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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grenzen sprengendes Album
1968 versuchte John Mayall das strikte Bluesschema zu erweitern, in dem er jazzige Einflüsse in seine Musik einbrachte. Dazu baute er seine Bluesbreakers zum Septett aus. Mit Chris Mercer und Dick Heckstall-Smith, beide Sax, sowie Henry Lowther, Cornet, Violine, holte er jazzerfahrene Musiker ins Boot; weiters waren Mick Taylor, Gitarre, Tony Reeves, Bass und John...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2009 von eyard

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aus dem Blues-Laboratorium
Seit fast 60 Jahren ist John Mayall dem Blues verbunden. 1964 hat der Brite mit "Mayall plays Mayall" seine erste Scheibe herausgebracht. Immer wieder ist es dem Musiker dabei gelungen, hervorragende Instrumentalisten um sich zu scharen. Ich erinnere nur an die Gitarristen Eric Clapton und Peter Green sowie die Schlagzeuger Aynsley Dunbar, Keef Hartley oder Jon Hiseman,...
Vor 24 Monaten von birddog veröffentlicht


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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grenzen sprengendes Album, 13. Dezember 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bare Wires (Audio CD)
1968 versuchte John Mayall das strikte Bluesschema zu erweitern, in dem er jazzige Einflüsse in seine Musik einbrachte. Dazu baute er seine Bluesbreakers zum Septett aus. Mit Chris Mercer und Dick Heckstall-Smith, beide Sax, sowie Henry Lowther, Cornet, Violine, holte er jazzerfahrene Musiker ins Boot; weiters waren Mick Taylor, Gitarre, Tony Reeves, Bass und John Hiseman, Schlagzeug, mit von der Partie.
Das Album begann ungewöhnlich, mit der 23 Minuten langen "Bare Wires Suite", in der 7 Stücke suitenähnlich aneinander gefügt waren, deren Komplexität und Jazzstrukturen dem damals noch ungeübten Hörer einiges abverlagten. Im Rückblick ist man da etwas nachsichtiger, denn manches davon waren einfach Versuche etwas Neues zu schaffen.
Die restlichen Stücken des klassischen Albums blieben da schon enger am Bluesschema. Eine Ausnahme ist das nervös-jazzige "She's Too Young". Wunderschön das klassische Bluesstück "Killing Time" mit seinen ergreifenden Sax- und Gitarrensolos. Berührend auch "Sandy" mit seiner akustischen Bottleneck. Aber auch "I'm a Stranger", "No Reply" mit Wah-Wah Gitarre und das instrumentale "Hartley Quits" lassen keinen Wunsch offen.
Die klanglich verbesserte Remaster-Ausgabe wartet zudem mit sechs Bonustracks auf, zwei Singleseiten und vier Stücke aus Mayall-Samplern. Ganz starke R&B Nummern sind "Knocker's Step Forward" und "Hide and Seek", wirklich fetzig. Klassischer Blues und eher ruhig sind die Singleseiten "Picture on the Wall" und "Jenny". Ob da die gleichen Musiker mitwirken wie beim "Bare Wires" Album ist nicht zu ersehen. Zumindest bei einigen dürfte es der Fall sein, sind doch dort auch Bläser zu hören. Die letzten beiden, "Look at the Girl" und "Start Walkin'" sind Liveaufnahmen, bei denen wie im Intro zu hören ist, die "Bare Wires" Band mitwirkte. Es sind R&B Stücke, die aufgrund ihrer Länge viel Raum für Improvisationen liefern. Leider ist die Tonqualität dieser Aufnahmen nur mittelmäßig.
Auf jeden Fall ein Klassiker und ein Meilenstein der Blues-Rock Entwicklung. Gehört in jede Sammlung.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein einzigartiger Wurf in Sachen Blues und seine Möglichkeiten! Gewagt und vollkommen gelungen!, 11. September 2009
Von 
Toshé "Toshé" (Inner Outer Space) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Bare Wires (Audio CD)
John Mayall wurde auf diesem Album nicht müde, sowohl nach einzigartigen Klangfarben zu suchen, als auch das enge 3-Akkorde Korsett nach allen Seiten auszudehnen.
Man sollte sich auf mannigfaltige Stimmungen und Atmosphären vom Feinsten gefaßt machen. Das die ganze Melange in tiefstem Feeling und mit höchster Hingabe bereitet wurde, scheint hier fast nebensächlich selbstverständlich.
"Bare wires" hat die Zeit sehr gut überstanden und ist auch heute noch ein besonderer Hörgenuss. Bluespuristen sollten überprüfen, wie sie damit klarkommen.
Für offene Hörer ist das ein schlichtweg sensationelles Album!!!
Viele Grüße und intensive Momente damit!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aus dem Blues-Laboratorium, 25. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bare Wires (Audio CD)
Seit fast 60 Jahren ist John Mayall dem Blues verbunden. 1964 hat der Brite mit "Mayall plays Mayall" seine erste Scheibe herausgebracht. Immer wieder ist es dem Musiker dabei gelungen, hervorragende Instrumentalisten um sich zu scharen. Ich erinnere nur an die Gitarristen Eric Clapton und Peter Green sowie die Schlagzeuger Aynsley Dunbar, Keef Hartley oder Jon Hiseman, um nur einige zu nennen. Mayall selbst stand als Instrumentalist zumeist im Schatten seiner Mitmusiker. Einzig auf der Mundharmonika ( z. B. "Room to move") hat der Mann rundum Überzeugendes geleistet. Zudem ist John Mayall immer wieder bemüht gewesen, das Bluesschema durch Einflüße aus anderen Musikstilen zu erweitern. Hier sei insbesondere auf die Integration von Jazz- und Jazzrock-Elementen in seinen Blues-Sound hingewiesen. Mit seinen teilweise innovativen, freilich nicht immer überzeugenden Kompositionen wirkte er so auf andere Bluesmusiker als Schrittmacher. Weniger gut schneidet John Mayall ab, wenn es um die Würdigung seiner vokalen Fähigkeiten geht. Seine dünne und recht hohe Stimme ist oftmals kritisiert worden. Der offenbar sture Mayall hat aber über die Jahre hinweg den Sängerposten in seinen verschiedenen Bands nie aus der Hand gegeben. Alles, was ich hier über Mayalls Werk geschrieben habe, trifft auch auf sein Album "Bare wires" von 1968 zu. Wie so oft hat der damals 35jährige Musiker Könner auf ihren Instrumenten um sich versammelt. Allen voran der blutjunge Gitarrist Mick Taylor - bald darauf Rolling Stones-Klampfer - , der den Songs mit seiner Axt ein ums andere Mal die Sahnehäubchen aufsetzt. Dann eine Rhythmusgruppe aus Jon Hiseman (dr) und Tony Reeves (bg), die bei Colosseum Furore machen sollte. Und schließlich ein fetter Bläsersatz mit Chris Mercer, Dick Heckstall-Smith und Henry Lowther. Mayall selbst agiert als Multiinstrumentalist zumindest solide. Für seinen Gesang gilt das oben Gesagte. Nun zur Tracklist des Albums. Die sieben Original-Songs der Platte und die sechs Bonustracks stammen alle von Mayall. Einzig bei zwei Stücken ("No reply"; "Hartley quits") firmiert Mick Taylor als Co-Autor. Mit der siebenteiligen, 23minütigen "Bare wires suite" beginnt das Album. Der collage-artig aufgebaute Longtrack macht auf mich einen überambitionierten Eindruck. Vom befremdlichen Harmonium-Intro mit weinerlichem Gesang geht die Suite in einen getragenen Part mit Violinen-Beiträgen von Henry Lowther ("Where did I belong") über. Es folgt mit "I started walking" ein furioses Mick Taylor-Feature. Das jazzrockige "Open up a new door" zeigt Dick Heckstall-Smith in Colossseum-Manier auf zwei Saxophonen gleichzeitig spielend. "Fire" mit fadem Sprechgesang dient Jon Hiseman als Vehikel für seine Drum-Künste. "I know now" kommt recht langgezogen und zugleich eher langweilig als Slowblues rüber. Beim rockigen "Look in the mirror" zeigen dann Bassist Tony Reeves und nochmals Heckstall-Smith ihr Können. Insgesamt wirkt die Suite ziemlich heterogen. Bei allem Bemühen Mayalls um Innovation drängt sich der Eindruck auf, daß hier sieben Einzeltitel mehr oder weniger zu einem Longtrack aneinandergepappt worden sind. Übrigens findet sich auf Canned Heats 1968er Album "Living the blues" ein ähnliches, suitenartiges Stück ("Parthenogenesis"), das mich weit mehr überzeugt hat. Nur am Rande sei erwähnt, daß John Mayall bei diesem Canned Heat-Album seine Finger im Spiel hatte. Bester Song des Originalalbums ist für mich das Instrumental(!) "Hartley quits", ein boogie-mäßig abgehender Song mit fetzigem Bläsersatz und einem unnachahmlichen Mick Taylor. Stark auch die Bonustracks "Knocker's step forward", ein wilder Jazzrocker, sowie der stampfende Rhythm & Blues "Hide and seek". Was die Jungs um Mayall live drauf hatten, demonstrieren zwei Mono-Mitschnitte (Look at that girl"; "Start walkin') aus dem Falmer College in Brighton. Leider ist die Tonqualität der beiden Songs trotz Remastering bestenfalls als bescheiden zu bezeichnen. Kommen wir zu den restlichen Titeln des Silberlings. "I'm a stranger" klingt nicht unähnlich wie die Bluessongs aus der Kooperation Al Kooper/Mike Bloomfield. Das percussiv angelegte "No reply" ist eher unauffällig und bei "Killing time" handelt es sich um einen konventionellen Blues. Das jazzrockige "She's too young" wird nach 2:22 Minuten übelst ausgeblendet und "Sandy" ist schlicht einschläfernd. Auch die beiden Bonustracks "Picture on the wall" und "Jenny" sind eher unerheblich. "Jenny" hat zudem starke Fleetwood Mac-Bezüge. Ob man John Mayalls "Bare wires"-Album aus heutiger Sicht nun tatsächlich einen "Meilenstein in der Entwicklung des Blues als populäre Musik" (Good Times 1/1998) nennen kann, sei dahingestellt. Auch heute noch erkennbar bleibt das Bemühen Mayalls, dem Blues als Musikform neue Ufer zu erschließen. Kompositorisch zeigt das Album bei aller instrumentalen Virtuosität gleichwohl Schwächen. Manchmal klaffen Anspruch und Wirklichkeit hier doch arg auseinander. John Mayall ist auf dem eingeschlagenen Weg jedoch konsequent weitergegangen. Für mich sind in seinem Blues-Laboratorium später weitaus überzeugendere, ähnlich geartete Scheiben entstanden.
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4.0 von 5 Sternen Na Ja, 17. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bare Wires (Audio CD)
Na ja - eine Offenbarung ist diese CD für mich gerade nicht aber das soll seine Verdienste als Steigbügelhalter vieler späterer Rockmusiker nicht schmälern
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fast richtig!, 22. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Bare Wires (Audio CD)
Das schon mal vorweg: Für die Musik gibt es fünf Sterne von mir. Auch nach dem x-ten Hören wird diese Platte nicht langweilig - mein erstes Exemplar auf LP habe ich allerdings erst im Januar 1986 gekauft... Daß diesmal die richtigen Bonus-Tracks vollständig den Album-Titeln zugeordnet wurden ist ein zusätzliches Plus; besonders "Jenny" ist ja ein Titel, der die Sinne anspricht. Trotzdem gibt's nur zwei Sterne für die CD, denn wie schon bei der letzten CD-Veröffentlichung 1988 ist es Universal nicht gelungen für die erste LP-Seite Track-Marker zu setzten, so daß die einzelnen Songs der Bare Wires-Suite immer noch nicht einzeln angewählt werden können. Der Klang ist für eine CD in Ordnung, kommt aber an die LP-Originalpressungen nicht heran. Zusammen also - o. k., heute ist mein guter Tag - vier Sterne. Schade!
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Bare Wires
Bare Wires von John Mayall's Bluesbreakers
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