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am 9. September 2000
"Octopus", Album Nummer Vier der britischen Rock-Exzentriker Gentle Giant, präsentiert sich in mancherlei hinsicht anders als seine Vorgänger. Die Truppe um die drei Shulman-Brüder gibt sich zwar nach wie vor dissonant und schwerverdaulich, was das Album jedoch herausragend unter den Giant-Werken macht, ist seine Vielfältigkeit. Eine Ballade wie "Think of me with Kindness" oder eine spassige, schlagzeugfreie Angelegenheit wie "Dog's Life" gab es von den Engändern zuvor nicht zu hören und stellen eine angenehme Variation des bisherigen Stils dar. Abgesehen davon sind alle Trademarks der Band vertreten, und die Fusion von Jazz, Progrock, Mitsing-Melodien (ja, auch die!) und Klassik- und Mittelalteranleihen ist nun endlich ganzheitlich und überzeugend gelungen, wobei diese Elemente in diesem unnachahmlichen, typischen Collagenstil, der die Band so prägte, aneinandergefügt werden. Für Gentle-Giant-Neulinge und solche, die sich etwas näher mit den Sternstunden des 70er-Artrock befassen wollen, ist "Octopus" unbedingt empfehlenswert.
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am 6. November 2007
Gentle Giant kannte ich bis vor kurzem nur vom Hörensagen, wurden sie von Insidern doch immer in einem Atemzug mit Van Der Graaf Generator oder Jethro Tull genannt. Das Album Octopus ist bisher das Einzige, das ich von Gentle Giant besitze, aber ich denke, es wird nicht mein letztes Album von der Band sein.

Ich war zunächst vom Ideen-Overkill völlig überfordert, obwohl ich selbigen ja durch Jethro Tull (zu "A Passion Play" Zeiten) oder Van Der Graaf Generator gewöhnt war. Nur was Gentle Giant hier fabrizieren... In kurzen Songs mehr Prog-Rock hineinstopfen, als andere Bands es in 20 Minuten Longtrack vermögen. Achterbahnfahrt der Instrumente. Mittelalterlicher Minnesang, Jazzgefrickel. Funkig angehauchter Rock Groove. Hammond Orgel, Geige, Cello, Blockflöte, Xylophon, mehrstimmiger Akappela Gesangsakrobatik, etwas Trompete, sich unabhängig voneinander umgarnende Melodien, sparsam eingesetzte E-Gitarre, pumpender Bass, sehr akzentuiertes Drum-Spiel im besten Bruford-Stil. Hier und da schimmern trotz aller Komplexität die Beatles durch mit Mitsingmelodien, die sich im Klangdschungel herauskristallisieren.

The Advent Of Panurge sei als herausstechender Song genannt, der eben alle oben genannte Elemente vereint. Eingeleitet von einer halsbrecherischen Gesangsakrobatik, der man kaum folgen kann. Sehr dezentes, jazziges Gitarrenspiel, ein veworrenes Rhythmus-Gerüst, Jazz trifft Mittelalterlichen Minnesang.

Auch "The Boys In The Band" ist ein halsbrecherisches Instrumental, welches beim ersten Hören den Hörer eher abschreckt, sich bei intensiven Hörkuren aber langsam steigert. Hier spielen scheinbar alle aneinander vorbei und doch alle zusammen. Ein Jam. Strawinsky-Dissonanz trifft Prog.

"Think Of Me With Kindness" ist das balladeske und melodische Gegengewicht zu so viel Exzentrismus. Ruhig, erhaben, angenehm, umschmeichelnd. Klavierdominiert.

"Knots"... Eine Achterbahnfahrt für die Ohren. Gentle Giant loten hier das aus, was Yes später mit ihrem Song "Soundchaser" (1975) oder Jethro Tull mit ihrem Semi-Musical-Prog "A Passion Play" (1973) fortführen würden. Kaum zu greifen, amorph und dennoch präsent. Hier spielen die Musiker miteinander offenbar Räuber und Gendarmen und ihre Instrumente verfolgen sich gegenseitig, umgarnen sich, drehen sich im Kreis oder beschreiben verworrene Kurven. Hat etwas von Van Der Graaf Generator, klingt aber weniger organisch, weil sich nicht so leicht nachvollziehen lässt, wer hier grade welches Instrument spielt.

Alles in Allem ist "Octopus" sicherlich ein einzigartiges Album, welches sich nur schwer in Worte fassen lässt und Lust auf Mehr macht. Meine Kaufempfehlung hat das Album der Schulman Brüder.
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am 25. März 2008
'"Octopus" war nach "Three Friends" das vierte Album von Gentle Giant und erschien wie das Vorgängeralbum im Jahre 1972. Musikalisch knüpft "Octopus" aber an "Acquiring the Taste" an, der zweiten Veröffentlichung der Gruppe aus dem Jahre 1971.

Während "Three Friends" ein Konzeptalbum mit einer durchgängigen Thematik war, zeigt der achtarmige "Octopus" ein buntes Kaleidoskop von perfekten musikalischen Bravourstücken, ungemein unterhaltsam, abwechslungsreich und virtuos. Gentle Giant brillieren zwischen madrigaler Musik, Klassik, Jazz, Rock und Blues und zeigen, was sie auf unzähligen Instrumenten und in vielfältigen Kompositionstechniken können. Jedoch fehlt nach meinem persönlichen Geschmack im Vergleich zu "Three Friends" ein bißchen die Kohäsion zwischen den acht Tracks, so wie es auf den beiden Folgealben, "In a Glass House" (1973) und "The Power and the Glory" (1974), wieder gelang.

Für viele Fans ist "Octopus" jedoch das beste Album von Gentle Giant, und ganz sicher eignet es sich hervorragend als Einstieg in das Œuvre dieser Band.

Alle acht Titel hätten eine eingehende Würdigung verdient, herausheben will ich jedoch folgende kleinen Kunstwerke:

- Im Opener "The Advent of Panurge" wechseln sich zarte mittelalterliche Klänge mit Passagen ab, in denen fetziger Gesang über einen hämmernden Klangteppich aus Perkussion sowie Klavier- und Hammondorgel-Tönen gelegt wird. Unirdisch fremd, aber geradezu atemberaubend klingt es, wenn sich durch einen Phaser behandelter Chorgesang mit dem wabernden Untergrund mischt. "The Advent of Panurge" war immer schon aufregend, hat aber vom Remastering noch einmal deutlich gewonnen. Man hört nun selbst auf einer mittelprächtigen Anlage deutlich die Anschläge auf den Tasten und den Drums.

- "The Boys in the Band" ist bei einer Truppe von überwiegend klassisch ausgebildeten Multiinstrumentalisten erstaunlicherweise eines der ganz wenigen reinen Instrumentalstücke geblieben - und hat es dafür aber in sich. Das lustig-verspielte und schön zwischen Synthesizer-Linien und E-Gitarre ausbalancierte "The Boys in the Band" ist abwechslungsreicher als komplette Alben anderer Gruppen. Im zweiten Teil überrascht ein hinreißendes Synthesizer-Solo von Kerry Minnear, in dem er eine Tin Whistle imitiert. (Damals brauchte man noch einen "Programmierer" für den Moog, wofür die Gruppe Mike Vickers engagierte.) "The Boys in the Band" weckt Erinnerungen an die HR-"Anti-Hitparade" von Volker Rebell, der viel dazu getan hat, Gentle Giant in Deutschland bekannt zu machen.

- "Think of Me with Kindness" ist ein Liebeslied, in dem Kerry Minnear mit zart-melacholischer Stimme das Ende einer Beziehung besingt. Balladenhafte Strophen wechseln sich ab mit orchestral-hymnischen sowie schmerzlich-quälenden Passagen und tun so in typischer Gentle-Giant-Manier ein übriges dazu, dass kein Kitsch, aber auch kein Charthit entsteht. Für mich schon damals eines der schönsten Liebeslieder.

Titel wie "Knots" sind vertrackt bis an die Grenze der Erträglichkeit und Aufnahmefähigkeit, obwohl die Kompositionen auf "Octopus" insgesamt griffiger und kompakter wirken als die vorherigen Veröffentlichungen.

Die remasterte Edition von Repertoire aus dem Jahr 2007 im schönen Digi Sleeve lässt keine Wünsche offen. Wie es sein soll, blieb das ursprüngliche Arrangement absolut unverändert und kommt nun in seiner ganzen Pracht zur Geltung. Im Unterschied zu "Three Friends", das damals vorher erschien, aber in der remasterten Version ein Jahr später, erscheint mir die "Octopus"-Ausgabe durch die Repertoire-Tontechniker etwas mehr geglättet worden zu sein.
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am 4. September 2014
Wenn man Rockmusik - so Richtige, nicht was in den Hitparaden gedudelt wurde - aus der ersten Hälfte der 70er Jahre hört, kommt man aus dem staunen einfach nicht heraus. Meiner Meinung nach, wurde die Kreativität dieser Zeit bis heute nicht wieder erreicht. Und dabei noch diese Vielfalt: Pink Floyd, Deep Purple, Rory Gallagher - um nur einige zu nennen. Alle gut, aber total unterschiedlich.
In diese Reihe muss man auch Gentle Giant einreihen. Die Symbiose aus Klassik, Rock und Jazz zusammen mit Harmoniegesang, präsentiert mit traditionellen und elektronischen Instrumenten, ist etwas, was es bis dahin nicht gab - und leider auch danach nicht mehr.
Das tolle war: die konnten das auch live so spielen (ich durfte es erleben).
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am 24. Januar 2016
... und nicht totkomprimiert (oder gar neu-remixed!), wie viele der Neuausgaben.
Siehe dazu "loudness war" bzw. die dynamic range data base.
Zur Musik selbst ... erübrigt sich jeder Kommentar :-)
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am 26. April 2016
Ein sehr gutes Album in einer sehr attraktiven Form, die ich mir für alle Ausgaben dieser Art wünschen würde (handlich, CD+BR und mittels BR optimale Klangoptionen). 5 Sterne! (Das war sehr kurz, denn ich denke, diese Rezensionen bringen nicht allzu viel, da sie vermutlich nur von Kunden und nicht von den Herstellern der Produkte gelesen werden)
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am 11. November 2015
Einer Musikrezension für ein Album von 1972 ? Hallo!? Nein, ich beschränke mich nur auf das Remix der 5.1 Version. Und dieses Remix ist voll und ganz gelungen. Gentle Giant hat wohl damals ( bewußt oder unbewußt ) das richtige Tonstudio und ein richtig gutes Aufnahmeequipment zur Verfügung gehabt. Und die Arbeit von und mit Steven Wilson hat das ganze dann in die optimalen Bahnen gelenkt. So muss Surround klingen !!!
Ok, für Leute die sich bereits an ping, pong Stereo ereifern, sollten dann doch besser bei Mono bleiben. Wer jedoch offen ist für Experimente, der ist, sofern er diese Musik mag, auf der richtigen Seite. Übrigens: Auch das Remix 5.1 vom Steven Wilson der Gruppe >Yes<, Album "The Yes Album" ist von dieser erlesenen 5.1 Qualität. Steven Wilson verdient sich mittlerweile ein echtes Gütesiegel auf diesem Gebiet: Wo demnächst Steven Wilson draufsteht, ist auch Steven Wilson drin. Bitte weiter so !!!
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am 30. November 2015
GG kenne und liebe ich seit es diese Gruppe gibt (immerhin 1970! und sogar die Vorgänger: "Simon Dupree & the Big Sound" Part of My Past (1966-1969) habe ich aufmerksam und immer begeistert verfolgt. Hatte das Glück, GG zwei mal live in den 70ern erleben zu dürfen.
"Octopus" zählt für mich, nach "Aquiring the taste" zu den besten Alben ever made. Dem entsprechend häufig habe ich die Platte bzw. CD in den letzten Jahrzehnten gehört (einige der LPs musste ich wg. Abnutzung mehrfach kaufen).
Diese Neuauflage habe ich eigentlich nur aus Sammlergründen gekauft, doch beim Hören blieb mir der Mund offen stehen: so einen Sound und diese Klarheit hatte ich von GG bisher noch nicht gehört. Ich habe diese Platte nochmals ganz neu gehört und noch vieles entdeckt, das mir bisher entgangen war.
Wer also einige Versionen dieser CD besitzt, trotzdem diese Auflage kaufen und hören!!!!
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am 31. Dezember 2015
Mr. Wilson hat dieses, neben "The Power and the Glory" und "Free Hand", beste Werk dieser brillanten, meist unterschätzten Band ins nächste Jahrtausend gerettet und macht das hoffentlich auch mit den restlichen Alben. Der musikalische Ideenreichtum eines einzigen GG-Albums würde bei den meisten anderen Bands für ein Lebenswerk ausreichen. Als nächstes bitte "Free Hand", denn die 2012 herausgekommene neue Abmischung fällt im Vergleich mit S. Wilsons Überarbeitungen qualitativ doch deutlich ab.
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am 30. Juli 2014
OCTOPUS ist das wohl geradliniegste Album von Gentle Giant, die sich mit den ersten drei Scheiben, welche an Komplexität und Abwechslungreichtum kaum zu überbieten sind, einen exzellenten Ruf in der Szene erarbeiteten. Die Shulman Brüder gehen hier vielschichtig und kontrollierter zu Werke, als auf ihrer 1970 erschienen Debütscheibe, dafür ungemein stringenter und klavierlastiger, als auf den Vorangegangenen. Den Hörer erwartet ein variantenreiches, aber geradlinieges Songkonzept, das mit den Ideenoverkills der ersten Platten konform geht, ohne jedoch die klare, straighte Linie aus den Augen zu verlieren. Schöne, feine Klänge finden sich hier zu Hauf, dazu rockige Melodiebögen und dezente Schlagzeugarrangements. Die Songs sind weniger vertrackt, aber dennoch sehr progressiv und hochwertig. THE ADVENT OF PANURGE ist beispielsweise ein Song voller Tiefgang, leichter Komplexität und sparsamem Instrumentarium. Ein Stück, welches dem Prädikat "stringent" am meisten gerecht wird und in der Gentle Giant Diskografie diesen am eloquentesten definiert. Weitere Höhepunkte dieses fast epischen Gebildes, welches ich sogar auf eine Stufe mit dem Debüt stelle, sind A CRY FOR EVERYONE, KNOTS, DOG'S LIFE und RIVER. Die Kompositionen benötigen etwas Zeit bis diese sich erschließen, doch dann offenbart sich ein exzellentes Progressive Rock Album voller Tiefgang und akrobatischer Höhenflüge, die einer fesselnden Achterbahnfahrt gleichkommen. Trotz des direkten Konzeptes strotzt OCTOPUS voller Ideen. Ein Album, das man sich am besten beim Lernen während der Studienzeit anhört. KAUFEN!
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