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am 7. Februar 2007
In die ausklingenden Siebziger platzten einige junge rebellische Künstler, die mit nervösem Großstadtrock gegen Disco und Glamrock anspielten. Elvis Costello, die Talking Heads und Joe Jackson, der immer ein wenig im Schatten der anderen stand. Ihre Rebellion äußerte sich nicht in ungezügelter Aggression wie der parallel entstehende Punk, sondern eher in einer zynischen und scharsinnigen Attitüde und "britischem" Intellekt.

So lieferte Jackson nach seinem bahnbrechenden Debüt "Look Sharp" einige bemerkenswerte Alben ab, von denen "Night And Day" und "Body And Soul" die bekanntesten wurden.

Bevor Jackson mit verdrehten Klassikexperimenten verschwand, lieferte er mit "Big World" 1986 sein vielleicht vielseitigstes Album ab. Angelegt als Doppelalbum mit drei Seiten, eingespielt vor einem lautlosen Publikum, schaffte er Musik mit der Präzision eines Studioalbums und der ungestümen Energie eines Live-Mitschnitts. Ihm gelang das Kunststück, seine vielen Einflüsse zu verarbeiten, und trotzdem ein sehr geschlossenes Werk zu schaffen, dass aus den überproduzierten Alben der Achtziger heraussticht.

Er eröffnet mit "Wild West", einem energetischen Rocker, gibt geschmeidigen Pop zum Besten ("Right And Wrong") und schafft sogar verdrehten Songstrukturen wie "Big World" Ohrwurmqualitäten zu verleihen. Auch wenn das Tempo nachlässt bleibt er intensiv. "Fifty Dollar Love Affair" und "We Can't Live Together" sind atmosphärische Schleicher mit explosiven Refrains, und Songs wie "Hometown" erinnert mit ihrer positiven Energie an die Housemartins.

Trotz der sparsamen Instrumentierung gelingt ihm ein durchweg dichter und druckvoller Unterbau. Zusammengehalten werden die Songs von seiner hellen rotzigen Stimme.

Ähnlich wie Fleetwood Mac mit ihrem unterbewerteten Doppelalbum "Tusk" hat Jackson hier all seine Einflüsse in fünfzehn Songs ohne Durchhänger einfließen lassen. Anspruchsvoll und trotzdem nicht verkopft, feinsinnig und trotzdem geradeheraus - ein Meilenstein der Achtziger.
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am 22. April 2003
Joe Jacksons Live-Album Big World ist kein wirkliches. Nur um die Spontanität der Band und die Atmosphäre einer Konzerthalle nachzuempfinden wurde dieses Album live aufgenommen. Mit Publikum, welches sich aber bei den Aufnahmen still verhalten musste, weil der Meister keinen Aplaus bei den Aufnahmen haben wollte. Das Ergebnis ist ein kraftvolles, klares und bestechendes Tondokument mit einigen der schönsten Kompositionen des Herrn Jackson. Der Titelsong, Hometown, 50 Dollar Love Affair sind wunderbare Songs, die die ganze Vielfalt des Mannes widerspiegeln. Leider ist Big World aber auch erstmal Jacksons letzte Großtat. Blaze of Glory und Laughter and Lust werden nur halbherzig, danach folgt der Totalabsturz. Und es dauert bis zum Jahr 2000, bis es wieder so schön ist, wie es anno 1986 zu Zeiten von Big World war.
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am 6. Februar 2002
Den Titel 'Big World' hat der Meister des Songwritings nicht zufällig gewählt. Er greift auf diesem Werk auf viele musikalische Einflüsse und Stile zurück und verbindet sie gekonnt zu seinem ureigenen Sound.
Dabei kommen dann genauso echte Ohrwürmer wie auch besinnliche, schöne Balladen heraus.
Absolut empfehlenswert.
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am 27. August 2006
Das man eine Live-Band bei diesen Aufnahmen hört ist fast unglaublich, so diszipliniert spielen diese Musiker. Ich habe die Big World Tour in Hamburg im CCH selbst miterlebt, zum Glück durften wir klatschen und der Sound war genau wie auf der LP die dann herauskam. Ein weiters Meisterwerk eben und ein Beleg dafür, wie viele hervorragende Musiker es gibt. Diese CD sollte in keiner Sammlung fehlen.
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am 30. Januar 2013
Immer noch eines der besten Alben von Joe Jackson mit einer Hauptrolle für die Gitarre. Live im Deutschen Museum war das einst ein großer Konzertabend.
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am 3. Juni 2013
Ein Album meiner Jugend. Ich habe es mir als Mp3-Album gegönnt, nachdem die Kassetten-Aufnahme der seltsam dreiseitigen LP nicht mehr aufzufinden war, aber ich unbedingt "Soul Kiss" hören wollte.

Ein bunter Reigen durch die Musikwelt, Jacksons Stil trotzdem unverkennbar.
Für alle, die nach den Hits "Happy Ending" und "Steppin' out" nach mehr Joe Jackson streben, aber nicht so richtig wissen,welches Album das richtige wäre
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am 22. September 2012
Joe jacksons "Big World" hab ich lange gesucht und endlich gefunden !
Jedem der die Hintergründe der Entstehung kennt brauch ich nichts zu erzählen...
einfach ein MUSS für jeden Liebhaber der jüngsten klassischen Musik .
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