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HALL OF FAMEam 26. Mai 2005
... "Big Beat ist das verrückteste Sparks-Album, das ich kenne. Wurde durch den Film "Roller Coaster" (Achterbahn) auf die Sparks aufmerksam: auf einem großen Vergnügungspark geben sie eine kurze Performance, das unvorbereitete zufällige Publikum ist begeistert von der ihnen unbekannten Band. "Fill er up" und "Big Boy", sie spielten nur 2 Songs. Gegen Ende der Performance zertrümmert der sonst ruhige Ron - der Geräuschpegel wird immer lauter - einen Stuhl und ein Instrument. Während sein junger Bruder Russel (mit extrem langen Korkenzieherlocken) sich als guter Entertainer gezeigt hatte und die Blicke der weiblichen Zuhörer auf sich zog.
Die Titel auf "Big Beat" hat amazon nicht aufgelistet:
Big Boy
I Want To Be Like Everybody Else
Nothing To Do
I Bought The Mississippi River
Fill er up
Everybody's Stupid
Throw Her Away (And Get A New One)
Confusion
Screwed Up
White Women
I Like Girls
Tearing The Place Apart
Gone With The Wind
Exkurs: .... die Sparks hatten 1974 / 75 große Verkaufserfolge in Europa mit ihrem eigenwillig femininen Vocal-Rock. "Kiomo my House" und "Propaganda" waren Klassiker der Glam Epoche. Danach wurde es 1 Jahr ruhiger um die Gruppe, die 1976 in ihre Heimat Kalifornien zurückkehrte. Es sollte noch ein paar Jahre dauern, bis sie unter der Regie von Giorgio Moroder (Donna Summer) ein großes Comeback haben würden, das bis heute anhält ...
- ... in der Zwischenzeit liesen sie es mit "Big Beat" einmal richtig krachen, und setzten sich so ganz nebenbei mit dem Thriller "Achterbahn" ein Denkmal. Ich persönlich finde "Big Beat" ein gutes Album, es ist leider relativ unbekannt.
Einige Songs (White Women, Mississippi River und Gone) erinnern an die "Kiomo" Zeit. Das meiste hier wie das repetitive "Big Boy" (Anspieltip) oder "Throw her away" klingt allerdings eher wie effemerierte Ramones.
Gut spielt wieder einmal die Rhytmustruppe. Wie toll die Drums und der Bass zu Russel Maes Falsettogesang / Ron Maes futuristischem E-Piaono klangen konnte man bereits auf "This Town is not big enough" hören.
- "Everybody's Stupid": Schwarzer Humor und Frust über die momentane Situation.
- "Screwed Up" ist ähnlich zynisch "I knew you when you weren't a bit screwed up, now what you got is spreading around".
Kenner der Gruppe können auch die VHS/DVD "Achterbahn" mitbestellen, ein spannender Thriller (Erpressung, Bombendrohung) mit George Segal und Helen Hunt.
P.S. Falls man noch nichts von den Sparks gehört hat:
Wer den mehrstimmigen Gesang von "Queen" oder europäische Pianomusik gut findet ... gerne in Cabarets geht, auf die Zwanziger Jahre steht und auch vor gelegentlichem Hard Rock nicht zurückschreckt: bitte mal diesen originellen Musikern eine Hörchance geben, vielleicht funkt es.
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am 13. Januar 2003
Kann nicht mehr an die beiden Jahrhundertwerke 'Kimono my House' und 'Propaganda' anknüpfen. Dennoch ist das Album sehr gelungen.
Allerdings ist bereits die (baldige) Abkehr vom Gitarrenrock nach dem Abgang von Adrian Fisher hörbar.
Der Song 'Big Boy' wurde noch zu einem grösseren Hit in den USA, da der Song (und die Sparks selbst) für den Riesenrad-Thriller Achterbahn verwendet worden ist.
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am 13. Mai 2016
Ich kann verstehen, dass manch einem das "Album" sauer aufstößt, da vom Irrwitz der letzten drei Alben (alles Meisterwerke, keine Frage !!! ), nicht viel übrig geblieben ist. Aber seien wir doch mal ehrlich, auch wenn auf diesem Album "nur" straighter Rock dargeboten wird, die Songs sind durch die Bank einfach Klasse !

Ich wollte mir eigentlich nur ein paar Songs von "Big Beat" per MP3 holen, da ich zur Zeit den ganzen Back-Katalog der Sparks nach verborgenen Schätze durchforste. Bis ich auf einmal merkte, dass ich eigentlich alle Songs brauche, und habe mir letztendlich das gesamte Album runtergeladen !! Mittlerweile habe ich mir das Album auch auf CD geholt, da ich einfach etwas "greifbares" brauche.

ANSPIELTIPPS:

Sehr schwierig, da eigentlich kein Song abfällt,

- aber den Song den Ihr zuerst anhören solltet, ist "Fill-er-up",
da brettern die Sparks durch den Song, dass es eine wahre Freude ist. Ein früher Vorbote des Punk!

- das catchy "I Want To Be Like Everybody Else" (einfach schön !!).

- das crazy "I Bought The Mississippi River",

- das mit einem sehr schönen Refrain ausgestattete "Screwed Up",

- und "Confusion", das an den "Irrwitz" der vorherigen Alben erinnert.

Jetzt hätte ich fast das lustig entschleunigte, mit einem Schunkel-Rhythmus inszenierte

- "Gone With The Wind" vergessen, das mich irgendwie an Monty Python
erinnert (das dazu führte, dass ich mir deren Album: "Monty Python Sings" zulegte :-) ) !

Fazit: Sehr schönes Rock Album der Mael Brüder, das zu Unrecht ein "Mauerblümchendasein" fristet.
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am 4. Januar 2007
"Big Beat" ist das erste recht durchschnittliche Album der Sparks. Das lag vor allem daran, dass sie in ihre Heimat Amerika zurückkehrten und Musik machten, die ihrer Meinung nach bei den Amerikanern besser ankommen würde als ihr erstes selbstbetiteltes Album und "A Woofer In Tweeter's Clothing" sowie den drei (überragenden) in England entstandenen "Kimono My House", "Propaganda" und "Indiscreet", von deren Witz und Ideenreichtum auf "Big Beat" nicht mehr viel übrig blieb.

Die meisten Songs geben sich hardrockig und das ist ein Musikstil, mit den Ron und Russell Mael nun mal gar nichts am Hut haben. Am deutlichsten wird das bei "Screwed Up", das über vier Minuten lang nichts als stumpfsinnigsten Hardrockverschnitt bietet. Zu Glück sind nicht alle Titel so schlimm, mit "Fill-er Up" hauen sie sogar ein Tempo raus, das an den Punk erinnert, obwohl der damals noch gar nicht geboren war. Diesen Song und "Big Boy" präsentieren sie in dem Thriller "Achterbahn".

Außerdem sind ihre Texte nach wie vor leicht verrückt wie bei "I Bought The Mississippi River", wo sich Russell den Mississippi gekauft hat und sich jetzt überlegt, welchen Fluss er noch kaufen könnte, damit der Gesellschaft hat.

Das As der Platte ist allerdings "Confusion", der in seiner Überdrehtheit an die besten Sparkssongs anknüpft und der Titel eines Films sein sollte, den Jacques Tati mit ihnen drehen wollte, wozu es aber nie kam.
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