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4.0 von 5 Sternen Feedback professionell reflektiert
Die Kritik an den letzten Platten hat - so scheint's - Wirkung gezeigt. Entsprechend fanden Metallica zu bewährten Rezepten zurück: Energie, Kraft und Titel mit einer angenehmen radiophoben Länge.
Zuerst begegnete mir Death Magnetic in Irland - dort lief die Platte im Hintergrund (allerdings mit metal-tauglicher Lautstärke) in einem Musikladen:...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2008 von S. Pelz

versus
52 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Gipfel des Lautstärkekriegs ! Absoluter Mastering Müll
Für die meistens Leute ist es schwer verstehen, warum diese Scheibe dermaßen laut und übersteuert klingt.
Nun, in Wirklichkeit können dies auch nur Toningenieure und Musikproduzenten erklären.
Um es hier mal ganz kurz und einfach zu erklären. Die Musikproduktion besteht im Grunde aus 3 Schritten.
Die Aufnahme, Das Mischen und...
Veröffentlicht am 27. April 2011 von voodoo_vibes


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52 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Gipfel des Lautstärkekriegs ! Absoluter Mastering Müll, 27. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Death Magnetic (Audio CD)
Für die meistens Leute ist es schwer verstehen, warum diese Scheibe dermaßen laut und übersteuert klingt.
Nun, in Wirklichkeit können dies auch nur Toningenieure und Musikproduzenten erklären.
Um es hier mal ganz kurz und einfach zu erklären. Die Musikproduktion besteht im Grunde aus 3 Schritten.
Die Aufnahme, Das Mischen und das Mastering. Nun ist in diesem Fall das Mastering an dem mießen Sound der Scheibe schuld.
Im Mastering wird das fertige Tonmateriel durch sogenannte Limiter stark gepresst. Es wird also die Gesamtlautstärke angehoben. Dabei wird allerdings eine bestimmte Grenze ( Limit ) nicht überschritten. Das Tonmaterial wird also insgesamt auf diese Lautstärkegrenze gepresst. Das Resultat ist eine deutlich lautere Wahrnehmung der Musik. Vereinfacht gesagt klingt eine z.B. Gitarre die mal laut und mal leiser gespielt wird dadurch immer gleich laut, die Dynamik geht also ,,GEWOLLT'' verloren. Wird das Signal nun aber zu stark auf die Maximallautstärkegrenze gepresst, wird irgendwann eine hörbare Übersteuerung deutlich. Dies gilt es als Toningenieur auf jeden Fall unbedingt zu verhindern, was den produzenten bei dieser Scheibe aber anscheinend total egal war. Nun gibt es aber ,,LEIDER'' in der Musikproduktion diesen Trend, Musik immer lauter und lauter zu produzieren, damit die Musik selbst bei leiseren Liedpassagen auf die Ohren drängt. Dies wird als Lautstärkekrieg bzw. Loudness Wars bezeichnet. Das schlimme daran ist, dass die Dynamik der Musik fast komplett verloren geht, da alles auf LAUT gemastert wird. Bei dieser Scheibe haben es die Produzenten damit gehörig übertrieben. Die Musik klingt dermaßen übersteuert und laut, dass es selbst dem derbsten Metalfreak die Ohren durchschlägt. Ein einziger Soundbrei, mehr nicht. Das Paradebeispiel wie man eine produktion kaputt produziert. Hoffentlich eine Botschaft an alle Toningenieure und Musikproduzenten, langsam wieder Musik zu produzieren die natürlich und dynamisch klingt. Wenn ein Gitarrist mitten im Song mal leiser spielt und dann wieder lauter, darf man das auch ruhig hören. Das macht den Sinn emotionaler Musik aus. Sie sollten sich mal fragen warum die Leute heutzutage noch gerne alte Scheiben aus den 60ern oder 70ern hören.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Feedback professionell reflektiert, 20. Oktober 2008
Von 
S. Pelz "stp" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Death Magnetic (Audio CD)
Die Kritik an den letzten Platten hat - so scheint's - Wirkung gezeigt. Entsprechend fanden Metallica zu bewährten Rezepten zurück: Energie, Kraft und Titel mit einer angenehmen radiophoben Länge.
Zuerst begegnete mir Death Magnetic in Irland - dort lief die Platte im Hintergrund (allerdings mit metal-tauglicher Lautstärke) in einem Musikladen: Ohne zu wissen, was es war, erkannte ich trotzdem Hetfield&Co. sofort. Das ist es auch, was die Scheibe auszeichnet: Erkennbar Metallica, ohne zu sehr aufzuwärmen (sieht man mal von Unforgiven III ab).
Bester Track des Albums ist meinem Geschmack nach "All Nightmare Long" - kraftvoll, abwechslungsreich, auch die Melodik kommt nicht zu kurz.
Trotzdem nur 4 Sterne: Einen Stern Abzug gibt's für das Revival von "The Unforgiven" und die Tatsache, dass es meiner Meinung nach zwar ein äußerst gelungenes, aber eben nicht das beste Album der Truppe ist.
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254 von 305 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen (Natürlich) polarisierend, 8. September 2008
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Death Magnetic (Audio CD)
Wie erwartet gehen die Meinungen zum neuen Album aus dem Hause Metallica bereits jetzt sehr stark auseinander. Von völlig übertriebener, fanatischer Lobhudelei bis zu grundlosem Niedermachen ohne schlüssige Argumente ist alles dabei - wobei man sich zu diesem Zeitpunkt von den Bewertungen nicht allzu sehr täuschen lassen darf. Viele davon (sowohl positive als auch negative) wurden geschrieben, als gerade mal 2 - 3 Songs bekannt waren. Auch wurde die Bewertungsplattform wieder mal in ein Diskussionsforum verwandelt, was in Reaktionen auf Rezensionen natürlich legitim und erwünscht ist, aber als Bewertung selbst ein völlig verfälschtes Bild schafft... das sollte man beachten, wenn man sich die Durchschnittswertung ansieht.

Zu "Death Magnetic" selbst wurde bereits viel geschrieben, eines muss man als halbwegs objektiver Fan aber konstatieren: von einem absoluten "Meisterwerk" (und wenn ich von einem solchen spreche, meine ich "Master Of Puppets" und "Ride The Lightening") ist der aktuelle Output doch recht weit entfernt. Festmachen möchte ich diese Meinung daran, dass die CD für meine Ohren wie eine merkwürdig uninspirierte Mischung aus sämtlichen bisherigen Metallica-Perioden klingt.

Es gibt (zum Glück wenige) Versatzstücke aus "St. Anger" - vor allem was die stimmliche Qualität mancher"Passagen und einige Drum-Figuren betrifft (vor allem "The End Of The Line"). Auch die "Load"- bzw. "Reload"-Phase ist an einigen Stellen im Gitarrensound zu erkennen.

Die Länge der Stücke erinnert wiederum vornehmlich an "...And Justice For All", auch die Vertracktheit und der grundsätzliche Stil mancher Kompositionen entspricht diesem Klassiker ("Broken, Beat & Scarred", "The Day That Never Comes"). Auch das mittlerweile wohl schon recht bekannte "Cyanide" und "The Judas Kiss" können für die "neuen" Metallica-Verhältnisse durchaus überzeugen. Als wirklich sehr gut gelungen empfinde ich das Instrumental (bei mir eine Ausnahme, da ich sonst Stücke mit Gesang bevorzuge) "Suicide & Redemption", das es in meinen Ohren fast (!) mit "Orion" aufnehmen kann.

Zum Glück gibt es diesmal - ganz im Gegensatz zu "St. Anger" eigentlich keine Totalausfälle zu verzeichnen. Lediglich "The Unforgiven III" fällt meiner Meinung nach stark ab, vor allem weil man - dem Titel entsprechend - ständig Vergleiche zu den Vorgängern sucht. Fündig wird man kaum, was wohl vor allem am fehlenden, zwingenden Refrain liegt.

Warum es trotz einiger gutklassiger Songs trotzdem nur 3 Sterne gibt, hat folgende Gründe: die Referenzwerke von Metallica liegen nun mal in den 80igern, und wenn ich zwei CDs habe, auf denen groß "Metallica" steht, ist es doch legitim, eine besser und eine schlechter zu finden, auch ohne sie direkt (also vom Stil her) miteinander zu vergleichen. Wenn man "Ride The Lightening" mit 5 Sternen bewertet und als Meisterwerk bezeichnet, kann man "Death Magnetic" einfach nicht die gleiche Wertung einräumen. Das liegt für mich zum einen an jenem schwer fassbaren und sich einer Analyse widersetzendem Begriff des Songwriting, das bei Liedern wie "For Whom The Bell Tolls" oder "Master Of Puppets" sofort dieses außergewöhnliche Gefühl erzeugt, das den neuen Songs einfach fehlt. Zum anderen hat die neue CD für mich einfach den oben genannten Retrospektiv-Charakter, der versucht, alle Schaffensperioden der Band auf einem Album, zum Teil in einem Lied, zu vereinen. Dieses Vorhaben mag Geschmackssache sein, ich finde es jedenfalls nicht so gelungen, zum Teil klingen die Songs dadurch wie Coverversionen.

Insgesamt empfinde ich "Death Magnetic" als Durchschnitt, im Verhältnis zum Metallica-Gesamtwerk. Eine starke Verbesserung gegenüber "St. Anger" ist es aber allemal.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Urknall erwartet ?? Doch wohl eher nicht......., 17. September 2008
Von 
Peter Schulz "Musikliebhaber" (Somewhere in Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Death Magnetic (Limited Digipak) (Audio CD)
Auch ich werde jetzt noch meinen Senf zur neuen METALLICA abgeben:
Mit "Death Magnetic" ist es METALLICA aus meiner Sicht tatsächlich gelungen, eher durschnittliche Alben aus der Vergangenheit vergessen zu machen. Die 4 besinnen sich auf ihre Stärken, die sie schlussendlich in den Metalolymp gehieft haben. Gutes Songwriting, Überschallsolis, Breaks und mehrere heftige Riffgewitter.
25 Jahre nach dem Debut "Kill 'em all" klingen METALLICA tatsächlich ziemlich frisch. Die eigentliche Sensation für mich ist allerdins, dass es auf "Death Magnetic" nicht einen (!!!!!) Ausfall gibt. Es gibt sehr gute Songs ("That was just your Life", "Broken, Beat & Scarred", "The Day that never comes"), gute Songs (""The End of the Line", "All Nightmare long", "Cyanide" und the "Judas Kiss") sowie 3 Songs die immer noch ok sind ("The Unforgiven III", "Suicide & Redemption" und "My Apocalypse"). Die 2 letztgenannten Songs kleben mir dann doch ein wenig zu sehr an der Vergangenheit.
Um nicht den gleichen Fehler zwei mal zu machen, hat man dem aktuellen Basser Robert Trujilo genug platzt zum atmen gegeben. Gut so, denn der macht seine Sache ausgezeichnet. Kirk Hammet macht das, was er am besten kann, Flitzefingersolis. Von ihm hätte es aus meiner Sicht ruhig die ein oder andere Überraschung mehr sein dürfen. Lars Ulrich spielt gewohnt sachlich und souverän. James Hettfield gebührt ein Riesenlob. Für mich die beste Sangesleistung bei METALLICA überhaupt.
Die Mehrausgabe für das Digipack lohnt sich aus meiner Sicht. Das Teil ist wirklich originell aufgemacht und wirkt absolut modern.
Fazit: Daumen hoch für eine Band, die einiges hinter sich hat. Ich glaube, in 20 Jahren wird man dieses Album als eines der besseren METALLICA-Outputs bewerten.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen enttäuschende Qualität, 18. September 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich bin METALLICA-Fan und Death Magnetic ist super geworden, zumindest von den Liedern her.

Jedoch war die Quallität meiner Coffin Box zum heulen. Erst klebte der silberne Schriftzug des Sarges auf der blöden Folie, in der die Box eingeschweißt ist, und ich musste den extra auf den Pappsarg kleben. Das war ja noch vertretbar, aber dann klebte die Folie mit dem ebenfalls silbernen Schriftzug, der über dem Grab der CD-Hülle klebt zu weit rechts und die Folie stand über, sodass ich die auch noch abziehen und vernünftig aufkleben musste. Da hätt ich bei 99€ echt mehr erwartet!

Weiterhin ist die Qualität der Musik echt traurig. Die ist einfach bischissen zusammengemischt, der fehlt es an Dynamik. Das Video von The Day That Never Comes und vor allem die Guitar-Hero-Version klingen bedeutend besser, wie die CD. Das kann einfach nicht sein!!
Zu diesem Anlass gibt es bereits eine Online-Petition zum Thema "Re-Mix or Remaster Death Magnetic!" , das die hoffentlich ne besser klingende Version rausbringen.

Fazit: Die Songs sind geil, ABER über die Qualität und den Preis bin ich echt enttäuscht.
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50 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwar kein Meisterwerk, aber ein sehr gutes Album von Metallica, 14. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Death Magnetic (Audio CD)
Was ich immer besonders witzig finde ist, dass bei Rezensionen insbesondere von Metal-Bands stets Vergleiche mit älteren Alben herhalten müssen. Was soll das eigentlich? Ich vermute einfach mal, dass man im Metal-Genre das Rad eben nicht neu erfinden muss oder vielleicht sogar darf, um in den Ohren der holden und treuen Fans eine gute Arbeit abzuliefen. Der härteste Contest müssen Metal-Bands im Vergleich mit ihrer Vergangenheit bestehen, und Bands vom Schlage Metallica sowieso ... welch ein Konservatismus warum auch immer ... but anyway ...
Wenn ich "Ride The Lightning" hören will, dann schiebe ich mir diese in meinen CD-Player, wenn ich "Master Of Puppets" hören will, dann lege ich eben "Master Of Puppets" auf ... mit "Death Magnetic" will ich die neue Metallica hören und nicht unbedingt eines ihrer älteren Alben (oder deren wie auch immer gearteten Kopie) ... basta!
"St. Anger" beendete (mehr oder weniger eindrucksvoll ... das ist Geschmachsache) eine Ära von Metallica, mit "Death Magnetic" beginnt eine neue ... gut gemacht!
Insbesondere die Trennung von Bob Rock scheint der Band sehr bekommen zu sein, dass meine ich jetzt nicht nur soundtechnisch, sondern vor allem hinsichtlich des Songwriting, an welchem Mr. Rock ja bekanntlich viel mitgewerkelt hatte, als er produzententechnisch noch verantwortlich war. Selbstverständlich merkt man der Scheibe an, was die Jungs wollten ... nämlich eine Art Rückbesinnung auf den Stil der ersten Jahre von Metallica. Aber ... Gott sein Dank ... es handelt sich dann doch nicht um eine Kopie aus dieser Zeit, sondern um eine äußerst frische und kreative Hommage an ein verschwunden geglaubtes "Lex Metallica" ... und diese einem quasi ins Gesicht springende Spielfreude will unbedingt gefallen ...
Auf "Death Magnetic" befinden sich echte Highlights ("The End Of The Line", "Broken, Beat & Scarred", "The Day That Never Comes" und "The Judas Kiss", "Suicide & Redemption"), gepaart mit eher durchschnittlichen Songs ("That Was Just Your Life", "All Nightmare Long", "Cyanide") und dann leider auch schwächere Songs ("The Unforgiven III", "My Apocalypse"). Wer mitgezählt hat, der kann jetzt das Gesamturteil "4 Sterne von 5" nachvollziehen ... fünf echte Knaller, dreimal Durchschnitt und zweimal (fast) durchgefallen, wobei das Aufrunden auf den vierten Stern eher aus Sympathie geschieht, da, wenn weitere Zwischenschritte zugelassen wären, 3 plus ein halber Stern eher angesagt gewesen wären ...
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36 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 2. Frühling oder das kreative Ende einer Band?, 14. September 2008
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Death Magnetic (Audio CD)
Kaum eine Band polarisiert mit einem neuen Album wie Metallica. Nach der Abwendung vom Metal zu Blues, Country, Hardrock und einem Lärminferno in vorm von St. Anger sehnt sich der grossteil der Fangemeinde nach einer Platte die sich wenigstens ansatzweiße nach Metallica Ende der 80er/Anfang der 90er anhört. Und die 3 Tracks die im Vorfeld von Death Magnetic im Netz zuhören waren schienen die Fanbasis zu beschwichtigen, ja vielleicht sogar euphorisch werden lassen. Es wurden sogar schon parallelen zu Glanztaten wie ...and justice for all und sogar Master of Puppets gezogen während sich für einen kleiner Teil von restlos enttäuschten Fans alles nach Load meets St. Anger plus eine gehörige Portion Langeweile und aufgewärmten Altlasten anhört. Die Wahrheit steckt wie immer irgendwo dazwischen.

Was mir beim ersten durchlauf von Death Magnetic positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache das Lars Ulrich seinen Snareteppich wieder gefunden hat, das sich der Drumsound generell recht druckvoll anhört, das die Gitarren endlich wieder sägen und auch mitten enthalten und sich nicht mehr anhören als würde Hetfields Boxen in einer Holzkiste stehen und es gibt endlich wieder Gitarrensolos, ja sogar Doppelleads. Aus Musiktechnischer sicht gefällt mir die Produktion von Rick Rubin durchaus sehr gut. Und das die Herren musikalisch was drauf haben dürfte bekannt sein. Dazu kommen wir jetzt bei den einzelnen Songs:

That was just your life

Der erste Track beginnt recht ruhig steigert sich dann aber zu einem netten Thrash Metal Song. Nach den ersten 1 1/2 Minuten glaubt man eigentlich gar nicht mehr das die selbe Band vor 10 Jahren Dinge wie Load/Re-Load verbrochen hat. Enthält eigentlich alles was man vom Schwarzen Album her kannte inkl. einem Kirk Hammet Chaossolo. Gegen ende wird's dann aber etwas melodischer und es gibt paar nette Doublebass Attacken. Hört sich fürn Anfang schon mal gut an.

The End of the line

Song Nummero 2 ist zu Beginn etwas grooviger. Steht irgendwo zwischen Sad but true und den paar hörbaren Songs von Load/Re-Load. Im Mittelteil wird es etwas vertrackt und progressiv, was sich für mich auf keinen Fall nach ...and justice for all anhört sondern eher etwas anstregnend ist. Zum Ende wird es ruhige und melodisch um noch mal am Ende Gas zu geben. Die Nummer gefällt mir nicht ganz so gut wäre aber auf den beiden genannten Alben ein einsames Highlight gewesen.

Broken, beat & scarred

Mit Broken, beat & scarred geht es dann erst mal groovig weiter, allerdings geht das wesentlich besser ins Ohr als der vorhergegangene Song. Zum ersten mal sind jetzt auch musikalische parallelen zu 'and justice for all zu hören (vor allem zum Ende des Liedes) und die melodische Gesangsführung macht den Song bisher zu einem kleinen Höhepunkt auf der Platte.

The day that never comes

Das 4. Lied, zu dem noch ein Video gedreht wird, steht mehr in der Tradition der Metallicatypischen Halb-Balladen der Marke One, Fade to Black oder The Unforgiven. Nach ruhigem melodischen Beginn wird es ab der 4. Minute etwas härter um gegen Ende dann richtig Gas zu geben. Sauber, warum musste man jetzt 17 Jahre auf so ein Lied von Metallica warten?

All nightmare long

Beginnt ruhiger um sich dann in einen starken Song mit einem richtig geilen Riffing zu verwandeln. Klasse Nummer mit einem richtig abgefahrenen Solo im Mittelteil.

Cyanide

Zu beginn etwas gewöhnungsbedürftige Nummer. Nach eingängigen 3 Minuten wird es dann etwas verspielter und für meinen Geschmack wieder etwas zu progressiv. Die permanenten Tempowechsel gehen mir dann mehr auf den Sack als das es mir gefällt. Die wenigen melodischen Soli helfen da auch nicht mehr.

The unforgiven III

Im vornherein hat man ja von einem 3. Teil von The unforgiven gelsen und ich finde ihn genauso, wenn nicht sogar noch überflüssiger als den 2. Teil. Bei dem gab es wenigstens noch ein Bezug zum 1. Teil vom Schwarzen Album der bei diesem hier vollkomen fehlt. Musikalisch erinnert das ganze auch mehr an die Load/Re.Load Phase. Überzeugt mich nicht wirklich.

The judas kiss

Weiter geht es dann mit diesem Prog-Thrasher der zwar paar Anläufe braucht aber dann auch zu gefallen weiß. In der Mitte wird es zwar mit dem progressiven wieder etwas übertrieben, was aber nicht so nervig und überladen ausfällt wie bei den anderen Tracks. Kirk Hammet brilliert wieder mit einem Fingerverknotenden Solo was einen an die alten Glanztaten erinnert. Gute Nummer.

Suicide & redemption

Das Instrumental der Platte kommt zu Beginn sehr groovend daher. Erinnert ein wenig an Orion und To live is to die. Ich bin zwar nicht so der Freund von instrumentalen Liedern aber dieses hier weiß doch zu gefallen und steht in der Tradition von denen aus den 80ern.

My Apocalypse

Zum Abschluß gibt es noch mal einen schnellen Thrash Song in der Tradition von Damage Inc. und Dyers Eve. Das Gaspedal wird ganz gut durchgedrückt und die progressiven Elemente werden glücklicherweise sparsam eingesetzt. Ein versöhnlicher Abschluss mit allen Alt-Fans.

Als großes Resümee zum Abschluss bleibt nur zu sagen das es nach Load/Re-Load und St. Anger ja nur noch besser werden konnte. Die großen Vergleiche mit ...and justice for all kann ich jetzt nun nicht unbedingt ziehen. Für mich steht die Platte eher als diese, die nach dem Schwarzen Album hätte kommen müssen. 1 Schritt zurück und 2 Schritte zur Seite, Rückbesinnung auf alte Härte aber ein erhöhen der Progressiven und groovigeren Elemente gepaart mit moderneren Thrashversatzstücken. Und die Produktion von Rick Rubin tut ihreges dazu um die Platte modern aber auch traditionell erklingen zu lassen. Im großen und ganzen gefällt mir Death Magnetic recht gut, und ich denke das wird einem grossteil der werten Metalgemeinde so gehen.
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52 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Musikalisch Top, akustisch leider ein Totalverlust!, 17. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Death Magnetic (Audio CD)
Musikalisch gibt es wirklich nicht viel zu kritisieren an Metallicas neustem ALbum. Ein wirklich gelungener Ausflug "Back to the Roots" bei dem für mich eigentlich nur Broken,Beat&Scarred, The Unforgiven III und Suicide & Redemption etwas schwächeln.

Alles könnte eigentlich so schön sein, wäre da nicht die grausam schlechte Qualität der CD. Viele scheinen das Problem nicht zu hören, aber mir zerstört es leider jeglichen Spass an dem Album. Mit wirklich guten AKG Kopfhörern halte ich das übersteuern, verzerren und geklippe gerade mal einen Song durch, auf meinen nicht wirklich genialen PC Boxen von Creative Labs gehts schon eher. Aber selbst hier sind einige der Probleme einfach noch deutlich zu hören und trüben doch sehr den Eindruck eines sonst so gelungen Albums.

Die Rettung für mich war die Version des Albums die es für Guitar Hero 3 als Download gibt. Dort konnte ich erstmals die neuen Songs in ihrer ganzen Klasse genießen und es macht leider noch viel offensichtlicher wie wirklich unmenschlich schlecht doch die CD ist wenn man die beiden Versionen einmal direkt miteinander vergleicht. Jeder der glaubt das die CD gut klingt soltle sich wirklich einaml selber den gefallen tun und die Guitar Hero 3 Version antesten. Wenn man bei beiden die Lautstärke angleicht ist der Unterschied einfach umwerfend. Man hört Robs spiel am Bass ganz klar und auch viele andere Kleinigkeiten sind einfach zu gut das man sie je wieder im Sounddickicht der verhunzten CD verlieren möchte.

Ich an Stelle der Jungs würde mich schämen, das die wirklich beste Version meines Albums nur auf Spielekonsolen zu haben ist. Noch dazu wenn sich selbst Ted Jensen, der die CDs gemastert hat, von dem Produkt distanziert. (Im Digipack taucht sein Name nicht mehr auf und selbst auf seiner Website fehlt Death MAgnetic explizit in seinem Resume) Für mich einfach völlig unverständlich warum man soetwas zahlenden Kunden anbietet...

Das Album selbst würde von mir mindestens vier Sterne bekommen, aber diese CD kann man wirklich niemandem in diesem Zustand zum kauf empfehlen weswegen ich auch leider nur einen Stern vergeben kann :(
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rick Rubin bitte entsorgen!, 16. September 2008
Von 
M. Heidig (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Death Magnetic (Limited Digipak) (Audio CD)
Zuerst mal Positives, ich bin froh nach so einem Schuß in den Ofen ala` "St.Anus" endlich wieder ein Metallica Album in den Händen halten zu dürfen welches den alten Herren nochmal glanz verleiht und wirklich geile Songs enthält.

Jetzt zum Negativen, man kauft sich in freudiger Erwartung die Digipack Version des Albums für einige Euro mehr und hat eigentlich nur die Papphülle, keine Bonustracks oder wie heutzutage gern gemacht ne DvD Beilage.
Das ausgestanzte Booklet ist zwar nett aber wenn Wörter und Sätze dadurch nicht lesbar sind völlig Sinnlos oder? und dafür gibts den ersten Punktabzug.

Das schlimmste ist aber der Sound bzw. die Produktion des Albums, als ich den ersten durchlauf gemacht habe ging mir immer wieder durch den Kopf ob mit meiner Anlage etwas nicht stimmt und meine Boxen kaputt sind, deshalb habe ich die Cd sowohl im Auto als auch auf anderen Hifi Anlagen laufen lassen und es war überall das selbe Problem.
Die Songs wurden mit einer viel zu hohen Lautstärke auf Cd gepresst und dazu kommt noch der Eindruck das beim Mixen u. Mastern die Songs viel zu arg durch den kompressor gejagt wurden.
Das ganze Album hat durchweg eine Übersteuerung sowie Kratzen und Rauschen das tierisch nervt und irgendwie nach ner Zeit einem zwingt die Platte auszumachen (My Apocalypse ist das beste Beispiel da is echt alles zu spät).

Musiker oder Leute mit feinem Gehör dürft besagtes ebenfalls sofort auffallen, dafür gibts den 2ten Punktabzug.

Was sich Rick Rubin dabei gedacht hat sei mal dahingestellt, jedenfalls hat er hier mächtig versagt, evtl. liegts auch am Ego der Musiker das sich jeder laut genug hören will jedenfalls beim Drum hat man den Eindruck das Lars ne extrawurst haben wollte...

Jetzt noch meine Bitte an Metallica, lasst das Album von Bob Rock nochmal Mixen bzw. neu Mastern und veröffentlicht es nochmal unter "Death Magnetic²", ich wette Bob Rock würde es deutlich besser machen...
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75 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Album Top - Soundqualität der CD-Version inakzeptabel mies., 21. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Death Magnetic (Limited Digipak) (Audio CD)
Das neue Album ansich würde ich mal sehr positiv bewerten. Eine Mischung aus der alten Ära garniert mit ein wenig St.Anger-sound. Einige richtig tolle Songs dabei. Kann man recht zufrieden sein, wenngleich ich es nicht in den Himmel loben würde. Braucht doch schon etwas Eingewöhungszeit, und das spricht eher dagegen. An dieser Stelle auch ein Lob an Metallica, denn sie haben gute Arbeit geleistet!
Die Produktion ist an sich also auch recht gut geworden, endlich ohne Bob Rock.

Leider nur bis zu einem letzten Punkt, denn wurde beim finalen Mastering für die zu veröffentlichte CD-Version ein großer Fehler gemacht, der für die nicht zu leugnende mieserable, inakzeptable Soundqualität verantwortlich ist.
Jeder der dies abstreitet sollte mal zum Ohrenarzt oder eine gescheite Anlange kaufen (die 1-Euro-Ohrstöpsel aus dem Pfennigladen bringens nicht!)

Erklärung: Dazu sollte man sich mit dem Thema "Loudness War" beschäftigen.
Die CD Version wurde absichtlich in sehr hoher Lautstärke auf CD gebrannt, was zu einem extremen Verlust des Dynamikumfanges führt, und damit zu Verzerrungen, Clipping und üblem Soundmatsch.
Das hat nichts mit subjektivem empfinden zu tun, oder ob der Druck mehr oder weniger da ist, sondern durch diese Aktion sind einfach wertvolle Teile des Tonmaterials abgeschnitten worden und für immer verloren gegangen.

Das Album wurde auch für das Computer Spiel Guitar Hero veröffentlicht (allerdings nicht identisch mit dem finalen Mastering wie auf der CD) jedoch ohne die zerstörerische Lautheitsanpassung. Und diese hat (trotz Kompression) eine wesentlich bessere Qualität. Der Dynamikumfang ist viel höher und klarer, und trotz dass man den Lautstärkeregler der Anlage etwas höher drehen muss (logisch!) hat diese Version viel mehr Druck, Abwechslung und Flair. Diese Version kann man anhören ohne Ohrenkrebs zu bekommen.

Youtube bietet dafür ein direktes Vergleichsbeispiel (einfach nach "metallica death magnetic guitar hero" suchen)

Es ist eine unglaubliche Frechheit, was dem treuen Fan und Käufer hier angeboten wird, und darum gibts von mir auch trotz des ansich recht gelungenen Albums nur einen Stern.

Ich bereue, dafür Geld ausgegeben zu haben und rate jedem dringenst vom Kauf ab!

P.S.: Ich möchte nochmal betonen, dass die Schuld hier sicher nicht (nur?) bei Metallica selbst liegt, denn das Album wurde ja auf hohem Niveau eingespielt...
Nur am finalen Mastering wurde dann dieser dem Trend folgende fatale Fehler begangen der das Werk quasi zerstört!
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Death Magnetic
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