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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zufriedenstellende Limited Edition eines tollen Albums
Nun ist also doch passiert, womit selbst ich als großer Fan der Engländer nach den letzten Alben (die mir zwar nicht schlecht gefielen, aber mit dem restlichen Werk der Band nur bedingt vergleichbar waren) kaum noch gerechnet hätte: Cradle Of Filth stellen dem gelungenen "Cruelty And The Beast" (das allerdings unter einer sehr schwachbrüstigen...
Veröffentlicht am 4. November 2008 von Stefan T.

versus
2 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmaß
Soso, da haut der gute, alte Dani Filth und seine Truppe wiedermal ein Silberling auf den Markt und die Massen sind hin und weg. Ich bin der Meinung, wäre die CD nicht von COF sondern von einer unbekannten Band erschienen, hätte kaum einer von Notiz genommen. Genau das ist für mich das Traurige an der Sache. Es ist leider wie in der kommerziellen...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2008 von R. Krause


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zufriedenstellende Limited Edition eines tollen Albums, 4. November 2008
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Godspeed on the Devil's Thunder (Audio CD)
Nun ist also doch passiert, womit selbst ich als großer Fan der Engländer nach den letzten Alben (die mir zwar nicht schlecht gefielen, aber mit dem restlichen Werk der Band nur bedingt vergleichbar waren) kaum noch gerechnet hätte: Cradle Of Filth stellen dem gelungenen "Cruelty And The Beast" (das allerdings unter einer sehr schwachbrüstigen Produktion litt) und dem superben Quasi-Konzeptalbum "Midian" endlich einen gleichwertigen Nachfolger zur Seite.

Weiterentwicklung kann man der Truppe auf jeden Fall zu Gute halten - das Album entspricht zwar in der Qualität dem zu recht hoch gelobten 2000er Output, das Songwriting ist aber ein wenig anders gelagert und erinnert eher an die vertonte Geschichte um die "Blutgräfin" Elizabeth Bathory. Als Ganzes gleicht das etwas sperrig betitelte "Godspeed On The Devil's Thunder" einer Zusammenfassung der besten Qualitäten, die die Band über die Jahre entwickelt hat. Alle Schaffensperioden, von der puren Raserei der Anfangstage über die Orchester-Packung auf "Damnation And A Day" bis hin zum "normalen" Heavy Metal auf "Thornography", sind vertreten. Dass die Platte dadurch nicht zerfahren wirkt, ist dem exzellenten Songwriting der Truppe zu verdanken. Was das betrifft waren die Jungs aber ohnehin schon immer über jeden Zweifel erhaben. Positiv stimmt auch, dass sich mit Ur-Gitarrist Paul Allender und Bassist David Pybus in letzter Zeit endlich ein recht stabiler Kern um Dani Filth geschart zu haben scheint - der Wahrnehmung von Cradle of Filth als Band kann das nur gut tun.

Diesmal geht es im Albumkonzept um den Kampfgefährten von Jeanne d'Arc, der "nebenbei" auch noch Alchimist und einer der berüchtigtsten Serienmörder aller Zeiten war: Gilles de Rais. Nach dem Cradle-typischen Intro beginnt die Scheibe mit dem harten "Shat Out Of Hell" denkbar günstig und sofort fällt die glasklare Produktion auf, die sich schon während der letzten Alben ständig verbessert hat. Dadurch wirkt das Ganze noch härter und fetter und die Engländer brauchen sich hier vor ihrer norwegischen Konkurrenz (Dimmu Borgir) nicht länger zu verstecken, wobei der Unterschied zu den Skandinaviern schon recht deutlich ist (vor allem im orchestralen Bereich, der bei Cradle Of Filth lediglich der Unterstreichung einer bedrohlich-düsteren Atmosphäre dient und längst nicht so im Vordergrund steht wie bei den wesentlich bombastischeren Skandinaviern).

Bei mehrmaligem Hören entsteht auch wieder der für ein Konzeptalbum so wichtige Eindruck, dass alles, was hier zelebriert wird wie aus einem Guss klingt. Darum kann man auch kaum einzelne Songs hervorheben, diese CD muss als Ganzes gehört und genossen werden. Zudem sind die Lieder wieder etwas weniger zugänglich als auf "Thornography" und auch auf "Midian" und brauchen eine gewisse Zeit und ein paar Durchläufe. Sofort bleiben neben dem erwähnten "Shat Out Of Hell" lediglich "The 13th Caesar", "Ten Leagues Beneath Contempt", der "Herzschlag"-Mittelteil vom überlangen "Darkness Incarnate" (mit von Dani's Tochter Luna Scarlett gesprochenem Intro) und das extrem eingängige "The Death Of Love" in den Gehörgängen kleben, erweisen sich dort aber als überaus hartnäckig. Die restlichen Tracks brauchen einige Zeit, entfalten dann aber eine unheimliche Langzeitwirkung, was an zwei Faktoren liegt: zum einen ist das Songwriting dermaßen detailliert, wie man es von den Engländern kaum mehr erwartet hätte, zum anderen ist nicht nur Dani Filth' Gesang sehr variabel, sondern er hat sich auch textlich am Riemen gerissen und bietet die ganze Palette britischer Sprachkunst auf, die man so nur bei Cradle Of Filth findet und die sie so wohltuend von vielen Black Metal Bands abhebt. Die mittlerweile traditionell von Doug Bradley ("Pinhead") gesprochenen Intros sind ebenfalls samt und sonders im schwarzen Bereich und seine charismatische Stimme trägt viel zur Gesamtatmosphäre bei. Wenn man nach Kritikpunkten sucht, könnte man lediglich das Ende des Albums anführen - hier scheint ein wenig die Abwechslung zu fehlen. Nichtsdestotrotz komme ich nicht umhin, die Höchstwertung zu vergeben, da es Cradle Of Filth endlich wieder geschafft haben, alle ihre Stärken auf einer Platte zu vereinen.

Die Limited Edition kommt als dünnes "Buch", gebunden in (Kunst-) Leder. Das wirkt nicht übel, aber auch ein wenig zu dünn im CD-Regal. Eine zwiespältige Sache ist die Bonus CD, die bei dieser Edition dabei ist. Mit 10 Tracks erhält man zumindest "Value for Money", leider ist aber nur die Hälfte dieser Songs als brauchbar zu bezeichnen. Vor allem das erste Lied ("Balsamic And Anathema") ist sehr gut gelungen und hätte so ruhig auch auf dem Haupt-Album stehen können. Das war wohl zunächst so geplant, aber entweder hat der Platz nicht ausgereicht, oder man wollte einfach den Käufern der Limited Edition ein weiteres Kapitel der Geschichte um Gilles de Rais bieten. Danach folgen ein langes Instrumental (in Ordnung, wirkt aber nicht wie ein klassisches Instrumental, sondern wie ein normales Cradle-Stück ohne Gesang), mit "Into The Crypt Of Rays" ein (sehr gutes) Celtic-Frost-Cover sowie zwei bereits von der Deluxe Edition von "Thornography" bekannte Stücke ("Devil To The Metal" und "Courting Baphomet"), die durchaus zu gefallen wissen und vor allem für diejenigen, die diese Version des Vorgängers nicht besitzen, interessant sind. Damit ist die erste Hälfte der Bonus-CD vorbei und der Hörer ist ob der Qualität angenehm überrascht. Darauf folgt leider eine Ernüchterung, denn "The Love Of Death", den "The Death Of Love" Remix auf Techno (oder was das sein soll), hätte wohl niemand gebraucht. Ähnlich verhält es sich mit den Demos von selbigem Lied und "The 13th Caesar", die sich bis auf die naturgemäß schlechtere Soundqualität kaum von der Album-Version unterscheiden. Auch die Live-Versionen von "Dirge Inferno" und "Dusk And Her Embrace" sind eher Geschmackssache. Sie zeigen zwar, welches Soundgewitter die Band live entfachen kann, könnten aber ob der Qualität sogar abschreckend für potentielle Konzertbesucher sein. Hier ist man mit einer der Live-DVDs von Cradle Of Filth, auf denen auch der wichtige optische Anteil der Show zur Geltung kommt, sicher besser bedient.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Legitimer "Cruelty And The Beast" Nachfolger, 4. November 2008
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
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Rezension bezieht sich auf: Godspeed on the Devil's Thunder (Audio CD)
Nun ist also doch passiert, womit selbst ich als großer Fan der Engländer nach den letzten Alben (die mir zwar nicht schlecht gefielen, aber mit dem restlichen Werk der Band nur bedingt vergleichbar waren) kaum noch gerechnet hätte: Cradle Of Filth stellen dem gelungenen "Cruelty And The Beast" (das allerdings unter einer sehr schwachbrüstigen Produktion litt) und dem superben Quasi-Konzeptalbum "Midian" endlich einen gleichwertigen Nachfolger zur Seite.

Weiterentwicklung kann man der Truppe auf jeden Fall zu Gute halten - das Album entspricht zwar in der Qualität dem zu recht hoch gelobten 2000er Output, das Songwriting ist aber ein wenig anders gelagert und erinnert eher an die vertonte Geschichte um die "Blutgräfin" Elizabeth Bathory. Als Ganzes gleicht das etwas sperrig betitelte "Godspeed On The Devil's Thunder" einer Zusammenfassung der besten Qualitäten, die die Band über die Jahre entwickelt hat. Alle Schaffensperioden, von der puren Raserei der Anfangstage über die Orchester-Packung auf "Damnation And A Day" bis hin zum "normalen" Heavy Metal auf "Thornography", sind vertreten. Dass die Platte dadurch nicht zerfahren wirkt, ist dem exzellenten Songwriting der Truppe zu verdanken. Was das betrifft waren die Jungs aber ohnehin schon immer über jeden Zweifel erhaben. Positiv stimmt auch, dass sich mit Ur-Gitarrist Paul Allender und Bassist David Pybus in letzter Zeit endlich ein recht stabiler Kern um Dani Filth geschart zu haben scheint - der Wahrnehmung von Cradle of Filth als Band kann das nur gut tun.

Diesmal geht es im Albumkonzept um den Kampfgefährten von Jeanne d'Arc, der "nebenbei" auch noch Alchimist und einer der berüchtigtsten Serienmörder aller Zeiten war: Gilles de Rais. Nach dem Cradle-typischen Intro beginnt die Scheibe mit dem harten "Shat Out Of Hell" denkbar günstig und sofort fällt die glasklare Produktion auf, die sich schon während der letzten Alben ständig verbessert hat. Dadurch wirkt das Ganze noch härter und fetter und die Engländer brauchen sich hier vor ihrer norwegischen Konkurrenz (Dimmu Borgir) nicht länger zu verstecken, wobei der Unterschied zu den Skandinaviern schon recht deutlich ist (vor allem im orchestralen Bereich, der bei Cradle Of Filth lediglich der Unterstreichung einer bedrohlich-düsteren Atmosphäre dient und längst nicht so im Vordergrund steht wie bei den wesentlich bombastischeren Skandinaviern).

Bei mehrmaligem Hören entsteht auch wieder der für ein Konzeptalbum so wichtige Eindruck, dass alles, was hier zelebriert wird wie aus einem Guss klingt. Darum kann man auch kaum einzelne Songs hervorheben, diese CD muss als Ganzes gehört und genossen werden. Zudem sind die Lieder wieder etwas weniger zugänglich als auf "Thornography" und auch auf "Midian" und brauchen eine gewisse Zeit und ein paar Durchläufe. Sofort bleiben neben dem erwähnten "Shat Out Of Hell" lediglich "The 13th Caesar", "Ten Leagues Beneath Contempt", der "Herzschlag"-Mittelteil vom überlangen "Darkness Incarnate" (mit von Dani's Tochter Luna Scarlett gesprochenem Intro) und das extrem eingängige "The Death Of Love" in den Gehörgängen kleben, erweisen sich dort aber als überaus hartnäckig. Die restlichen Tracks brauchen einige Zeit, entfalten dann aber eine unheimliche Langzeitwirkung, was an zwei Faktoren liegt: zum einen ist das Songwriting dermaßen detailliert, wie man es von den Engländern kaum mehr erwartet hätte, zum anderen ist nicht nur Dani Filth' Gesang sehr variabel, sondern er hat sich auch textlich am Riemen gerissen und bietet die ganze Palette britischer Sprachkunst auf, die man so nur bei Cradle Of Filth findet und die sie so wohltuend von vielen Black Metal Bands abhebt. Die mittlerweile traditionell von Doug Bradley ("Pinhead") gesprochenen Intros sind ebenfalls samt und sonders im schwarzen Bereich und seine charismatische Stimme trägt viel zur Gesamtatmosphäre bei. Wenn man nach Kritikpunkten sucht, könnte man lediglich das Ende des Albums anführen - hier scheint ein wenig die Abwechslung zu fehlen. Nichtsdestotrotz komme ich nicht umhin, die Höchstwertung zu vergeben, da es Cradle Of Filth endlich wieder geschafft haben, alle ihre Stärken auf einer Platte zu vereinen.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Godspeed on the Devil's Thunder - Hoffnungen erfüllt!, 25. Oktober 2008
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Rezension bezieht sich auf: Godspeed on the Devil's Thunder (Audio CD)
Schon der Hype, den die Band im Vorlauf zum Release des neues Albums betrieben hat, ließ viele Fans zweifeln. Mich inbegriffen. Dabei kann ich nicht behaupten, dass mir "Thornography" oder auch "Nymphetamine" nicht gefallen hätten. Sie gefielen mir sehr gut, aber es war einfach eine andere Musik als auf den älteren Alben, wie "Cruelty..." oder "Dusk...". Es war kein Black-Metal mehr und die Atmosphäre war den Engländern auch verloren gegangen.
Und jetzt hieß es: Mehr Atmosphäre, schneller, härter & schwärzer wie jemals zuvor. Da dachte ich: Wäre ja hammer-geil, aber kann man solche Versprechen auch halten?!?

Nicht jeder kann, aber Cradle of Filth schon. Ob es tatsächlich das schwärzeste bzw. beste Album der Band ist, kann ich noch nicht sagen, hab ich die CD doch grad erst ein paar mal durchgehört. Aber alle anderen Punkte kann ich bestätigen: Schnell, hart, düster, atmosphärisch - und mMn facettenreich.
Orchestrale und chorale Hintergründe geben dem ganzen Spiel, das allein schon "Thornography" schlägt, den Feinschliff und machen die Geschichte von Gilles de Rais zu einem Hörgenuss.

Jawohl, wir haben wieder ein Konzept-Album vor uns liegen. Das hat der CD verdammt gut getan und ist mMn auch einfach eine stärke der Band. Ich empfinde Konzept-Alben als besonders wichtige "Landmarken" in der Geschichte einer Band, da sie viel stärker als "ein Ganzes" erscheinen und eine bestimmte Ära der Bandgeschichte damit noch besser markieren können.

Ich kann nichts andere sagen, außer: Wer jemals Gefallen an einem früheren Cradle-Album gefunden hat, egal ob eines der alten oder eines der neuen, sollte hier zugreifen. In allen Punkten kann ich die CD nur loben. Schlgzeuger Matin Skaroupka hat grandiose Arbeit geleistet, die Gitarren-Soli sind sehr schön, der ganze Sound kommt sehr kräftig und druckvoll rüber und Dani... Großartiger Texter & ich finde den "Gesang" geil!
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5.0 von 5 Sternen Eines der wohl besten Alben..., 19. Mai 2011
Von 
Matthias Karrasch (Forchheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Godspeed on the Devil's Thunder (Audio CD)
das die Jungs von COF hier abgeliefert haben.
Für mich eine Mischung aus dem Album Crulty and the beast und Midian, aber besser als beide.
Mit diesem Album haben sie eine Hammerscheibe rausgebracht, sehr abwechslungsreich. Schnell, Düster, Atmospherisch.
Wer COF mag der wird diese Scheibe lieben.
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5.0 von 5 Sternen Ich habe nichts anderes erwartet!, 19. Januar 2011
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: Godspeed on the Devil's Thunder (Audio CD)
Trotz ständiger Besetzungswechsel (neben Dani Filth gehören momentan nur Gitarrist Paul Allender und Bassist Dave Pybus zum beständigen Kern der Band) schaffen es die Briten von CRADLE OF FILTH in regelmäßigen Abständen von 2 Jahren neue Alben zu veröffentlichen. Das Erstaunliche dabei ist jedoch, dass die Jungs immer wieder mit herausragenden Alben auftrumpfen können und darüber hinaus auch ihre Fans überraschen, da man stilistisch doch mal wieder in eine andere Kerbe schlägt, als ursprünglich erwartet. So präsentieren sich CRADLE OF FILTH mit "Godspeed on the Devils Thunder" wieder deutlich aggressiver und erinnern dabei nicht selten an ihr Überwerk "Cruelty and the Beast2 (nur mit einem deutlich druckvolleren Sound als damals!). Doch auch neuere Werke wie "Bitter Suites to Succubi" oder 2Thornography" lassen hin und wieder in Songs wie u.a. 2The 13th Caesar2 grüßen.

Gab es bei der letzten Scheibe ab und an das Gefühl, dass man so etwas wie Ecken und Kanten vermisste, so sind die hier wieder genug vorhanden. Bestes Beispiel hierfür? Songs wie z.B. "Tragic Kingdom", bei der auch mal wieder ordentlich geknüppelt wird, denn auch wenn man die sterilen, kalten Hyperblast Drums von Nick Barker nicht ersetzen kann, kommt Neuzugang Martin "Marthus" Škaroupka hier dennoch sehr nahe dran. Und wenn man dann noch so feine neue Nuancen wie die zweistimmigen Harmonien vorgesetzt bekommt, ist die Welt auch wieder in Ordnung.

Dazu kommt dieselbe weirde Atmosphäre wie in "Midian" und "Damnation and a Day", eine ordentliche Portion Bombast, die dezent sinistre Attitüde von "Nymphetamine" und "Thornography", sowie ein herausragendes Konzept über Gilles de Rais, das wirklich sehr gut ausgetüftelt wurde. Texte durchlesen ist hier Pflicht!

Neben den bereits oben erwähnten Stücken will ich euch unbedingt noch das herausragende, sehr eingängige "The Death of Love", die beiden überlangen und komplexeren "Midnight Shadows Crawl to Darken Counsel with Life" (der Titel hat ja schon fast BAL SAGOTH Charakter!) und "Darkness Incarnate" sowie das sehr melodische, fast schon melancholische "Ten Leagues beneath Contempt" ans Herz legen.

Fans von CRADLE OF FILTH werden erneut definitiv nicht enttäuscht sein und ich kann mich nur wiederholen, wenn ich die Frage in den Raum stelle: Können die Jungs eigentlich überhaupt ein schlechtes Album veröffentlichen? Die kurze Antwort 'nein', manifestiert sich nämlich immer mehr!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut, aber nicht perfekt., 2. Dezember 2008
Von 
Sascha "metalnews.de" (Bruchsal, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Godspeed on the Devil's Thunder (Audio CD)
Cradle haben vor allem mit den letzten drei Alben sehr polarisiert. War Damnation And A Day für viele zu bombastisch und langgezogen, so war Nymphetamine eine Weiterentwicklung in den Death/Thrash/Heavy Bereich mit den typischen Trademarks zu mainstreamig angehaucht und Thornography für viele der letzte Schund, da sehr rockige Strukturen und mehrere Cleangesänge den Weg zum Cradle-Sound gefunden haben.
Dass diese Streitigkeiten nicht einfach so an Cradle vorbeisausen, ist mehr als klar, somit besinnen sich Cradle wieder auf alte Tugenden, vor allem der Raserei.

Doch Halt, wer sich auf eine Bolz-Platte der Marke Dusk And Her Embrace gefreut hat, wird eventuell enttäuscht sein, denn das Album ist für mich ein weiterer Schritt nach vorne, hier gibt es auch ein paar Verluste des alten Sounds, im Sinne von sehr vielen Doppellead-Riffs, die schon seit geraumer Zeit einige Male Iron Maiden erkennen lassen und jetzt halt fast komplett fehlen. Zudem hatte es die Band sehr oft geschafft, Atmosphäre zu erzeugen, was hier eher selten der Fall ist. Kombiniert man letzteres mit der nicht gerade kurzen spielzeit des Albums, beendet man vorher schonmal den Hördurchgang, weil es nach der Häfte nicht mehr viel neues oder spannendes zu erkunden gibt.

Hört sich alles negativ an, ist es aber nicht.
Cradle stand noch nie für todernste Musik, sondern für Unterhaltung auf extremer Basis.

Startet man die CD wird man wie gewohnt von einem orchestralen Intro eingeleitet, doch dann folgt gleich mal das, was die letzten zwei CDs mancher vermisst haben dürfte:
Abartiges Tempo, Geblaste, Gitarrenspruen mitsamt passenden Keys und dynamischen Gesang/Geschrei/Gekeife/Gegrowle/Gebürll/alles von Dani.
Titel Drei, The Death Of Love, dürfte wieder alte Freunde abschrecken, hier bekommt man einen Midtempo Stampfer der Marke Hypocrisy vorgesetzt (ja wirklich, Hypocrisy)., garniert mit Frauen-Gesang. Sehr schöner Track, der viel Melodie aufweist und auch der prägnanteste Track ist.

Ab jetzt fängt das Album an zu "schwächeln", was nicht negativ zu nehmen ist:
Es folgen derbe Nummern, fast jede mit der weiterführenden Erzählung aus Sicht Gilles De rais (um den dreht sich das Konzept), sehr viele Melodien, aber in sehr derber Form. Der einzige Track, der noch "bewegt", ist Tragic Kingdom, hier wird gebolzt und auch endlich mal wieder ein wenig der schwarzmetallische Hammer gezückt.

Das Werk ist sehr, sehr, seeehr gut abgemischt, bei aller Schredderei und Geholze ist alles klar und durchsichtig und wirkt niemals verwaschen. Nachedm ich befürchtet hatte, dass der Thornography Sound (selber mischer) 1 zu 1 übernommen wird und Müllsound die logische Folge gewesen wäre.

Im Gesamten eine technisch sehr gute Platte auf hohem Niveau, hätte man noch einen Tick mehr Abwechslung und Anhaltspunkte wie auf der Überplatte "Nymphetmaine" untergebracht, wäre dieses Album echt genial geworden.
Viele werden sich darüber freuen, dass wieder viel mehr Gebolze zu hören ist, aber braucht man das noch unbedingt, wenn man Werke der Marke Dusk And Her Embrace eh schon im Plattenschrank stehen hat?

Nichtsdestotrotz eine sehr gute Platte, die verhassten Vorgänger Thornography und vor allem Nymphetamine gefallen mir besser (und das als langjähriger "Fan")

Im Endeffekt ist die CD ein dicker Mittelfinger, auf alle gerichtet, die immer noch behaupten, der Name Cradle Of Filth lässt sich nur noch belanglos ausschlachten.

Weiter so!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie immer: tolles Album ohne Tadel, 24. Dezember 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Godspeed on the Devil's Thunder (Audio CD)
Es ist schon fast beängstigend, in welcher Regelmäßigkeit
Cradle of Filth tolle Alben herausbringen, ohne ihren Stil
grundsätzlich (aber immer "ein wenig") zu ändern.

Ich mag eigentlich alle Scheiben (mal abgesehen von der
noch leicht rumpeligen Debut-Scheibe) und fand die Entwicklung
von dem alten, eher symphonischen Breitwandsound zu den
jüngeren, rockigeren und leicht gothic-style kommerzielleren
Scheiben klasse und nachvollziehbar und so passt Godspeed... nun
auch hervorragend in den Katalog, bzw. rundet ihn ab.

Denn auf der neuen Scheibe sind alle Stärken der Band auf einer
Scheibe gebündelt vertreten: Symphonisch keybordlastige Tracks
mit verschachteltem Aufbau (Midnight Shadows), kurze melodische
Tracks mit (auch neuer im Cradle-Stil) typischem Strophe-Ref-Aufbau
(Death of love, 13th cesaer) und natürlich massig Keyboard-Intros
und schaurig-schöne Spoke-Words-Intros. Die "Stilsammlung" wirkt wie
aus einem Guss und nie wie ein "Flickenteppich" und die Story wurde
nach der Geschichtsvorlage über Gilles de Rais (die ich anschließend
von G. Betaille nachlas) ist toll umgesetzt und im typischen Cradle-
Lyric-Gewand verpackt. Die Songs selbst sind teil des Gesamtkonzepts
ohne das sie in ihm muntergehen. Schwierige Passage toll gemeistert.

Fazit: Alles ist hier stimmig, passend und rund. Die Platte ist
einfach toll und für mich das beste Cradle-Album überhaupt. Die Frage
ist nur, wenn sich hier der Stilkreis von den Anfangstagen zu den
jüngeren Scheiben schließt und die Qualität dermaßen hoch ist, wie
sieht die nächste Scheibe aus? Ich bin gespannt.

Übrigens: Die Do-Cd ist sehr wertig mit massig zusätzlichem Matzerial
und der einfachen Cd vorzuziehen, gerade weil noch ein weiterer Track
das Konzept ergänzt.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen dingsbums-metal, 31. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Godspeed on the Devil's Thunder (Audio CD)
die cradle-of-filth-fans dürfen jubeln, denn dieses album klingt wieder mehr nach dem alten stil der band, also wieder härter und "schwärzer". mir persönlich ists ja wurscht, ob das jetzt black, -death-, gothic-, thrash- oder dingsbums-metal ist, ich kenn nur zwei arten musik: gute und schlechte.

das hier ist ziemlich gute. der neue schlagzeuger nagelt wie eine nähmaschine, die gitarren heulen und schluchzen, die chöre, äh, choren und dani filth tut nicht nur singen und brüllen, sondern auch wieder sehr schön quietschen, was manchmal, wenn man mit dieser musik nicht so vertraut ist, fast zum lachen reizt.

aber nur fast. denn dafür ist diese liebenswerte story um den historischen serienkiller gilles de rais zu böse und zu eindringlich umgesetzt. das konzept - musikalisch wie storymäßig - erinnert ein bisschen an "nostradamus" von judas priest, natürlich mit anderen mitteln.

noch mehr erinnert es aber an king diamond: die songs, der gesangsstil, die texte, die okkulten bezüge - das hat alles der alte däne zuerst gemacht.

ein feines album mit vielen guten songs, aber vielleicht ein bisschen wenig abwechslung.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen großartig aber zu alt bewährt, 23. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Godspeed on the Devil's Thunder (Audio CD)
nach den Ausflügen von Thornographie und Nymphetamin ins fast schon poppige greifen CoF nun wieder zum altbewährten. Wie Damnation and a day - das meines Erachtens gelungenste Werk von Cradle - ist auch Godspeed on the Devil'S Thunder ein Konzeptalbum. Viel symponischer Bombast, das wie immer fantastische Gekreische Dani Fiths und sehr gute Gitarren- und Drumarbeit. Eigentlich also ein großartiges agressives Werk, das endlich wieder nach vorne geht und alles zu bieten hat, was man an Cradle so mag. Und dennoch will keine Hochstimmung aufkommen, denn man hat das alles schon etliche mal gehört: auf Damnation, Midian usw. Es variiert nur wenig und bietet kaum neues. Gleichwohl hat man Spaß an der Platte, aber ich glaube nicht, dass ich sie wie Damnation auch noch in Jahren immer und immer wieder auflegen werde.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gut wie immer!, 23. November 2008
Von 
Thorsten (daheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Godspeed on the Devil's Thunder (Audio CD)
Bei Dani Filth und seine oft wechselnden Rasselbande von Cradle Of Filth ist auch mit dem neuen und zehnten Studioalbum "Godspeed on the Devil's Thunder" wieder alles beim Alten geblieben und das ist gut so! Soundtrackatmosphäre, dicke Spielzeit, fetter Sound, Gastsänger-und Sprecher wie Doug ("Pinhead") Bradley oder Sarah Jezebel Deva um nur einige zu nennen. Dazu gesellen sich wie immer ellenlange, zungebrecherische Songtitel, ein kunstvoll-morbide bebildertes Booklet und die wandlungsreiche Stimme von Mr. Filth, der glücklicherweise seit einigen Alben seine Heliumkreischereien auf ein Minimum verringert hat. Die wieder mehr dem Death-und Thrash Metal zugewandte Härte des Vorgängers "Thornograhpy" wurde mit dem typischen Trademarks der Band wie Orchesterpassagen oder gesprochene Abschnitte vermischt und lediglich das Fehlen wirklicher Überraschungen könnte ich bei dem anspruchsvollen und komplexen Album als Negativaspekt aufzählen! Qualitativ und musikalisch zeigen COF keine Verschleißerscheinungen und scheinen auch jetzt einen längerfristigen Heimathafen bei Roadrunner gefunden zu haben.
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