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am 11. April 2009
Was für Zeiten...
Es war 1996. Ich war 7 Jahre alt und das einzige was damals aus meinen Lautsprechern (von einem Kassettenrekorder) kam, waren Kinderhörspiele aber keineswegs Rockmusik. Ich spielte damals noch viel und hatte keine größeren Sorgen. Mein musikalisches Wissen dass ich damals hatte baute auf Songs auf die man so nebenbei mal im Radio hörte ohne wirklich drauf zu achten, weswegen mir Musik auch ziemlich egal war. Allerdings befand sich meine größere Schwester zu der Zeit mitten in der Pubertät, dementsprechende Verhaltensweisen hatte sie entwickelt, z.B. sehr laut Musik hören. So kam es, dass eines Tages aus dem Zimmer neben mir lauter Krach rüber dröhnte. Es hörte sich ungewohnt, plärrend, bassig und... gut, überraschend gut an. Weil ich den Krach irgendwann richtig mochte, entschloss ich mich meiner Schwester mal einen Besuch abzustatten. Wie ich es zu der Zeit gewohnt war flog mir ein freundliches "RAUS AUS MEINEM ZIMMER" entgegen (auf pubertärisch heißt das soviel wie "Hallo liebstes Brüderchen, was kann ich für dich tun?"). Ich fragte sie über die Musik die sie so hörte. Sie meinte nur: "Nirvana. Der Sänger von denen ist schon tot. Hab gelesen das sollen die besten Gitarristen der Welt gewesen sein.". Davon beeindruckt bat ich sie mir die CD auszuleihen, da allerdings mein Kassettenrekorder eben jenes Format nicht abzuspielen vermochte, nahm sie mir einen Teil der CD auf Kassette auf (die ich heute immer noch habe). Von da an war nichts mehr wie vorher. Nirvana's "The Muddy Banks of the Wishkah" lief bei mir rauf und runter. Ich sollte lernen das es ein Live-Auftritt war und es auch Studio-Aufnahmen dieser Band gab. Das Genre nannte meine Schwester ganz allgemein "Rock" (obwohl ich nicht verstand was das denn mit Felsen zu tun haben sollte). Jahre später schenkte mir meine Schwester zu Weihnachten auch noch die "Nevermind" (wofür ich ihr noch immer dankbar bin), mit deren glattpoliertem Sound ich aber zunächst nicht fertig wurde. Zu gerne mochte ich, den rauen schmutzigen harten Livesound dieser Truppe. Für mich waren, und sind immer noch, die kaputten verrauchten Garagenfreaks, die echten Nirvana, welche den Grunge verkörperten und nicht irgend so eine Popgroup.
Inzwischen sind einige Jahre ins Land gezogen. Ich bin (zumindest einigermaßen) erwachsen geworden und habe mittlerweile schon viele Sachen erlebt und viel Musik gehört und vieles vergangenes vergessen. Aber dieses Live-Album von Nirvana, was es bei mir auslöste und was ich dazu erlebte werde ich nicht vergessen. Zu lebendig fühle ich mich wenn Kurt Cobain "School" anschlägt, was zweifelsfrei auch daran liegt das die ganze Band viel enthusiastischer und lebensfreudiger klingt als auf all ihren Studioplatten, die von einer gewissen Melancholie geprägt sind. Cobains Stimme kommt auch viel besser rüber und das die meisten Stücke schneller gespielt werden sehe ich überhaupt nicht als Nachteil. Selbst das die Produktion teilweise dumpf und dreckig ist stört keineswegs. Wen das stört, der hat mit Verlaub weder Grunge, Punk noch Rock n' Roll verstanden. Faszinierend finde ich immer noch die Tatsache das Nirvana allgemein ihre Songs viel besser wiedergeben konnten als im Studio. Als Beispiel sei da mal "Aneurysm" genannt, im Studio "nett", Live "Umwerfend!!!", genauso wie "Spank Thru" (Nirvanas erstem Song überhaupt). Kinder, das ist Rock n' Roll!
Insgesamt kriegt man aus jeder Epoche Nirvanas was geboten und man hört es auch ziemlich deutlich. Sämtliche Songs aus der Nevermind-Phase klingen etwas glatter gemischt, während alle Bleach-Songs verf*ckt rau rüberkommen. Besonderes Hörerlebnis stellen natürlich die In Utero-Songs dar, weil die Band zu der Zeit mit einem zweiten Gitarristen (Pat Smear) am Start war. Nirvana mit zwei Gitarristen blasen einen um, am besten äußert sich das bei "Heart Shaped Box", wobei ich diese Version immer noch für die gelungenste Interpretation halte. Unglaublich diese Atmosphäre! Traurig ist es dennoch wenn man sich ganz genau auf Kurts Gitarre konzentriert, weil man dann hört, wie sehr die Drogenabhängigkeit zu der Zeit sein Gitarrenspiel beeinflusst hatte. Sämtliche große Hits sind vorhanden, was mit "School" nicht besser anfangen könnte endet schließlich mit dem Opener Nirvanas erster Platte "Blew". Und irgendwie stimmt das positiv. Jedes Ende ist der Anfang für etwas neues. Und das ist auch der Sinn dieser Platte. Wo "Unplugged" noch eine Art Requiem für Cobain darstellte, stimmt "Muddy Banks of the Wishkah" froh und optimistisch. Man fühlt sich einfach lebendig. Ob das im Sinne von Cobain war wird wohl keiner sagen können aber im Sinne des Rock n' Rolls ist es auf jeden Fall.
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am 4. März 2000
Jeder der sich dem Charismas Cobains hingegeben hatte, muß diese CD lieben! Besser, inniger kann man Kurt Cobain und seine Band nicht kennenlernen. Es sei denn man hat sie selber Live gesehen! Von welchem Planeten Cobain wirklich stammt? Nach dieser CD ist die Frage ungeklärter denn je. Sicher, die Songs sind live ungeschliffen, roh und laut, aber intensivere Musik hat es seit Nirvana nicht mehr gegeben. Cobain war zudem einer der talentiertesten Songwriter der Musikgeschichte. Für Nirvana und vor allem Grunge Fans von einst ein unbedingtes muß, um noch einmal in die Zeit der Generation X tief einzutauchen.
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am 2. Dezember 2001
Die meisten kennen Nirvana nur so , wie sie Unplugged gespielt haben , oder von Nevermind. Aber auf diesem Meisterwerk kann man Nirvana hören, wie sie wirklich waren. Die explosive Stimme von Kurt Cobain und die Power die in dem
Live - Spiel von Nirvana steckt, kommen nur auf dieser CD richtig zur Geltung. So wird man sich immer an Kurt erinnern.
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am 12. April 2001
Ich hatte leider nie die Chance ein Livekonzert von Nirvana zu erleben, doch diese CD hat das etwas wieder wettgemacht. Diese CD hat unglaublich viel Power und es sind nur wirkliche Kracher drauf. Vor allem aber kommt das unglaubliche Live-Flair rüber welches Kurt und seine zwei Bandkollegen versprüht haben. Laut, traurig und schmutzig. Ein Hörgenuss vom "imposanten Intro" bis zum letzten Accord.
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am 23. Mai 2000
Auch ich war bei der "Unblugged in New York" Aufführung 1993 als begeisterter, von Kurt Cobains Ausstrahlung überwältigter Grungefan anwesend. Es ist wahr, keine CD kann die wahre Atmosphäre eines solchen Konzertes wiedergeben und keine CD kann einem Nirvana und vor allem Kurt Cobain so vermitteln, wie er in seiner von Drogen und Selbsthass zerstörten eigenen Welt gelebt und auf einen gewirkt hat. Aber ich finde dennoch, dass einem diese CD das live erleben sehr gut erahnen lässt und dass man mit dieser CD mit Kurt Cobain irgendwie mitfühlen kann. In diesem Sinne: Nirvana forever!
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am 8. März 2005
"Das beste Stück der wahren Fans"
From The Muddy Banks Of Wishkah ist "perfekt".
Leuten, denen das "Geschrei" von Mister Kurt Cobain nicht gut kommt, sollten die Finger davon lassen - denn dieses "Geschrei" machte die Ikone einer ganzen Generation aus.
Meine Bewertung:
"Smells Like Teen Spirit" - ja, so hieß das Werk, das "Grunge" bekannt machte. Doch diese CD enthält nicht nur diesen, sondern auch alle anderen "bedeutenden" Songs der Band. Wer "einsteigen" will, sollte lieber zu Alben wie "Nevermind" oder gar zum Best Of "Nirvana" greifen, diese Platte ist für mich ein klares Sammelstück für eingesessene Fans.
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am 2. Mai 2003
Ich hatte nie gelegenheit auf ein Nirvana Konzert zu gehen. Aber dieses Album machte alles wieder wett. Wer erstmal die Songs Smells Like Teen Spirit und Haert Schaped Box gehört hat, wird es schon merken. Kurzgefasst: From The Muddy Banks Of The Wishka ist das Geilste Nirvana Album das es je gab
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am 9. September 2007
Einfach nur hammerhart !!!
Die Mischung, die allen Nirvanafans schon immer Spaß gemacht hat kommt hier live rüber. Das Album ist für jeden Grunge/Hardrockfan ein Muss !!!
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am 26. Dezember 2003
Dieses Album ist hart,roh und einfach genial.Nicht so ein überproduzierter Brei wie Nevermind.Die eindringliche überaus talentierte Stimme von Mr.Cobain,besonders wenn er fast schreit,und die harten Riffs von den besten nirvana songs überhaupt(negative creep,lithium,blew...)machen diese platte zur DROGE für jeden rockfreund.Ich besitze die Platte schon seit 2 oder 3 Jahren und ich höre sie immer noch gerne. ZUGREIFEN!!!R.I.P KURT
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am 28. August 2001
Nirvana beweist mit diesem Album (und auch mit Unplugged in NY), dass sie zu den wenigen Bands gehören, die wirklich auch live singen können, ohne Playback. Um Nirvana zu kennen muss man sie live erlebt haben. Da ich nie diese Gelegenheit hatte, ist dieses Album wie ein Segen. Kurt Cobain mag vielleicht tot sein, aber seine Musik bleibt bestehen und wird dem eintönigen Mainstream des Pops noch einige Zeit Konkurenz machen.
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