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5.0 von 5 Sternen Ätherischer, poetischer, wunderbarer Schwanengesang einer schottischen Elfe
Die Cocteau Twins sind eine der wenigen Bands für mich, die es stets schaffen, ätherische, elegische, manchmal auch süssliche, post-punk-beeinflusste, vom ambient geprägte, immer aber auch das ungeteilte Zuhören einfordernde
Musik zu erzeugen, deren oft positive Stimmung und Aussage niemals oberflächlich wird - höchstens einmal...
Veröffentlicht am 26. Oktober 2009 von Polter, Rainer

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Ende (Schnüff)
"Milk and Kisses" war das letzte Album der Cocteaus. Nach "Four Calendar Cafe", das ich für ziemlich belanglos halte, kam nun der Abgesang. Durchgängig etwas schnulzig, aber schön. Die Cocteaus gönnten sich für dieses Album ein richtiges Schlagzeug und das hört man auch. Schade, das es nicht früher kam. Seit 1990 hatten sie ja auch zwei...
Veröffentlicht am 6. April 2012 von McGillycuddy


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5.0 von 5 Sternen Ätherischer, poetischer, wunderbarer Schwanengesang einer schottischen Elfe, 26. Oktober 2009
Von 
Polter, Rainer - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Milk & Kisses (Audio CD)
Die Cocteau Twins sind eine der wenigen Bands für mich, die es stets schaffen, ätherische, elegische, manchmal auch süssliche, post-punk-beeinflusste, vom ambient geprägte, immer aber auch das ungeteilte Zuhören einfordernde
Musik zu erzeugen, deren oft positive Stimmung und Aussage niemals oberflächlich wird - höchstens einmal anstrengend und in den schlimmsten Momenten den Zuhörer durch Intensität erschöpfend. Allein die Tatsache, dass die Twins für Ihre letzten beiden Platten "Four Calendar Cafe" (1993) und "Milk & Kisses" (1996) vom Kult-Label 4AD zu einer sogenannten major-Plattenfirma wechselten scheint für
viele Grund genug zu sein, diese beiden Platten a priori zu ignorieren oder schlecht zu bewerten, aber für mich sind es die beiden verkannten Meisterwerke der Twins - zumindest agieren sie auf einer Ebene mit "Treasure" und den beiden EP`s "Aikea Guinea" und "Love`s Easy Tears". "Milk & Kisses" ist beides: sowohl leichter und teils etwas fröhlicher als die beiden Vorgänger ("Ups" sei als Beispiel genannt) - und auch härter, teils sogar an die mittleren 80er Jahre anknüpfend ("Violaine" begrüßt uns eingangs laut und gewaltig). Wie immer schwebt die zerbrechliche, oftmals nur gehauchte, engelsgleiche Stimme von Frau Fraser in mehreren Oktaven über Robins Klanggemälden. Wenn man die Umstände der schmerzlichen privaten Trennung von Liz Fraser und Robin Guthrie bedenkt ist es ein Wunder, dass diese Platten überhaupt zustande kamen. Was für ein ungeheuerer Reichtum an Songmaterial begegnet uns auf "Milk & Kisses" und den umliegenden Singles und EP`s "Tishbite" -in 2 verschiedenen Versionen- , "Otherness", "Violaine" und "Twinlights". Einige dieser Outtakes ("Primitive Heart", "Tranquill Eye", "Alice", "Smile" und "Golden Veil") wären auf "Milk & Kisses" sogar besser aufgehoben gewesen als etwa "Eperdu" und das etwas zu belanglos zwitschernd daherkommende "Ups", aber das mindert die hohe,
Abewechslung lebende Qualität der Platte nicht wirklich, man kann sie sich ja mit den Singles individuell neu zusammenstellen. Bei dieser Gelegenheit könnte man gleich den leider etwas übersteuerten (und damit für das Ohr stressigen Zustand) durch Absenkung um 2 decibel beerichtigen; ich tat es und muß sagen, dass dies der CD sehr gut bekommt. Mit Songs wie "Rilkean Heart", "Half Gifts", "Treasure Hiding" und "Seekers Who Are Lovers" erreicht die Band am Ende ihrer nunmehr nur noch schmerzlichen, von gegenseitiger Ignorranz und Vermeidung von persönlicher Begegnung im Studio geprägter Existenz (nur über Simon Raymond erfuhren Liz und Robin die Meinung des jeweils anderen zu ihrer Arbeit) höchstes poetisches und musikalisches Niveau. Ähnlich wie dereinst bei ABBA muß nun der Komponist
der Songs (Robin Guthrie) sich anhören, wie seine Sängerin (Liz Fraser, die ihre Texte allerdings selbst schreibt) Loblieder auf ihre neue Beziehung (erst Jeff Buckley, dann Damon Reece)
über seine Melodien trillert - ein zum Untergang bestimmter Zustand, ganz klar. Ein wesentlicher Grund für die Trennung von Guthrie war für Liz dessen für Sie unhaltbarer Alkohol- und Drogenkonsum, gerade im Hinblick auf die Erziehung ihrer gemeinsamen Tochter Lucy Belle. Während der Aufnahmen zu "Four Calendar Cafe" erlebte Liz dann auch einen Nervenzusammenbruch. Verarbeitet werden
diese Emotionen besonders im schmerzlichen, höchst privaten Text von "Half-Gifts".

Die parallel zur CD veröffentlichte "Twinlights"-EP zeigt, wie es vielleicht mit den Twins hätte weitergehn können - auf höchstem poetischen Niveau feiert die Band gelebte Romantik mit den akkustischen Versionen von "Rilkean Heart",
"Half-Gifts", "Golden Veil" und sie greifen mit "Pink Orange Red" auf frühere Erfolge zurück bzw. veredeln diesen Song zu akkustischer Lyrik.
Schade,dass es so enden mußte. Liz sang seitdem u.a. für Massive Attack (Mezzanine), Peter Gabriel (Ovo), Craig Armstrong, Ian McCulloch und auf dem "Gefährten"-Soundtrack vom "Herr der Ringe".
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5.0 von 5 Sternen Ätherischer, poetischer, wunderbarer Schwanengesang einer schottischen Elfe, 26. Oktober 2009
Von 
Polter, Rainer - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Milk & Kisses (Audio CD)
Die Cocteau Twins sind eine der wenigen Bands für mich, die es stets schaffen, ätherische, elegische, manchmal auch süssliche, post-punk-beeinflusste, vom ambient geprägte, immer aber auch das ungeteilte Zuhören einfordernde
Musik zu erzeugen, deren oft positive Stimmung und Aussage niemals oberflächlich wird - höchstens einmal anstrengend und in den schlimmsten Momenten den Zuhörer durch Intensität erschöpfend. Allein die Tatsache, dass die Twins für Ihre letzten beiden Platten "Four Calendar Cafe" (1993) und "Milk & Kisses" (1996) vom Kult-Label 4AD zu einer sogenannten major-Plattenfirma wechselten scheint für
viele Grund genug zu sein, diese beiden Platten a priori zu ignorieren oder schlecht zu bewerten, aber für mich sind es die beiden verkannten Meisterwerke der Twins - zumindest agieren sie auf einer Ebene mit "Treasure" und den beiden EP`s "Aikea Guinea" und "Love`s Easy Tears". "Milk & Kisses" ist beides: sowohl leichter und teils etwas fröhlicher als die beiden Vorgänger ("Ups" sei als Beispiel genannt) - und auch härter, teils sogar an die mittleren 80er Jahre anknüpfend ("Violaine" begrüßt uns eingangs laut und gewaltig). Wie immer schwebt die zerbrechliche, oftmals nur gehauchte, engelsgleiche Stimme von Frau Fraser in mehreren Oktaven über Robins Klanggemälden. Wenn man die Umstände der schmerzlichen privaten Trennung von Liz Fraser und Robin Guthrie bedenkt ist es ein Wunder, dass diese Platten überhaupt zustande kamen. Was für ein ungeheuerer Reichtum an Songmaterial begegnet uns auf "Milk & Kisses" und den umliegenden Singles und EP`s "Tishbite" -in 2 verschiedenen Versionen- , "Otherness", "Violaine" und "Twinlights". Einige dieser Outtakes ("Primitive Heart", "Tranquill Eye", "Alice", "Smile" und "Golden Veil") wären auf "Milk & Kisses" sogar besser aufgehoben gewesen als etwa "Eperdu" und das etwas zu belanglos zwitschernd daherkommende "Ups", aber das mindert die hohe,
Abewechslung lebende Qualität der Platte nicht wirklich, man kann sie sich ja mit den Singles individuell neu zusammenstellen. Bei dieser Gelegenheit könnte man gleich den leider etwas übersteuerten (und damit für das Ohr stressigen Zustand) durch Absenkung um 2 decibel beerichtigen; ich tat es und muß sagen, dass dies der CD sehr gut bekommt. Mit Songs wie "Rilkean Heart", "Half Gifts", "Treasure Hiding" und "Seekers Who Are Lovers" erreicht die Band am Ende ihrer nunmehr nur noch schmerzlichen, von gegenseitiger Ignorranz und Vermeidung von persönlicher Begegnung im Studio geprägter Existenz (nur über Simon Raymond erfuhren Liz und Robin die Meinung des jeweils anderen zu ihrer Arbeit) höchstes poetisches und musikalisches Niveau. Ähnlich wie dereinst bei ABBA muß nun der Komponist
der Songs (Robin Guthrie) sich anhören, wie seine Sängerin (Liz Fraser, die ihre Texte allerdings selbst schreibt) Loblieder auf ihre neue Beziehung (erst Jeff Buckley, dann Damon Reece)
über seine Melodien trillert - ein zum Untergang bestimmter Zustand, ganz klar. Ein wesentlicher Grund für die Trennung von Guthrie war für Liz dessen für Sie unhaltbarer Alkohol- und Drogenkonsum, gerade im Hinblick auf die Erziehung ihrer gemeinsamen Tochter Lucy Belle. Während der Aufnahmen zu "Four Calendar Cafe" erlebte Liz dann auch einen Nervenzusammenbruch. Verarbeitet werden
diese Emotionen besonders im schmerzlichen, höchst privaten Text von "Half-Gifts".

Die parallel zur CD veröffentlichte "Twinlights"-EP zeigt, wie es vielleicht mit den Twins hätte weitergehn können - auf höchstem poetischen Niveau feiert die Band gelebte Romantik mit den akkustischen Versionen von "Rilkean Heart",
"Half-Gifts", "Golden Veil" und sie greifen mit "Pink Orange Red" auf frühere Erfolge zurück bzw. veredeln diesen Song zu akkustischer Lyrik.
Schade,dass es so enden mußte. Liz sang seitdem u.a. für Massive Attack (Mezzanine), Peter Gabriel (Ovo), Craig Armstrong,
Ian McCulloch und auf dem "Gefährten"-Soundtrack vom "Herr der Ringe".
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3.0 von 5 Sternen Das Ende (Schnüff), 6. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Milk & Kisses (Audio CD)
"Milk and Kisses" war das letzte Album der Cocteaus. Nach "Four Calendar Cafe", das ich für ziemlich belanglos halte, kam nun der Abgesang. Durchgängig etwas schnulzig, aber schön. Die Cocteaus gönnten sich für dieses Album ein richtiges Schlagzeug und das hört man auch. Schade, das es nicht früher kam. Seit 1990 hatten sie ja auch zwei weitere Gitarristen, das hört man indes nicht. In den Jahren davor spielte Robin Guthrie die Parts alle selber ein und legte sie übereinander. Das war ja unter Anderem das Markenzeichen der Gruppe. Tatsächlich hatte sich ihre Musik zu diesem Zeitpunkt bereits überholt und das wußte die Gruppe wohl auch. Nebenbei waren Robin und Liz so zerstritten, daß sie schon nicht mehr miteinander sprachen. Dennoch geriet "Milk and Kisses" sozusagen zu einem Schwanenabgesang für Liz Fraser, die Robin, wie man der Musik entnehmen kann, zweifellos noch liebte. Die Songs, ganz besonders "Treasure Hiding" sind ergreifend und künden so eindringlich vom Abschied, das einem fast die Tränen kommen. Speziell für Jemanden der ebenfalls in die Stimme von Liz verliebt war. Das waren wohl doch Einige und ich gestehe, ich gehöre auch dazu. " Half Gifts" weckt Erinnerungen an die phänomenalen Songs "Sultintan Itan" und "Love easy Tears", das absolut Beste was es von den Cocteau Twins zu hören gibt.Es war ein langer Weg von "Garlands", ihrem, wie ich finde, ersten und besten Album , bis zu "Milk and Kisses". Man bekam Liz Fraser auch hiernach noch zu hören.(z.B. bei Massive Attack) Sie hatte ganz richtig erkannt, dass die neue Musik ungleich stärker bassbetont war, was der Musik eine große Spannung gab, und in der Tat paßte ihre Stimme sehr gut dazu.
Aber es war ja gerade dieses fragmentarische der einzelnen übereinander gelegten Gesangsparts der den ganz besonderen Reiz der Cocteaumusik ausmachte. Das war Einzigartig und damit haben die Beiden(Robin und Liz) Musikgeschichte geschrieben.
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Milk & Kisses
Milk & Kisses von Cocteau Twins
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