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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus Stein gemeißelt, 27. September 2005
Szeryng hat mit seiner Bach-Interpretation eine der großen Einspielungen der Sonaten und Partiten hinterlassen. Vom ersten Bogenstrich an klingt sein Spiel klar wie ein lupenreiner Diamant, mit ebensolcher Härte, enormer Kraft und nicht abreißendem Zug am Bogen. Bei aller Virtuosität, die jede Note zum Klingen bringt, ist Szeryng nie verspielt. Barock ist zwar die Musik, aber sein Spiel hat die Wucht und Geradlinigkeit der Romanik und die Gottesfurcht der Gotik. Wo Milstein die Eleganz der Musik zum Ausdruck bringt und Menuhin die Schmerzlichkeit, vermittelt sich bei Szeryng die schiere Größe, atemberaubend, ehrfuchtgebietend. Eine gewaltige, wie aus Granit gemeißelte Aufnahme, gespannt und gestochen scharf von der ersten bis zur letzten Note.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Herr, 20. Dezember 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Szeryng war Diplomat, und hatte das Auftreten eines Herrn. Er war der dritte im Bunde,Oistrakh,Menuhin, Szeryng. Heifetz spielte irgendwie in einer Sonderklasse.

Neben Oistrakh war Szeryng immer mein Favorit. Ein ganz klarer Ton, ein grosser Ton. Sehr gezügelte Leidenschaft, aber immer im Panorama-Format.

Er erinnere gut, dass diese Aufnahme vor Jahrzehnten als Vinyl-Box bei er DG herauskam und dann erst einmal die Referenz der Suiten war. Oistrakh hat sie nie eingespielt (leider!) und Menuhin beeindruckte mich ohnehin weniger.

Über die Aufnahme ist schon eines geschrieben worden. In der Tat eher gemeisselt als spielerisch. Anfang der achtziger Jahre erschien als totales Kontrastprogramm Thomas Zehetmair, der diese Stücke von Bach mit grosser Bewegung spielte.

Wenn ich diese Aufnahme nach Jahrzehnten wieder höre, ist die Fascination der vergangenen Zeit dahin,obwohl diese Aufnahme sich klangtechnisch in hervorragendem Zustand befindet.

Ich finde heute, Bach steht zu sehr auf einem Sockel. Da gibt es einfach lebendigere Interpretationen, um noch eine weitere zu nennen, Gidon Kremer.

Wer den klaren, den grossen Geigenton dieser Herkules-Stradivari (frühere Besitzer u.a. Eugène Ysaye, Wikipedia meint zu unrecht, diese sei 1908 gestohlen worden und nicht auffindbar)schätzt, wird allein deswegen diese Aufnahme weiterhin hören.

Ich höre sie auch, aber nicht ohne Alternativen.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne Aufnahme, schönes Vorspiel, 18. Dezember 2010
Ein virtuoser junger Violonist hat mir diese Aufnahme empfohlen bzw. mich darauf hingewiesen, dass diese doch eine der besten Aufnahmen ist. Ich muss doch zugeben, dass er recht hatte! Die Aufnahme an sich und die Performance von Henryk Szeryng sind ja beide ganz gut.
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