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5.0 von 5 Sternen PAUL STANLEY -- Live To Win
Er ist einer der besten Frontmänner in der Geschichte der Rockmusik, und das behaupte ich bei allem Respekt vor Leuten wie z. B. Mick Jagger, Bruce Springsteen, Robert Plant, Steven Tyler, den unvergessenen Freddie Mercury und Bon Scott usw.

Paul Stanley ist seit Anfang der Siebziger Gründungsmitglied bei einer der bekanntesten und einflussreichsten...
Veröffentlicht am 11. September 2006 von Hannes Master Lenhardt

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Insgesamt ein nettes Album
Er sieht schon um einiges besser aus als andere gealterte Rockheroen der 70er. Der Mitbegründer von Kiss mit seinem markanten Organ bereitet sich auf seinem zweiten Solo-Album nach 1978 den Sound so, wie er ihn am liebsten mag. Hardrock der eleganten Sorte, ohne irgend jemanden damit zu verschrecken.

Mit Hilfe verschiedener namhafter Songwriter gelingen...
Veröffentlicht am 17. November 2006 von Martin Oehri


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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen PAUL STANLEY -- Live To Win, 11. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Live to Win (Audio CD)
Er ist einer der besten Frontmänner in der Geschichte der Rockmusik, und das behaupte ich bei allem Respekt vor Leuten wie z. B. Mick Jagger, Bruce Springsteen, Robert Plant, Steven Tyler, den unvergessenen Freddie Mercury und Bon Scott usw.

Paul Stanley ist seit Anfang der Siebziger Gründungsmitglied bei einer der bekanntesten und einflussreichsten Rock-Gruppen aller Zeiten, denn selbst jeder Bauer am Traktor kennt die geschminkten Gesichter und abgefahrenen Kostüme von KISS. Außerdem kann er zweifelsohne als deren Mastermind bezeichnet werden, denn sein Bandkollege Gene Simmons hat zwar das markanteste Make-Up, spuckt bei den Konzerten Blut und speit Feuer, und hält die Business- und Marketing-Maschinerie fest am Laufen, aber Paul hat in den wichtigsten Punkten eindeutig die Nase vorne, nämlich bei der Musik und der Live-Show. Außer beim 82er-Album "Creatures Of The Night" hat er nämlich songwriting-mäßig gegenüber seinem Partner immer dominiert, und wenn man einmal eine KISS-Show gesehen hat (Pflicht für jeden Rock-Fan), dann weiß man auch genau wer auf der Bühne der Grandmaster ist.

Genau so wie Gene hat auch Paul im Juni 2003 seine Pläne eines Solo-Albums verlautbart, und man erwartete sich einen ähnlichen Konkurrenzkampf wie 1978, wo alle vier KISS-Mitglieder am selben Tag Solo-Alben veröffentlichten. Vor zwei Jahren hat es Gene mit seinem "Asshole" dann vorgemacht, und mit deutlich weniger Make-Up als bei KISS präsentiert nun endlich auch "Starchild" Paul sein langerwartetes zweites Solo-Scheibchen, das erste seit 1978. Warum es letztendlich seit der Ankündigung so lange gedauert hat wird mehrere Gründe haben. Einerseits gab es immer wieder mal ein paar KISS-mäßige Unterbrechungen, aber vor allem hat Paul zwei mal seine Hüfte operieren lassen, und eine dritte Operation könnte eventuell folgen, da noch immer nicht alles im Lot ist. Nebenbei malte er einige Bilder, veranstaltete diesbezügliche Ausstellungen, und heiratete zum zweiten mal. Außerdem hat er lange und gezielt nach der passenden Plattenfirma gesucht, welche er im ehemaligen Label von KISS gefunden hat. Er ließ sich also ohne Deadline und Zeitdruck von niemandem und nichts aus der Ruhe bringen, und ging alles relaxt und Schritt für Schritt an.

Ob Overhead Stanley hier auch Gitarre spielt, geht aus den Infos leider nicht eindeutig hervor. Die kompletten Lead Vocals übernimmt er selbstverständlich, aber er bedient auch die Percussions und holte sich noch weitere Musiker ins Boot. Mit dabei sind unter anderem die Gitarristen Corky James (Anastacia, Avril Lavigne, John Hiatt, Paris Hilton), Brad Fernquist (Goo Goo Dolls, von Manager Doc McGhee vorgeschlagen), John Lowery alias John 5 (David Lee Roth, Marilyn Manson, Rob Zombie), Tommy Denander (Radioactive, Deacon Street) und Andreas Carlsson, sowie Keyboarder Russ Irwin (Aerosmith, Sting), Drummer Victor Indrizzo (Beck, Macy Gray, Brian May, Avril Lavigne, Sheryl Crow) und sein ehemaliger "Partner In Crime" Bruce Kulick am Bass (KISS, Union, Grand Funk Railroad), um nur einige zu nennen. David Campbell hat die Streicher arrangiert und dirigiert, so wie er das auch schon für den Soundtrack-Song "Nothing Can Keep Me From You" und mit dem Melbourne Symphony Orchestra für "KISS Symphony: Alive IV" gemacht hat. Und auch das Songwriting teilte sich Paul mit anderen Leuten wie Andreas Carlsson (Bon Jovi, N'sync, Backstreet Boys, Celine Dion, Britney Spears, Def Leppard), Pete Masitti (Hootie And The Blowfish, Danny Wood, Julio Iglesias Jr.), Holly Knight (KISS, Tina Turner, Pat Benatar, John Waite), Marti Frederiksen (Aerosmith, Faith Hill, Def Leppard) und John Lowery. Allen voran steht aber der legendäre Langzeitkollaborateur Desmond Child (hat hier bei der Hälfte der Songs mitgeschrieben), der mit Paul seit den späten Siebzigern zusammenarbeitet ("I Was Made For Lovin' You") und einer der erfolgreichsten Songwriter für unzählige Weltstars überhaupt ist. Der Umstand, dass Carlsson (der zweite Hauptsongwriter) eigentlich für seine Boygroup-Kompositionen bekannt wurde, machte viele Fans im Vorfeld stutzig, aber man ist ja von Stanley das Pop-Rock-Image gewohnt, und außerdem haben die beiden schon in der Vergangenheit ein paar gute Songs miteinander fabriziert. "Bloodtype R" landete zum Beispiel auf dem Debüt der holländischen Girl-Band Bad Candy und die deutschen Silbermond hatten damit unter dem Titel "Mach's dir selbst" ihren ersten Hit.

"Live To Win" ist sehr persönlich geworden, beinhaltet nicht nur Gute-Laune-Party-Rock-Songs, sondern beschreibt exakt den Punkt, an dem sich Paul gerade befindet. Das ist der Stand der Dinge in seinem Leben, und es ist seine derzeitige Perspektive auf seine Musik. Es ist genau die Art von Musik, die er im Moment machen möchte, weshalb sie viele verschiedene Elemente plus einen Sprung ins 21. Jahrhundert beinhaltet, und trotzdem bleiben die zehn neuen Songs musikalisch und thematisch zeitlos. Im krassen Gegensatz zu Gene hält er vom Recycling von alten Material nichts, da es seiner Meinung nach einen Grund haben muss, warum Songs nicht verwendet oder abgelehnt wurden. Außerdem sollte ein Song so frisch wie eine neue Schlagzeile in einem Tagesblatt sein, und wenn die Druckfarbe noch warm ist, dann ist sie aktuell. Paul zeigt viele Emotionen und verbindet sie mit einem melodischen Schein. Er hat sich für dieses Album vorgenommen, über sein eigenes Leben zu singen. Er wollte keine Pose einnehmen, sondern einfach nur zeigen, dass auch er nur ein ganz normales Leben führe. In Wirklichkeit ist es doch so, dass alle Menschen früher oder später mit denselben Fragen und Problemen konfrontiert werden. Du musst nur den Namen ersetzen - die Story bleibt aber stets dieselbe. Er singt sehr leidenschaftlich über seine persönlichen Erfahrungen, und versucht dabei alles ziemlich simpel und geradlinig zu belassen.

Die Scheibe wurde von Stanley selbst produziert, von Alex Gibson aufgenommen, von Greg Collins abgemischt und von Steve Marcussen gemastert. Über den Sound traue ich mich allerdings vorerst nicht wirklich zu urteilen, da ich das Endprodukt noch nicht am Tisch liegen habe, der Sound weiß aber auch jetzt schon sehr zu gefallen. Die Platte beginnt mit dem atmosphärischen Titelsong "Live To Win" (eine Art Lebensmotto), und sofort fällt ein moderner Touch durch Samples und tiefergestimmte Heavy-Gitarren auf, während Keyboards im Hintergrund für den nötigen Sound-Teppich sorgen. Die Grundstimmung ist düster und der Gesang ist ungewohnt tief, weshalb man Paul nicht unbedingt auf Anhieb erkennen könnte. Der Refrain mit Killer-Hookline ist allerdings typisch und macht diesen Track zum ersten Highlight dieser CD, wobei man eventuelle Vergleiche mit modernen Bon Jovi ziehen könnte (weit her geholt). Nach einem ähnlichen Strickmuster ist das schleppende und ebenfalls sehr modern angehauchte "Lift", welches wieder sehr düster ausfällt und mit knappen vier Minuten der Epic-Song dieses Albums ist. Anfangs wirkt dieses Stück etwas zu zäh, aber mit jedem weiteren Durchlauf frißt es sich mehr und mehr in die Gehörgänge, was vor allem auf den Refrain und die Bridge zurückzuführen ist. Echt cooler Song! Mit "Wake Up Screaming" geht's dann wieder flotter zur Sache, während die Gitarrenstimmung nach wie vor im Keller bleibt. An den Drum-Loop aus der Konserve während den Strophen gewöhnt man sich sehr schnell, denn er paßt einfach super ins Konzept. Bis jetzt zieht sich ein roter Faden durch die Songs, das Level kann konstant hoch gehalten werden, und auch die Produktion mit allen möglichen Raffinessen und Spielereien muss an dieser Stelle gelobt werden. Ganz anders wird's allerdings mit "Every Time I See You Around", wo er einer verflossenen Liebschaft nachtrauert (kann echt ins Herz gehen). Hier kommen nun perfekt die Streicher von David Campbell zum Einsatz, obwohl die Nummer im Allgemeinen nicht so originell wie die vorherigen ist, sondern ziemlich klischeehaft. Trotzdem ist diese Power-Ballade supereingängig und nach mehrmaligem Hören will man sie eigentlich nicht mehr vermissen. "Bulletproof" ist wiederum ein gestandener Rockkracher (dieses mal der Marke Achtziger) und könnte durchaus als KISS-Song eine tolle Figur machen. Abgesehen vom heutigen Sound würde das Stück zum Beispiel auf "Hot In The Shade" (1989) passen und könnte als Sohn von "Silver Spoon" durchgehen, wobei man auch die Fäden zu "Hide Your Heart" ziehen kann. Typisch Stanley also, und ein weiteres Highlight sowieso. Hier geht es möglicherweise um seine Ex und seine (relativ) neue Frau. "All About You" mit klassen Loops fährt änlich toll ab, und vor allem der Chorus hat einen irrsinnigen Drive, der das Bein kräftig zum Mitstampfen animiert. "Second To None" (wieder mit Streicher) ist dann wiederum voll kuschelig, ja fast schon zu schnulzig und 08/15, und man muss sich an das Weichspülergesülze vorerst ein wenig gewöhnen. Hat man das allerdings erfolgreich überstanden, dann kann's echt nett sein. Das superbe "It's Not Me" (erneutes Highlight) geht erneut in die Richtung von "Bulletproof" und "All About You" und hat alles, was ein richtiger Killerrocksong braucht. "Lovin' You Without You Now" ist die dritte Powerballade mit Streichersatz auf diesem Silberling wo der Verdacht aufkommen könnte, man hätte sie schon hundert mal gehört. Aber obwohl es wahrscheinlich insgesamt gesehen der schwächste Track ist, und der gute Paul kräftig in den Schmalztopf greift, findet man auch hier nach öfterem Reinziehen sehr guten Zugang und Gefallen. Da man von ihm aber auch bessere und originellere Knuddelsongs kennt, bevorzuge ich auf dieser Scheibe die Rocksongs. Zum Abschluss gibt's dann noch einen Rocker namens "Where Angels Dare", der letztendlich interessant wirkt und noch einmal ordentlich antreibt.

Paul singt bei den Strophen hauptsächlich tiefere Gesangslinien, was eher ungewohnt aber dafür spannend wirkt, bei den Refrains ist er jedoch ganz der Alte. Seine Stimme ist nach wie vor phantastisch, und während Gene Simmons im Laufe der Jahrzehnte immer schwächer wurde, konnte sich Stanley gesanglich eigentlich immer weiter steigern, was man 1999 auch deutlich bemerkte, nachdem er in Toronto das Phantom der Oper gespielt hat, und dafür einen Gesangstrainer anheuerte. Paul sollte ohne Frage in der oberen Liga der großen Stimmen der Rockmusik genannt werden, wo sich Legenden wie Lou Gramm und John Fogerty, aber auch die weniger bekannten wie Jimi Jamison, Jeff Scott Soto oder Steve Lee die Hand geben. Musikalisch kann man sich mit diesem Output sicher sehr schnell und gut anfreunden, aber der grosse und eindeutige Nachteil liegt definitiv in der (für heutige Verhältnisse) sehr kurzen Spielzeit, obwohl diese länger ist, als bei "Dressed To Kill" (kürzestes KISS-Album von 1975). Die Songs sind alle sehr direkt auf den Punkt gebracht, es wurden keine ausgebreiteten Arrangements zugelassen, und sie machen zum Teil noch Lust auf mehr. Und wenn man den Gerüchten Glauben schenken darf, dann gibt's auf der japanischen Pressung als Bonus zwei Songs mehr. Trotzdem fällt es mir ehrlich gesagt schwer, deswegen jetzt einen Punkt abzuziehen, da hier klar nach dem Motto "In der Kürze liegt die Würze" gearbeitet wurde, und ich bin in der Zwischenzeit fast süchtig nach den neuen Songs geworden. Vergleiche mit Gene's enttäuschender Solo-CD "Asshole" erspare ich mir, aber ehrlich gesagt kann diese Scheibe sicherlich auch das eine oder andere KISS-Release auf die Plätze verweisen. Somit bleibt mir nichts anderes übrig, als letztendlich doch fünf Punkte zu vergeben (zweieinhalb Punkte mehr als "Asshole"). Allen Hard'n-Heavy- und AOR-Fans kann ich dieses Teil nur schwerstens empfehlen, und die ganze KISS Army wird sowieso zuschlagen. Dann darf man letztendlich gespannt auf Paul Stanley's Solo-Tour warten, wo er ohne großen Schminktopf und megahohen Plateauschuhen "Live To Win" würdig promoten wird. Feine Sache, so let's "Rock And Roll All Nite, And Party Every Day"!

Hannes "Master" Lenhardt
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Album, das Bon Jovi seit 10 Jahren machen wollen!, 20. Oktober 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live to Win (Audio CD)
Nein, KISS ist es nicht! Paul Stanley geht seinen eigenen Weg. Herausgekommen ist dabei ein erstklassiges Rockalbum mit 10 überaus eingängigen Songs, deren Refrains zwar stellenweise an die Hausband erinnern, die ansonsten aber modern und eigenständig klingen. Vom Härtegrad her bewegt sich Paul etwa auf dem Level von Bon Jovis "It's My Life" oder "Have A Nice Day". Im Unterschied zu den Jungs aus Jersey hält er aber den Qualitätsstandard der genannten Songs auf dem ganzen Album! Auch die Balladen sind durchwegs gelungen und setzen sich sofort im Ohr fest. Wer auf gute Hardrock-Kost steht, kann bedenkenlos zugreifen! Erwartet aber nicht das (überfällige) nächste KISS-Album!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich ist dieses Album schon eine ziemlich dicke Überraschung!, 28. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Live to Win (Audio CD)
Schon als ich in diese Cd reingehört habe war ich positiv überrascht. Paul Stanley, klar da denkt man automatisch direkt an Kiss. Diese Scheibe hat mit dem Sound der "Hausband" aber eigentlich fast gar nix zu tun und das ist auch gut so.

Wie klingt also das aktuelle Solo Album des Kiss Gitarristen? Nun ja ein traditionelles Metal Album ist es jedenfalls nicht geworden. Der Musik Stil geht eher so in Richtung gute Laune Mucke. Dass heisst, kurze knackige Riffs die meist in einen tollen Refrainchorus einmünden. Manchmal hört man ein paar Punk Elemente heraus, ein ander mal klingt die Scheibe ein wenig nach Andrew WK. Aber auch die ruhigeren Stücke sind richtig gut geworden, nicht zu schmalzig und trotzdem noch schön rockig.

Fazit: Mir gefällt die Solo Scheibe vom Kollegen Stanley richtig gut. Die ist mehr als nur mal ein willkommene Abwechslung zwischen anderen Metalplatten. Wollte der Scheibe eigentlich keine 5 ***** zukommen lassen, sie hat es aber auf ihre Art & Weise verdient. Anfangs dachte ich auch das diese Scheibe keinen hohen Widerspielwert haben würde, da gewisse Tracks doch schon recht ähnlich klingen. Diese Argument kann ich aber auch widerlegen. Alle die auf gute Laune Rockmucke stehen sollten zumindest mal reinhören in dieses Album. Schade nur das die Cd nach einer guten halben Stunde schon vorbei ist...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Insgesamt ein nettes Album, 17. November 2006
Von 
Martin Oehri (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Live to Win (Audio CD)
Er sieht schon um einiges besser aus als andere gealterte Rockheroen der 70er. Der Mitbegründer von Kiss mit seinem markanten Organ bereitet sich auf seinem zweiten Solo-Album nach 1978 den Sound so, wie er ihn am liebsten mag. Hardrock der eleganten Sorte, ohne irgend jemanden damit zu verschrecken.

Mit Hilfe verschiedener namhafter Songwriter gelingen ihm ein paar gute Songs wie der gut abgehende Titeltrack oder das rockige "Wake Up Screaming". Doch die Stärke des Paul Stanley ist die Ballade. Mit "Everytime I See You Around" gelingt ihm eine Gänsehautnummer, die er leider noch ein paar mal kopieren will - was dann doch nicht so gut gelingt ("Loving You Without You" oder das keyboardlastige "Where Angles Dare").

Insgesamt ein nettes Album mit ein paar ebensolchen Songs, doch ist es schön gewesen, für ein paar Stunden wieder Paul Stanley gehört zu haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starkes Rock-Album!, 13. Januar 2009
Von 
Parsec - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Live to Win (Audio CD)
Soloalben von Leadsängern und Gitarristen bekannter Bands sind ja immer eine Sache für sich - und dann ist Paul Stanley mit seiner Hauptband KISS sicherlich als Ikone und extrovertiertes Starchild, aber womöglich nicht als begnadeter Musiker bekannt geworden.

Und was macht Paul Stanley bei all diesen Voraussetzungen? Anstatt wie sein Spießgeselle Gene Simmons verkrampft (und schlecht) modern klingen zu wollen zelebriert Paul Stanley das, was er einfach am Besten kann... und er spielt 10 Songs in einem Genre ein, welches er maßgeblich mitdefiniert hat, eben klassicher AOR / Hardrock.
Das Ergebnis ist ein Album, welches das Rad nicht neu erfindet, aber schlichtweg Spaß macht!

Sicherlich: originell ist "Live To Win" nicht - aber enorm selbstbewusst. Paul Stanley spielt seine Stärken konsequent aus, und verdammt noch mal, seine Songs sind einfach gut - sie gehen sofort ins Ohr, kommen sofort zum Punkt. Die Lieder leben von guten Melodien und natürlich Paul Stanleys absolut unverwechselbarer, großartiger Stimme.
Da ohnehin kein Mensch irgendwelche großartigen musikalischen Experimente von Paul Stanley sucht sollte Stanley damit exakt seine Zielgruppe, eben Fans klassichen Rocks, begeistern.

Ich denke, Stanley hat mal wieder bewiesen, das er nicht nur ein sehr guter und routinierter Songwriter ist, sondern auch schlichtweg clever sein kann: durch das Verzichten auf Experimente, das Besinnen auf seine Stärken und der Schlauheit, kein "Ich-bin-Gitarrist-und-spiele-auf-meinem-Soloalbum-nur-kompliziertes-Gefrikel" Werk zu veröffentlichen hat er einen echten Hit gelandet. Interessant ist außerdem, dass die Songs für eine Band komponiert wurden - eben kein "Gitarrist auf Solopfaden" Egotrip, sondern Rocksongs, die sofort zünden.

Alles in allem exzellenter, eingängiger Rock. Wer sowas sucht wird das Album lieben, alle anderen werden damit definitiv nicht glücklich.

Das Paul Stanley einer der legendärsten Frontmänner aller Zeiten ist muss er keinem mehr beweisen - und nach diesem Album hat sich auch die Frage erübrigt, ob Paul Stanley ohne KISS funktioniert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen geil aber scheiße kurz, 19. Oktober 2011
Von 
Thorsten (daheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Live to Win (Audio CD)
Paul Stanley ist Gott! Das muss erst mal klar gestellt werden. Denn alle Ungläubige müssen akzeptieren, dass der Sänger und Gitarrist von Kiss nachhaltig das Posertum und sämtliche Black Metal Schminkheinis beeinflusst hat. Außerdem hat er die besten Kiss Songs geschrieben und ist ein toller Sänger, den man aus Tausenden heraus hört. Im Gegensatz zu Kiss Kollege Gene Simmons treffend betiteltem Soloalbum "Asshole" hat Stanley auf seinem zweiten Soloalbum "Live To Win" nach den Kiss Soloplatten von 1978 nur starke Songs! Dazu hat sich Paule den legendären Songschreiber Desmond Child (u.a. Kiss, Bon Jovi, Aerosmith), sowie den Popschreiber Andreas Carlsson geangelt, welche mit Stanley 10 Songs strickten, die mit ihrer Spielzeit um die drei Minuten alle als potentielle Single Hits da stehen. Unterstützt von den Gitarristen John 5 (Ex-Marylin Manson) und Bruce Kulick Ex -Kiss) sind so zeitlose Rocksongs entstanden. Allein das treibenden Titelstück "Live To Win" und der unglaubliche Ohrwurm "Bulletproof" rocken so dermaßen, das ich sie ständig hören muss. Stanley brilliert in dem er alle seine stimmlichen Facetten zeigt und auch mal vom Gas geht und herzerweichendes wie "Second To None" und "Loving You Without You" der Damenwelt vor die Absätze wirft. Auf "Live To Win" sind Songs, die jedes Kiss Album bereichern würden, jedoch auch zeitlose, packenden Songs, die zeigen, dass Stanley kein alter Retrorock Zausel (wie viele) ist und nur noch in der Vergangenheit lebt. Stanley ist schlau genug sich nicht an irgendwelche Trends anzubiedern, stattdessen zieht er sein ureigenes Ding durch. Aber als Multimillionär den Fans nach 28 Jahren nur 33 Minuten zu geben ist genauso knauserig wie die gebrannten Promo CDs eines Majorlabels. Der erste Punkt kostet Mr. Stanley dann aber die Höchstnote, denn mehr Songs müssten locker drin gewesen sein. Trotzdem: GEIL!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Hardrock, aber auch kein Pop, 29. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Live to Win (Audio CD)
Diese Album läßt sich, meiner Meinung nach, nur schwer mit alten Kiss-Sachen vergleichen.

Klar, Paul Stanley`s Stimme ist unverkennbar, aber die Songs sind eben keine Hardrock-Songs.

Am besten läßt sich diese CD tatsächlich mit BonJovi vergleichen. Die Jungs fahren ja schon länger diese Weichspüler-Rock-Schiene und ich glaube hier läßt sich dieses Album am besten einordnen.

Allerdings habe ich bei BonJovi schon länger nicht mehr solche guten Songs gehört wie auf man sie auf dieser CD findet.

Die Songs sind abwechslungsreich und sehr gut produziert. Es gibt auch nach mehrmaligem hören immer noch was zu entdecken und ein Teil der Songs besitzt auch Ohrwurmqualität.

Der Gesangt von Paul Stanley trägt mit Sicherheit dazu bei, denn er besitzt eine markante Stimme mit hohem Wiedererkennungswert.

Der gute Paul erfindet den Rock nicht neu und auch zum Headbangen ist die CD sicherlich nicht geeignet, aber die CD macht Spaß und ist gut genug für eine Berieselung über Kopfhörer.

Negativ möchte ich alledings die geringe Spielzeit bewerten.

Ich weiß nicht ob es eine Zeichen für mangelende Kreativität oder ob ihm einfach die Lust ausgegeangen ist, aber knappe 30 Minuten sind einfach zu wenig fürs Geld.

Desweiteren hätte es gut getan, wenn wenigstens ein Song eine etwas schnellere Gangart gehabt hätte.

Leider befinden sich alle Songs im Midtempo-Bereich.

Fazit: Kein Album mit dem man Musikgeschichte schreiben kann, aber trotzdem sehr guter Mainstream-Rock.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paul Stanley = Superstar !!!, 19. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Live to Win (Audio CD)
Jeder Kiss-Fan wartet schon sehnsüchtig auf seine zweite Solo-LP.

Das warten hat sich gelohnt. Mit seiner unverwechselbaren Stimme, sowie dem ihm eigenen Sound, ist diese CD einfach nur gigantisch. Man hört puren Hardrock, mit sanften Balladen im klassischen Paul Stanley Style. Diese CD ist für jeden Kiss-Fan ein Muss und für die anderen ein heißer Kauftipp !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht Kiss aber Toll, 26. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Live to Win (Audio CD)
Beim ersten hören erwartet jeder Kiss-Fan wahrscheinlich den typischen Kiss-Sound,der hier nur gelegentlich durchschimmert.Dennoch hat Paul den Rock gut in die Neue Zeitrechnung gebracht.Um so öfter man die Scheibe hört um so besser wird sie.Nach dem dritten hören summt man schon beim Autofahren jedes Lied mit und ein paar Tage später bekommt man die Melodien gar nicht mehr aus dem Kopf.In dem Sinne-I wake up screaming-

Weil die Cd echt Toll ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen PAUL STANLEY ist der Kopf und die Seele von KISS., 29. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Live to Win (Audio CD)
Es ist die Energie von "Paul Stanley" die das Bandschiff "Kiss" erfolgreich durch die Gezeiten der Musikgeschichte getrieben hat und treibt. Das ist mir als Fan der ich seit 1981 bin ganz klar geworden. Nicht Gene Simmons, Ace Frehley, Peter Criss oder die Nachfoger sind es die den Erfolg im Kern erschaffen haben,...sondern ER> PAUL STANLEY! Seine Bandkollegen sind Mitarbeiter in meinen Augen und nichts weiter.Stellt euch mal vor wenn er fehlen würde. Für mich ist "Mr. Stanley" der Kopf der Band und sein Solo-Album ist so grandios wie alles was er in den letzten 40 Jahren gemacht hat. Mir fällt kein einziger Song ein, der schlecht wäre im Gegenteil meistens sind gerade seine Stück auf den Alben die auffälligsten und besten. Seine Stimme klingt gewiss nicht wie "Freddie Mercury von Queen" nur hat sie nicht minder wenig Wiedererkennungswert. Dieses Werk, "Live to Win" fügt sich der Zeit nahtlos an sein erstes Werk von 1978 an. Die Songs sind/werden mit Leidenschaft, Seele und Blut geschrieben/gespielt. Paul ist so wie er seine Musik gestaltet. Zart, cross und knackig ,mit Biss an den richtigen Stellen. Ausserdem ist er auch ein guter Geschäftsmann, den das muss er sein wenn er so lange im Gewässer schwimmt, dass mit allen Mitteln arbeitet um Mitbewerber auszuschalten. Punkt aus Ende,...das Album ist einfach wunderbar, zeitlos und immer wieder anhörbar.
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Live To Win
Live To Win von Paul Stanley
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