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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines seiner besten Alben ! ! !, 4. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Madman Across the Water (Audio CD)
Als "Madman across the water" im November 1971 veröffentlicht wurde, war es in den Staaten bereits die vierte Elton-John-Platte des Jahres. Da das vorherige Studioalbum "Tumbleweed Connection" jedoch aus dem Sommer 1970 stammte, war es an der Zeit, nach dem Soundtrack zum Film "Friends" und dem Livemitschnitt "17-11-70" ein komplettes Album mit neuen Songs herauszubringen. Wie schon "Tumbleweed Connection" war auch "Madman across the water" weitestgehend von amerikanischen Themen beeinflusst, wenn auch nicht mehr so sehr vom Wilden Westen. Dominiert wird das Album von den US-Singleauskopplungen "Levon" (US Top 30) und "Tiny Dancer" (US Top 50), die beide nicht zuletzt durch tolle Orchesterarrangements von Paul Buckmaster bestechen. Gegenüber den ersten beiden Tracks erscheint "Razor Face" etwas leichtgewichtig, macht aber trotzdem durchaus Spaß. Als Abschluss der ehemaligen Seite 1 folgt der Titelsong, der das eigentliche Meisterwerk des Albums ist: Ein unglaubliches Orchesterarrangement, das es einem kalt den Rücken herunterlaufen lässt, harmoniert perfekt mit der Stimme des jungen Elton John, was den Song zu einem unbeschreiblichen Hörgenuss macht. Ähnlich geht es auf Seite 2 mit "Indian Sunset" weiter. "Holiday Inn" kann mit diesen Songs nicht ganz mithalten, überrascht aber durch eine interessante Instrumental-Coda. Obwohl nicht schlecht, zeigt "Rotten Peaches", dass John sein Pulver nun endgültig verschossen hat. Auch "All the nasties" bleibt vor allem wegen des langen Gospel-Outros im Gedächtnis. Waren alle bisherigen Songs reich instrumentiert, beschließt John das Album mit "Goodbye" nur von Streichern begleitet allein am Klavier.
Obwohl "Madman across the water" in den Staaten die Top 10 erreichte, verfehlte es in England eine Top-40-Platzierung. Es war das vorerst letzte von komplexen Orchesterarrangements dominierte Elton-John-Album. Das Nachfolgewerk "Honky Château" nahm er praktisch nur mit seiner Tour-Band auf und es klingt dementsprechend ganz anders. Da der neue Sound besser ankam (UK Top 3 / US No.1 und 2 US Top 10 Hits), blieb John dabei. Nichtsdestotrotz ist "Madman across the water" eines seiner besten Alben und wird in meinen Augen nur noch von "Goodbye yellow brick road" und "Captain Fantastic and The Brown Dirt Cowboy" übertroffen. Mein Fazit: Uneingeschränkt empfehlenswert ! ! !
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines seiner besten Alben ! ! !, 12. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Madman Across the Water (Audio CD)
Mit "Madman across the water" schuf Elton John 1971 ein wahres Meisterwerk. Auch wenn die Platte von den beiden Singleauskopplungen "Tiny Dancer" und "Levon" dominiert wird, ist in meinen Augen der Titelsong das beste Lied des Albums. Ein unglaubliches Orchesterarrangement, das es einem kalt den Rücken herunter laufen lässt, zusammen mit der Stimme des jungen Elton John - eine Kombination, die ihm bei seinen späteren Alben viel Erfolg einbrachte - harmonieren perfekt und machen den Song zu einem unbeschreiblich tollen Hörgenuss. Das Ganze erinnert noch stark an das "Elton John"-Album, das ihm zum Durchbruch verhalf, aber insgesamt klingen die Songs reifer und abgefeilter als seinerzeit "The king must die". Insgesamt gehört "Madman across the water" zu den ganz wenigen Alben der Musikgeschichte, die man sich wirklich von vorn bis hinten anhören kann, ohne sich über einzelne Songs ärgern zu müssen. Einzig "Goodbye" enttäuscht ein wenig, was dem positiven Gesamteindruck aber keinen Abbruch tut. Anspieltipps machen bei dieser Ansammlung von tollen Songs eigentlich keinen Sinn, aber außer "Madman...", "Levon" und "Tiny Dancer" sind das fetzige "Razor Face" und "Indian Sunset" weitere Höhepunkte auf diesem überragenden Album. Mein Fazit: Uneingeschränkt empfehlenswert ! ! !
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen als ganzes ein hit, 2. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Madman Across the Water (Audio CD)
fünf alben (drei studio, ein live, ein soundtrack) allein in den ersten beiden jahren als solo-artist. 15 alben zwischen 1969 und 1976 (im gleichen zeitraum schafft axl rose höchstens ein halbes): man kann sich diesen output heute nicht mehr vorstellen. kein wunder, dass das publikum überfordert war. zumal elton john in diesem ganzen kreativitätsrausch fast immer die qualität hielt. und die qualität im pop verhält sich meist umgekehrt proportional zum erfolg, das beweist gerade die karriere von elton john nachdrücklich.

"madman" ist eltons viertes reguläres studioalbum, und es hat etwas von allen drei vorgängern. von "empty sky" die intimität, von "elton john" die streicherseligkeit, von "tumbleweed connection" den filmartigen zugang. es ist die große stärke dieses so oft übersehenen albums, dass es all diese elemente in schönster harmonie vereint.

nehmen wir als beispiel nur "tiny dancer" (was für ein song!) eine folkmelodie kollidiert mit countrygitarren und großen gospelchören. oder der titeltrack: auf einem harschen bluesriff sitzt ein elegantes westcoast-folkrockstück im stil von stephen stills, bevor plötzlich eine offenbar aus dem musikverein entwichene horde klassik-streicher über das lied herfallen - und es noch besser machen!

elton john hält das musikalische niveau über das ganze album, kein song lässt die spannung fallen. zum typischen elton-sound seiner frühen jahre - folk, pop, country - kommen hier auch gospel und soul, was die musik sehr farbig macht.

man muss hier allerdings auch ein loblied von bernie taupin singen: seine texte erzählen einerseits kraftvolle, packende geschichten, wie kurzfilme - andererseits haben sie immer auch etwas vages, assoziatives, abstraktes. "tiny dancer" zb ist eine hommage an seine frau, eine ballettkünstlerin: "pretty eyed, pirate smile, you'll mary a music man." dann aber kommt: "jesus freaks, out in the street, handing tickets out for God, turning back she just laughs, the boulevard is not that bad." das beschreibt einerseits eine ganz harmlose straßen-szene, vermittelt aber gleichzeitig eine seltsam ungreifbare, beunruhigende stimmung.

und was genau ist mit der geschichte von "levon" gemeint, der an einem weihnachtstag auf die welt kam, als der krieg begann? der seinen sohn jesus nennt, weil er den namen mag? der auf der straße ballons verkauft, welche jesus aufblasen muss? Jesus möchte zur venus und fliegt mit einem ballon davon, "while levon slowly dies". packend, geheimnisvoll.

und natürlich ist es gewagt, wenn sich der blasse engländer taupin in "indian sunset" in einen krieger hineinversetzt, der mit dem untergang seiner kultur konfrontiert ist - aber taupin erzählt diesen western bei aller naivität faszinierend, sensibel und dicht: "and the red sun sinks at last into the hills of gold and peace to this young warrior come with as bullet hole."

ich empfinde diesen song als kern des albums - elton john lässt sich von den ersten, a capella gesungenen zeilen ganz tief in seine rolle hineinfallen. berührend.

wie einige der ganz frühen alben wird auch dieses leicht übersehen - vielleicht, weil es keine hits hat. warum hat es keine hits? weil es als ganzes ein hit ist. an manchen tagen denke ich, dies ist das beste überhaupt von elton john.

der restaurierte sound ist hinreißend, warm, transparent, der musik gerecht werdend. bonustracks gibt es diesmal nicht.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Alben der Rockgeschichte, 5. Oktober 2003
Von 
Rainer Preuss "rainerpreuss" (Smithers, BC Canada) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Madman Across the Water (Audio CD)
Das war der Volltreffer: Elton John auf dem Zenit seiner musikalischen Inspiration. Ein dunkles, melancholisches, kraftvolles, die tiefgründigen Texte perfekt musikalisch umsetzendes Meisterwerk. Eine Spannung von den ersten Takten bis zum meisterhaften Abgesang in "Goodbye". Niemals danach hat Elton John einen solchen in sich geschlossenen Kosmos grandios aufeinander abgestimmter Songjuwelen geschaffen. Glasklare Stimme, voluminöser unerreichter Sound, eine Atmosphäre erzeugend, die einen umhaut, mitreisst, die einen "across the water" gehen lässt. Wenn alles zu Ende geht, so wird mindestens eines bestehen bleiben: Ein Album names "Madman Across The Water".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Still my runaway choice for the best early Elton John album, 15. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Madman Across the Water [Vinyl LP] (Vinyl)
When I was going through my 1000+ CDs to look for ideas for the Music unit of the Popular Culture class I teach, I have come to the conclusion that "Madman Across the Water" was a seminal album in my life. I seriously started listening to FM radio in the early Seventies because that was the only place to hear "Levon," which was my favorite song for about half a year (I believe it was replaced by "Knife's Edge" by Emerson, Lake & Palmer). Consequently, the shift in my musical appreciation from Top Forty to more sophisticated musical forms can be traced to this particular song Elton John song and this special album.
Of course, once I had enough loose change I bought the album and promptly proceeded to play the first side about five times as often as I flipped it over and played side two; having the CD means I tend to listen to the whole thing all the way through. I would argue that "Tiny Dancer," "Levon," "Razor Face," and "Madman Across the Water" equals the best side of any Elton John record. I also used the title track as part of a poetry unit for English class (ah, those liberal days of yore). The movie "Almost Famous" has made "Tiny Dancer" popular again, but anybody who listens to this CD is going to find out there are some other great songs too. In addition to John's music and Bernie Taupin's lyrics, I think credit has to be given to Paul Buckmaster, whose sweeping string arrangements never worked better in giving John's songs color and depth. "Madman Acros the Water" is Elton John's darkest album, although it is more a sense of brooding and forboding rather than anger.
"Madman Across the Water" made it to #8 on the Billboard album chart. Since most of the songs were five minutes or longer, this was really the last Elton John album before he started turning out a string of Top 40 hits. But the best albums on any Elton John album were almost always the songs you never heard on AM radio. Ironically, given its place in my musical history, "Levon" made its way onto the third volume of Elton John's greatest hits collection even though it only made it to #24 on the single charts in 1972 ("Tiny Dancer" made it to only #41). Just another example of the cherished memories of our youth turning out to be phantasms when seen in the harsh light of day (or commercial music industry interests).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mauerblümchen, 24. November 2009
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Madman Across the Water (Audio CD)
Allgemein gelten ja ,Goodbye Yellow Brick Road', `Honky Chateau', `Tumbleweed Connection' und auch `Captain Fantastic' als die großen Elton John Werke. Dieses Album fällt gern durch den Rost, auch wenn es mit der Zeit eine Aufwertung erfuhr. Vielleicht liegt das daran, dass hier kein Großer Hit drauf ist, und dass es auch was die Verkaufszahlen anbelangt damals eines der weniger erfolgreichen EJ Alben war.
Punkten kann diese Platte - neben den fast makellosen Kompositionen - vor allem mit einem wunderbar homogenen Sound. Das bezieht sich sowohl auf die Arrangements, als auch auf die Atmosphäre die sie versprüht. Der Mix aus Melancholie, Drama und trotzdem einer gewissen Leichtigkeit zieht sich hier durch alle Lieder.

,Tiny Dancer' setzte sich als Hit erst über die Jahre als Publikumsliebling durch und erfuhr Anfang der 00er Jahre durch Verwendung im Film ,Almost Famous' eine zusätzlich späte Würdigung - völlig zu recht; ein wunderschönes epische Liebeslied, das trotz der Streicher nie kitschig wird. Überhaupt die Streicher: Paul Buckmaster arrangierte die auf der ganzen Platte so, dass Sie Dynamik in die Songs bringen, sie teilweise zur großen Oper werden lassen, trotzdem werden Sie aber nie zu Pathos-beladen.

Das ausgezeichnete ,Levon' schlägt dann in die gleiche Kerbe wie ,Dancer'. Der Titelsong ist kompositorisch eine wahre Großtat und auch der dramatischste songs hier. Er klingt zwar genauso wie ,Indian Sunset' und auch ,Rotten Peaches', mit seiner Wild-West Anmutung wie ein Überbleibsel von ,Tumbleweed' - funktioniert aber auch im Kontext dieses Albums hervorragend. ,Holiday Inn' und ,All The Nasties' repräsentieren dann den zweiten großen muiskalischen Einfluss der auf diese Platte wirkte am besten - Gospel und Soul; und ,Nasties' ist ganz große Gospel Oper.

Ein wunderbares Album, das völlig zu unrecht so lange Jahre ein Mauerblümchen-Dasein fristete und das seine Qualität vor allem daraus bezieht, dass sich diese tollen songs hier nicht abnutzen; und eigentlich kann es locker mit den anfangs erwähnten EJ Alben mithalten.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS Reginald-Kenneth-Dwight-Album !!!, 6. August 2002
Von 
Der Kritiker (Kassel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Madman Across the Water (Audio CD)
Mit diesem Album bestieg Sir Elton den Olymp seiner künstlerischen Wahrhaftigkeit, den er so nicht wieder erreichte. Alles nach diesem Juwel war zwar auch Megaerfolg, doch nur „Madman" ist so dramaturgisch brillant, aufnahmetechnisch so superbe (was die vorliegende remasterte CD gut transportiert), historisch wertvoll, musikalisch ideenreich, interpretatorisch durch seine enorm wandlungsfähige Stimme ausgereizt, lyrisch anspruchsvoll, kompositorisch abwechslungsreich, exzellent arrangiert, wunderbar herzzerreißend und ungemein facettenreich - kurz gesagt: Ich liebe dieses Album! Oft bewegt er sich mit seiner großorchestralen Opulenz an der Grenze zur Melodramatik, aber sich entlang von Grenzen zu bewegen, macht eben auch ein wahres Kunstwerk aus. Da es ein in sich geschlossenes Meisterwerk ist, gibt es auf dieser CD keine Bonussongs wie auf den anderen Platten der Elton John Classic Years Remaster Serie. Es wird nach dem Genuß dieser Sternstunde der siebziger Jahre beim Hörer Momente geben, wo er Ohrwürmer wir „Tiny Dancer", „Levon" oder „Holiday Inn" nicht mehr aus seinem Gedächtnis bekommt. 5 Sterne sind nicht genug, eine Galaxie wäre angebracht.
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5.0 von 5 Sternen The Classic Album!, 4. Mai 2007
Von 
Martin A Hogan "Marty From SF" (San Francisco, CA. (Hercules)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Madman Across the Water (Audio CD)
Elton John and Bernie Taupin had five albums under their belt before, "Madman Across The Water" and this proved to only solidify their immense talent. Of course, the huge hits, "Levon" and "Tiny Dancer" grace this album, but all the songs carry a strong sense of pop/rock with a minimum of perfect orchestration. After this album, Elton John pushed his style in slightly different directions, but returned to this original fashion with albums like, "Songs From The West Coast" and "Peachtree Road". This album has always been a classic and in SACD format, the sound is absolutely brilliant!
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5.0 von 5 Sternen Überraschend gut, 7. August 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Madman Across the Water (Audio CD)
Ich wusste nicht, dass Elton John früher so gute Musik gemacht hat und bin echt angenehm überrascht. Die Musik, die er heute macht, ist ja wirklich nur noch...naja...etwas für die softeren Schnulzen- und Musicalliebhaber halt.
Aber dieses Album ist richtig schöner und vor allem sehr gut produzierter Sound aus den 70ern. Melodisch, aber nicht kitschig. Mit großem Orchester, aber nicht überzogen. Abwechslungsreich, aber kein Durcheinander.
Vor allem "Tiny Dancer", "Rotten Peaches" und "Holiday Inn" kann man sich stundenlang anhören, ohne dass es langweilig wird.
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5.0 von 5 Sternen Der totale Geheim-Tip..., 26. Juni 2011
Von 
Axel Breiing (Essen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Madman Across the Water (Audio CD)
...und auch eines der fave-Alben des Sirs (von seinen eigenen) himself. (so sein eigenes Zitat in Köln letzten Sonntag, tolles Konzert!). Gespielt wurden die beiden Singles "Levon" und "Tiny dancer" sowie das Titelstück.

Dazu empfehle ich besonders noch die Trax "Indian sunset", "Holiday Inn" sowie "All the nasties". Es handelt sich hier um ein sehr reifes orchestrales Album, und das obwohl Elton seinerzeit gerade 24 war. Ein Jahrtausend-Genie. Mit 24 bin ich gerade von zuhause ausgezogen und verstand noch recht wenig von der Welt. Die teils recht süsslichen Titel wie "Candle in the wind", "Sorry seems to be the hardest word" oder "DonŽt let the sun go down on me" entstanden erst später. Auch Rocker a la "Bitch is back" oder "Saturday nightŽs alright for fightinŽ" finden wir hier nicht.

Ich selbst lernte den Song "Tiny dancer" erst kennen als ich 2001 im Kinosaal in "Almost famous" (Hammer-Film, Pflichtprogramm für jeden Rock-Fan!) sass und spontan dachte "Das klingt doch wie Elton John". Sehr schön auch die Sequenz zu dem Stück. Elton sagt selbst (Zitat Konzert 2008:"Some songs have longer lives than others") das er recht spät den Track wieder entdeckte. Seitdem ist er Standard bei Auftritten und auf Compilations. Wunderschöner Song, nie langweilig, immer emotional. In diesem Fall behaftet mit für mich unsterblichen Emotionen für einen bestimmten Menschen. Das ist Musik! Das entfacht Musik! Perverserweise war es kommerziell kein grosser Hit.

Sehr empfehlenswert hier im Club sind übrigens die hochklassigen Rezensionen des Patrick Schmidt. Er ist wahrhaft ein grosser Eltan-Fan-und Fachmann. Viel Spass mit dem "Verrückten überŽs Wasser"!
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