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5.0 von 5 Sternen Eine reine Freude ...
Ich habe die Violinkonzerte von Bach in vielen Aufnahmen zu Hause - über die "unscheinbare" von David Oistrach freue ich mich am meisten. Sie wurde in den 60'er Jahren zusammen mit den Wiener Symphonikern aufgenommen. Oistrach bemüht sich nicht um "Originalinstrumente" oder um kritische Aufführungsdiskussionen - sondern spielt einfach wunderschön und...
Veröffentlicht am 29. November 2002 von Jack-in-the-Green

versus
1 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen veraltet
Mag sein, dass diese Interpretationen in den Sechziger-Jahren zum Non-Plus-Ultra gehörten - die gilt aber nicht mehr für die heutige Zeit!
Sämtliche Konzerte auf dieser CD klingen an Stellen überbetont, wo ein geschmeidiger Lauf gefragt und eine klare Linie gefordert wäre, sie wirken insgesamt holprig, maniriert und ermüdend. Auf diese...
Veröffentlicht am 5. Dezember 2009 von f.gimondi


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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine reine Freude ..., 29. November 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Bach/Vivaldi: Violinkonzerte (Audio CD)
Ich habe die Violinkonzerte von Bach in vielen Aufnahmen zu Hause - über die "unscheinbare" von David Oistrach freue ich mich am meisten. Sie wurde in den 60'er Jahren zusammen mit den Wiener Symphonikern aufgenommen. Oistrach bemüht sich nicht um "Originalinstrumente" oder um kritische Aufführungsdiskussionen - sondern spielt einfach wunderschön und voller Melodienfreude in seiner unnachahmlichen Leichtigkeit. Die beiden Solokonzerte sind übrigens eine der wenigen Möglichkeiten, Oistrach auch als Dirigenten zu erleben.
Etwas ruppiger dirigiert Sir Goosens dann das Doppelkonzert von Bach mit David und Igor Oistrach. Igor schaffte nie wirklich den Durchbruch und war nur durch Förderung durch seinen Vater David auf manchen Aufnahmen zu hören. Das Doppelkonzert fällt etwas ab.
Eine schöne Zugabe ist das leicht und beschwingt gespielte Doppelkonzert von Vivaldi.
Harnoncourt (und andere) mögen es mir verzeihen - so beglückend habe ich kaum ein anderes Mal Bach gespielt gehört.
Sehr gut und angenehm ist auch die Klangqualität. (Ich erwähne das, weil das bei älteren Oistrach-Aufnahmen nicht selbstverständlich ist.)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für festliche Stunden, 12. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Bach/Vivaldi: Violinkonzerte (Audio CD)
Noch bevor die historisch-authentische Aufführungspraxis die Konzertsäle und Aufnahmestudios eroberte, hat die Deutsche Grammophon Gesellschaft diese Bach-Aufführungen aufzeichnen lassen, und es ist eine wahre Freude, daß wir sie besitzen.
Selbst wenn ich damit absolut nicht auf der Höhe der Zeit bin, gestehe ich gerne, daß mir die vorliegenden Aufnahmen lieb und teuer sind und daß ich sie bis heute den Produktionen im historischen Stil vorziehe.
Das Spiel von Vater und Sohn Oistrach auf modernen Instrumenten ist von solcher Güte und Tonschönheit, daß man alle eventuellen Bedenken beiseite legt und sich ganz dem Genuß dieser Musik hingibt. Das gelingt um so leichter, als David und Igor Oistrach jedes Virtuosengehabe sorgfältig vermeiden. Sie spielen geschmackvoll und ganz unpretentiös, und wenn man einmal von einem goldenen Mittelweg sprechen kann, dann hier. Die langsamen Mittelsätze der Werke werden zur reinen Illumination.
Die Konzerte BWV 1041 und BWV 1042 spielt David Oistrach zusammen mit den Wiener Symphonikern, die er auch selbst dirigiert.
Im Doppelkonzert BWV 1043 sowie in Vivaldis Konzert für 2 Violinen, Streicher und Cembalo RV 522 (aus der Sammlung "L'estro armonico") assistiert ihm sein Sohn Igor, der zwar ein guter Geiger ist, aber niemals an die internationale Reputation seines Vaters anknüpfen konnte.
Die Kombination der Bach-Werke mit dem Vivaldi-Konzert ist sinnvoll, zeigt sie doch unüberhörbar, wieviel der große Johann Sebastian Bach von seinem italienischen Kollegen lernen konnte, ohne seinen ganz eigenen Stil auch nur im geringsten verleugnen zu müssen.
Im Doppelkonzert begleitet das Royal Philharmonic Orchestra unter Leitung von Sir Eugene Goossens. Auch in Vivaldis Konzert spielt das RPO, aber hier wirkt David Oistrach wieder selbst als Dirigent.
Die Aufnahmen entstanden alle im Jahr 1961, und zwar in Wien (BWV 1041-1042) und London (BWV 1043 und Vivaldi). Natürlich merkt man, daß sie über 40 Jahre alt sind, ist aber gleichzeitig erstaunt, wie frisch und unverfärbt sie nach der digitalen Restaurierung klingen. Ein brauchbares Textheft liegt bei, mit einer schönen Illustration auf dem Titelblatt und einer knappen Werkbeschreibung von Hans-Günter Klein.
Leider wird die CD im aktuellen Katalog der DGG nicht geführt. So kann man zum Schluß nur den Wunsch äußern, daß eine Wiederveröffentlichung nicht lange auf sich warten läßt.
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1 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen veraltet, 5. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bach/Vivaldi: Violinkonzerte (Audio CD)
Mag sein, dass diese Interpretationen in den Sechziger-Jahren zum Non-Plus-Ultra gehörten - die gilt aber nicht mehr für die heutige Zeit!
Sämtliche Konzerte auf dieser CD klingen an Stellen überbetont, wo ein geschmeidiger Lauf gefragt und eine klare Linie gefordert wäre, sie wirken insgesamt holprig, maniriert und ermüdend. Auf diese Weise werden diese Konzerte eher totgespielt. Der Sinn der Konzerte aber ist, dass sie unter die Haut gehen und beim Hörer Glücksgefühle auslösen.
Dies schaffen diese Interpretationen bei mir nicht.
Sicher, Oistrach war ein herausragender Violinspieler, aber heute gibt es so viele Vergleichsmöglichkeiten, dass es sich nicht mehr lohnt, an diesem Stil hängen zu bleiben.
Ich selbst bin noch groß geworden mit den Interpretationen von Menuhin - und fand diese lange Jahre als das Beste - aber dies gilt für mich heute auch nicht mehr.
Tempora mutantur - und damit auch die Geschmäcker und Erwartungen der Hörer!
Ich selbst kann augenblicklich schwerlich eine Alternative zu diesen Interpretationen nennen, da diese Konzerte für mich derart heikel und schwierig zu spielen sind, so dass weder vergangene Virtuosen wie Hubermann oder Szigeti, noch jüngere wie Hillary Hahn oder Julia Fischer es geschafft haben, eine Interpretation einzuspielen, die mich aus dem Sessel reisst (am ehesten noch Hillary Hahn).
Ein Tipp an die Hörer: Kaufen Sie auf jeden Fall eine neuere Interpretation und horchen Sie vorher genau hin!
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Bach, J.S.: Violin Concertos BWV 1041-1043
Bach, J.S.: Violin Concertos BWV 1041-1043 von David Oistrakh and Eugene Goossens and Georg Fischer and George Malcolm and Igor Oistrakh and Royal Philharmonic Orchestra and Wiener Symphoniker
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