, die Unmittelbarkeit - die ja so vielen Werken des Thomaskantors innewohnt - des Eingangssatzes wieder aufgreifen. Im langsamen Satz schwebt das himmlische Cembalo in der Regel nur über einigen spärlichen Basslinien und erzeugt lieblich, beruhigende Melodien. In ihrer melodiösen Schönheit besonders hervorzuheben sind die Konzerte BWV 1052, 1056 und 1063.

Auf der vierten CD befinden sich das sogenannte Tripelkonzert für Flöte, Violine und Cembalo - ein herrlich pastorales, zugleich tief berührendes Werk -, eine Rekonstruktion eines Konzertes für Oboe und Violine - ebenfalls ein herrliches Werk voller Lyrik und Emotion - und die eines Konzertes für Oboe d'amore - gerade dieses Werk zeugt von Bachs unglaublichem Einfallsreichtum durch seine reichen Verzierungen und seine gerade Melodieführung. Lisa Beznosiuk (Flöte), Simon Standage (Violine) und David Reichenberg (Oboe/ Oboe d'amore) machen diese Stücke zu einem wahren Erlebnis.

Zum Schluss gibt's noch Bachs großartige Violinkonzerte, zwei für eine und eins für zwei Violinen. Vor allem das erste Konzert in a moll gehört wohl zu Bachs bekanntesten Werken überhaupt. Zurecht, denn gerade dieses offenbart sich als ein wahrer Wirbelsturm aus Liebe und Härte.
Besonders elegant gebart sich auch das Konzert für zwei Violinen in d moll.
Elizabeth Wilcock und Simon Standage bedienen die Violinen meisterlich.

Freilich darf man bei dieser Aufnahme - in guter Tonqualität - keinen Schönklang erwarten. Die historische Aufführungspraxis gebietet es den Musizierenden, haargenau so zu spielen, wie der Komponist es sich vorgestellt hat. Das mag an der einen oder anderen Stelle etwas spröde, etwas ungewohnt klingen; aber schnell wird man einsehen, dass diese Einspielung ein Stein vom Mond ist.
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10 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. September 2004
Tolle Aufnahmetechnik, wirklich 1A!
Bei Bachs Konzerten findet sich von Aufnahme zu Aufnahme ein ja anderer Klangcharakter, jedes Ensemble gewichtet die Stimmen unterschiedlich, phrasiert teils anders etc.
Ich mag Pinnocks Version wirklich am meisten und es gab nie eine günstigere Gelegenheit, sie zu erwerben.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Juli 2013
Die Papier-Hüllen der einzelnen CDs sind nicht unbedingt der Knüller, mich stören sie aber nicht. Mir war es wichtig, diese Bach Concertos zu haben und nun genieße ich die Musik.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Mai 2014
faszinierend aufgeführt, sehr empfehlenswert für jeden Bach-Liebhaber!

Jedoch wäre ein etwas geringeres, unaufgeregteres Tempo an mancher Stelle für den Hörer entspannender.
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