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52 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rainbow Rising - Besser geht Rockmusik nicht
Nur ein Jahr nach dem viel beachteten Debütalbum (auf dem sie noch als Ritchie Blackmore's Rainbow fungierten) brauchte die Band den Namenszusatz des berühmtesten Bandmitglieds nicht mehr. Rainbow hatten sich bereits einen Namen gemacht. Und dass der Erfolg des Erstlings kein Zufall war, unterstreicht die Band auf dem Nachfolger RISING.

Aber...
Veröffentlicht am 15. Januar 2007 von Marc Langels

versus
19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider viel zu wenig für einen Klassiker!!!
Leider kann ich nur sagen: diese Deluxe Edition ist eine große Enttäuschung auf ganzer Linie!
Warum ein solcher Klassiker nicht mit sinnvollen Bonustracks angereichert wird,
bleibt wohl das Geheimnis der Plattenfirma.
Leider kömmen derzeitige Deluxe Editions in keinster Weise an frühere Veröffentlichungen heran.

Vor drei...
Veröffentlicht am 6. März 2011 von Tim Pompe


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SPITZE KLASSE - JAWOLL!!!!, 13. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Rising (Rmst) (Audio CD)
Nach dem '75er-Tabularasa bei DEEP PURPLE waren alle - die sich der Band affinierten - auf BLACKMOREs Debut gespannt! Das erste Album - na ja, klang etwas unausgegoren, obgleich es mit MAN ON THE SILVER MOUNTAIN einen späteren Live-Knaller enthielt. Die Umbesetzungen innerhalb der Band machen allerdings den Stellenwert von RISING aus! RONNIE J. DIO war und ist einfach 'ne Hausnummer unter den Shoutern, mit TONY CAREY an den keyboards holte sich RITCHIE B. einen classicly-trained buddy an die Tasten und mit COZY POWELL saß ein "Klopper" am Schlagzeug (urspr. vom Jazz!!), der dem Ganzen die rhythmische Krone aufsetzte, obwohl er etwas am seligen JOHN BONHAM (LED ZEPPELIN) erinnerte. Trotz alledem hat MARTIN BIRCH als ausführender Produzent widerum ganze Arbeit geleistet (DEEP PURPLE waren ja eh' seine Domäne!!) Die Songs haben meine Mit-Rezensoren bestens, aber allerbestens, bewertet (ich kann, und möchte, dem nichts hinzufügen). Mit RISING ist dem Projekt RAINBOW ein äußerst gelungenes Quent Rockgeschichte gelungen, was die Band danach nur noch mit DOWN TO EARTH (1979)erreichte ... dies aber widerum durch personellen Aderlaß!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von einem anderen Stern, 10. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Rising (Rmst) (Audio CD)
Nachdem das erste Album von Ritchie Blackmore's Rainbow ein voller Erfolg wurde nannte sich die Band ab jetzt nur noch Rainbow. Ritchie hatte sich schon von Deep Purple getrennt und wollte nun mit seiner eigenen Band erfolgreich werden. Ritchie komponierte die Musik der Songs und Ronnie den Text. Die Songs sind länger als auf dem Debüt. Einige schaffen sogar Längen von mehr als acht Minuten. Ronnie's Stimme ist wie immer perfekt und vergoldet jeden einzelnen Songs. Was sich hier abspielt ist einfach nur unglaublich. Veröffentlicht wurde das Album im Jahre 1976.

Ritchie schmiss alle Musiker außer ihn selbst und Ronnie James Dio aus der Band und stellte bessere Musiker ein. Jimmy Bain am Bass, Tony Carey am Keyboard und der unglaubliche Cozy Powell. Ronnie als Sänger und Ritchie selbstverständlich an der Gitarre. Jimmy ist ein sehr guter Bassist, fast jeder Song ist auf Tony Careys Keyboardteppich aufgebaut und das Doublebass-Spiel von Cozy erhöhte das Tempo der Songs und insgesamt hat das Album viel mehr Power, genauso wie das Livealbum On Stage, das mit den selben Musikern aufgenommen wurde. Beides unglaubliche Alben.

Der erste Song "Tarot Woman" beginnt ganz leise mit Tonys Keyboard-Spiel. Nach mehr als einer Minute beginnt Ritchie erst ganz leise dann immer lauter die gleiche Saite anzuschlagen. Darauf setzt das Schlagzeug ein und die Band spielt eine geheimnissvolle Melodie. Der Refrain ist einprägsam und das Solo wieder toll. "Run With The Wolf" kann diese Klasse nicht ganz halten, ist aber auch gut. "Starstruck" mit dem tollen Intro ist interesant und rockt richtig.Der Refrain ist super. Rainbow in Höchstform! Der letzte Song der LP A-Seite ist "Do You Close Your Eyes". Das Lied ist wieder schwächer. Der Song kommt ohne ein großes Solo aus und kann durch die Melodie doch wieder überzeugen. "Stargazer" ist der Übersong, der von einem anderen Stern kommt. Unglaublich was die Musiker hier machen. Mystisch, episch und einfach genial präsentiert sich Rainbow. Solch einen Song gibt es kein zweites Mal. Der Nachfolger "A Light In The Black" ist sehr schnell und auch gut. Das lange Solo ist wieder toll. die Melodie, die Power. Kaum schwächer als das unglaubliche "Stargazer".

Dieses Album ließ Rainbow auf den Rockolymp fliegen. Nur gut Songs ohne Ausnahme. Das Beste Album, das Rainbow je hatte, aber auch der Nachfolger ist super. Das Cover zeigt Klippen und aufgepeitschte See aus der eine Hand nach dem Regenbogen greift. Auch das ist genial.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen episch!!!!!!!!!!!!!!!, 8. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Rising (Rmst) (Audio CD)
Um es kurz zu machen: Rainbow zelebrierten auf dem zweiten Studioalbum epischen Hardrock! Die Soloeinlagen oder auch das verschmolzene Miteinander der Keyboardlines von Tony Carey und den Gitarrenriffs von Ritchie Blackmore stetzen bis heute Maßstäbe im Genre des Hard Rock die einem auch heute noch vor Begeisterung den Mund offen stehen lassen! Als Beispiel sollten sich auch jüngere Musikliebhaber einmal die letzten nahzu orchestralen 2-3 Minuten von Stargazer anhören, in denen Dio zeigt(e) warum er seit damals bis heute zu den 10 besten Stimmen des Hard Rock/Heavy Metal Bereichs zählt. Einfach unglaublich gute Musik!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rainbow Rising - Besser geht Rockmusik nicht, 15. Januar 2007
Von 
Nur ein Jahr nach dem viel beachteten Debütalbum (auf dem sie noch als Ritchie Blackmore's Rainbow fungierten) brauchte die Band den Namenszusatz des berühmtesten Bandmitglieds nicht mehr. Rainbow hatten sich bereits einen Namen gemacht. Und dass der Erfolg des Erstlings kein Zufall war, unterstreicht die Band auf dem Nachfolger RISING.

Aber zunächst einmal hatte Ritchie Blackmore mit Ausnahme von Sänger Ronnie James Dio die gesamte Band ausgetauscht. Nun waren Super-Drummer Cozy Powell, Bassist Jimmy Bain und Keyboarder Tony Carey (der 1988 auch mit Room With A View einen Solo-Hit in Deutschland hatte) mit an Bord.

Die Veränderung wird schon bei einem Vergleich der beiden Cover deutlich: War Ritchie Blackmore's Rainbow noch sehr farbenfroh und verträumt phantasievoll, so zeigt RISING eine zerklüftete Küstenlandschaft und eine aufgewühlte See, aus der kommend eine Faust nach dem Regenbogen greift.

Die Umbesetzung macht sich natürlich auch im Sound bemerkbar. RISING zeigt eine ganz andere Seite von Rainbow als das Debüt. Die Musik klingt deutlich düsterer, härter, mystischer und epischer. Aber auf der anderen Seite ist das relaxte Feeling des Debüts einer neuen Ernsthaftigkeit gewichen. Die Stücke sind alle perfekt gespielt und ebenso arrangiert. Es gibt keine überflüssige Note und keine kleine Verzierung, die nicht fundamental wichtig für das Stück ist.

Dominiert wird der Höreindruck von den beiden Longtracks Stargazer und A Light In The Dark. Wie viele Musiker sich beim Genuss von Stargazer dazu entschieden haben, ebenfalls solche Musik machen zu wollen, wird wohl nie herausgefunden werden können, es dürften aber einige gewesen sein. Und vermutlich kommen auch heute noch immer wieder junge Musiker auf den Geschmack, den dieses epische Werk mit all seinen Facetten hinterlässt. Insbesondere viele Fans der progressiven Rockmusik dürften ob Stargazer vor Freude mit der Zunge schnalzen. Und Ronnie James Dio hat sich alleine für diese Leistung einen Platz in der Rock'n'Roll Hall of Fame verdient.

Aber es wäre falsch RISING lediglich auf diese beiden überaus gelungenen Songs zu reduzieren. Denn auch die vier anderen Songs auf RISING sind eine wahre Freude. Tarot Woman klingt so mystisch, wie es der Titel vermuten lässt. Run With The Wolf ist ein konsequenter Rocker, der einen ausgepumpt, wie nach einer Hetzjagd zurücklässt. Starstruck besitzt alle Hit-Qualitäten. Und Do You Close Your Eyes war schon zu frühen Rainbow-Zeiten der Rausschmeißer bei den Konzerten, weil danach eigentlich musikalisch auch fast schon alles gesagt war.

Insgesamt gesehen ist RISING eines der besten Alben, die das Genre Hardrock zu bieten hat. Die Musiker sind allesamt erstklassig und die Musik such ohnehin ihresgleichen - ganz klar das stärkste Album von Rainbow und vielleicht sogar das stärkste Rock-Album des 20. Jahrhunderts.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen the best hardrock album ever, 7. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rising (Rmst) (Audio CD)
Alle Led Zeppelin und gerade auch Deep Purple Fans mögen mir verzeihen, aber DIESES Album ist und bleibt das beste Rock Album, das jemals eingespielt wurde. Hier wird keine Sekunde verschwendet und es gibt keinen Leerlauf; alles, aber auch alles stimmt! Der Opener "Tarot Woman" ist schon gleich zu Anfang der Überhammer: ein superheiß- treibendes Rockbrett der obersten Kategorie. Doch das solls beileibe nicht gewesen sein, denn was das wohl virtuoseste Gespann der Rockgeschichte danach spielt, ist schon nicht mehr als Hardrock, sondern schon als genialer Metal zu bezeichnen. Ronnie James Dio singt sich die Seele aus dem Leib, während Ritchie Blackmore seine Gitarrenseiten fast zerrreißt und nebenbei heißer als anderen zupft. Doch vergessen wir nicht Schlagzeugmeister Cozy Powell, der seinen Vorgänger Gary Driscoll einfach in Grund und Boden spielt und nebenbei kraftvoll, genau getimt und absolut perfekt den Rythmus vorgibt, auf dem die Kollegen dann ihren Höllenritt antreten. Doch nicht nur virtuos spielen und singen kann die Truppe, nein, Balckmore und Dio können genausogut komponieren. Das zeigt sich spätestens bei "Stargazer", einem epischen Meisterwerk, daß einem die Ohren abfallen läßt. Hier sollte man alles auf Anschlag stehen haben, denn es ist zwar an sich der langsamste Song der Platte und doch ist es der dramatischste und einfach beste. Ein gigantisches achteinhalbminütiges Rockmonster, das einen spätestens beim Gitarrensolo einfach auffrißt. Und Dio legt hier nicht nur seine allerbeste Performance hin, sondern er deklassiert alles anderen Rockbarden zu Änfangern und kleinen Fischen. Doch vergessen wir den Schlußhammer "A light in the black" nicht, der uns ohne Verschnaufpause nach etwas mehr als einer halben Stunde schweißnaß in den Sessel fallen läßt. Nebenbei ein exzellentes Remastering von Suha Gur. Jeder der auf harten Rock steht, muß dieses Teil haben!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...EINE EINZIGE OFFENBARUNG, 23. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Rising (Rmst) (Audio CD)
eigentlich hätte dieses werk 1 million sterne verdient.
was die herren blackmore,dio,powell,bain,carey hier abliefern
katapultiert einen in eine andere hard-rock dimension. so eine zusammenkunft von musikalischen vollprofis kommt,glaube ich, auch nur aller 50jahre mal vor. mr.blackmore spielt hier wohl seine beste fender-stratocaster seit deep purple in rock; cozy powell donnert u.groovt hier wie ein ausserirdischer über seine ludwig-felle,für mich immer noch einer der besten seines fachs(leider viel zu früh von uns gegangen);und ausnahme-sänger ronnie james dio ist hier auf dem zenit seiner götter-stimme.
absoluter mittelpunkt in dieser jahrhundert hard rock produktion
ist ohne zweifel das achteinhalb minütige gigantische-bombast-gänsehaut-monster 'stargazer`was einem beim hören einfach nur wegbläst in eine völlig andere hard rock galaxis.
fazit: eine der besten hard rock scheiben aller zeiten.
wer noch nicht gehört o.noch nicht besitzt,sollte in seinem leben schleunigst etwas abändern.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Woher nehmen?, 28. März 2011
Von 
Thomas Max "Max" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rising (Deluxe Edition) (Audio CD)
Bonustracks, ja, das wär`s gewesen, ein paar unveröffentlichte Songs, die man zufällig auf dem Speicher fand, vielleicht ein längerer Instrumentaljam mit Blackmore und Powell oder ein alternatives Arrangement von Stargazer mit Akustikgitarre und Streichquartett...schon klar. Aber: woher nehmen und nicht stehlen? Blackmore war immer faul im Studio, sowohl von Purple wie von Rainbow existieren keine unveröffentlichten Songs mehr, nach allem, was man weiß. So mussten halt die beiden alternativen Mixe hier herhalten. Ziemlich überflüssig.

Die 5 Punkte muss ich natürlich fürs Album an sich geben.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stargazer, 18. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rising (Rmst) (Audio CD)
Sicherlich das Beste was diese geniale Truppe jemals auf die Beine gestellt hat.Damit wir uns richtig verstehen:Das Album hat k e i n e r l e i Schwächen.Als der Gott der Gitarre (Blackmore) und des Gesanges (DIO)mit meinem damaligen Gott der Drums (Powell) sich zusammen tat haben sie wahrscheinlich auch nicht gedacht,was da für ein unglaubliches Werk rauskommt.Das Highlight für mich und nicht nur für mich ist (natürlich) STARGAZER.Schon die Gitarre ist nahezu göttlich,aber was der "kleine" grosse Ronnie J.Dio hier zustande bringt ist das Beste was je auf Vinyl/CD herausgekommen ist.Und in der damaligen Besetzung ist es Rock für die Ewigkeit.Man muss Stargazer schon ein paar mal hören,um die Genialität dieses Stückes zu begreifen.Und obwohl ich die Scheibe (erst auf Vinyl) sicherlich schon mehr als 20 Jahre besitze bin ich immer noch ergriffen von der Genialität dieses Stückes.
Mag Hr.Blackmore noch so seltsam erscheinen,aber was er angefasst hat hat Alles bis auf wenige Ausnahmen Hand und Fuss.Und wenn es auch höchstwahrscheinlich keine Chance auf eine Reunion mit RJD gibt,möchte ich meine Rezension schliessen mit dem folgenden Zitat:Die Hoffnung stirbt zuletzt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rainbow mit Dio - Die beste Zeit der Band!, 6. November 2012
Von 
Baumgartner Werner "Baumes1968" (Untereisesheim, Baden-Württember) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rainbow Rising (Audio CD)
Ritchie Blackmore gründete Rainbow 1975 nach seinem Ausstieg bei Deep Purple, wo er mit der musikalischen Ausrichtung unzufrieden war. Auch heute noch wird viel über seine "Higher and Fire"-Politik von damals disskutiert. Von der Besetzung, die das erste Album einspielte, blieb nur Ronnie James Dio übrig.

1976 erschien "Rising". Das Album ist zwar klein, aber ein Lehrstück, wie Rockmusik struckturiert sein muss, damit sie abgeht, unvergessen und damit auch zeitlos bleibt! Hier konnte Ritchie seine Vorliebe für ausufernde Gitarrensoli melodischen Klangbildern und schnellen Riffs voll ausleben! Aber auch Ronnie James Dio begründete so seinen Ruf als einer der besten Sänger in der Sparte Hartrock.

Meine Favoriten sind Tarot Woman, Starstruck, Light In The Black und natürlich Stargazer! Man kann sich immer wieder zurücklehnen und dabei zuhören, wie sich Blackmore und Dio ergänzen und mit "Rising" die Rockmusik in neue Spähren entführen! Nicht umsonst führen viele Gitarristen Ritchie Blackmore als ihr Vorbld an, um selbst Musik zu machen.

Fazit: Eins der besten Alben aller Zeiten! Blackmore und Dio in Hochform! Unbedingte und uneingeschränkte Kaufempfehlung!!! Und noch eine Bitte: Seit über 20 Jahren suche ich das Plattencover als Poster (DIN A0) zum Rahmen und Aufhängen. Wer kann mir helfen?
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der größte Geniestreich von Ritchie Blackmore und Ronnie James Dio, 29. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Rising (Rmst) (Audio CD)
Etwa seit 1970 existiert er nun, der Begriff "Heavy Metal" als Bezeichnung für die schwere, Gitarrenlastige Rockmusik und das dazugehörige Genre hat über die Jahre etliche exzellente Künstler und Alben hervorgebracht. Es dividiert sich in mehr als 40 Jahren in die verschiedensten Untersparten von Thrash-, über Black- bis Nu Metal aus (um nur einen geringen Bruchteil der Spielarten zu nennen). Starke Stimmen, überragende Gitarristen und atemberaubende Rhythmus-Fraktionen haben unvergessliche Kunstwerke von nachhaltigem Wert geschaffen. Doch es gibt zwischen all diesen Topleistungen nur eine handvoll Alben, die dermaßen herausragen, dass man sie auch in Jahrzehnten noch hören wird. Sie haben Generationen von Musikern beeinflusst und beinhalten Songs für die Ewigkeit. Eines dieser zeitlosen Überalben ist das 1976 erschienene "Rainbow Rising".

Ex-Deep Purple Gitarrist Ritchie Blackmore trommelt nach seinem Ausstieg 1975 eine neue, eigene Band zusammen, die er Rainbow nennt und die im selben Jahr ihr Debut "Ritchie Blackmore's Rainbow" veröffentlicht. Die LP erregt internationales Aufsehen, kommt im UK auf Platz 11, in den USA immerhin auf Rang 30. Nach diesem Achtungserfolg entlässt der herrische Bandleader alle Musiker bis auf Sänger Ronnie James Dio. Der bildet mit seiner Band "Elf" zunächst das Gerüst von Rainbow. Doch Blackmore will größeren Erfolg und dafür sind die Mitmusiker seiner Meinung nach nicht gut genug. Also werden Drummer Cozy Powell, Bassist Jimmy Bain und Keyboarder Tony Carey dazu geholt für die Aufnahmen zum Zweitling "Rainbow Rising" im Februar 1976 in München. Diese Besetzung spielt ein Album ein, das für viele Fans und Musiker bis heute ein Erweckungserlebnis darstellt. Neben den spritzig-dynamischen Songs trägt Produzentenlegende Martin Birch ganz wesentlich zum die Jahre überdauernden Klassikerstatus des Werkes bei. Er zaubert in Zeiten von schwachbrüstigen Schlagzeugen und dünnen Gitarren ein unvergleichliches Volumen, das die Titel auch im 21. Jahrhundert hell und klar erstrahlen lässt. Birch ist zuvor schon als Produzent von Deep Purple in Erscheinung getreten und arbeitet in den Folgejahren mit Bands wie Whitesnake, Black Sabbath und vor allem Iron Maiden zusammen, ehe er 1992 in den Ruhestand geht.

Im Prinzip ist "Rainbow Rising" gar kein Album. Es beinhaltet nur 6 Lieder und müsste somit eher als EP bezeichnet werden. Wenn man so will, ist das Werk somit wohl die bedeutendste EP aller Zeiten. Sie beginnt mit einem futuristischen Keyboard-Intro von Tony Carey. Der später vor allem in Deutschland durch seine Zusammenarbeit mit Peter Maffay (!!!) bekannt gewordene Tastenmann stellt eines der ganz wichtigen Elemente des klassischen Rainbow-Sounds dar. Nach etwas über einer Minute gesellen sich zu seinen freakigen Tönen die Stakkato-Gitarre von Ritchie Blackmore und die stahlharten Drums von Cozy Powell dazu. Wenn dann auch noch der zum Zeitpunkt der Aufnahme 33 Jährige Übersänger Ronnie James Dio beginnt, gibt es kein Halten mehr. "Tarot Woman" heißt die fett groovende Einstiegsnummer, die heute zu den unvergesslichen Heldentaten des Melodic Metal Genres zählt. Die Truppe zeigt von Beginn an einen Biss, der vielen Produktionen der damaligen Zeit abgeht. Die Gitarrenarbeit ist innovativ, das Keyboard flitzt frech und Funkensprühend, das Schlagzeug donnert gewaltig und Dio singt sprichwörtlich wie ein (damals noch junger) Gott. Zudem kommt Ritchie Blackmore's Vorliebe für barocke Arrangements deutlich zum Tragen. Was für ein unvergesslicher Einstieg!

Nach den 6 atemberaubenden Minuten folgt mit "Run with the Wolf" ein kompakteres Stück. Rainbow zeigen, dass sie auch heavy Rock'n'Roll können. Erinnert an Songs wie "Country Girl" oder "Slipping away", die Dio später mit Black Sabbath aufgenommen hat. Stampfender Hard Rock mit majestätischer Stimme, der sofort fesselt. Richtig stark.

Die zackige erste Single "Starstruck" schlägt in eine ähnliche Kerbe, hat aber noch eine Spur mehr Drive. Der Blues fungiert hier als Grundlage. Rainbow grooven wie die Hölle und zu der knackigen Nummer lässt sich sogar vortrefflich tanzen. Das ist authentischer und gleichzitig unverschämt eingängiger Hard Rock. Ausflippen garantiert.

"Do you close your eyes" ist das kommerziellste Stück der EP, ohne sich an den Mainstream anzubiedern. Die Gitarre brät angenehm kraftvoll und das Arrangement verweist auf Dios frühere Band Elf. Geht absolut in Ordnung.

Und dann kommt er. Einer der größten und besten Songs, die der Heavy Metal jemals hervorgebracht hat. Eigentlich kann man "Stargazer" nicht in Worte fassen, ich versuche es aber trotzdem. Rainbow kreieren eine 8.32 Minuten lange, dramatische Rock-Oper, die ihresgleichen sucht. Man ringt mit den Worten und nicht selten auch mit den Tränen der Glücksseeligkeit ob dieses Meistertücks. Blackmore spielt eines seiner unsterblichsten Riffs. Es ist melodisch und hypnotisch zugleich und erzeugt sofort eine mystische Anziehungskraft. Seine Majestät Dio liefert nicht nur den kryptischen Text der Übernummer, sondern vor allem eine Gesangsleistung, die einen fassungslos staunend zurücklässt. Gab es je einen besseren Rocksänger? Angesichts so eines Geniestreichs darf das angezweifelt werden. "Stargazer" ist einfach vom ersten bis zum letzten Ton perfekt. Unterstützt von den Münchner Phillharmonikern erzeugen Rainbow einen mächtigen Gefühlsrausch. Das ist Musik am obersten Limit der Genialität. Ich verneige mich in allerhöchster Ehrfurcht.

Wie kann es nach so einem Meisterwerk angemessen weitergehen? Ganz einfach, mit der ungehobelten Double-Bass Granate "A light in the black". Wieder knacken Rainbow die 8 Minuten Marke, diesmal aber im wüsten Uptempo. Cozy Powell dominiert diesen Track mit seinem unvergleichlichen Schlagzeugspiel und der dampfenden Double-Bass. Damals etwas verpönt kann der Titel heute als Blaupause späterer Speed- und Thrash-Kompositionen gelten. Dio zeigt noch ein letztes Mal seine stimmliche Extraklasse, Carey soliert inspiriert und spielfreudig, Bain groovt dunkel und Blackmore schüttelt sich eines seiner filigranen Tänzelriffs aus dem Ärmel. Im Soloteil machen Tony Carey und Ritchie Blackmore Deep Purple gewaltig Konkurrenz. Eine ähnliche Harmonie wie mit Jon Lord hat der eingenwillige Meistergitarrist in seiner Karriere wohl nur mit Carey gefunden.

Und dann ist es auch schon zu Ende, eines der größten Alben der Rockgeschichte. Es dauert nur knapp über 30 Minuten. Die haben es aber in sich. Auf "Rainbow Rising" präsentiert sich eine Band aus herausragenden Musikern im besten Zusammenspiel ihrer Karriere. Eine derartige Perfektion erreichen alle beteiligten nie wieder, obwohl sie in den unterschiedlichsten Konstellationen an weiteren unsterblichen Klassikeralben beteiligt sind. Der Nachfolger "Long live Rock'n'Roll" wird zwei Jahre später ihre letzte gemeinsame Arbeit. Dio steigt aus und geht zu Black Sabbath und Blackmore macht mit Graham Bonnet als Sänger weiter.

Obwohl im Nachhinein klar wird, wie stark die Spannungen zwischen den Bandmitgliedern und ihrem egomanischen, tyrannischen Chef Ritchie Blackmore wirklich sind, ist es ihr gemeinsames musikalisches Endergebnis, das in Erinnerung bleibt. Es zeigt wie kaum ein anderes Werk der Rockgeschichte, was passieren kann, wenn für einen klitzekleinen Moment alles passt, wenn alle Rädchen wie vorherbestimmt ineinander greifen: Pure Magie.
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