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am 25. Januar 2003
Als wäre die Tatsache, dass an Sonic Youth mitte der 90er (Washing Machine erschien 1995) niemand mehr wirklich interessiert war, nich schon schlimm genug, nein, dadurch wurde auch das, meiner Meinung nach, beste Sonic Youth Album gnadenlos missachtet und unterbewertet. Stillstand gab es nie wirklich bei der Band, den kreativen Höhenflug den sie jedoch von 1995 bis heute durchleben, ist nur mit der Phase von 1986 bis 1988 (sprich, den Alben "EVOL", "Sister", "Daydream Nation") zu vergleichen. Seit 1995 veröffentlichten sie 5 EP's auf dem hauseigenen SYR-Label, widmeten sich diversen Seitenprojekten, holten sich nach 20 Jahren sogar ein neues Bandmitglied(Jim O'Rourke) ins Boot und veröffentlichten natürlich weiterhin ihre "kommerziellen" Geffen-Alben. Ursprung dieser Phase ist (für mich) Washing Machine. Nach dem kommerziellen Overkill von "Goo" und "Dirty" (wobei auch diese Alben nie wirklich kommerziell waren) und der "Verweigerungsplatte" "Experimental,Jet Set,Trash&No Star", wurde erstmals wieder der schräge Indiviualismus sichtbar den die Band z.B. noch auf EVOL zeigte. Dieser zeigt sich bei Songs wie "Little Trouble Girl"(mit Breeders Frontfrau Kim Deal) oder "Panty Lies"(laut Visions der "nervigste Song den SY je aufgenommen haben"...) welche beide von Kim Gordon stammen. Überhaupt steuert sie hier mehr Songs bei als bei anderen Alben. Der rauchige Opener "Becuz" sowie das epische "Washing Machine"(a.k.a. "Kim's Tune") gehen auf ihre Kappe. Thurston lässt es entweder krachig ("No Queen Blues") oder wunderschön verspielt und melodisch ("Unwind") angehen, wobei "Diamond Sea", dass trotz seiner Länge von fast 20 Minuten, ironischerweise zur erfolgreichsten Single des Albums wurde, auch in diese Richtung geht, sich nach 8 Minuten aber in, recht zusammengewürfelt wirkenden, Improvisationen und Krach-Collagen wiederfindet. Ebenfalls von Thurston stammt "Junkie's Promise" welches recht beherrscht und geradeaus gespielt wird. Lee's Beiträge sind mit "Skip Tracer" und "Saucer-Like" wie immer knapp bemessen aber seine Songs bürgen, meiner Meinung nach, immer für Qualität. So auch hier! "Saucer Like" ist ein relativ gelassener Song ohne wirklichen Höhepunkt, der aber mitreißend vorgetragen wird. Dieses Adjektiv passt vor allem auch auf "Skip Tracer" welches mit recht progressivem Sprechgesang aufwartet und sich gegen Ende in gemütlichen Melodien verläuft.
Diese Mischung aus Exzentrik, Massenuntauglichkeit und typischen SY-Tugenden machen dieses Album zu einem Geniestreich der Seinesgleichen sucht und mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Selbst wenn Sonic Youth sich in 10 Jahren in schmierigen New Yorker Jazz-Bars wiederfinden sollten und sich die Bandmitglieder inzwischen alle um die 40 bis 50 bewegen, ihre Alben verlieren nie ihren Reiz und auch aktuellere Werke wie "1000 Leaves", "NYC Ghosts&Flowers" und "Murray Street" sprühen vor Kreativität und fast könnte man meinen, das "Youth" im Bandnamen ist doch nicht ganz fehl am Platze...
44 Kommentare| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
"Washing Machine" war das zwölfte Album von "Sonic Youth" und es reiht sich nach dem stilitsichen Ausbruch des Vorgängers
"Experimental Jet Set, Trash and No Star" von 1994 wieder nahtlos ein in die Bandvita, was hier auf keinen Fall negativ gemeint ist.
Führen uns "Sonic Youth" doch einmal mehr in ihr gänzlich eigenes "Pop-Noise-Pychedelic-Punk-Universum", das leider seit einigen Jahren nicht mehr für neue Ausflüge"besucht werden kann", da sich die Band nach 30 Jahren 2011 aufgelöst hat. "Washing Machine" ist ein bombastischer, mitunter auch skelettierter Bilderbogen voller magischer Melodien, voller Gitarreneruptionen mannigflatiger Art, psychedlische Zerdehnungen, Zeit- und Raumlöchern, voller Feedbackschleifen-Wunder, kombiniert mit Parodien von Formaten der amerikansichen Populärkunst und deren bewegten Geschichten, getrieben in fantastisch schillernde, mit zerlaufenden Farben gemalte Popmelodien, gespickt mit liebevollen Widmungen und Zitaten, voller Tempowechsel, agressiver Ausbrüche, aber ebenso voller schwebeleichter, fast meditativer Momente. immer groovend und mit überirdischen Gesangsmelodien versehen.
Es gibt eine brilliante Definition von "Girlie Pop" in "Little Trouble Girl" unter Mithilfe von "Kim Deal" (Ex "Pixies") diese läßt "Kim Gordon" zu Höchstleistungen auflaufen.Dazu gibt es auch ein sehenswertes offizielles Video.
In the "Diamond Sea" gibt es eine weitverzweigte, 20 minütige Reise durch ein tripgeschwängerte Wah-Wah Wolken und zerhackte
Feedback-Noise-Blitze und "Kim Gordon" liegt goldrichtig wenn sie "Washing-Machine" als gut entfachtes Barbecue-Feuer betrachtet.
( Q : "Indigo Notes" Februar 1996 Joe "Mirage" Moffett)
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am 22. Dezember 2011
Diese Frage geht mir immer wieder durch den Kopf wenn ich ein Album besagter Band auflege. In den Medien ist immer wieder die Rede davon, dass Sonic Youth auch Pop machen können. Doch dieser Ausdruck muss schnell revidiert werden wenn man an das denkt, was man gewöhnlich unter Pop versteht, denn damit hat diese Platte herzlich wenig zu tun. Vielmehr muss man den Pop im Gesamtkonzept dieser außergewöhnlichen Band suchen und verstehen. Saucer-Like ist hier ein wunderbares Beispiel: Der Pop schält sich förmlich aus einer schönen Melodie, die durch die feine Instrumentierung zusammengehalten wird und im Mittelteil förmlich zusammenbricht.

Der Song Washing Machine hingegen ist ein schwerer Brocken. Mit Gesang und Melodie hat das wirklich wenig zu tun. Typisch schwere Sonic Youth Kost mit einem ausufernden Gitarrenteil am Ende, den man schon nicht mehr als Solo oder etwas in dieser Art einordnen kann. Das könnte auch das Problem für eine größere Hörerschaft sein. Sonic Youth sind alles, aber nicht einfach. Oftmals mit ausufernden Jams wie in The Diamond Sea ' welches übrigens in einer fast 30 minütigen Version auf The Destroyed Room zu finden ist ' fällt es schwer die Band im Ganzen zu erfassen. Wobei auf diesem Album fast ausschließlich Songs unter der 5 Minuten Grenze zu finden sind.
Mit Unwind zeigt die Band, dass auch ruhige, leicht poppige Songs mit schöner Melodie im Repertoire zu finden sind. Einfach zum dahinträumen, gerade weil sich der Song gleichmäßig bis zum Ende, das schon fast wieder wütende Gitarren beinhaltet, hinbewegt.

Little Trouble Girl ist ebenso eine solche Nummer, wenn auch schon fast etwas zu gleichmäßig und daher ein wenig langweilig. Vom 'Gesang' her in der Strophe und auch dem Bass erinnert das Ganze ein wenig an 'Monkey Gone To Heaven' von den Pixis. Zweifelsfrei liegt das auch am Gastspiel von Kim Deal.
Panty Lies, Skip Tracer und No Queen Blues sind wieder schwere Kost mit typisch schrägen Gitarren, verschrobener Melodie und 'Pseudo-Gesang', die man erst einmal verdauen muss.

Thumb hingegen ist ein schönes Instrumental, welches sich auch gut als Soundtrack für einen Fincher Film eignen würde.
Alles in Allem lassen mich Sonic Youth auch mit diesem Album ein wenig verstört und verwirrt zurück. Verstanden habe ich das Ganze beileibe noch nicht. Vielleicht habe ich auch nie nach einem höheren Sinn in dieser Musik gesucht?!
Sonic Youth sind eine gute Band die auch tolle Songs geschrieben haben. Jedoch nicht geeignet für Leute die eingängige Songs zwischen Couch und Türe suchen. Wer sich aber die Zeit nimmt, verschiedene Einflüsse wie Prog, 'Grunge', Jazz und Avantgarde sortieren kann, der wird zweifelsohne eine grandiose Band für sich entdecken.

Mir ist dieses Album knappe 4 Sterne wert, da es bestimmt bessere und auch leichter zugängliche Platten von Sonic Youth gibt. Genannt sind hier natürlich die bekannteren Alben wie Daydream Nation und Dirty.
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am 21. Juli 2003
sonic youth ist wie ein regal voller gefühle.je nach befinden kann man sich ein gefühl aussuchen und seiner seele was gutes tun
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am 11. Januar 2000
wer lieder wie diamond sea und mote mag muss sich diese CD zulegen. für alle sonic youth fans ein muss. viel melodiöser als confusion is sex und reifer als goo !!!
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am 27. Juni 2000
This album will really blow your mind away. Not recommended for driving!
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