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4,3 von 5 Sternen
Bryter Layter
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. September 2009
Erst seit Ende der Neunziger ist Nick Drake einer breiteren Hörerschaft ein Begriff. Posthume Berühmtheit erlangte er 1999 in Deutschland durch den Fernsehspot von Volkswagen, zu dem Drakes "Pink Moon" lief. Seitdem ist Nick Drake als zu Lebzeiten verkannter Folkpoet verklärt und wird als Vorläufer zeitgenössischer Folkbands wie Belle & Sebastian gefeiert.

Alle drei Alben, die der 1974 im Alter von nur 26 Jahren tragisch verstorbene Drake veröffentlicht hat, sind Meisterwerke. BRYTER LAYTER, das mittlere Studiowerk, 1970 erschienen, gilt als das leichteste der melancholischen Drake-Trilogie. Von Joe Boyd produziert, bastelten neben Drake rund ein Dutzend Studiomusiker am Sound mit, darunter Richard Thompson von der befreundeten Folkgruppe Fairport Convention. Auf zwei Tracks ist Multiinstrumentalist John Cale zu hören. BRYTER LAYTER ist großzügig produziert: Elegische Streicherklänge verschönern Drakes einleitendes Instrumental, daneben ergänzen eine Rhythmusgruppe, Piano, Orgel, Trompete, Saxophon, Flöte und einiges mehr Drakes filigranes Spiel auf der Akustikgitarre. Auf "Poor Boy" sind sogar weibliche Backgroundsängerinnen zu hören.

Was schätzt man an Nick Drake, diesem seltsamen Einzelgänger? Der in Burma geborene Sohn eines Kolonialbeamten war ein mittelmäßiger Sänger und gab zu Lebzeiten fast keine Konzerte, weshalb seine LPs allesamt floppten. Diese Schwächen machte Drake aber wett durch hochsensible Musikalität und Erfindergeist. Wer sich als Amateurgitarrist je an Drake-Songs versucht hat, weiß, wie ungeheuer komplex seine Kompositionen sind. Wie Joni Mitchell - musikalisches Vorbild in seiner Jugend - schrieb Drake in ausgefallenen Open Tunings; mehr noch als seine kanadische Kollegin bestach er mit filigranen Arpeggi und enorm komplexem Fingerpicking. Mit Fug und Recht darf man Nick Drake einen der größten Gitarristen der Rockgeschichte nennen. Und Drakes raffiniertes Songwriting sowie seine jazzbeeinflusste Vokalphrasierung haben gar Musikwissenschaftler auf den Plan gerufen.

Angesichts der durchwegs hohen Qualität bleibt es in BRYTER LAYTER wohl dem Hörer selbst überlassen, seine persönlichen Highlights zu bestimmen. Meine Favoriten sind "At The Chime Of A City Clock" (sublimes Streicherarrangement), "Poor Boy" (geniale Folk/Jazz-Kreuzung) und die beiden Instrumentals "Bryter Layter" und "Sunday".
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Mai 2009
Zusammen mit dem Erstling 'Five Leaves Left' von 1969 hat der früh verstorbene britische Singer/Songwriter Nick Drake - damals durchgängig erfolglos - nachhaltig Musikgeschichte geschrieben. Unter Mitwirkung von Musikern der Band 'Fairport Convention' und John Cale entstanden - ergänzt um exzellente Streicherarrangements von Drakes Freund Robert Kirby - wahre Songperlen, die gerade durch die aufwendige Produktion den zum größten Teil melancholischen Folkcharakter der Titel deutlich aufwerten und auch verändern, obgleich die einfache, mitunter aber auch raffinierte Gitarrentechnik und natürlich die geniale Stimme von Nick Drake im Mittelpunkt bleibt: 85 Prozent gehauchter Donovan, 15 Prozent Al Stewart !

Puristen dürften mit beiden Alben Probleme haben, sie als überproduziert empfinden und das Anschluss-Album 'Pink Moon' abfeiern, das Nick Drake ausschließlich mit seiner Gitarre in zwei Tagen aufgenommen und auf jedwede Arrangements verzichtet hat. Kein schlechtes Album, aber in meinen Augen reichlich überbewertet, denn diese beiden Tage gehörten rein spieltechnisch nicht zu seinen besten. Dann doch lieber die Aufnahmen zur Nachlass-CD 'Time of no Reply', die fast durchgängig 'auch' nur Gitarre und Gesang bietet, aber auf einem deutlich höheren Niveau als auf 'Pink Moon' - das beinhaltet meiner Meinung nach auch die Qualität der Songs an sich !
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Januar 2005
Dieses Wort kann ich in Verbindung mit Nick Drake nicht mehr hören. Vielleicht weil es mittlerweile für viel nichtigere Zustände benutzt wird, als die, in denen Drake sich wähnte. Bryter Lyter ist aber auch alles andere als "kitschig". Nur weil Streicher auf einigen Songs eine geradezu heitere Stimmung verbreiten oder John Cales Piano wohltuend die vorerst minimalistsiche Instrumentierung bestens ergänzt. Das zweite Album von diesem einzigartigen Künstler ist für mich eine klare Weiterentwicklung, die das folgende erst zum Höhepunkt in seinem Schaffen machen konte. Nick Drake hätte niemals so früh sterben dürfen und alle kurzzeitig erfolgreichen Folkhöhenflieger sollten sich vor ihm verneigen.
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33 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. März 2001
Bryter Layter hat einfach alles: schöne Instrumentalstücke,intelligente Texte und ungefähr das wunderbarste Liebeslied der Welt: Northern Sky. Wer nach dem Hören dieser Platte nicht tief berührt ist und beschließt Nick Drake für immer zu vergöttern, dem ist nicht mehr zu helfen.
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. April 2003
Drei Alben hat der Engländer Nick Drake zu Lebzeiten veröffentlicht: "Five Leafs left", "Bryter Layter" und "Pink Moon". Danach starb der stille Musikant 1974 unter ungeklärter Ursache an einer Überdosis Anti-Depressiva. Suizid oder Unfall ist noch immer nicht klar. Hinterlassen hat Nick Drake drei wunderbare Alben voll schöner Melodien und bezaubernd-sanfter Texte. War "Five Leafs left" noch ein wenig richtungslos und schwer zugänglich, so ist das Nachfolgealbum "Bryter Layter" sein Meisterwerk. Und das, obwohl Drake seinerzeit nur die Songs geschrieben hatte, die dann letztlich auf das Album kamen, weil er nicht wollte, dass man dann auf die drei Instrumental-Stücke der Platte verzichtet hätte, weil er auf die besonders stolz war. Kommerziell wenig erfolgreich versank Drake danach immer mehr in Depressionen, verkroch sich im Haus seiner Eltern und ging erst zwei Jahre nach "Bryter Layter", im Jahre 1974 wieder ins Studio, um innerhalb von zwei Nächten, nur mit einer Gitarre "Pink Moon" aufzunehmen. Sein Abscheidsgeschenk an die Welt. Die letzten Aufnahmen (vier wunderbare Songs, die erst Jahre später auf der Zusammenstellung "Time of no Reply" erschienen) überlebte der Künstler nicht mehr.
Zu Lebzeiten verachtet, erfährt derzeit Nick Drake immer mehr Beachtung. Viele Künstler (u.a. R.E.M-Gitarrist Peter Buck) nennen Drake ihren Lieblingskünstler. Eine Ehrung, die wohl sher stark mit der Qualität von Bryter Layter verbunden ist. Ein Traumalbum.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juli 2012
..enthält wohl die besten Kompositionen von Nick Drake, das Arrangement von Cale würde ich eher als dezent bezeichnen. Fast jeder der Songs ist ein Hammer. Poor Boy, Chime of..., Hazey Jane, Northern Sky -

Welche Künstler haben schon Alben mit solchen Songs veröffentlicht. Ausser höchstens Lennon/McC oder Brian Wilson mit Surfs Up...
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13 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juni 2008
Ich kann die Euphorie für dieses Album nicht teilen. Für mich als Musikliebhaber und langjährigem Hörer und selbst Musizierenden ist sie ein Paradebeispiel dafür, wie man Aufnahmen durch ein vollkommen überfrachtetes Arrangement kaputtproduzieren kann. Ich ärgere mich jedesmal beim Hören dieser Platte, wie die in der Idee guten Songs zerdudelt werden. Was soll dieser Pseudo-James-Last-Sound bei Hazey Jane II??? Das passt doch nicht zu Nick Drake!!! Ich stoße mich auch an John Cales Piano, das ich überhaupt nicht einfühlsam finde - wie ein anderer Rezensent schrieb -, sondern das - für mein Dafürhalten - zu selbstverliebt und zu wenig songdienlich vor sich hin klimpert. Noch viel schlimmer aber ist das Klavierspiel von Chris McGregor auf "Poor Boy" (von dem völlig danebenen Saxophon und den befremdlichen Background-Sängerinnen ganz zu schweigen!). All das erweckt bei mir Widerstreben und läuft meiner Meinung nach dem entgegen, wofür Nick Drake steht bzw. was seinen Stil ausmacht.
Aber es gibt auch ein paar Lichtblicke. Dazu gehören für mich allen voran "Northern Sky" (trotz Cales Piano), "Fly" und "At The Chime Of A City Clock" (wäre am Schluss nicht dieses nervtötende und völlig deplatzierte Saxophon-Solo von Ray Warleigh, um auch ihn einmal namentlich anzuklagen).
Alles in allem für mich, aufgrund der missratenen Produktion, das am wenigsten gelungene Nick Drake Album - ja und ein Ärgernis angesichts solcher Geschmack- und Stillosigkeit, die wahrscheinlich daher rührt, weil Leute im Hintergrund damit "Das ganz große Ding" lostreten wollten.
Nick Drake selbst hat das womöglich auch so empfunden, da er das nachfolgende Album "Pink Moon" ganz alleine, nur mit seiner Gitarre einspielte. Interessant wäre ein Remix von Bryter Layter in der Art des Let It Be-Naked-Albums von den Beatles, bei dem die Original-Aufnahmen von Phil Spector's Bombast-Arrangements "befreit" wurden. Aber dazu ist Nick Drake wohl zu unbekannt bzw. gibt es dafür zu wenige Käufer. Schade drum!

Nachtrag vom 6.1.2014: Ich lese gerade die Autobiographie von Joe Boyd, dem Produzenten der ersten beiden Alben von Nick Drake. Über die Aufnahmen zu Bryter Layter schreibt er: "Bryter Layter ist eine meiner Lieblingsplatten, ein Album, bei dem ich mich zurücklehnen und zuhören kann, ohne dies oder das nachträglich ändern zu wollen. Das Spiel der Rhythmusgruppe, Roberts Arrangements, die Beiträge von McGregor, Cale, Richard Thompson, von dem Saxofonisten und Flötisten Ray Warleigh, von Doris Troy und P.P. Arnold sind ein ständiger Quell der Freude. John Wood hat nie einen besseren Klang geschaffen, und wir haben die Stücke so lange gemischt, bis wir absolut zufrieden waren. Aber als das Album fertig war, sagte mir Nick, dass er die nächste Platte alleine aufnehmen wolle - keine Arrangements, keine Begleitmusiker, nichts.
Im Nachhinein ist mir klar, dass wir alle von Nicks Musik so bezaubert waren, das wir nur allzu gern das durch sein mangelndes Selbstvertrauen entstandene Vakuum ausfüllten. Ich glaube, Nick fühlte sich aus seinem eigenen Album ausgesperrt. Seine Weigerung, mein Lieblingsstück - "Things Behind The Sun" - in das Album aufzunehmen, und das Beharren auf den drei Instrumentalstücken waren seine Art, mit dem Fuß auf den Boden zu stampfen. Sein Geist hat am Ende recht behalten: Das strenge Pink Moon ist sein erfolgreichstes Album, während sich Bryter Layter noch hinter Five Leaves Left am schlechtesten verkauft." (Joe Boyd: White Bicycles, Heyne, 2007, S. 245)
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15 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wer Nick Drake (wie die meisten) durch sein geniales Album "Pink Moon" (das letzte Werk) oder das schöne streicherlastige Erstlings(trauer)werk "Five Leaves Left" kennt, wird ihr überrascht sein: natürlich ist es noch Nick Drake, exzellente Stücke in alternativen Tuning mit der berühmten Picktechnik, die dezente, flüsternend-singende, geplagte Stimme die hervorragende Texte vorzutragen weißt...doch das Nachfolgewerk von Fives Leaves Left kann nicht mit der gewohnten Stille und extremen erzählenden Einsamkeit seiner anderen beiden Werke dienen.
"Hazey Jane" und "At the Chime of a city clock" sind für Drake fast schon Pop, zeigen vielleicht sogar das er endlich den kommerziellen Durchbruch krampfhaft zu erreichen vermag, den "Hazey Jane" klingt fast wie West Coast Pop. Schließlich sind es aber gut-geschriebene Lieder mit gutem Text und geben noch einen gelungenen Einstieg. Doch dann wird es schwer zu folgen: Die Songs sind noch stärker instrumentiert als auf "Fives Leaves Left", gehen in eine sehr jazzige Richtung, viel hängt von Band/Produktion ab - Panflöten, übertriebene Streicher und Bläser verbannen den genialen Melancholiker Nick Drake eher zum Easy Listening Künstler, der mal im eben Hintergrund durchläuft. Eigentlich schade, denn Drake muss man zuhören um ihn zu verstehen!
Der Produzent verpasst es leider das weniger mehr ist, dass Nick Drake mit Gitarre/Stimme und dezenten Streichern (nicht so im Vordergrund stehend wie auf Brayter Lyter) am besten rüberkommt...
(Aber vielleicht wäre ohne diesem Album nie der totale Wandel zum finalen Akustik-Meisterwerk "Pink Moon" erfolgt, das nur noch durch Gitarre und Stimme brillierte)
Das schwächste, schwierigste der drei Alben, die Nick Drake zu Lebzeiten hervorgebracht hat. Viele Ideen, aber im Gesamtbild wirkt das Ganze doch etwas ziellos und nicht ganz so spontan und ehrlich. (Deswegen ist es für mich auch unverständlich, dass dieses Album in den Bestenlisten eher auftaucht als die anderen zwei...Kritiker eben)
Als Einstieg und um eine Emotionale Bindung zu Nick Drake aufzubauen empfehle ich eher "Pink Moon" oder "Five Leaves Left"...
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0 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Oktober 2009
Ist doch wunderschön, die Platte. Als ob immer wechselhafter Sonntagnachmittag im Herbst wär. Die Autos haben alle einen Belag aus alten Filmen und im Stadtpark liegen die Katzen rum. Man hat noch was zu essen zu Hause. Es fängt an zu regnen, man zieht sich ein paar alte Folgen der Muppet-Show und freut sich auf ein Sms der älteren Freundin.
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4 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. April 2001
In bester Liedermachertradition schrammelt Nick Drake auf "Bryter Layter" zehn Songs herunter, wobei er beim ersten und beim letzten Song auf Gesang verzichtet.
Sämtliche Songs sind an Melancholie nicht zu überbieten und so könnten böse Stimmen behaupten, dass man schon auf Beerdigungen fröhlichere Klänge gehört hat.
Allerdings kann man sich dem morbid wirkenden Charme dieses Albums auch nicht ganz entziehen. Nach dem ersten Anhören empfand ich die CD als furchtbar, jedoch wird sie besser, je öfters man sie hört.
Trotzdem glaube ich, dass Nick Drake es nur zwei Umständen zu verdanken hat, dass "Bryter Layter" nicht in völliger Versenkung verschwunden ist. Zum einen ist es die Aufnahme in die 100 besten LPs aller Zeiten der Zeitschrift Spex und zum anderen die Tatsache, dass er bereits verstorben ist und so - wie jeder, der in jungen Jahren stirbt - zu einer Ikone par exellance hochgewertet wird. (James Dean war ja auch nicht unbedingt ein sonderlich guter Schauspieler). Fazit: Ein gewisses Faszinosum strahlt diese Scheibe schon aus, aber wegen der übergroßen Melancholie kann ich bestenfalls drei Sterne geben.
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