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5.0 von 5 Sternen Das erste Meisterwerk
Rush mögen mit 2112 einen ersten kommerziellen Durchbruch gehabt haben, mit Farewell to Kings fanden sie zu sich selbst: der transparente, bissige, durch Percussion und Synthesizer angereicherte Sound, das magische Zusammenspiel, und Arrangements mit unzähligen, auch schrägen Ideen. Auf dem gerade mal 37 Minuten langen Album ist jeder Song ein Meisterwerk,...
Veröffentlicht am 10. April 2010 von megalurch

versus
4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hemispheres kleiner Bruder
Während auf den beiden Vorgängern Licht und Schatten doch sehr nah nebeneinander lagen, machen die drei Kanadier diesmal fast alles richtig. Eine mit viel Esprit gespielte A-Seite zeigt, wie Progressiver HardRock zu klingen hat. Hier wird nicht wie verrückt gefrickelt, sondern viel Wert auf Stimmung gesetzt und das tut der Musik gut. Ruckzuck... A-Seite...
Veröffentlicht am 1. November 2006 von Marc Gundermann


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das erste Meisterwerk, 10. April 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Farewell to Kings (Audio CD)
Rush mögen mit 2112 einen ersten kommerziellen Durchbruch gehabt haben, mit Farewell to Kings fanden sie zu sich selbst: der transparente, bissige, durch Percussion und Synthesizer angereicherte Sound, das magische Zusammenspiel, und Arrangements mit unzähligen, auch schrägen Ideen. Auf dem gerade mal 37 Minuten langen Album ist jeder Song ein Meisterwerk, allen voran die Epen Xanadu und Cygnus X-1, das dann auf dem nächsten Album (ein klein bißchen langatmig) fortgesetzt wurde. In den frühen 80ern, als ich die Band für mich entdeckte, haben mich vor allem die kopfkinohaften, ambienthaften Passagen begeistert, egal, ob sie von Percussion-Instrumenten, Synthesizern oder Gitarreneffekten erzeugt werden. Auf späteren Alben sind es dann Songs wie Villa Strangiato, Jacob's Ladder, Camera Eye, Witch Hunt, Weapon, Countdown u.a., die diesen besonderen erzählenden und atmosphärischen Charakter haben. Interessanterweise wird der schwächer, sobald das Trio keine Synthesizer mehr benutzt und sich aufs geradlinige Rocken besinnt. Schade. Ich fand die Synthies immer sehr gekonnt eingesetzt, allenfalls auf Power Windows haben sie es vielleicht etwas übertrieben und sich in den Sounds vergriffen. Kopfkino: im Zusammenhang mit Postrock und elektronischer Musik wurde der Begriff ziemlich strapaziert und abgenutzt, trotzdem erfüllt er, denke ich, seinen Zweck. Es gibt noch andere Verbindungen von Rush zu Postrock: die Betonung des Instrumentalen, die zenhafte Versenkung in ein Riff, einen Basslauf, einen Drumbeat. Deswegen waren Rush auch nie so frickelig, wirr, wie Yes, sondern brachten es immer stärker auf den Punkt. Ich freue mich drauf, wenn sie 2010 Moving Pictures endlich komplett live spielen (Camera Eye!), und hoffentlich wird das nächste Studio-Album besser als die letzten: soundmäßig, songmäßig, strukturell. Lieber 37 geniale statt 65 mittelmäßige Minuten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der erste Fünfer, 14. Mai 2007
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: A Farewell to Kings (Audio CD)
1977 erschien "A Farewell To Kings" und ist somit das 5. Studioalbum der Kanadier. Der eingeschlagene Weg der beiden Vorgänger wurde konsequent weitergeführt. Jedoch wurde ab diesem Album ein entscheidenes Elemet dazugenommen: Das Keyboard.

Der eh` schon versponnene Prog Hard Rock der Gruppe wurde durch die Keyboards (gespielt von Geddy Lee) unglaublich erweitert. Neue Dimensionen taten sich hier auf und wurden konsequent genutzt. Das Album enthält mit `Closer to the heart` und besonders `Xanadu` 2 Klassiker der Band. `Xanadu` ist ein 6 Sterne Song und Vorbild für Gruppen wie Queensryche und Dream Theater. Die Songs `A farewell to kings` und `Cygnus X-1` sind jedoch fast genauso genial. Textlich ist das ganze wieder sehr im Sience Fiction Bereich angesiedelt. `Cygnus X-1` wird auf der nachfolgenden Platte fortgesetzt. Auch `Cinderella man`, welcher etwas einfacher ausgefallen ist, kann überzeugen.

Mit "A Farewell To Kings" beginnt die Blütezeit der Herren Lee, Lifeson und Peart. Ab jetzt werden 5 Sterne Alben für lange Zeit die Regel. Ausserdem haben sie Generationen von Musikern und Fans mit ihrer Musik stark beeinflusst. 5 Sterne für das tolle Album.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für die einsame Insel - ein traumhaftes Album, 27. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: A Farewell to Kings (Audio CD)
Also wenn ich wirklich mal auf die einsame Insel gerate, dann MUSS A farewell to kings dabei sein. Gänsehaut-Prog-Rock mit fantastischen Details, interessanter, abwegiger Instrumentierung (wie z.B. einem Glockenspiel im Opener). Alex, Geddy und Neil glänzen mit fantastsicher Spiellaune, abgedrehten Solos sowie durchgeknallten Arrangements. Ich habe diese Scheibe seit ich 15 bin in 20 Jahren mindestens 200 Mal (!) gehört und .... die wird einfach nie langweilig ! Cygnus X-I und Xanadu sind Meilensteine des Progressiv-Rocks, die für mich zu den besten aller jemals geschriebenen Songs der Rockgeschichte gehören. Ach ja, die rusheigene Hymne findet Ihr auf A farewell to kings ebenso: "Closer to the heart" darf bei keinem Live-Konzert fehlen, sonst würden die Fans die Bühne mit Feuerzeugen bombardieren :-). A farewell to kings jedenfalls ist die meines Erachtens zweitgenialste Scheibe von Rush, knapp hinter "Moving pictures, knapp vor "2112" und "Signals" ... mein absoluter Kauf-Tipp
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A fare, well to your Ears...., 21. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: A Farewell to Kings (Audio CD)
...und zwar ohne wenn und aber. Für mich zählt das fünfte Album der kanadischen Prog-Institution neben „Caress of Steel", „Moving Pictures" und „Vapor Trails" zu den absoluten Highlights dieser mit Worten eigentlich nicht zu fassenden Band.
Allerdings brauchte ich bei „A Farewell to Kings" wesentlich mehr Durchläufe als bei diesen drei. „Cygnus X-1" beispielsweise wollte mir zunächst überhaupt nicht munden, inzwischen kann ich von diesem Vier-Gänge-Menü gar nicht genug bekommen, bietet es doch vom appetitanregenden Aperitif, über den knackig-frischen Entree und den raffinierten, aber kräftigen Hauptgang, bis zum leichten Dessert alles was sich ein verwöhnter Gaumen nur wünschen kann.
Aber auch „Xanadu", der Titeltrack oder das lyrisch wie musikalisch einfach nur schöne „Closer to the Heart" gehören zum alleredelsten, was die kanadische Dreifaltigkeit je angerichtet hat. Lediglich „Cinderella Man" schmeckt eher nach Fastfood, als nach Fünf-Sterne-Soundküche. Das fällt schlussendlich aber nicht mehr ins Gewicht und hat vielleicht sogar den Vorteil, dass man so die anderen Köstlichkeiten eher zu schätzen und einzuschätzen weiß.
„A Farewell to Kings" ist heute noch so aktuell wie vor über 25 Jahren und gehört in die Sammlung eines jeden Hardrock-Gourmets, bei dem nicht nur biedere Hausmannskost, sondern ab und an auch mal weniger simples auf den Plattenteller kommt.
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5.0 von 5 Sternen Super gute Musik, 9. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Farewell to Kings (Audio CD)
Rush macht einfach fantastische Musik - ob es eine alte oder neue CD ist - hoffe noch auf viele Erscheinungen von ihnen
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein erstes Highlight der großen Rush-Karriere, 16. November 2006
Von 
Friedhelm Grombach "Macfried" (Künzelsau, Hohenlohe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: A Farewell to Kings (Audio CD)
Nachdem die ersten Alben noch nicht so eigenständig waren

leitete dieses Album eine Aera ein, die bis heute nicht zu Ende ging.

Unverwechselbarer Sound, gute bis sehr gute Songs ( sogar ein "Hit"

mit Closer to the Heart ) dazu Geddy Lee`s einzigartiger Gesang,

der Drummer und der Gitarrist sind ebenfalls Spitzenklasse.

Später wurde dieser Sound perfektioniert. Dafür sprechen die Alben

Moving Pictures, Grace under Pressure u.s.w. Ein schlechtes Album

sucht man von Rush vergeblich.
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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert, 23. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: A Farewell to Kings (Audio CD)
Ob man sich Rushs überladene Konzept-Werke wie "2112" heute noch anhören kann, bleibt Geschmackssache. "A farewell to kings" jedenfalls ist ein Rush-Album, das für mich zu ihren besten gehört. Im Vergleich zu Rush ersten Heavy-Rock-Alben wirken Songs wie "Closer to the heart" und "Cinderella man" fast schon filigran. Der Schwerpunkt in allen Songs liegt weniger auf Rock-Riffs, sondern auf fast schon "ambienten" Sounds. Rush zeigen auch ein ungewöhnliches Flair für Melodien, das sie bisher nicht hatten. Dieses Album stellt also eher eine Ausnahme von Rushs Sound in den 70er Jahren dar, aber genau deshalb wirkt es auch heute noch erstaunlich frisch. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hemispheres kleiner Bruder, 1. November 2006
Rezension bezieht sich auf: A Farewell to Kings (Audio CD)
Während auf den beiden Vorgängern Licht und Schatten doch sehr nah nebeneinander lagen, machen die drei Kanadier diesmal fast alles richtig. Eine mit viel Esprit gespielte A-Seite zeigt, wie Progressiver HardRock zu klingen hat. Hier wird nicht wie verrückt gefrickelt, sondern viel Wert auf Stimmung gesetzt und das tut der Musik gut. Ruckzuck... A-Seite vorbei!

Die B-Seite beginnt mit "Cinderella Man" leider schwächer (trotz grandiosem Bass/Schlagzeugzusammenspiel), aber danach folgt das schöne und minimalistische "Madrigal". Am Ende zeigen Rush nochmal, was sie drauf haben und erschufen mit "Cygnus X-1" einen extrem dynamischen, aber immer nachvollziehbaren Song - der beweist, das auch im ProgRock die Devise lautet: Weniger ist manchmal mehr...

Das Album zeigt eine unglaublich kreative Band, die nicht zurückschreckte, neue Dinge auszuprobieren. Konsequenter machten sie aber ALLES auf Hemispheres...

Fazit: Deshalb nur drei Sterne, da es durchaus bessere (Rush-) Alben gibt.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen immer noch etwas durchwachsen, aber auf dem richtigen Weg, 20. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: A Farewell to Kings (Audio CD)
Rush entwickeln sich weiter, das merkt man schon beim ersten Stueck. Akkustikgitarre und froehliche Keyboards, die immer oefter in den Rush-Sound integrierst wurden, leiten das Titelstueck ein, ehe es in gewohnter, aber abwechslungsreicher Rockermanier weitergeht. Mir gefaellt das Stueck ziemlich gut, auch die Bassarbeit bei ca.3 Minuten. Typisch proggy geht es das Stueck ueberraschend mit Akkustikgitarre zu Ende.

Das 11-minuetige 'Xanadu' folgt. Langsam baut sich das stueck mit vogelgezwitscher und seltsamer Percussion auf. Eine heulende, Yes-artige Gitarre setzt ein, und Glocken ertoenen. Ein vielversprechender Anfang. Dann nimmt das Tempo langsam zu, ebenso wie die Lautstaerke. Es folgt ein von Gitarrenriffs dominierter Part, wieder interessante Bassarbeit, abwechslungsreiche Riffs, Moog-Keyboards und interessante, wiederum spaerliche Percussion. Es geht wieder ein bisschen Tempo raus, die Moogs erklingen und Geddy Lee faengt an, ruhig zu singen. Es folgt ein treibenderer Part, ehe es mit Moog-Keyboards und verhaltenerem Gesang ruhiger wird. Danach werden nur noch die bisherigen Parts mit leichten Variationen wiederholt.

'Closer To The Heart' ist dann erstmal ein ruhigeres Stueck, anfangs hauptsaechlich mit Akkustikgitarre, spaeter folgt ein flotterer Part mit E-Gitarre. Eigentlich eher unauffaellig. 'Cinderella Man' ist dann auch eher ueberfluessig, auch wenn zum Teil wieder interessantes Bassspiel zu vermerken ist. 'Madrigal' beginnt schoen mit weichen Keyboards und cleaner Gitarre, driftet dann aber schnell in die langweilige Ecke ab, Lee's Gesang ist halt noch nicht so ganz ausgereift.

Der zehminueter 'Cygnus X-1' will irgendwie nicht so richtig zuenden. Es geht etwas Science-Fiction-artig mit Computerstimme und seltsamen Geraeuschen los. Dann bleibt es bis zur zweiten Minute sehr ruhig, irgendwie nichts geschehen bis dahin. Dann folgt ein Bass-Part, der wahrscheinlich Interessant klingen soll, besonders wenn die Gitarre dazukommt, bei mir springt der Funke aber nicht so rechzt ueber. Nach dreieinhalb Minuten wirds dann etwas interessanter. Ab Minute fuenf wirds aber wieder ruhiger und der Gesang setzt ein, bisher ist immernoch nicht so viel passiert. Nach sechs Minuten setzt Lee wieder seine Shouterstimme ein. Nach gut sieben Minuten kommt dann ein interessanterer Instrumentalpart, der einen leicht duesteren Touch hat. Das kann den Song aber auch nicht retten. Dann wirds prompt wieder rifflastiger und der Song geht mit einer sehr stillen Minute zu Ende. Aha? Weiss nicht, was an dem Song so besonders sein soll. Gluecklicherweise hat das Stueck 'Cygnus X-1, Book II' auf dem Nachfolgeralbum musikalisch nichts mit diesem Track zu tun und bietet wesentlich bessere Musik, die man dann auch nachvollziehen kann.
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2 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amüsanter, bisweilen naiver Prog-Rock, 12. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: A Farewell to Kings (Audio CD)
Während Caress of steel und 2112 noch eher richtig hart sind, aber auch schon frickelig, wurde das Rezept auf diesem Werk verfeinert. "Xanadu" ist mein Highlight, und wie immer bei Rush-Longtraxx batselt man bier aus mehereren Teilen einen Titel zusammen. Doch damals, 1977, hatten sie es endlich drauf, diese Teile wunderbar zu verscmelzen, so daß das ganze höchst amüsant, vielleicht auch beihnahe naiv klang. Der Titelsong und der erste Cygnus-Teil bescheren weitere Höhepunkte. Terry Brown war damals der richtige für diesen Sound, und wir können uns alle noch heute daran erfreuen.
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