Kundenrezensionen


20 Rezensionen
5 Sterne:
 (13)
4 Sterne:
 (6)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kühl, aber angenehm
Im Fahrwasser des neuen Albums "Bloodflowers" kehrt natürlich auch das Interesse an den älteren Cure-Platten wieder. Wer sich schon mit den orchestralen Synthi-Arrangements von "Disintegration" und dem wuchtigen "Bloodflowers" angefreundet hat, dem dürfte dieses Album sehr karg vorkommen. Cure zelebrieren hier den klassischen...
Am 1. März 2000 veröffentlicht

versus
10 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen unnötig
Eins vorweg: meine schlechte Wertung bezieht sich ausschließlich auf die Deluxe-Editonen die Robert Smith, aus welchem Grund auch immer, nach und nach releasen will. Fraglich wozu? Denn die Deluxe-Varianten haben auch keinen anderen bzw. besseren Klang als die Standart-CD-Versionen. Auf der zweiten CD sind eine Handvoll drittklassiger Songs übelster...
Veröffentlicht am 7. April 2007 von Tyler Bateman


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kühl, aber angenehm, 1. März 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Seventeen Seconds (Audio CD)
Im Fahrwasser des neuen Albums "Bloodflowers" kehrt natürlich auch das Interesse an den älteren Cure-Platten wieder. Wer sich schon mit den orchestralen Synthi-Arrangements von "Disintegration" und dem wuchtigen "Bloodflowers" angefreundet hat, dem dürfte dieses Album sehr karg vorkommen. Cure zelebrieren hier den klassischen Wave-Rock, mit Beats, die oft aus dem Drum-Computer kommen, kantigen Gitarrenlinien und dezent deckenden Keyboards. Trotz der düsteren Grundstimmung wirkt dieses Album nicht so trostlos wie sein Nachfolger "Faith", denn zumindest einige Songs wie "Play for today", "A forest" und "M" gefallen mit ihren etwas schnelleren Rhythmen und der lebhaften Performance. Nur schade, dass diese CD viel zu kurz ist. Zieht man die drei Instrumental-Stücke ab, bleibt nur eine, wenn auch intensive, halbe Stunde. Trotzdem eine sehr schöne Platte, für mich die beste neben "Disintegration", weil sie ungeschminkt, direkt und ehrlich ist. Und von wie vielen anderen Sachen kann man das schon behaupten?
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kalt und elektrisch, 30. Januar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Seventeen Seconds (Audio CD)
Wohl eines der wichtigsten und vermutlich auch trendangebenden Alben der 80iger Jahre in der Welt des Undergrounds. The Cure haben mit diesem Album wohl einen Weg begangen, der sich für viele ausgezahlt hat. Suchte man in den 80igern vergeblich nach Tantalusqualen, konnte man sie in der quietschbunten Welt der Synths in den Hitparaden nicht finden. Der Mythos des Undergrounds zerfiel, mit diesem suchten auch die "schwarzen" Seelen vergeblich nach einem Stil. Der wurde sicherlich zum großen Teil von The Cure neu definiert. Und führte auch mit "a forest" in die Charts und der Erfolg erschien weit weniger verpönt als Jahre später mit "friday I'm in love". The Cure haben mit "17 seconds" ein kaltes, beinahe scheinbar emotionsloses Album veröffentlicht. Meilensteine der Curegeschichte befinden sich allerdings gerade eben auf diesem Album. Live werden von 17 seconds die meisten Songs verwendet. Man denke an den genialen Geniestreich von "play for today" (seine live Umsetzung auf dem "paris" Album ist einfach super) oder "m" oder eben "a forest". Die Songs "secrets" (für mich eines der besten Lieder überhaupt) oder "at night" verweisen bereits auf ihr nächstes Album "Faith": bitter, melancholisch, stark und statisch. Sehr schön.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein der Dark-Wave-Bewegung, 4. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Seventeen Seconds (Audio CD)
Dies waren The Cure ganz zu Beginn, als sie sich anschickten, der nicht Michael Jackson oder Prince verfallene Jugend der 80er Jahre eine neue Musikrichtung zu geben, die wenig später als Darkwave bekannt werden sollte (das Erscheinungsdatum für die LP-Version ist 1980). Unterkühlt wie aus dem Eisschrank kamen Robert Smith und Konsorten schon auf ihrem ersten Album "Boys don't cry" daher, doch auf "Seventeen Seconds" entfaltet sich ganz behutsam die ganze Schwere und tiefe Düsternis der klanggewordenen Depressionen Smiths. Man hört hie und da, dass sie wohl ziemlich viel frühe Pink Floyd rezepiert haben müssen - die bösartige Abrechnung mit Punk wurde auf dieser Platte langsam in den Hintergrund gedrängt, um etwas Neuem zu weichen. Genug der Worte: Nicht nur wegen DEM Klassiker "A Forest" ist dieses Album ein absolutes Muss für jeden Cure-Interessierten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen neue existentialisten, 31. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Seventeen Seconds (Audio CD)
mit 17seconds legten the cure das erste von insgesamt vier aufeinanderfolgenden grossartigen alben vor:
17seconds zeichnet sich besonders durch seine minimalistische klarheit aus und kommt mit einer arroganten coolness daher die ihres gleichen sucht: stripped to the bone, nur drums, bass, cleane gitarre und single-note keyboards, rasen the cure durch gerade mal 35min einzigartiger song-perlen. hier ist wirklich alles gut und alles am richtigen platz, kein song ist wirklich herauszuheben, auch wenn die später entstandene gothic-szene "a forest" zu einer ihrer ewigen hymnen deklarierte. dieses album hat mit gothic nichts zu tun, dies ist aufgeladener post-punk wie ihn, wenn auch mit anderen vorzeichen, z.b. talking heads mit "more songs about buildings and food" zur perfektion getrieben haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Den eigenen Stil gefunden, 17. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Seventeen Seconds (Deluxe Edition) (Audio CD)
Erst ab dem 1980 veröffentlichten "Seventeen Seconds"-Album klangen The Cure in etwa so, wie man sie sich im Allgemeinen vorstellt. Düsterer und melancholischer als das noch vom Post-Punk geprägte Debüt, drosselten die Mannen um Mastermind Robert Smith erst einmal gründlichst das Tempo ihrer Songs, um den Hörer mitzunehmen in tiefdepressive Soundlandschaften.

Bereits der Opener - das instrumentale "A Reflection" - zeigt, wie der Hase läuft, nur kurz wird die allgemein herrschende Düsternis durch das verspielte "Play For Today" um Nuancen aufgelockert. Da blubbert der Bass angenehm im Hintergrund, während Mr. Smith seinen wohlbekannten Klagegesang anstimmt. Doch bereits "Secrets" und "In Your House" ziehen einen wieder komplett hinunter in finsterste Seelenabgründe. Dies alles geschieht auf eine beeindruckend unaufgeregte Art, dass die Kapelle damals Wegweisendes ablieferte war ihr sicherlich nicht im Geringsten bewußt. Kann man die folgenden Tracks "Three" und "The Final Sound" eher vernachlässigen (letzteres immerhin mit dem legendenumwobenen abgewürgten Ende, welches einem zu Ende gegangenem Aufnahmeband geschuldet sein soll) wartet im Anschluß ein wahrer Monolith des Cure-Frühwerks: "A Forest". Für immer und ewig in meinen persönlichen All-Time-Top 20 abgespeichert, vermittelt dieses in unzähligen Live-Improvisationen existierende Stück eine solche angsteinflößende Stimmung, dass es den Hörer schaudert. Man fühlt sich wirklich inmitten furchterregender Bäume, die in der Dunkelheit nach dem einsamen Sucher greifen. Soundmalerei mit Gänsehautfaktor, die sich auch bei "At Night" finden lässt.

Nach bereits 35 Minuten ist Feierabend, glücklicherweise bietet die Deluxe Edition noch einen satten Zuschlag in Form von raren Live-Aufnahmen, Demoversionen und Songs von Nebenprojekten. Bei "I'm A Cult Hero" wird dem Ska gefrönt und das lässige "I Dig You" vereint von Glam über Punk bis hin zum New Wave gleich mehrere Stile in sich. Einige der Bonussongs sind zwar von sehr bescheidener Klangqualität, der Kultfaktor federt hier aber so manches ab. Die Live-Version von "Seventeen Seconds" wirkt beispielsweise um einiges eindrucksvoller als das Studiopendant.

Aufgrund der Bonus-CD lohnt sich die Anschaffung dieser hübsch gestalteten Edition durchaus. Zwar legt beispielsweise "Pornography" die Qualitätsmesslatte noch deutlich höher, dennoch hat man es hier mit einem Klassiker der Düstermucke zu tun. Also bitte Haarspray und Lippenstift frei...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen seventeen seconds, 21. Oktober 2001
Rezension bezieht sich auf: Seventeen Seconds (Audio CD)
Die Beats sind schleppend und monoton, der Gesang leidend oder gefühlslos, Gitarren und Keyboards untermalen den minimalistischen Sound.
Die Atmosphäre ist durchgehend deppressiv, mit Fetzen der Melancholie und Traurigkeit versetzt.
Ein weisses Album der Leere. In dem letzten Lied
geht es dann auch darum wie alles schwindet
"time slips away / the light begins to fade / feeling
is gone / the picture dissapears / everything is cold
now / the dream had to end / the wish never can
be true" Das Thema des Verlierens zieht sich durch
das ganze Album. Robert Smith sagte vor der Veröffentlichug "Unser neues Album wird richtig langweilig." Stimmt schon irgendwie. Trotzdem
großartig. Eine sehr intensive, wunderschöne halbe
Stunde der Verlorenheit.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen New-Wave-Klassiker!!!, 27. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Seventeen Seconds (Deluxe Edition) (Audio CD)
November. Mitte der 80er - ich bin 16 Jahre alt:

In einem grauen Salz-Pfeffer-Mantel, schwarzem Hemd, etwas wirren Haaren und 8-Loch-DocMartens laufe ich Richtung Bahnhof, um in der Stadt die Langeweile totzuschlagen.

In der Ferne fährt ein Zug vorbei.

Die Luft riecht nach verfeuerter Kohle und der Himmel an diesem Tag sieht nach Schnee aus.

Trist und trotzdem schön...

genau wie die Musik in meinem Walkman.

Seventeen Seconds... A measure of life.

Ob diese Platte von The Cure die beste ist weiß ich nicht.

Ich mag Pornography und andere Musik von anderen Künstlern genau so gern.

Allerdings gehört diese Platte definitiv zu denen, die den Soundtrack meines Lebens ausmachen und die ich mit 33 ohne toupierte Haare immer noch genial finde!

Auch wenn Wave-Styling im Moment wieder angesagt ist, frage ich mich:

Wird man so etwas von Tokio Hotel in 20 Jahren auch noch behaupten können?
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beklemmende Kälte, 3. Januar 2003
Von 
Okko (Osdorf Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Seventeen Seconds (Audio CD)
Ein Album in Schwarzweiß. Wie gemacht für Filme wie M oder Caligari. Entfremdung, Apathie und irrationale Angst durchziehen die skizzenhaften Stücke. Die Stücke sind schlicht, in sich geschlossen und entfalten in dieser „Stille" etwas Kaltes und Gespenstisches. Play For Today hat ein lebhaftes Gitarrenspiel, klingt aber dennoch völlig trostlos. In Your House gleitet unheimlich dahin. Auf A Forest und At Night wird der eisige Stil dann ins Schaurige gesteigert. Angsterfüllte Nachteindrücke kommen auf. Nur auf M und Secrets gibt es sowas wie Anflüge von Emotionalität. Das Titelstück ist beklemmend in seiner Starre.
Ein leises fröstelndes Wave/Gothic-Album.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reife Leistung, 12. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Seventeen Seconds (Audio CD)
Mit den Songs von "Boys Don't Cry" bzw. "Three Imaginary Boys" war das Spektrum der schroffen Uptemposongs vorerst ausgeschöpft, neue Ufer werden angesteuert. "17 Seconds" wirkt trotz dazugekommener Keyboards relativ spartanisch arrangiert, kompositorische Qualität und Atmosphäre der Platte jedoch sind beeindruckend. Das Tempo wird gedrosselt, die Stimmung trüber, aber jeder Song macht Spaß beim Zuhören und weckt den Appetit aufs Wiederauflegen. Für Musiker, die die Grenze zum Twen-Alter gerade erst überschritten haben, eine reife Leistung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen CURE "Seventeen seconds", 6. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Seventeen Seconds (Audio CD)
"Seventeen seconds" aus dem Jahre 1980 ist eines der ersten und zugleich auch eines der besten Werke von Cure. Mit "Seventeen seconds" legte die Band um Robert Smith den Grundstein für ihren durch die ganzen 80er Jahre so erfolgreichen Jammerpop. Besser wurden Weltschmerzarien nie vertont und zelebriert. Die Scheibe hat mit Matthieu Hartley an den Keybords, Laurence Tolhurst an den Drums, Simon Gallup am Bass und natürlich Boss und gitarrespielender Sänger Robert Smith die beste Besetzung in ihrer erfolgreichen Bandgeschichte aufzuweisen. Ständiger Personalwechsel war bei Cure so normal wie andere ihre Socken wechseln. Selbst Chef Robert Smith verließ kurzzeitig die Band um bei Siouxsie And The Banshees als Gitarrist einzusteigen und aber dann gleich wieder bei Cure als Boss mitzumischen.
Im Laufe der 80er veröffentlichte die Band unzählige weiterer toller Scheiben und füllten bei ihren Konzerten ganze Fuballstadien. Doch am besten gibt "Seventeen seconds" den von Cure zelebrierten Existentailismus wieder.
Auf "Seventeen seconds" findet sich einer der schönsten Cure-Songs überhaupt wieder. "A forest" ist in seiner Studio-Version enthalten, der Mitte der 80er noch in New-Wave und Grufti-Kreisen in einer Live-Version zum Club-Klassiker werden sollte.
Cure gibt es noch heute und wenn Robert Smith mal wieder Lust hat veröffentlicht er halt mal wieder eine neue Platte, oder löst die Band endgültig auf um sie dann anschließend wieder neu zu formieren und dann wieder auf Tour zu gehen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen