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Uh Huh Her
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am 31. Januar 2005
Nach Sories from the city, stories from the sea nun also Uh Huh Her. Schon am Titel erkennt man, dass sie mit diesem Album eine neuerliche graduelle Veränderung der musikalischen Grundstimmung vollzogen hat. Fast so eine Art Rückkehr. Nach den eingängigen, abgerundeten, Glück und Romantik ausdrückenden Stories (ein für P.J. Harvey fast schon aussergewöhnliches Album), besitzen diese Songs wieder mehr Schwere, Aggressivität und auch Trauer, letztlich mehr Unterschiedlichkeit als auf dem großartigen Vorgängeralbum.
Man fühlt sich immer wieder an Dry und Is this Desire? erinnert, und doch fühlt man, dass sie hier eine neue Intimität erreicht hat, sie noch einen entschiedenen Schritt weiter in ihrem Ausdrucksvermögen gegangen ist. Es ist erstaunlich, wie souverän sie das vorherige Meisterwerk künstlerisch „überstanden" hat - oder auch eigentlich nicht, denn sie ist schließlich P.J. Harvey. Wieder ist es ihr gelungen, etwas auszudrücken, wozu die meisten Künstler heutzutage nicht mehr fähig sind: Leidenschaft.
Diese Frau ist darum so eine große Musikerin, weil sie eine veritable Dichterin ist, der es gelingt, ihre nahe gehenden Verse in Musik zu verwandeln (oder anders herum). Darum The desperate kingdom of love und You come through.
Die Bewunderer von P.J. Harvey finden hier eine neuerliche Bestätigung für ihre Anhängerschaft.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Oktober 2004
Nach den gitarrenpop-lastigen "Stories From The City, Stories From The Sea" meldet sich Polly Jean Harvey mit einem auffallend sparsam produzierten Nachfolger zurück. Technische Spielereien sucht man auf "Uh Huh Her" vergebens, die Songs sind einfach, reduziert und direkt, Pollys Ausnahmestimme kommt so ideal zur Geltung.
Der Eröffnungstrack besticht durch einen unerbittlich treibenden Groove. Bedrohlich bohrt sich das schleppende Gitarrenriff unterstützt von Rob Ellis' monotonem und extrem akzentuiertem Drumming mit jedem weiteren Schlag einen Stück tiefer in den Gehörgang. Voller Verachtung klagt Polly hier den notorischen Lügner „Mr Badmouth" an, bis sich dieser schließlich vor Angst weinend in der Ecke verkriecht. Leises Hintergrundgeschrammel, eine zurückhaltende Harmonika und ein minimalistischer Drumloop untermalen Pollys expressiven Gesang in "Shame" derart unaufdringlich, dass sich das beschriebene Schamgefühl langsam aber sicher im gesamten Raum ausbreitet. Frei von jeglicher Scham rotzt "Who the fuck?" einem plötzlich und ungefragt vor die Füße, beschwert sich im Vorbeigehen wie ein bockiger Teenager mit tourette-Syndrom, äußert zuletzt nur noch manische Laute und verschwindet nach zwei Minuten wieder genauso plötzlich hinter der nächsten Häuserecke, um einen verwirrt zurück zu lassen. Die anschließenden hippieesken Klänge versprechen Erholung von dieser Begegnung, doch zerstört Polly die Idylle mit ihrem beunruhigend glänzenden „Pocket Knife", das sie immer mal wieder aufblitzen lässt. "The Letter" ist eine leidenschaftlich rockende Liebeserklärung an eine etwas angestaubte Kommunikationsform und besitzt das wohl größte Hitpotenzial auf dem Album.
Weiter geht es mit dem wahrscheinlich leisesten Song, den P J Harvey je veröffentlicht hat. Ihr fragendes Flüstern fesselt einen im willenlosen Halbschlaf, surreale Bilder ziehen vorbei. Ein geflügelter Junge injiziert mit seinen Pfeilen "The Slow Drug", die alsbald den gesamten Körper durchströmt und einen nicht loslässt, bis der behutsame Fade-Out durch die Folk-Gitarre des folgenden Einminüters "No Child Of Mine" abgelöst wird. Polternde Gitarren und die Aufforderung, das Radio lauter zu drehen leiten "Cat On The Wall" ein, Polly klingt hier so naiv und zerbrechlich wie das 17jährige Mädchen, das sie besingt. Es folgen ausschließlich sehr ruhige Songs und Interludes.
Die Ballade „You Come Through" erzeugt durch seine dezente exotische Percussion eine fast karibische Atmosphäre. „It's You" hat einen interessanten Spannungsbogen zu bieten. Es wird von einem später wiederkehrenden schicken Pianothema eingeleitet, das in einen warmen, verzerrten, an „Is this Desire?" erinnernden Basslauf übergeht, der Pollys sinnlichen Gesang nachahmt. Im „Desperate Kingdom of Love" begleitet sich P J Harvey selbst auf der Akustikgitarre und scheint dabei den eigenen gerade erzielten Lautstärkerekord noch einmal unterbieten zu wollen.
Den traurig-schönen Abschluss bilden "The Darker Days of Me & Him" mit dem rührend vertonten Wunschzettel „no neurosis / and no psychosis / no psychoanalysis / and no sadness". ;(
Für Fans ein Muss, für alle anderen ein Soll.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Juli 2011
Früher zählte PJ Harvey zu den Helden der neu- aufkommenden Grunge- und Alternative-Rock-Ära der frühen 90er Jahre. Wenn auch musikalisch stark an den frühen Pixies und Nirvana orientiert, verkörperte Harvey mit ihren ersten Alben eine neue Art "feminine Aggressivität", in der ein scheues, ängstliches und unberechenbares Wesen hauste, dass man sich lieber nicht zu streicheln traute, weil man sonst übel gebissen werden konnte. Doch diese Zeiten des Kampfes und des Leidens sind lange vorbei. Mittlerweile ist Harvey eine Künstlerin mit Weitblick, die immer ihrer künstlerischen Intuition folgt und mit jedem weiterem Album ihr musikalisches Spektrum erweitert. "Uh Hu Her" ist eine deutliche Abkehr von den Vorgängeralben und ein krasser Gegenentwurf zu deren eher poppigen Sound. Es ist aber keine Rückbesinnung auf "alte Tage". Es ist vielmehr eine Reise in das Innere der PJ Harvey. Das Cover zeigt ein unscharfes Polaroid-Foto von Harvey, schief aufgeklebt und mit aufgemaltem Albumtitel versehen. Auf der Rückseite findet man eine bunte und wirr- zusammengebastelte Tracklist aus unterschiedlichsten Papierschnipseln. Der Sound gemäß seinem Artwork: spartanisch, fragmentiert, trocken und dumpf. Harvey entblättert ihre Songs auf das Nötigste, verzichtet völlig bewusst auf eine saubere, glatte Produktion und üppige Arrangements. Sie benutzt immer gleich den ersten Take, egal ob perfekt gespielt oder nicht und bewahrt somit die Natürlichkeit und Ursprünglichkeit jedes einzelnen Songs. Kein langes Schrauben, kein unendliches Feilen, sondern 14 wundervolle, rau produzierte Songs. Wer an einsamen Regentagen lieber zu Hause bleiben- und das alltägliche Treiben vom Fenster aus beobachten möchte, sollte im Hintergrund "Uh Hu Her" laufen -und seinen Tagträumen freien Lauf lassen.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Juni 2004
Wie nicht anders erwartet ist diese CD unglaublich gut. Pj Harvey hat alle Instrumente, bis aufs Schlagzeug, selbst eingespielt. Sie schreit, flüstert und erzählt von Ihrem Leid, wie sie es seit ihrer Debut-Cd "Dry" nicht mehr gemacht hat. Vom technischen her ist die CD in etwa so roh, wie bei ihrer zweiten Cd "Rid Of Me". Sie ist etwa so sperrig, wie ihre vierte CD "IS This Desire" Lediglich von der Unbeschwingtheit Von "Stories from the City..." findet man auf der neuen Scheibe nicht allzu viel. Alle die PJ kennen werden die CD lieben. Für die, die Pj kennen lernen Möchten, empfiehlt sich vielleicht besser "To Bring you my love" oder eben "Stories from the City..."
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Juli 2004
PJ Harvey macht Musik so, wie sie sich fühlt. So verrieten die rauen Gitarrenriffs und düsteren Gesänge auf Platten wie "Dry" oder "To Bring You My Love" ihren schlechten Gefühlszustand. Auch machte sich auf den wesentlich helleren und mainstreamtauglicheren Alben "Is This Desire?" und "Stories From The City, Stories From The Sea" ihre offensichtliche Besserung bemerkbar.
Wenn man sich nun ihr neues Album "Uh Huh Her" anhört, muss man leider feststellen, dass es Polly nicht allzu gut zu gehen scheint. Der Sound ist wieder düsterer und gleicht mehr ihrem Erstling "Dry" (1992), als den letzten Alben.
Der Musik an sich jedoch kommt das kaum zu Schaden! Wieder hat PJ Harvey ein paar wahre Highlights auf der Platte, wie die erste Single "The Letter" oder auch "Pocket Knife", "The Slow Drug" oder das nur eine Minute kurze "No Child Of Mine". Und so hat Polly Jean Harvey wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, wie man Gefühle richtig in Musik verpackt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Juni 2005
Polly ist eine der ganz wenigen Künstler, die es geschafft haben, über Jahre hinweg das Interesse bei mir immer aufrecht zu erhalten, oder sogar noch zu steigern. Seitdem ich mir damals meine erste Harvey-CD (to bring you my love), ohne genau zu wissen worauf ich mich einlasse, gekauft habe und davon mehr oder weniger umgehauen wurde, habe ich mir jede weitere Neuerscheinung von ihr ohne zu zögern sofort besorgt. Und ihre ersten beiden Alben habe ich mir dementsprechend auch sehr schnell zugelegt. Enttäuscht hat sie mich nie. Überrascht dagegen sehr häufig. Sie schafft es immer wieder sich neu zu erfinden und bleibt sich trotzdem immer treu. So unterschiedlich die Songs von Album zu Album klingen, trotzdem sind sie irgendwie immer typisch Harvey. Irgendwie immer sehr "erdig", manchmal melancholisch, manchmal brachial. Manchmal zerbrechlich und manchmal kraftvoll. Und immer mit dieser faszinierenden Stimme. Des weiteren, ist Polly eine der wenigen Künstler im Rock-Bizz die mich auch mit ihren Texten in den Bann zieht, die man meiner Meinung als poetisch bezeichnen kann.
Bleibt mir nur zu hoffen, dass uns diese großartige Künstlerin noch lange erhalten bleibt.
PS: wer nicht genug kriegen kann: Polly war unter anderem auch an der "Desert Session 9+10" beteiligt und hat für das großartige Marianne Faithfull Album "before the poison" die Hälfte der Songs geschrieben.
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am 9. Februar 2012
Wenn man bei Musikalben der heutigen Zeit immer bemängelt, dass sie überproduziert und überladen sind, so könnte man sich bei "UH HUH HER" über das Gegenteil beschweren. Pur, simpel und ohne viel Schnickschnack kommen die 14 Tracks daher. Und auch wenn die Ohren heutzutage derartige minimalistische Musik nicht mehr gewohnt sind, so klingt sie doch geil und schön. PJ Harvey zaubert fetzige Rocksongs neben melancholischen, leicht entrückten Balladen. Dabei klingen die Titel meist relativ monoton, PJ setzt pro Song nur wenige Soundelemente ein und auch das Vermischen der einzelnen Klänge unterlässt sie weitesgehend.

Der Opener "The life and death of Mr. Badmouth" überzeugt mit einem simplen aber wirkungsvollem Gitarrenelement. Gesang und Stimme verlaufen relativ ruhig. Eigentlich wartet man jeden Moment auf die Explosion des Songs, doch es bleibt eine Hammer-Rockballade.

"Shame" überzeugt mit hoher Geschwindigkeit und einem minimalistischem Gitarrensound, der trotz der Schnelligkeit still im Hintergrund schwingt. Megageiler Titel.

Laut, dreckig und hart klingt die Musik bei "Who the fuck?". Die Aggression zieht sich durch alle Bereiche: Stimme, Gesang, Melodie, Sound - die pure Kampfansage, aber was für eine.

"Pocket knife" mutet etwas mittelalterlich an, der schöne Gitarrensound wird lediglich von einem Tambourin begleitet und natürlich von PJ Harvey, die perfekt klagend singt.

"The letter" ist der perfekte Rocksong. Die Melodie bleibt sofort hängen, geile Gitarren, super Schlagzeug und eine Rockröhre, die voll überzeugt. Klasse sind auch die Tempowechsel innerhalb des Titels.

Monoton und ohne jede Regung singt PJ Harvey bei "The slow drug". Ebenso gleichgültig schwebt der minimale Synthiesound vor sich hin. Ungewohnt aber sehr faszinierend.

Akustikgitarre und die Stimme von PJ. Schön anzuhören und kurz und bündig so klingt "No child of mine"

Rock-Jam-Session der besonderen Art: "Cat on the wall" hat eine etwas eigene Melodieführung und einen dreckigen Rocksound. Nach einigen Durchläufen zündet der Titel aber richtig.

"You come through" ist für PJ Harvey - Verhältnisse eine engelsgleiche und federleichte Ballade. Wunderschöne Klangwelten (Xylophonklänge, wenn ich mich nicht irre) und eine gefühlvolle Stimme, wie sie Miss Harvey selten zeigt.

Neben dem ruhigen Grundsound knarzt eine offensive Bassgitarre durch "It's you", im Zwischenteil dann ein schönes Klavierarangement und über allem die anklagende Stimme von PJ.

"The desperade kingdom of love" beschränkt sich auf extrem ruhige Akustikgitarrenklänge und eine ebenso leise wie gefühlvolle PJ Harvey. Schön.

Und am Ende entlässt uns die gute PJ mit dem sanften "The darker days of me and him", das im Sound etwas unterkühlt aber dennoch schön klingt. Die technischen Soundelemente zaubern eine wirkungsvolle und bedrohliche Kulisse, irgendwann setzt sich dann aber die schöne Gitarre durch.

Die Songs sind perfekt auf dem Album verteilt, nach dem furiosem und rockendem Anfang geht's über Mittempo zum ruhigen Ende über. Und wenn die letzten Takte von "The darker days of me an him" dahinschweben fühlt man sich seltsam zufrieden und glücklich. Die Titel sind wieder kurz und knackig, wie wir das von PJ Harvey gewohnt sind und überzeugen auf ganzer Linie.

Das Booklet besticht durch ein üppige Portrait-Collage von Frau Harvey, allerdings gibt es wenig Infos zu den einzelnen Titeln. Etwas schwierig ist auch die selbstgebastelte Track-Liste auf der Rückseite der CD zu entschlüsseln. Dafür passt die Musik auf der kleinen Silberscheibe und das ist nun mal die Hauptsache.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Polly, wie hast Du mir gefehlt. Nach vier Jahren endlich wieder ein Lebenszeichen dieser außergewöhnlichen Performerin.......und was für eins! Innovativ, frisch und zeitlos haucht sie, schwärmt sie und klagt sie ihre Gedanken ins Mikrofon. Kaum zu glauben, daß sie alle Instrumente, bis auf die Drums, selbst eingespielt hat. Die Frau ist ein echtes Allroundtalent. Mich stören an dieser Platte nur zwei Kleinigkeiten. Zum ersten find ich sie mit rund 40 Minuten etwas arg kurz und zum zweiten hätte sie sich dieses Seemöwengekreische am Schluß wirklich sparen können, denn das wirkte etwas aufgesetzt und schlicht nichtssagend. Ansonsten gibts von mir aber eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für alle P.J. Harvey-Fans und solche, die es werden wollen. :o)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. September 2010
Ein absolutes Muss für jeden PJ Harvey-Fan.
Einfach mal reinhören und überzeugen lassen von dieser speziellen, doch unvergleichbaren Musik.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. November 2006
Es war eigentlich schon fast zu erwarten, dass nach dem eingängingen, schon beinahe kommerziellen "Stories..." wieder eine Knacknuss folgt. Mein vorläufiges Fazit ist, dass das ein interessantes Album mit einigen starken Songs ist, dass aber nicht ganz an die Klasse von "Is This Desire?" oder "To Bring You My Love" heranreicht. Und es ist eindeutig ein Album, das man hören sollte, wenn nicht gerade die Sonne ins Wohnzimmer scheint.

Der Opener "The Life & Death Of Mr. Badmouth" gefällt mir sehr gut mit diesem Wechsel aus kantigen Gitarrenriffs und der schönen Melodie, die immer wieder durchschimmert. Auch "Shame" vermag zu überzeugen. "Who The Fuck?" ist interessanter Krach, "Pocket Knife" etwas gar gleichförmig. "The Letter" ist wieder ein Highlight, "The Slow Drug" gespenstisch. "No Child Of Mine" ist ein Fragment, kein Song. "Cat On The Wall" geht ab, bleibt aber an der Oberfläche. "You Came Through" ist wieder ganz stark, intensiver Gesang, coole Percussions. Bei "It's You" sind die verzerrten Bassläufe das Interessanteste (erinnern an "Electric Light" vom "Is This Desire?"-Album). Das Instrumental "The End" ist sehr kurz und hübsch. "The Desperate Kingdom Of Love" erinnert mich verblüffend an U2's "All I Want Is You" (soll keine Unterstellung sein!). Und dann 1:11 min Möwengeschrei - hihi, warum nicht? ;-) Beim schönen Album-Closer "The Darker Days Of Me & Him" lohnt es sich, genauer auf den Text zu achten.

Natürlich kann sie sich nicht dauernd neu erfinden, und es ist nicht alles erstklassig. Die ruhigen Songs sind für mich die stärksten. Die lauten Sachen rumpeln etwas zu ähnlich und in allzu bekannter Manier daher. Das Album klingt zudem, als ob es bereits vor der Fertigstellung veröffentlicht wurde - ob gewollt oder nicht.

Nichtsdestotrotz ist PJ Harvey eine nach wie vor erfrischende und immens wichtige Alternative. Ich freue mich auf ihr nächstes Album!
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