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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die kurzen Haare und das Meer...
"Unter dem Druck der amerikanischen Alternative-Press hat nichts besseres herauskommen können." O-Ton in vielen Musikmagazinen, damals 99, als Trent Reznor (wieder mal) nach 5 Jahren sein neues Album vorstellte. Ja, der Druck war da, die Downward Spiral war eingeschlagen, die Tour ein Wahnsinn, und die Soundtrack-Arbeit danach für Stone und Lynch zwar toll, aber...
Veröffentlicht am 5. März 2004 von Marko Markosson

versus
1 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weniger ist manchmal mehr.....
Nach dem Meilenstein "The Downward Spiral" dauerte es geschlagene 5 Jahre bis Trent Reznor und Co. endlich mit einem neuen Album aufwarteten.
Und die Freude war im Vorfeld riesig,vorallen weil man erfuhr das es sich um ein Doppel Album handeln würde.
Und dann war es endlich soweit:"The Fragile" war da und man hielt es zitternd in den Händen,bezahlte...
Veröffentlicht am 4. Juni 2007 von Hank Schrader


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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die kurzen Haare und das Meer..., 5. März 2004
Rezension bezieht sich auf: The Fragile (Audio CD)
"Unter dem Druck der amerikanischen Alternative-Press hat nichts besseres herauskommen können." O-Ton in vielen Musikmagazinen, damals 99, als Trent Reznor (wieder mal) nach 5 Jahren sein neues Album vorstellte. Ja, der Druck war da, die Downward Spiral war eingeschlagen, die Tour ein Wahnsinn, und die Soundtrack-Arbeit danach für Stone und Lynch zwar toll, aber : "Es ist halt kein Album...".
Alles schnuppe, würde ich sagen, Druck hin oder her, Fragile ist ein episches Gesamtwerk, das gerade durch den Stilbruch zum alten Trent an Kraft gewinnt. Es sollen mal die Leute überlegen, wie schwer es ist über 10 Jahre lang sich kaum zu verändern, bevor sie fordern, dass NIN nicht diesen neuen Weg gehen darf. Reznor hat nicht NIN "verraten", weil er die Downward Spiral nicht fortgesetzt hat. Er hat NIN "verraten", weil er mit einem Lächeln im Gesicht beschlossen hat, NIN weiterzumachen. Keine Frage, dass die alten NIN-Sachen toll sind, absolut. Jedoch ist dieses Album ein anderes NIN-Album, als es die meisten Leute akzeptieren wollten (was es in meinen Augen sympathisch macht). Aber gut, zurück zum wesentlichen...
Es gibt nicht genügend Platz in 1000 Wörtern dieses Album zu beschreiben. 80 Samples aus verschwiedensten Musikstilen hat Reznor in zwei Jahre Studioarbeit zusammengeschnipselt und daraus ein Werk geschaffen, dass von Stildichte und Vielschichtigkeit nur so strotzt. Wir hören von Blues über Folk bis hin zu "römischen" Elementen oder D&B alles, und zwar auch dieses alles unter dem Deckmantel "NIN". "Somewhat Damaged" erinnert noch etwas an die Downward Spiral, ist aber dramaturgisch (dieses Wahnsinnsende!) höchstens mit "Eraser" vergleichbar. "The Day The World Went Away" ist ein derartig untypischer NIN-Song, dass wir es fast nicht glauben wollen, dass da am Ende tatsächlich ein Chor eine Kinder-Einschlaf-Melodie "nanana"t. "The Frail" ist ... ach ich hör schon auf. Das würde zu lange dauern, und es wäre bei weitem Unvollständig. Nur die "Highlights" (was für ein Witz!) :"Just Like You Imagined" (wieder so ein Ohrwurmmelodie), "La Mer" (Hommage an Debussy), "The Great Below" (das beschaulichste Stück), "The Way Out Is Through" (besser kann ich mir einen CD-Anfang nicht vorstellen), "Into The Void" (Referenz auf "La Mer"), "Please" (was zum Geier ist da los?) und "Complication" (Shake it, baby! ... wie auch schon vorher auf "No You don't").
Zu erwähnen sind noch die angesprochenen Selbstzitate auch z.B. beim wunderschönen Klavier-Instrumental "The Frail" und dem entsprechenden Gitarren-Solo in "The Fragile". So, und jetzt habe ich trotzdem fast alle Songs irgendwie erwähnt. So, und jetzt fehlt immer noch soviel...
Ich habe mal gehört, dass Diplomarbeiten über das Album geschrieben wurde...
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphärisch perfekt, 28. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Fragile (Audio CD)
Da saß ich nun...hatte soeben meine erste NIN-Platte gekauft.Soll ja eine "Industrial-Band" sein;hab ich zumindest irgendwo gehört.Was genau soll ich mir darunter vorstellen?Genaueres wusste ich selber nicht,eigentlich war ich ziemlich neugierig.Vor allen Dingen hatte ich noch nie vorher etwas von NineInchNails gehört;rein musikalisch meine ich.Der Name war mir schon bekannt.Tja,und dann hole ich mir direkt das Album schlechthin!Seltsam,wenn man bedenkt,dass ich mir so gut wie nie Doppel-CDs von bis dato mir unbekannten Künstlern hole!Ob es das Schicksal so wollte....?Ist ja auch egal.Zumindest saß ich dann da und schob die erste der beiden CDs in den Player.. <-- ca 2Std später --> Uff.....!Erstmal verarbeiten!Ein irrer Klangteppich,den Reznor da abspielt!Ich habe in einem Album selten eine solche Atmosphäre verspürt(nur bei "The Wall" von Pink Floyd).Man muss sich für dieses Album 2Std Zeit nehmen,dass Zimmer abdunkeln,sich irgendwo bequem machen und die Anlage aufdrehen....Gänsehaut ist vorprogrammiert! Ehrlich gesagt will ich gar keinen Song groß rausstellen;es wäre irgendwie ungerecht.Es sind einfach zu viele dabei!(Fast) jedes Lied geht ineinander über,ist verstrickt miteinander und steht doch für sich selber.Alle Gefühlslagen werden durchgangen:Aggression,Traurigkeit,Sarkasmus,Wut......etc. Fazit:Ein Pflichtkauf,schließlich habe ich auch 40DM für eine CD ausgegeben,die ich gar nicht kannte ;-).Im Ernst,sie ist es absolut wert!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Schritt mehr in Richtung Musik, 28. Oktober 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Fragile (Audio CD)
"the fragile" zu hören ist einzigartig. Die CD nebenher laufen zu lassen und sich vom Rhythmus erfassen zu lassen ist nicht schwer. In jedes der 23 Lieder lässt sich, selbst für weniger NIN-geschulte Ohren, spätestens nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hervorragend einsteigen. Natürlich kann "nine inch nails" anfangs zu Irritationen führen, aber wer den Mut hat sich mit der Musik zu beschäftigen, verliert die Distanz schnell und beginnt die Vielschichtigkeit der Lieder zu erkennen. Vielleicht macht gerade die Möglichkeit die Stücke ständig auf's neue zu erfahren und neue Ebenen zu entdecken (Tip: Kopfhörer)die Platte so zeitlos. Wenn man es dann noch schafft, die gefühlvollen Texte, die besonders wegen ihrer Authentizität so ergreifend sind, in Verbindung mit der Musik zu bringen, ist es eigentlich unmöglich, diesem Doppelalbum nochmal zu entkommen. Verbrennt Britney Spears zu dem düsteren Marsch "pilgrimage" und stutzt die Backstreet Boys mit "no, you don't" zurecht. Wer einmal den Sprung zu "nine inch nails" geschafft hat und die Klarheit hinter dem scheinbaren musikalischen Chaos erkennt, dem wird herkömmliche Musik nur noch primitiv und scheinheilig erscheinen. Deshalb ein Kritikpunkt in Matthew Cookes Artikel. Das "Sperrfeuer von Rhythmen ohne jedes Taktmaß" von "just like you imagined" hat ein Taktmaß: 10/8. Und moderne Popmusik eine neue Referenz: "the fragile".
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen woher nimmt der diese ideen???, 30. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: The Fragile (Audio CD)
ist es seine übermenschliche kreativität,die es ermöglicht , dass diese cd nach ca.50-maligen hören kein bisschen langweilig geworden ist,oder daran,das sich dem hörer nach jedem durchlaufen neue klangbilder öffnen? Ist es die brutal härte oder die wünderschöne Klangwelt,welche an pink floyds umma gumma zeiten erinnern lässt(ripe-with decay),die ich liebe ?
Ist es der noch nie dagewesene Spannungsaufbau,oder die erlösende , brachiale gitarre die mich umhaut(the way out is through), oder ist es einfach die geniale single "were in this together" , die mich zum kauf dieser cd gebracht hat?Weiß nicht, will ich auch nicht.Jedenfalls müsst ihr die bewertung , die leider auf max. 5 sterne begrenzt ist , in euren köpfen quadrieren , dann wisst ihr wie ich das album einschätze.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein danke, 15. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Fragile (Audio CD)
Nach 5 Jahren Wartezeit nach dem Monster "The downward spiral", das die dunkelsten Abgründe der Seele glaubwürdiger, abgründiger und tanzbarer darstellte als jedes andere mir bekannte Album (Tschuldigung, Kurt Cobain) war die Aufregung groß. Jetzt fast 2 Jahre nach dem Release ist die Doppel-CD immer noch regelmäßig in meinem Player. Ich meine aber etwas verstanden zu haben. "Pretty hate machine", "Broken", "The downward spiral" und "The fragile" gehören zusammen. Es sind sehr unterschiedliche Kapitel in einem Buch der Bücher, das Nine Inch Nails heisst. Ein musikalisches Universum, nach dem ich absolut süchtig wurde. "The fragile" ist ein gigantischer Höhepunkt, dessen Fortsetzung garantiert weitere 5 Jahre in Anspruch nehmen dürfte.
Aber aufgrund des 80s-Revival dürfte Reznors Debüt "Pretty hate machine" wieder modern werden. Auch ein gigantisches Album, nur halt viel poppiger und refrainlastiger.
Jedenfalls mein Tipp an alle, die noch nicht Reisende im NIN-Universum waren: "The fragile" kaufen, auf Kopfhörer bei Nacht hören, dazu ein paar Bier. Das ist eine Erfahrung wie ein sehr denkenswürdiges Buch.
Grüße, SK
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trent Reznor legt noch eins drauf, 28. Oktober 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Fragile (Audio CD)
Gigantisch! Wer gedacht hätte, dass mit den "Spiral"-Zyklus Mitte der 90er der musikalische und vor allem kreative Zenit bei Trent Reznor erreicht worden ist, der sieht sich in diesem Album eines besseren belehrt. Auch angesichts der Tatsache, dass viele Bands aus der Underground-Szene Anfang der 90er in den letzten Jahren immer mehr nachlassen (siehe z.b. "World Coming Down" von Type O' Negative, das mehr oder weniger nur ein Abklatsch von "October Rust" ist, nur halt noch langsamer (ein Drumschlag in der Minute - puh, muehsam!)), ist der Wert dieses Albums noch weit hoeher einzustufen. Lange melancholische Klavierparts wechseln sich mit teilweise fetzigen, teilweise genialen schrägen verzerrten GitarrenRiffs derart ab, dass man fast den Eindruck bekommen koennte, man befaende sich hier auf einem Wechselspiel zwischen Neo-Klassik und Industrial-Grunge. Schon der Anfang des ersten Tracks auf der Left-Side hat mich sehr gefesselt - hier wird nicht einfach eine abgedroschene Phrase dem Hoerer vor die Ohren geworfen, die nach 10 Sekunden uninteressant wird, sondern eine spannung derart aufgebaut, dass man es nicht einmal wagt, vorwaerts oder zum nächsten Titel zu springen. Je mehr man sich reinhoert in die Left-Side, umso mehr kommt man drauf, welch geniale Ideen da dahinter stecken und umso mehr freut man sich auf die Right-Side, die in Ideenreichtum und Spannung der Left-Side um nichts nachsteht. Fuer mich jedenfalls das interessanteste, wahrscheinlich auch das beste RockAlbum, das heuer erschienen ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die alten Fans sollen enttäuscht sein?! Schwachsinn..., 6. November 1999
Rezension bezieht sich auf: The Fragile (Audio CD)
Da ist es nun. 'Halo Fourteen' ist endlich draußen. Allerdings nicht, wie seit langer Zeit angekündigt, als Solo-Album unter dem Namen Trent Reznor, sondern unter dem Bandnamen Nine Inch Nails - wahrscheinlich aus kommerziellen Gründen.
Was soll man sagen? Trents Beste ist es auf jeden Fall. Eine der besten Platten der 90er? Das auch. Vergleichen lässt sich nur direkt mit 'The Wall'. Ein Album dieser Größenordnung hat es schon lange nicht mehr gegeben.
Jeder Song ist gut bis hervorragend, ein paar Highlights zu nennen, wäre unfair den anderen gegenüber; so groß ist die Fülle an überragenden Songs.
Z. B. 'The Wretched', ein Stück, das man am liebsten jeden 'Project Pitchfork'-Fan nur so unter die Nase reiben möchte. Nur wenige können Gitarren mit Elektro-Beats vereinen, ohne dabei billig zu klingen. Oder das schlafwandlerische 'La Mer', um nur einen der großartigen Instrumentals zu erwähnen.
Ebenfalls hört man nun klarer Trents Vorbilder heraus. In 'The Day The World Went Away schimmert David Bowie durch, in 'I'm looking forward to joining you, finally' Tom Waits und in 'The Big Come Down' und 'Into The Void sogar Prince (!!!).
Ach, was soll ich noch großartig weiterschwärmen? Selber kaufen, selber hören!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Meisterwerk, 23. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Fragile (Audio CD)
Ein halbes Jahrzehnt hat uns der zweifache Grammygewinner auf ein neues Album warten lassen, doch das Warten hat sich mehr als gelohnt. Reznor schafft das eigentlich Unmögliche: Er wird den hohen Erwartungen tatsächlich gerecht und liefert mit The Fragile den musikalischen Wegweiser ins neue Millenium ab. The Fragile ist ein Doppelalbum, das die Rockmusik in völlig neue Dimensionen führt. Reznor schafft es für die Rockmusik untypische Instrumente wie Cello, Mandoline und Kontrabaß mit harten Gitarren und elektronischen Sounds zu verbinden und wird so zum Schöpfer seines eigenen musikalischen Genres. Die Spannweite der Songs reicht dabei von wunderschönen Balladen bis zu wütenden Industrialattacken, wie wir sie vom Vorgängeralbum The Downward Spiral her kennen. Auch auf lyrischer Ebene betritt Reznor Neuland. Waren die Vorgängeralben noch geprägt von rüden und aggressiven Ausdrucksformen, so finden wir nun durchaus auch romantische Texte. Wenn das Thema aber auf seinen ehemaligen Protege Marylin Manson zu sprechen kommt, dann findet Reznor zur bekannten Ausdrucksweise zurück. Dank dem Manson gewidmeten Lied Starfuckers Inc. prangert auch auf diesem Album dieses lächerliche Warnschild für fromme Eltern - Explicit Lyrics. Das sollte aber niemand davon abhalten sich dieses grandiose Album in das CD Regal zu stellen. Ein Album, das so gar nicht in unsere Zeit passen will, aber dennoch - oder gerade deswegen - Platz 1 der amerikanischen Billboard Charts belegte. Nine Inch Nails vor den Backstreet Boys! Ein in Deutschland undenkbares Szenario. Ein wirklich außergewöhnlicher Erfolg, wenn man bedenkt, dass die Charts sonst eher von banalen Weichspülsounds, hirnlosem Techno und rappenden Recyclern beherrscht wird (Besonders in Deutschland!). Mögen die Diether Bohlens, die Blümchens und die Puff Daddys dieser Welt angesichts dieser Platte vor Ehrfurcht erstarren und - nie wieder - in die Öffentlichkeit treten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tief in der Seele, 25. August 2006
Rezension bezieht sich auf: The Fragile (Audio CD)
Gestern habe ich The Fragile wieder unter meiner Musik entdeckt. Diese Musik zieht mich immer wieder in ihren Bann. Egal wie ich mich weiter entwickle, es trifft mich immer wieder mitten ins Herz, mitten in die Seele. Eines der besten Alben, die es überhaupt gibt. Je weiter du dich entwickelst, um so tiefer steigst du ein in die Welt von Trent Reznor.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kopfhörer aufsetzen und abtauchen, 23. November 2006
Rezension bezieht sich auf: The Fragile (Audio CD)
Es gibt wahrscheinlich nur ein Wort, das dieses DoubleDisc Album beschreiben kann: Genial

The Fragile ist ein weiteres Meisterwerk, mit dem Trent Reznor neue Maßstäbe setzt, wobei die Messlatte nicht mehr höher gesetzt werden kann. Ich kenne keinen Künstler dieses Genres, der einen so in den Bann ziehen kann wie NIN selber. Hört man sich durch die ganzen Tracks durch, merkt man wie raffiniert elektronische Elemente mit harten Gitarrenriffs und Trents Stimme verschmelzen und im Kopf Klangwelten entstehen, die mir selbst noch heute Gänsehaut verpassen. Alle Songs bieten Abwechslung, wie das instrumentale "Just Like You Imagined" oder " The Frail"(hier kommt die Gänsehaut:)),noch ein Grund nicht die Stop-Taste zu drücken, denn wenn auch ohne NINs Frontman, man merkt wer hinter den Reglern sitzt.

Der eindeutige Höhepunkt in Disc I ist der einzig nüchterne Song "We're In This Together" bei der sich Trent die Seele aus den Leib schreit und man sich in den Gitarrenriffs verlieren will, wobei dieser Song seine Zeit braucht genauso wie das ganze Album, damit er in seiner ganzen Schöhnheit aufblüht.

Auf Disc II ist "Starfuckers Inc." mein absoluter Favorit, der sich ein wenig vom Rest positiv unterscheidet(Song mit Hilfe von Marilyn Manson produziert)und einem tüchtig zum Guten Morgen auf die Fresse haut. Es ist unmöglich beim ersten Hören alle Feinheiten die NIN eingebaut haben rauszuhören und deshalb macht es das Album noch geheimnisvoller und zwingt gewissermaßen einen sich es nochmal anzuhören. Das Album zeugt von Trents Reife und seinem schöpferischen Höhepunkt. Wer auf abgefahrene, tiefgründige und düstere Industrial-Klänge steht, wird dieses Album lieben und nie wieder hergeben. Kaufen! Kaufen!!!
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The Fragile
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