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Goo (Deluxe Edition)
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Preis:12,99 €
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Juli 2011
Lange haben Sonic Youth gebraucht, um auf ein Album wie "Goo" hinzuarbeiten und um die Ernte ihrer künstlerisch bedeutenden Arbeit einzufahren. Die Jahre zuvor waren von musikalischer Selbstfindung und Destruktivität, aber auch von Innovation, sowie einflussreichen und inspirierenden Begegnungen mit anderen Künstlern geprägt. Album für Album hatten Sonic Youth Grenzen ausgelotet und gegen die musikalische Stagnation in der Rockmusik angekämpft. Ihr letzter Independent-Release "Daydream Nation" von 1988 war der Höhe- und Wendepunkt dieser "Sturm und Drang"-Phase. Ab diesem Album war die Musik von Sonic Youth strukturierter, detailverliebter, spannungsreicher und zum Teil auch zugänglicher aufgebaut. "Goo" dagegen war und ist immer noch das heimliche Popalbum von Sonic Youth. Und das bessere "Nevermind" sowieso. Die Band zeigte auf diesem Album, dass sie zu jeder Zeit zu allem fähig ist. Selten boten Sonic Youth eine derart unberechenbare, eiskalte und abgezockte Leistung, wie auf ihrem Major-Debüt. Unter der Oberfläche zeitlos schöner Popmelodien wie in "Mote" oder "Disappearer" sägten und quietschen die Gitarren von Moore und Ronaldo wie Baggerschaufeln auf Beton. Meisterhaft und kompromisslos bauen sie Schicht für Schicht in "Mildred Pearce", "Cindarellas Big Score" und "Scooter + Jinx" eine Wand aus Gitarren auf, nur um sie Sekunden später wieder einstürzen zu lassen. Fein, differenziert und um Nuancen erweitert stellt "Goo" das klanglich reinste Werk von Sonic Youth dar. Es brachte alle Tugenden, wie auch schon sein Vorgänger, auf einen Nenner und funktioniert als Gesamtkunstwerk genauso gut wie als lose Hitsammlung. Abgerundet wird das Ganze durch Gastauftritte von Chuck D in "Kool Thing" und J. Mascis in "My Friend Goo". Die Bedeutung von "Goo" liegt besonders in der Rückschau darin, dass die Undergroundband Sonic Youth mit ihrem Vorhaben, bei einem großen Konzern (Geffen) zu unterschreiben, völliges Neuland betrat und neben ebenfalls einflussreichen "Alternative"-Wegbereitern wie Hüsker Dü oder R.E.M zu den ersten Independent-Bands zählte, die diesen Schritt wagte.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. November 2005
Nach dem ausgezeichneten Reissue von Dirty vor 2 Jahren ist nun dessen mindestens genauso gutes Vorgängeralbum Goo an der Reihe, ein Album dessen Bedeutung über rein musikalisches weit hinausgeht. Als erstes Major-Album einer bedeutenden Independent-Band hatten Sonic Youth im Vorfeld mit schweren Bedenken zu kämpfen, ob sie ihre künstlerische Integrität bei einem Label wie Geffen beibehalten konnten. Die kurze Antwort war: Und ob, denn Goo war nicht kommerzieller und nur marginal eingängiger als sein monumentaler Vorgänger Daydream Nation und mindestens genauso kraftvoll. Womit Sonic Youth nachdrücklich demonstrierten, dass Major Labels nicht notwendigerweise ihre Bands ruinieren – eine Erkenntnis, die kurz darauf einer damals ziemlich unbekannten Band namens Nirvana dazu verhelfen sollte, Indierock in den Mainstream zu katapultieren, mit den bekannten Resultaten. Goo selbst ist ein so bekanntes Album, dass darüber nicht viel gesagt werden muss, ausser dass es verdammt gut gealtert ist und selbst 15 Jahre später noch immer innovativ und aufregend, noisy und melodiös zugleich klingt, vom phantastischen Opener „Dirty Boots“ über „Tunic“ (die Hymne an Karen Carpenter) und „Kool Thing“ (mit Gast Chuck D von Public Enemy) bis letzten Feedbackdröhnen von „Titanium Exposé“.
Universals Deluxe Edition lässt nichts zu wünschen übrig – der Sound ist (sogar nach Ansicht der Band) besser denn je und die 2 CDs sind so vollgestopft mit Bonusmaterial (B-Sides, Demos, Outtakes und Alternate Takes), dass Fans allein mit dem Vergleich von (Indie)Demos und (Major)Endversionen wahre Orgien feiern können. Bleibt nur zu wünschen, dass Sonic Youths Meisterwerk Daydream Nation bald mit einer ähnlich grossartigen Edition gewürdigt wird.
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am 21. Februar 2009
Goo ist ein kleines Meisterwerk der Rockmusik.
Auf kreative Art und Weise werden hier Elemente von Punk,(No)Wave und Psychedelic-Rock zu einem einzigartigen Stil verarbeitet.
Kaum eine Band versteht es so schön schräge Klangbilder zu erzeugen.
Auf der Suche nach der Dissonanz fanden Sonic Youth eine ganz eigene Form von Harmonie und nahmen die Idee von Grunge und der darauf folgenden Retro-Schiene vorweg...Goo
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Januar 2000
Goo ist Sonic Youths siebtes Album und ihr erstes bei einem Majorlabel, nämlich Geffen. Die New Yorker, die bist heute noch nicht von der Bildfläche verschwunden sind liefern hier ihr vielleicht gitarrenverwurzeltestes Album ab, noch sind die avantgardistischen Pfade späterer Alben nicht zu deutlich zu erkennen. Auf dem 1990 erschienen Album sind vor allem zwei Stücke wirklich hörenswert. Zum einen „Tunic (Song for Karen)" der wirklich groovt und Kim Gordons Stimme ist einfach verdammt cool! Dann ist da noch „Kool Thing" bei dem Chuck D. von Public Enemy seine Stimme leiht. Sonic Youth sind einfach Rockgeschichte, und dieses Album ist einfach lässig! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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9 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. September 2000
10 Jahre ist diese Platte mittlerweile alt und hat noch keinerlei Patina angesetzt! Nach wie vor ein großes Hörvergnügen, das dank Kim Gordon's Stimme menschlich und dennoch sophisticated klingt. Geniale Gitarrenläufe.
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10 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Juni 2001
Ich besitze "Goo" nun auch schon über zehn Jahre, und im Rückblick sehe ich eben doch eine Hinwendung zu kommerziellen Strukturen, eben das, was sie mit dem Wechsel zu einem Major ja eigentlich vermeiden wollten. Ohne Zweifel, das musikalische Material ist wie immer recht gut, obwohl "Song For Karen" schon ziemlich weichgespült ist und "Cool Thing" unterm Strich als eine Disconummer aufgefasst wurde. Vielleicht ist es ungerecht, aber für mich hat diese Platte schon fast einen massentauglichen, Juppi-verträglichen Metallersound. So richtig bewußt wird einem das aber auch erst, wenn man sich ihre großartigen neueren ("A Thousand Leaves" + "NYC Ghosts & Flowers") oder ihre früheren Werke anhört.
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