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Kundenrezensionen

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am 5. August 2003
Es gibt kaum eine Person, der man den Blues eher abnehmen kann als Mark 'E' Everett, dem Frontmann der Eels: Zur Zeit der Aufnahme von 'Beautiful Freak' litt seine Mutter an Krebs und seine Schwester an schweren Depressionen - das nächste Album der Eels, 'Electroshock Blues' sollte sich mit dem Tod der Beiden beschäftigen müssen.
Während diese nächste CD in dementsprechend düsteren, allerdings nie ganz hoffnungslosen Tönen gehalten war, versuchte Everett mit diesem Werk, wie es der Spiegel ausdrückte, den Schmerz des sich abzeichnenden Abschieds von seinen letzten Familienangehörigen "in Schönheit zu ertränken."
Besser lässt sich der Stil dieses Albums kaum zusammen fassen: Unglaublich schöner Pop, allen voran das handwerklich perfekte 'Novacine for the Soul', der jedoch zu keinem Zeitpunkt seicht wird. Bei den Eels gibt es keine Fülltitel, es gibt keine holen, abgedroschenen "Do you love me as much as I love you"-Pop-Phrasen; was es gibt, ist ein Gesamtkunstwerk, dass jene, die sich darauf einlassen, nicht mehr los lassen wird.
'Beautiful Freak' ist aufgrund des eingängigen Pops und des weitestgehenden Verzichts auf große Experimente die wohl 'einfachste' Eels-CD, doch unter dieser einfachen, makellosen Schönheit liegt, wie eingangs erwähnt, ein starker Schmerz, der das Album davor bewahrt, in Kitsch und Oberflächlichkeit zu versinken:
Wenn Everett da in 'Not Ready Yet' singt:
"There's a world outside
and I know, 'cause I've heard talk.
In my sweetest dream,
I would go out for a walk.
But I don't feel I'm ready yet,
not feelin' up for it now."
Und weiß, dass er da unmissverständlich versucht, seiner Schwester Leid nachzufühlen, wird einem klar, dass auch wunderschöne Pophymnen Blues sein können.
Zusammenfassend kann ich jedem nur empfehlen, den Eels eine Chance zu geben, und dieses ihr erstes Album ist für den Einstieg bestens geeignet.
Uneingeschränkt empfehlenswert.
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am 30. Oktober 2002
Für mich gehört dieses Album zu den besten der Neunziger Jahre, aus verschiedenen Gründen. Zu allererst natürlich, weil es einfach ein geniales Album ist. Geile Musik und intelligente Texte. Aber auch, weil es nicht so verkommerzialisiert wurde, weil es keinen Hype gab und schon gar keine entwicklung, wie zum Beispiel nach Nirvanas Nevermind, so positiv diese Bewegung auch zu werten ist. Aber mit diesem Album ist es einfach anders. Kaum einer kennt dieses Album, und wer es kennt, der dann auch wirklich in und auswendig. Aussagen wie "Ja, dass habe ich ein paar Mal gehört. Aber nur nebenbei" wird man nicht hören. Entweder man kennt es oder nicht. Wer vielleicht nur zufällig auf die Musik stößt, sie aber nicht mag, der vergisst das Album schnell. Denn es ist nun mal kein Hit-Album, dass man allein schon aus den wöchentlichen Charts kennt. Eine Eigenart dieses Album ist es auch, dass es niemals bestimmte emotionale Stimmungen in mir hervorruft, sondern nur verstärkt. Wenn ich mich richtig gut fühle, dass macht es mich noch froher. Wenn ich aber traurig bin, dann werde ich noch depresiver. Im Grunde heißt dass, das man das Album immer hören kann, ob zum aufstehen oder zum einschlafen, ob auf einer Party oder zum kuscheln, zum Wut-Entladen oder bei absoluten Glücksmomenten. Von welchem anderen Album kann man das schon sagen. Da müsste man schon ganz tief in die Meisterwerk-Schublade greifen. Und genau da gehört dieses Album auch rein.
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Über die Musik brauche ich nicht mehr viel schreiben, für mich persönlich ist sie seit den 90ern, speziell an schlechten Tagen, ein bewährtes Beruhigungsmittel, also tatsächliches "Novocaine for the Soul".
Es gehört jetzt vielleicht nicht unbedingt hierher und viele werden es schon wissen bzw. gelesen haben, aber wer das Buch "Glückstage in der Hölle" des Eels-Schöpfers Mark Oliver Everett noch nicht gelesen hat, dem sei es hiermit ans Herz gelegt - danach wird man die Liebe zu dieser Musik fast garantiert vertiefen, bzw. falls noch nicht vorhanden, finden.

So nun aber zum Eigentlichen - dem Sound der Vinylfassung:

Viel diskutiert und von "Hardcorehighenddigitalhighbitrateklarklangfetischisten" vehement bestritten bzw. gar als beschnittenen Klang deklarierten Sound - möchte ich hiermit TROTZDEM sagen dass diese Scheibe diesen speziellen "warmen" "erdigen" "heimeligen" mit "Röhrenphonoverstärker nochmals besser klingenden" Sound hat, welcher uns ach so gestrigen Vinylistas so gefällt und das in einem Ausmaß, welches man einfach mit solchen (bei manchen ungeliebten) Wörtern unterstreichen muss ;)

Fazit: Wer einen Plattendreher zu Hause hat und typischen Analogsound liebt, sollte sich diese Scheibe unbedingt gönnen, m.M.n. auch wenn man vielleicht noch kein Eels Fan ist.
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am 30. September 2014
Wollte mir eingentlich das neue Album der Eels kaufen.
Da bin ich zufällig über über einen absoluten Klassiker der alternativen Musik gestolpert.

Der Albumtitel ist Programm, schöne und abwechselungsreiche Lieder.
Auch so eine Platte die man meines erachtens besitzten sollte, wenn man ein Herz für Klassiker hat.

Klare Empfehlung.
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am 7. März 2002
Schön. Ich weiß nicht, wie ich diese Musik beschreiben soll, ohne dass es zu abgedroschen oder überheblich und damit unglaubwürdig klingt. Die Musik, die uns Eels hier präsentiert hat, ist einfach unglaublich schön. Als bereits begeisterter Hörer der anderen beiden Alben Souljacker und Daisies of the Galaxy, konnte ich mir anfangs kaum vorstellen, dass es möglich sein könnte, es diesen Alben an Qualität gleichzutun. Doch genau dies ist der Fall. Diese Lieder (außnahmslos) sind wirklich toll. Danke!
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am 20. Februar 2014
Die spontane Eingebung, ein Mädchen mit übergroßen Augen auf dem Cover von „Beautiful Freak“ zu zeigen, hatte der eigenbrötlerische Eels-Kopf „E“ sogar selbst. Dass sie für ihn wie die Miniatur-Ausgabe einer seiner früheren Verflossenen aussah, die auch Gegenstand des Textes von „Susan`s House“ ist, deutet gut die eigenartige Komik an, die in seinen sonst so kleinen melancholischen Pop-Kunstwerken steckt. Spätere Alben waren oft schräger und stilistisch nicht immer leicht auszurechnen. Doch die Song`s auf „Beautiful Freak“ haben deswegen die Zeit so gut überdauert, weil sie einfach nur das besitzen, womit ein Song auch nach dem hundertsten Mal Hören immer noch begeistern- oder wenigsten für einen kurzen Moment ein bisschen Gänsehaut erzeugen kann. Wunderbar klare Harmonien und süßliche Melodien („Novocaine For The Soul“ uns „Susan`s House“), immer ein bisschen rockig gehalten- aber nie zu viel („Rags To Rags“ und „Mental“), da ein lässiger Hip Hop-Beat („Guest List“ und „Your Lucky Day In Hell“), dort eine leise Ukulele- oder ein bisschen relaxtes Banjo und ein klein wenig Eels`scher Wahnsinn in „My Beloved Monster“ darf auch nicht fehlen. Im Debüt des Amerikaners und dessen Quasi-Ein-Mann-Band steckte schon viel Reife, viel von seinem Gespür für perfekten Pop und erst recht so herzenswärmende Textzeilen wie „Hold me in your arms and let me be the one who can feel like i am child in love“. Das Nachfolge-Album „Electro Shock-Blues“ geriet deutlich absonderlicher, war aber ähnlich zwingend. Das beste- weil stimmungsvollstes Album sollte mit „Souljacker“ aber erst noch kommen.
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am 12. August 2010
Mark Everetts Lieder auf der CD "Beautiful Freak" sind geprägt von einer ruhigen, immer leicht depressiven, aber nicht aussichtslosen Grundstimmung. Man wird hineingesogen in teils sehr schöne innige, fragile Melodien. Verzerrte Gitarren und Rhythmuswechsel sorgen dafür, dass es nicht zu schön und entspannt wird. Everett fügt immer wieder wechselnde Klangfarben ein. Die Musik der Eels ist untypisch für die 90er, eher fühlt man sich in die Experimentierphase der frühen 70er versetzt. Keine leichte Kost für nebenbei, sondern anspruchsvolle Konzeptmusik mit Tiefgang, die sich bei mehrmaligem Hören immer nachhaltiger erschließt.
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am 31. März 2001
In Zeiten der kommerziellen Musik, die meist nur eine kurze Lebensdauer hat, tut ein solches Album gut, dass insgesamt recht melancholisch und irgendwie im heutigen Musikleben eher unerwartet daherkommt. Aber lieder wie "Beautiful Freak", "My Belowed Monster" und "Flower" entwickeln durch ihre tiefsinnigen Texte und die Soundtüfteleien des Frontmanns "E" (Mark Oliver Everett) einen ganz eigenen Charme, der einen so schnell nicht mehr loslässt. Höhepunkt der Soundspielereien ist für mich klar der Song "Your lucky day in Hell", in dem die Titelmelodie des Computerspiels "DOOM" eingeflochten wurde. Fazit: Starkes Album einer genialen Band - für Fans ruhigerer Musik.
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am 25. Januar 2000
Meine Begeisterung über diese CD kennt nach einem halben Jahr noch immer keine Grenze.
Die Art und Weise wie eels spielen und die absolut genialen Texte, die einen sofort gefangen nehmen und nicht mehr loslassen ist mehr als außergewöhnlich.
Man kann diese beautiful freak einfach nur anhören und als Hintergrundmusik laufen lassen (was allerdings etwas schade wäre) oder man kann sie sich in einem Augenblick der Ruhe zu Gemüte führen und die absolute Genialität einfach genießen. Diese Art von Musik ist einfach nicht in eine Schublade zu stecken. Sie ist genial-einfach und doch unglaublich komplex. Sie fasziniert mich noch immer und wird wahrscheinlich eine jener CD's werden die in meiner Sammlung über lange Zeit weit vorne stehen wird. Kauft sie euch und genießt sie. Man findet findet 12 der unglaublichsten Lieder auf dieser CD und auf ihr sind alle Arten von Musikrichtungen und auch wiederum keine weil sich nichts zuordnen läßt vertreten. Eels ist eine Band die sich kommerziell noch lange nicht durchgesetzt hat, was vielleicht auf ihre einzigartigkeit zurückzuführen ist. Schade das sie bis jetzt eher ein Geheimtipp sind. Nachdem sie diese CD gehöhrt haben werden sie sich fragen wieso sie niemals einen Hit hatten. Vielleicht schreiben sie einfach Texte die den Leuten zu kompliziert sind. Ich versteh es nicht. Sie sollten sich diese CD allerdings nicht entgehen lassen, denn sie ist einfach GENIAL!
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am 1. Juni 2013
Sehr zu empfehlen, da jahrelang übersehen, soweit kein MAINSTREAM sondern MASTERMIND! muss man reinhören, freaky und
leise sowie arrangements erster klasse
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