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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker für die ewige Bestenliste!!!
Nachdem ich die neue Machine Head inzwischen ca. 120 mal gehört habe, kann ich mit absoluter Gewissheit sagen, dass es sich um einen neuen Metal-Klassiker handelt. Bei den ersten Malen hören sind die komplexen Songstrukturen zunächst noch etwas sperrig. Mit etwas Geduld brennen sich die 8 Songs dann aber dermaßen in die Gehörgänge, dass man...
Veröffentlicht am 12. Mai 2007 von hubibe

versus
19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was soll bitte sowas?
Soll ich ganz ehrlich sein was ich von einer solchen Veröffentlichung halte?

Nichts, aber rein garnichts! Das Album ist jetzt fast ein Jahr alt und schon kommt es neu aufgelegt noch einmal raus?

Ich meine die Bonus CDs und alles sind ne feine Sache und das Package hier ist ebenfalls super. Aber was soll sowas bitte? Habe mir damals für...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2008 von P. Schwindling


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker für die ewige Bestenliste!!!, 12. Mai 2007
Von 
hubibe "hubibe" (Gütersloh) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: The Blackening (CD+DVD) (Audio CD)
Nachdem ich die neue Machine Head inzwischen ca. 120 mal gehört habe, kann ich mit absoluter Gewissheit sagen, dass es sich um einen neuen Metal-Klassiker handelt. Bei den ersten Malen hören sind die komplexen Songstrukturen zunächst noch etwas sperrig. Mit etwas Geduld brennen sich die 8 Songs dann aber dermaßen in die Gehörgänge, dass man einfach nicht genug davon bekommen kann. Und: Gitarrensoli und Powerdrumming werden endlich wieder ganz, ganz groß geschrieben. Schon lange konnte man auf keiner Metal CD mehr so ausgefeilte, aber gleichzeitig nicht ins Frickelige abdriftende Soloparts hören. Downing/Tipton haben mit Rob Flynn und Phil Demmel endlich ebenbürtige Nachfolger gefunden. Im Einzelnen:

1. Clenching the fists of dissent

Intro à la Battery von Metallicas Master of Puppets und dann gehts voll auf die Zwölf. Double Bass Attacken, aggressives Shouting und geniale Soloparts gehen ineinander über. Der Höhepunkt ist dann ein Mitgröhl-Part wie bei Creeping Death. Einsame Klasse!

2. Beautiful Mourning

Ebenfalls im höheren Geschwindigkeitsbereich. Das Startriff erinnert einmal mehr an Metallica, es wird kurz Ride the Lightning zitiert. Ansonsten für mich der schwächste Song dieser bärenstarken CD.

3. Aesthetics of Hate

Geil! Wieder wird aufs Gaspedal gedrückt. Inhaltlich gehts um Dimebag's Tod und die respektlose Reaktion eines Journalisten darauf. Klassiker!!!

4. Now I Lay Thee Down

Der erste Midtempo Track. Super Riff, dass man nicht mehr aus dem Kopf bekommt und ein klasse Refrain mit sphärischer Bassuntermalung. Die Soloparts sind ebenfalls klasse. Hammersong, aber etwas kommerzieller als die ersten 3 Tracks.

5. Slanderous

Schimpfwort-Attacke mit klasse Riffing. Im Kontext der Rest CD etwas unspektakulär.

6. Halo

DER Klassiker dieser an Höhepunkten nicht armen CD. Super Refrain und in der Mitte ein genial-göttlicher, langer Soloteil, indem Demmel und Flynn sich von einem Höhepunkt zum nächsten treiben. MUSS man gehört haben. Dieser Song ist nicht mehr von dieser Welt!

7. Wolves

Ein Riffgewitter. Ebenfalls eher zügig, klasse agressiver Refrain. Ebenfalls ein Hammersong.

8. A Farewall to Arms

Super Text (wie überhaupt die ganze CD klasse Lyrics aufweist). Sehr abwechslungsreicher Gesang - von gefühlvoll bis super aggressiv. Die Powerballade der CD. Ebenfalls ein echter Höhepunkt.

Alle, die wirklich auf METAL stehen, sollten auf jeden Fall mal mindestens in die CD reinhören. Selten gab es in den letzten Jahren so was Gutes!!!!

Anspieltipps sind die Songs 1, 6 und 8.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verarsche? Diesmal nicht!, 4. November 2008
Rezension bezieht sich auf: The Blackening (Audio CD)
Re-Releases sind oft eine ärgerliche Sache. Vor allem Roadrunner Records hat sich in der Vergangenheit dutzende Male damit unbeliebt gemacht ein Album wenige Monate nach der offiziellen Veröffentlichung nochmal auf den Markt zu bringen, diesmal aber mit ein paar wenigen, für den Fan aber zumeist essentiellen Bonustracks. Korrekterweise wurde das als Verarschung und Abzocke gesehen.
Nun, der Re-Release von Machine Heads »The Blackening« ist da eine ganz andere Geschichte. Sicher, das bereits jetzt als Metal-Klassiker gehandelte Album ist erst wenig länger als ein Jahr auf dem Markt, aber hier macht es die Masse und die Klasse des Bonusmaterials, das einen Kauf absolut rechtfertigt:
Eingehüllt in ein optisch exzellentes Package gibt es zusätzlich zum Album die doppelte Vollbedienung: zum einen eine Bonus-CD mit 13 Song-Raritäten aus der gesamten Geschichte der Band: etwa den coolen Original-Mix von »Ten Ton Hammer« mit mächtigem Intro, interessante Demos der »Blackening«-Songs, der brillante »Through the Ashes«-Bonus »Seasons Wither«, »My Misery« (deutlich fetter als auf dem »Demon Knight«-Soundtrack), sowie ein Fülle exzellenter Covers: von »Alan's on Fire« (Poison Idea) über »Negative Creep« (Nirvana) und »Colors« (Ice-T) bis hin zum brandneuen und ziemlich göttlichen »Hallowed be thy Name« (Iron Maiden). Eine super Gelegenheit so gut wie alle Raritäten der Band abzustauben, lediglich Metallicas »Battery« fällt mir leider als fehlend ins Auge.
Die zweite Bonus-Scheibe ist eine DVD mit allen »Blackening«-Videos, Making-Ofs, sowie 10 Live-Songs von Gelegenheiten wie dem Wacken Open Air und dem Download-Festival. Besonders herausragend, auch in Sachen Soundqualität: das Material von der Show zum 10. Jubiläum von »Burn my Eyes«. »A thousand Lies« etwa zerstört alles!
Abschließend bleibt mir zu hoffen, dass sich die derzeitigen, ausufernden Tourneen u.a. im Vorprogramm von Größen wie Metallica und Slipknot, sowie dieses Re-Release dazu beitragen die Verkaufszahlen endlich in Regionen hochzuschrauben, die der Klasse der Band gerecht werden.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahres Meisterstück, 11. Mai 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Blackening (CD+DVD) (Audio CD)
Um eines gleich am Anfang klarzustellen, meiner Meinung nach lieferten Machine Head nach ihrem großartigen Meister-Debut "Burn My Eyes" nur noch Schrott ab. Der New Metal dominierte und immer wieder gibt es dumme vor allem kommerzbedingte Experimente wie Rap-Parts oder ähnliches. Als die Band dann vor 4 Jahren mit "Through The Ashes Of Empires" zurückkam, war ich sowas von stolz das die Band endlich da weitermacht wo sie mit dem Debut aufgehört haben. Ich vergöttere dieses Album, es ist sicher ein absoluter Metal-Klassiker in einigen Jahren, auch jetzt schon. Nun, wo es "The Blackening" gibt weiss ich nicht mehr weiter, dieses Album toppt alles. Ich wage zu behaupten das es ihr bestes Album ist, sogar besser als das Debut und TTAOE zusammen. Man kann es garnicht mit Worten beschreiben. Aber ich brauchte meine Zeit bis ich so dachte, normal hasse ich Songs mit Überlänge, aber wenn man die Songs so gestaltet wie hier, dann ist das geil. Schon der Opener haut sowas von rein, und bietet Geschwindigkeiten die es bei Machine Head noch nie gab. Es wird alles niedergemetzelt was nur geht. Ganz zu schweigen vom Übersong "Aesthetics Of Hate", wenn am Anfang das Drumming ertönt, und die Strophe, geiler geht es gar nicht mehr. Mit der Single "Now I Lay Thee Down" werden dann auch mal ruhigere Töne angeschlagen, und mit "Slanderous" geht's wieder saugeil ab. Auch das soviel beschimpfte "Halo" zündet bei mir absolut. Insgesamt ist das Album sauschnell, ziemlich brutal und bietet Songs mit 10-Min. Länge, doch davon darf man sich nicht abschrecken lassen. Trotz der Brutalität und Geschwindigkeit dieses Werkes, kommen die Melodien nicht zu kurz, ich wage auch zu sagen das dies nicht nur das schnellste, härteste und beste sondern auch das melodischste Album der Band ist, wenn man sich mit den Songs auseinandersetzt. Zum Schluss gibt es eine Halbballade die auch keine Wünsche offen lässt, und ein perfektes Album perfekt abschließt. Ich kann nicht verstehen wie man dieses Album schlecht beurteilen kann, da es wirklich ein wahres Meisterstück ist, und Machine Head endlich wieder musikalisch in die Liga zurück bringt, in der sie angefangen haben, schöner, schneller und grooviger Thrash Metal. Jeder Fan der harten Musik und der Rockmusik sollte ein Auge auf dieses Album legen, hier wird bewiesen das die Zeit des Schrotts vorbei ist, und die Zeit des Thrashs begonnen hat.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album in der Bandgeschichte von MH?, 18. April 2007
Rezension bezieht sich auf: The Blackening (CD+DVD) (Audio CD)
Bis jetzt DEFINITIV!

Ich glaube das Problem ist einfach, dass jedes Album von MH gleich mit Burn My Eyes verglichen wird, da es damals etwas neues war und deswegen viele Leute angesprochen hat. Jede Form von Weiterentwicklung wird kritisiert und jede Form von einer neuen Stilfindung wird als Abschwächung oder Gesülze usw. abgestempelt!

Das ist nicht nur bei Machine Head so, sondern bei fast allen Bands dass das Debut das beste war, und die anderen Alben wegen einer Weiterentwicklung nicht an das Debut rankommen.

Bei vielen Alben ist die Weiterentwicklung wirklich des öfteren negativ.

Dass einige Käufer dieses Albums die Weiterentwicklung von MH(die bei diesem Album beträchtlich ist) als negativ empfinden kann ich persönlich nicht nachenpfinden. Gerade musikalisch hat sich die Band stätig verbessert und bei The Blackening sind sie an einem Höhepunkt angelangt. Diese Spielfreude und diesen Abwechslungsreichtum, der bei keinem der 8 Songs langweilig wird, sucht man bei vielen Künstlern und deren Alben(auch bei wirklich alten und im Metalbereich bekannten Bands) leider vergeblich!

Wenn man sich das Album anhört bemerkt man dass sich MH jetzt als Band gefunden hat und sie jetzt einen eindeutigen Kurs einschlagen, der schon bei TTAOE erkennbar war und jetzt in The Blackening seine Perfektion findet.

Darf Rob Flynn nicht clean singen? Muss die Gitarre immer rauh sein und darf nicht melodiös sein? Nur weil sie an Melodie gewonnen haben, heißt das doch noch lange nicht, dass sie verweichlicht sind.

Gerade die Abwechslung zwischen melodiösen Teilen und den rauhen Thrash Parts machen dieses Album aus. Durch die melodiösen Teile werden die rauhen Parts auch besser hervorgehoben und kommen auch meiner Meinung nach noch härter rüber.

Und wenn sich hier Leute die sowieso keine Solos mögen über die Solos der beiden Gitarristen aufregen frage ich mich ob man diese Kritik ernst nehmen soll. Und wer sagt das die beiden keine Solos spielen können der hat meiner Meinung nach schlechte Ohren.

Ein Solo soll zur Musik passen. Dass Flynn und Demel keine Solos ala Dragonforce hinbrettern ist klar, da es nicht zu ihrer Musik passt. Und gerade das macht gute Musiker aus, dass sie das spielen das zu ihrer Musik passt und nicht einfach jeder in jedem Stück zeigt was er kann. Das ist dann Bands wie Dream Theater überlassen.

Wenn Flynn und Demel einfach nur schnelle Solos spielen würden, wären sie sicher der Kritik ausgesetzt, dass es ihnen nur um Schnelligkeit usw. geht!

So wie sie es auf diesem Album spielen passt es perfekt!

Jedes Stück für sich ist für mich ein Genuss und meiner Meinung nach bringt es nichts, einen Song herauszuheben und extra zu bewerten weil jeder Song einzigartig ist und trotzdem perfekt in das Schema des Albums passt!

Wie gesagt, für mich ist es das beste MH Album bis jetzt und jetzt schon ein Meilenstein in der Rock/Metalgeschichte.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen back...in blackening, 18. März 2007
Rezension bezieht sich auf: The Blackening (CD+DVD) (Audio CD)
Machine Head! Sie haben alles durchlaufen. Vom Killer-Debut-Album "Burn my Eyes", über ein von ihnen selbst kritisiertes Werk "the more things change" (zu unrecht, wie ich finde. Die Platte geht nach vorne!), dem Nachfolger "the burning red" und anschließend der "supercharger", die ihnen letztendlich den roadrunner-deal kostete. Doch sie kamen eindrucksvoll zurück mit der "through the ashes of emires"...und jetzt das! Machine Head hat sich neu entdeckt. Phil Demmel tut der Band richtig gut. Er und Robb ergänzen sich perfekt und die "Metal-Guitar-Battles" zwischen den beiden machen einfach nur Spaß. Der alte Wiesbadener Dave McClain haut mal wieder drummings vom aller feinsten raus und Adam Duce ist solide wie immmer. Ich kann nur DANKE sagen, das Album ist der Hammer! Es bietet einfach alles. Ausgefeilte Gitarren-Riffs, die man teilweise in der Form von Machine Head noch nicht gehört hat, enden in harmonischen Solo-Parts, die für jeden Musiker und Metaller ein Genuss sind. Schöne Melodien und absolutes Geballer runden das gitarrenbetonte Album ab. Endlich traut sich eine Major-Label-Band mal wieder, zehn Minuten Songs zu schreiben, und davon gibt's nicht nur einen! Das muss man sich antun!!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über eine Stunde lang Hochspannung, 27. August 2007
Rezension bezieht sich auf: The Blackening (CD+DVD) (Audio CD)
Machine Head heben sich allein schon wegen ihrem unverwechselbarem Sound wohltuend vom restlichen Metal-Allerlei ab. Haben sie bisher meiner Ansicht nach nur gute Alben (mit Formschwankungen) abgeliefert, übertreffen sie sich mit dieser Scheibe nochmal selbst.
Man merkt, dass sie bei dem Album freie Hand hatten und fernab jeglicher Kommerzkonventionen ein an Ideen nur so übersprudelndes Gitarrenfeuerwerk zünden. Allein der Titel "Wolves" enthält über 70(!) verschiedene Riffs, die jeden selbst ernannten Gitarrenhero erblassen lassen sollten - viele Bands strecken solch eine Anzahl von Ideen auf ein ganzes Album aus, ohne den Druck und Groove von Machine Head zu erreichen.
Alles in allem kommen viele positive Faktoren zusammen: Druckvoller Sound, tolles Songwriting, abgefahrene, passend eingestreute Soliduelle, toller Drummer (DaveMcClain - auf den Punkt genau, variantenreich und mit vielen Facetten gespickt), guter Sänger (ok, manchmal mag das Shouting etwas aufgesetzt oder eintönig wirken, dennoch hat Flynns kraftvolle und wandlungsfähige Stimme eigenständigen Charakter).
Es ist öfters der eher unangebrachte Vergleich mit (der Haltbarkeit) von Metallicas Master of Puppets augeworfen worden, man kann eher sagen, dass The Blackening das ist, was das unsägliche St. Anger hätte werden sollen.
Hier werden wenige Ideen unnötig in die Länge gezogen, während Machine Head hier auch bei 10 Minuten dauernden Titeln die Spannung halten können.
Auch nach geschätzten 100 Durchläufen verliert The Blackening kaum an Faszination.
Wohl die wichtigste seriöse Metalscheibe 2007.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bloß keinen Vergleich mehr mit Master of Puppets..., 21. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: The Blackening (CD+DVD) (Audio CD)
Glaubt doch nicht alles, was ihr lest! Vor allem, wenn Leute schreiben, wie sehr 'The Blackening' doch 'Master of Puppets' ähnelt. Was für ein Blödsinn! Die einzige starke Ähnlichkeit ist auf der CD+DVD Edition die Covervesion von 'Battery' (hört sich im Wesentlichen nach Original an), die schwächere Ähnlichkeit ist die ausgeprägte Tendenz zu langen Songs, und damit hat es sich.

Woher ich die Gewissheit nehme, und die Frechheit mir dieses Urteil zu bilden? Naja, nachdem ich am Wochenende abwechselnd 'Blackening', 'Master of Puppets' und 'Ride the Lightning' gehört habe, kann ich zu keiner anderen Schlussfolgerung kommen.
Den Sound kann und soll man nicht vergleichen, abgesehen davon, dass sich die Metallicasachen auch nach 20 Jahren noch recht gut anhören.

Erstens sind MH um Ecken schneller, und in Punkto Speed und Wut eher mit Slayer zu vergleichen, das Riffing eher mit frühen Megadeth oder Anthrax. Auf MoP gibts bloß 2 Stücke, die da mithalten könnten: 'Battery' und 'Damage Inc.'.

Zweitens besteht 'The Blackening' aus hochkomplexen Nummern mit unzähligen Riffs, und ist somit eher, wenn man schon ein Metallicalbum zum Vergleich heranziehen will, ein '...and Justice for all'. Und überhaupt hinkt die ganze Vergleicherei, da dieses Album ganz allein von sich aus im Raum stehen bleiben kann, ohne dass man es, kaum frisch gepresst, gleich mit einem 20 Jahre alten Klassiker auf eine Waagschale wirft.

Drittens, und dies nun die Quintessenz meines persönlichen Vergleiches, ist dieses Album am meisten von allen mit Pantera zu vergleichen - der ähnliche Sound, die Wut von 'Vulgar Display' und Melodie von 'Cowboys' lauert hinter allen Ecken.

Und doch bringen MH mit 'The Blackening' eine gewisse Modernität in den Thrash-Metal, was natürlich manche Puristen vor den Kopf stoßen wird. Mit Modernität meine ich den Crossover traditioneller brachialer thrashiger Gewalt mit Nu Metal Elementen und 'System of a Down'-artiger Melodizität, der den Jungs ausgezeichnet gelingt. Zwar wird ordentlich gebrüllt, manchmal auch fast gesungen, aber Vollgas gibt es immer, von Akustikteilen mal abgesehen (Und jetzt sagt bitte niemand, die gabs auf MoP auch...). Die Länge der Songs wird nicht mit endloser Widerholung von Riffs gefüllt, sondern sie entwickeln sich in alle Richtungen, werden schneller & langsamer, lauter und leiser - und fertig ist der Progressive Melodic Emo Thrash Metal. (Ja, den Namen habe ich erfunden!)

Als Anspieltips sei jedenfalls der Opener erwähnt, die Perlen erstrecken sich jedoch ohnehin über das Gesamtwerk. Um noch eine weitere Konfrontation zu tätigen: Ich bin überzeugt, dass diese Scheibe auch auf lange Zeit mich nicht so langweilen wird wie 'Burn my Eyes'.

Die DVD bietet noch 10 Minuten Ausschnitte von der Tour (wenig aufregend) und 25 Minuten 'Making of', wo die einzelnen Aufnehmeschritte gezeigt werden (z.B. wurde als allererstes 4 Tage lang nur das Schlagzeug aufgenommen).

Wohlan, 5 Punkte für den Versuch, Glasnost und Perestrojka im Thrashmetal unterzubringen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So muss moderner Metal klingen!!!, 7. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: The Blackening (Audio CD)
"The Blackening" mit "Master of Puppets" zu vergleichen ist vielleicht etwas weit aus dem Fenster gelehnt, aber letztlich wird man das auch erst in einigen Jahren tatsächlich beurteilen können. Fest steht, daß Rob Flynn und seinen Mannen hier ein wirklich geiles Album gelungen ist!

Die Produktion ist gewohnt erstklassig. Die Songs verbinden moderne Riffatacken mit herrlichen oldschool-Soli und durch all die wütende Härte blitzen vereinzelt sogar richtig schöne Melodien. Dass hier mehrmals die 10 Minuten Grenze überschritten wird, ist nicht nachteilig. Insbesondere beim Opener hat man aufgrund der Vielfältigkeit des Stücks das Gefühl, es wäre viel kürzer.
Meine persönlichen Highlights sind "Slanderous" und "Halo".
Auch der Bonus Track "Battery" weiß zu gefallen und man bekommt einen Eindruck, wie es hätte klingen können, wenn Lars Ulrich nicht nur eine große Persönlichkeit, sondern auch ein großer Drummer wäre. ;-)

Ich hoffe wirklich inständig, dass den großen Vorbildern Metallica ein auch nur ähnlich Spaß machender Wurf gelingt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Progressiver Metal Deluxxxe!, 23. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: The Blackening (CD+DVD) (Audio CD)
Mit The Blackening haben uns Machine Head wohl das größte Meisterwerk ihrer Karriere vor die Nase geknallt!

Um das volle Potenzial dieser Granate entfachen zu können, ist aber eine Sache sehr wichtig: Geduld!

Die komplexen, aber genialen Songstrukturen, gehen nicht sofort ins Ohr und brauchen ihre Durchläufe im Plattenspieler. Gleich am Anfang werden die Sinne, mit dem 10 Minuten Epos "Clenching the Fists of Dissent" überhäuft. Aus dem schönen Akustik-Gitarren-Intro, entwickelt sich nach und nach eine Thrash-Granate aller erster Güte! Auf diesem hohen Niveau wird konstant weitergerockt! Das Album hat trotz der nur 8 Songs (ohne Bonustrack) eine beachtliche Spielzeit von einer Stunde, darunter 2 Songs mit über 10, und 2 Songs mit über 9 Minuten Spieldauer.

Dabei tut sich eine Vielfalt auf, die im Metal seines Gleichen sucht!

Die Tempi wechseln von rasend schnell, bis hin zu schönen langsamen Grooves. Drummer Dave McClain ist voll in seinem Element, und lässt seine Wut an der Double-Bass voll aus! Rob Flynn's Gesang ist wütend, aber auch sehr gefühlsbetont und teils melancholisch, ohne in weinerliche Emo-Gewässer zu versickern. Die beiden Gitarristen können es mühelos mit Kalibern wie King, Hanneman oder Hammett aufnehmen, und verwöhnen unsere Ohren mit wahnwitzig schnellen, technisch perfekten Solis!

Ich empfehle auf alle Fälle die Bonus-Edition zu kaufen, obwohl das darauf enthaltene Metallica-Cover, Battery meiner Meinung nach eher misslungen ist. Die DVD bietet einen interessanten Einblick in den Werdegang der Platte und über das Tourleben der Band.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk, 26. März 2007
Rezension bezieht sich auf: The Blackening (CD+DVD) (Audio CD)
Metallica aufgepasst: Wo auch immer Ihr gerade mit Mastermind Rick Rubin hockt, um endlich einmal wieder ein echtes Thrash-Album aufzunehmen, an dieser CD werdet Ihr euch messen lassen müssen. Machine Head haben mit ihrem sechsten Studioalbum 'The Blackening' die Latte sehr hoch gelegt und präsentieren ein richtig geiles old-school-Bay Area-Thrash-Meisterwerk, das sich nicht vor modernen Einflüssen verschließt. Trotzdem erinnert "The Blackening" in seinen stärksten Momenten - und davon gibt es viele - an die absoluten Klassiker des Genres. "Master of puppets" blinkt imaginär im Geiste auf. Das beste Thrash-Album aller Zeiten haben Metallica damals trotz spielerischer Defizite zu den absoluten Helden der Szene werden lassen. "The Blackening" hat viel von den alten Metallica. Hört Euch nur mal das über zehn Minuten lange "Clenching the fists of Dissent", das ein steriles, clean gespieltes Intro vorschiebt, bevor der Song zu einem echten Hassbrocken mutiert. Im Mittelteil schaltet man dann wieder drei Gänge zurück, bevor die Achterbahnfahrt in die Hölle umso heftiger wieder aufgenommen wird. Bei "A farewell of arms" erscheint dann auch noch ein sehr One-ähnliches Intro und Arrangement. Der Song bricht im Mittelteil im Midtempobereich heftig aus der Schiene und verbreitet so mächtig Angst und Boshaftigkeit. Auch hier werden wieder zehn Minuten vollgestopft mit Riffs, Riff und ich sage es noch einmal: Riffs!

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