Kundenrezensionen

58
4,7 von 5 Sternen
Dire Straits (Remastered)
Format: MP3-DownloadÄndern
Preis:5,00 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. September 2007
In einer guten CD-Sammlung darf diese Platte eigentlich nicht fehlen. Völlig gegen den Zeitgeist trat der studierte Pädagoge Mark Knopfler hier erstmals mit seinem trockenen Sprechgesang und dem unverkennbaren Gitarrensound an und schuf ein lässig groovendes Debüt, das mit "Sultans of Swing" (der Hommage an eine alternde Dixieland-Band) einen der besten Rocksongs aller Zeiten enthält. Der Opener "Down to the waterline" ist ebenfalls ein Dire-Straits-Klassiker, ansonsten dominiert eher lässiger Groove (nicht umsonst hat Quentin Tarantino "Six blade knife" für den den Soundtrack zum Film DESPERADO ausgewählt) in Kombination mit Knopflers typischem Storytelling, welches er seiner Arbeit als Journalist verdankte. Die Synthesizer fehlen hier noch völlig, die CD wurde in klassischem Rock-Lineup (Bass, Gitarre, Drums) eingespielt, Bruderherz David Knopfler bedient hier noch die Rhythmusklampfe. Einge Songs enthalten starke Country/Blues-Elemente("Southbound again, Setting me up"), aber der unverkennbare weiche, typische Knopfler-Sound (eine Fender Stratocaster mit Fingerpicking gespielt) ist immer präsent. Der Ausklang mit den Balladen "Wild West End" und "Lions" ist ebenfalls sehr gelungen. Wer die Dire Straits mag, sie jedoch nur als stadienfüllende Hi-Fi-Rockband aus der "Brothers in Arms"-Ära kennt, sollte mal hören wo alles angefangen hat.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Juni 2003
Ende der Siebziger, also brüllend lauter Punk die angesagteste Musikrichtung war, tupierte Haare keine unvorstellbare Sünde mehr zu sein schienen und bizarr und schrill noch nicht in Jedermanns Vokabular, tauchten die Dire Straits auf. Viel ist geschrieben worden, ob Sie den Beginn Ihrer Pouplarität nicht vielleicht Ihrer Andersartigkeit (Mark Knopfler lies bei Auftritten den Sound so leise einstellen, dass sich das Publikum noch gut unterhalten konnte) verdankten. Ich meine, dass ist falsch.
Dire Straits machten etwas anders als viele bands zu dieser Zeit. Einfach nur gute Songs, aus dem Leben der Band gegriffen, 3 sehr gute Musiker und eben der, das meine ich war schon mit dem ersten Album abzusehen, geniale Gitarist und Songwriter Mark Knopfler. Dieser prägte sowohl mit den Texten, aber insbesondere mit seiner ihm eigenen Art des Gitarrenspielens (Mark Knopfler ist Linkshänder und spielt aber eine Rechtshänder-Gitarre; er benutzt kein Plek sondern Daumen-, Zeige- und Mittelfinger), die bis dahin noch nicht gehörte fliessende Melodien ermöglichte, von Anfang an den Sound der Dire Straits.
Die Songs auf dem Album sind teilweise Klassiker geworden, zB Down to the Waterline oder Sultans of Swing. Letzteres spielt Knopfler auch heute noch bei seinen Solo-Tourneen - ich kanns nur wärmstens empfehlen: Das Erstlingswerk und was MK heute noch daraus macht.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Meine erste Begegnung mit den Dire Straits fand exakt am 24. Mai 1978 in der Hamburger Musikhalle statt und verlief nicht besonders glücklich. Als Vorgruppe für die amerikanischen Pomprocker Styx war die Band nicht nur vollkommen fehlbesetzt, sondern wurde obendrein von den fiesen Sound- und Lichttechnikern der Hauptband so dermaßen unmöglich in Szene gesetzt, dass die hiesige Lokalzeitung am nächsten Tag lakonisch vermerkte: 'Ihre Musik war irgendwo zwischen Punkrock und Marschmusik angesiedelt, außer einem vom ersten bis zum letzten Song reichenden donnernden Vier-Viertel-Rhythmus, der zum Mitmarschieren einlud, bot die Grippe nichts Hörenswertes'. Und ich selber notierte damals: 'Als wir um halb neun ankamen, produzierte sich gerade die Vorgruppe namens Dire Straits, eine wenig bedeutende Mixtur aus Dr. Feelgood und Wishbone Ash. Sie wurde nicht gerade enthusiastisch beklatscht und verabschiedete sich von den gut 1000 Fans in der Halle nach sechs oder sieben Stücken ohne Zugabe'.

So weit die Geschichte eines großen Missverständnisses. Nur fünf Monate danach spielten Wundergitarrist und Leadsänger Mark Knopfler sowie sein Bruder David Knopfler (Rhythmusgitarre), John Illsley (Bass) und Pick Withers (Drums) als umjubelte Hauptgruppe in der selben, diesmal restlos ausverkauften Location und hinterließen ein verzücktes Publikum, zu dem auch ich erneut gehören durfte. Den kleinen Plastikanstecker in Form einer Gitarre und versehen mit dem Schriftzug 'Dire Straits', den die Zuschauer vor dem Konzert geschenkt bekamen, besitze ich noch heute.

Ihr Song "Sultans of Swing" hatte inzwischen seinen Weg über die Niederlande (!) in die hiesigen Radiostationen gefunden und so für eine Entwicklung gesorgt, die in den Zeiten von Disco, Punk und New Wave geradezu sensationell war. Inzwischen hatte das Debütalbum DIRE STRAITS nämlich nicht nur die deutschen Charts geentert, sondern hielt sich dort schließlich für satte 84 Wochen und stieg bis auf Platz 3.

Dire Straits (übersetzt: 'Magere Zeiten' oder auch 'total pleite') hatten 1977 in London zusammengefunden und überraschend schnell einen Vertrag bei der bekannten Plattenfirma Vertigo ergattert. Ihre Musik konnte man im weitesten Sinne mit dem damals in England weit verbreiteten Begriff Pubrock beschreiben, der zumeist recht unauffällig daherkam. Und wäre da nicht jenes brillante, glasklare Gitarrenspiel eines gewissen Mark Knopfler gewesen, dann würde ihre erste LP wahrscheinlich auch ihre letzte geblieben sein. Doch es sollte ganz anders kommen, denn die Töne, die aus dieser Gitarre, einer rot-weißen Fender Stratocaster, flossen, hatten eine ähnlich magische Wirkung wie die aus der berühmten Tröte des legendären Rattenfängers von Hameln.

Knopflers rauer Gesang war hingegen noch flach und ohne richtiges Selbstbewusstsein; er grummelte seine Texte fast schüchtern vor sich hin, doch ahnte man bereits, dass hier ein Künstler sein Gesellenstück ablieferte, der es noch ziemlich weit bringen konnte.

Muff Winwood, älterer Bruder des berühmteren Sängers Steve Winwood, und mit ihm zusammen ehemaliges Mitglied der Spencer Davis Group ("Keep On Running", "Gimme Some Lovin'"), hatte das Album staubtrocken und klar wie ein kalter Wintermorgen produziert. Knopflers Gitarre klang bei ihm sehr hell und ein wenig zu spitz. Das störte das Publikum zwar nicht im Geringsten, doch die ungeheure Wärme des speziellen Knopfler-Sounds konnte man damals nur in den Konzerten bewundern.

Außer "Sultans of Swing" hatte Mark Knopfler, der alle Songs im Alleingang komponierte, noch weitere eingängige Nummern auf Lager: die wehmütige Jugenderinnerung "Down to the Waterline" zum Beispiel, oder das bittere "Water of Love". Seinem amerikanischen Vorbild J.J. Cale eiferte er in "Setting Me Up" und insbesondere "Southbound Again" nach. "Six Blade Knife" war fast ein bisschen langweilig, während "In the Gallery" sozusagen das wunderbare "Once Upon a Time in the West" vom zweiten Album COMMUNIQUÉ vorwegnahm. Einige Motive von "Lions" tauchten ebenfalls auf der nächsten Platte wieder auf. Und das lässige "Wild West End" beschäftigte sich, wie die meisten Songs, mit Knopflers Alltag im südwestlichen London.

Das Album DIRE STRAITS entwickelte sich ganz langsam zu einem 'big seller' und erreichte schließlich Platz 3 in den USA und Platz 4 in England. Was danach bekanntermaßen folgte, war eine ungeahnte, weltweite Erfolgsgeschichte bis hin zu ihrem Mainstream-Monster BROTHERS IN ARMS (1985) und dem letzten Album ON EVERY STREET (1991). Doch begonnen hatte alles im Frühjahr 1978 in Holland und in Deutschland. Und ich, ein früh bekehrter Fan, war tatsächlich von Anfang an dabei!
1212 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Oktober 2003
Mit ihrem gleichnamigen Debüt lieferten die Dire Straits 1979 meiner Meinung nach eine der wichtigsten CDs der späten 70er ab.
Dem damaligen Punk-Hype setzten Mark Knopfler & Co klare, harmoniebetonte Rhythmen entgegen, teilweise auch mit Blues-Elementen („In The Gallery").
Das ist auch die große Stärke des Albums. Einfacher, eingängiger Gitarrensound mit tollen Melodien, der nie langweilig wird. Mit ein Grund, warum „Dire Straits" bis heute zu meinen meist gehörten Platten gehört.
Auch die Vielfalt überrascht: neben den bereits genannten Blues-Einflüssen finden sich auch schnelle Songs („Down To The Waterline", „Sultans Of Swing"), rockigere Stücke („Setting Me Up") und Balladen („Wild West End", „Lions") auf dem Werk.
Darüber ruht Mark Knopflers schlicht einmaliges Gitarrenspiel, das dem Album den letzten Schliff gibt.
Der Sound dieser CD ist einfach zeitlos und wirkt auch nach über 20 Jahren in keinster Weise angestaubt, was nur wenige Werke von sich behaupten dürfen. Kaufen und genießen !!!
22 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Januar 2010
Diese Lp ist seit über drei Jahrzehnten ein wichtiges Stück Pop-Musik-Geschichte und Mark Knopfler der
Schöpfer eines ureigenen Gitarrenstils. Seine Technik, mit den bloßen Fingern die Töne aus den Saiten
zu zerren, haben ihn unverkennbar gemacht.Knopfler's Gitarrensound ist bis heute auf allen Musik-Produktionen
die er (zumeißt) bereichert hat, herauszuhören. Auf keinem der folgenden Alben von Dire Straits ist dieses Konzentrat seiner "Arbeit" so intensiv, wie auf diesem Debutalbum. Produziert hat das alles Muff Winwood und
der Aufnahmesound ist dabei trocken und stramm. Unabhängig von der Frage ob Analog oder Digital, ist dieser
Umschnitt von Bernie Grundmann gemastert, die klangliche Referenz. Die frühere 180g Pressung von Simply Vinyl tönt
dagegen dynamisch geradezu unterbelichtet.Auf dieser herrlichen Platte wird deutlich, wie entscheidend die
Bereitschaft des "Cutters" ist, das maximale an Dynamik aus dem Bandmaterial herauszuholen.Diese Lp ist
auch von der Pressqualität her sehr gut, nur das Cover etwas dürftig auf zu dünnem Karton gedruckt. Für
Analog-Liebhaber ein MUSS ! Schön das auch die anderen DIRE STRAITS Alben von Grundmann gemastert, demnext
veröffentlicht werden. Wir können die abgenudelten britischen Erstpressungen nun ausmustern !
22 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Januar 2003
Ich erinnere mich noch genau, wann ich diese Platte (damals noch Vinyl) gekauft habe: Es war 1978 und die Straits waren gerade an einem Freitagnachmittag bei "Szene '78", dem ARD-Musikmagazin von Thomas Gottschalk aufgetreten. Ich war damals erst 13 und hörte eher ELO, Queen und hatte gerade erst die Bay City Rollers-Phase beendet. Trotzdem sprach mich die im Vergleich (mit den Rollers) sehr anspruchsvolle, gitarrenorientierte Musik sofort ganz stark an. So schnell wie möglich kaufte ich mir die Platte und nudelte sie immer wieder ab, so lange, bis ich alle Texte auswendig kannte und jedes Riff im Ohr hängen blieb. Auch heute noch kann ich alle Texte sofort mitsingen und für mich ist diese Platte mein persönliches Erwachsenwerden in der Pop-Musik. Bis heute klingt die Musik frisch und unverbraucht, noch nicht so bombastisch wie die späteren Alben der Straits (wobei auch die noch um Klassen besser sind als vieles, was aktuell auf dem Markt ist). Knopflers nuscheliger, rauer Gesang, die Akzente setzende Fender Stratocaster, die Songs, die auf eine eigentümliche Art fast schon poetische Alltagsgeschichten erzählen ("Lions", "Wild West End"), die komischen Typen, die darin vorkommen ("In the Gallery", "Sultans of Swing"), all das ist ehrlich und ungekünstelt. Knopfler präsentierte sich der Musikwelt hier zum ersten Mal als genialer, lakonischer Geschichtenerzähler.
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
HALL OF FAMEam 6. Dezember 2002
Als 1978 dieses Debütalbum der Dire Straits erschien, stand die Wachablösung des ausgebrannten Punks an. Musikfans aus aller Welt nahmen begierig das Werk der Band um den Gitarrenvirtuosen Mark Knopfler auf, was gegen den New-Wave-Mainstream glaubhaft von Muff Winwood produziert wurde. Die Platte besticht durch instrumentales Können und eingängiges Songmaterial, was in direkter Weise die Einflüsse von Knopflers Idolen widerspiegelt (Dylan, J.J. Cale, C. Atkins). Sein charakteristischer nuschelnder Sprechgesang, die ausgereifte Lyrik und der typische magische Gitarrensound prägen Klassiker wie „Down To The Waterline", „Sultans Of Swing" und „Water Of Love", welche man immer wieder gerne hört. Die aufeinander bestens abgestimmte Band bringt es mit Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit zu wahrer Meisterschaft. Dieses Album sollte in keiner Sammlung fehlen. Die remasterte Version ist übrigens zu bevorzugen!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Water of love", "Six blade knife" und "Sultans of swing", solche Songs auf einem Debütalbum abzuliefern grenzt beinahe schon an Genialität. Ende der 70'er, der Progrock war mit Yes und ELP an seinem Ende angekommen, dominierten die harten Punktöne die Musikindustrie. Bands wie die Sex Pistols oder The Clash sorgten für den Umsatz. Da kommt plötzlich ein Lehrer der aussieht wie ein konservativer Spiesser daher, legt sich eine Rechtsgitarre um obwohl er Linkshänder ist, nimmt kein Plektrum sondern zupft die Saiten und spielt "melodic rock". Und das Publikum reisst sich um den neuen Gitarrenspieler Mark Knopfler. Seine Virtuosität ist unglaublich, seine Vielfalt an Songs unübertroffen. Trotzdem wird Knopfler bis heute nicht in einem Atemzug mit anderen Gitarrengöttern wie Clapton, Beck oder Hendrix genannt. Vielleicht weil er sich zu sehr hinter seiner Gruppe versteckt hat? Egal, die richtigen Fans interessiert das eh nicht. Ca. 5 Alben lang können die Dire Straits sicht jedesmal steigern, dann ist der kreative Output erst zu Ende. Aber diese fünf ersten Alben (von Dire Straits bis Brothers in arms) kann man allesamt, angefangen mit diesem, bedenkenlos kaufen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. April 2005
Um etwas über Dire Straits zu erfahren, muss man dieses Album hören. Es kann auch helfen, die Arbeiten, die Mark Knopfler heute macht, zu verstehen (auch wenn man sich nicht mit ihnen anfreunden kann).
Ich muss sagen, dass mich dieses Album, als ich es das erste Mal hörte, angefixt hat. Vor allem die Songs "Sultans of Swings" und "Down to the Waterline" waren die Nummern, die hängen blieben. Beim mehrmaligen Hören kamen dann die langsam-melancholischen Songs "In the Gallery". "Walking in the Wild West End" und "Lions" dazu. "Water of Love" entwickelt einen eigenwilligen Stil, ebenso wie "Six blade knife" und "Southbound again". Gemein ist all diesen Songs, dass sie konzeptuell in London beheimatet sind, und das nicht gerade in der Upper Class. Die Sultans of Swing spielen nicht in feinen Clubs sondern in verrauchten Pubs mit vereinsamten Menschen (Lions).
Selbst Ende der Siebziger, wo ich sie das erste Mal hörte, war der Sound dieser Scheibe so ungewöhnlich wie er heute manchem vorkommen mag. Es wird auf eine einfache Besetzung zurückgegriffen (Bass, Schlagzeug, Gitarre) und das war schon damals nicht mehr zeitgemäß. Was den Ausschlag gab, war das eigenwillige Gitarrenspiel von Mark Knopfler, das man unter tausenden Gitarristen heraushört. Ohne diese glasklar angezogenen Saiten hätten es die Dire Straits nicht aus den Pubs geschafft. Die Mischung aus brillianten Gitarrensoli und starken Texten ist das, was Dire Straits faszinierend machte. Mark Knopfler hat nie bessere Lyrics geschrieben als auf dieser Platte ("Excuse me talking, I wanna marry you").
Tipp: Wer hören will, wie Knopflers alte Gitarrentechnik in einem 2003 aufgenommenen Stück klingt, muss John Fogertys "Nobody's here anymore" hören, wo Mark elektrische Gitarre spielt wie auf "Lady Writer". Ob man das will, muss man selbst entscheiden.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. September 2005
Ich habe diese CD bestellt und die "Digitally Remastered"-Version erhalten. Ich muss also der 1-Sterne-Kritik "Achtung ! alte Pressung !" vom 19. September 2002 widersprechen, die hatte mich vor meiner Bestellung etwas verunsichert! Im Gegensatz zu der alten CD-Version ist auf der "Digitally Remastered"-Version der Klassiker "Sultans of Swing" ungekürzt - gute 10 Sekunden mehr am Ende, also die gleiche Version wie auf der "Money for Nothing"-Zusammenstellung. Der Klang der CD ist erheblich besser geworden. Ähnlich wie bei Peter Gabriels Alben 1 bis 4 hat sich auch hier die digitale Überholung gelohnt, sie ist deutlich hörbar - nicht nur auf High-End-Anlagen. Ein Klassiker des Pub-Rock kommt endlich im angemessenen Gewand!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen