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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen vorbeigegangen...
dieses album ist - ich frag' mich selber warum - einfach die ganze lange zeit an mir vorbeigegangen. vielleicht, weil ich mal irgendwo gelesen habe, dass er sich nach "i'm your man" für lange zeit verabschiedet hat...

nun, vor ein paar tagen sah ich wieder einmal "natural born killers" und da fiel mir ein mir unbekannter, wunderschöner cohen-song auf...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2009 von Stephan Urban

versus
5 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen zu 90 Prozent enttäuschend
Leonard Cohen war der bedeutendste Lyriker der Popmusik. "War" muss man leider spätestens bei diesem Album sagen. Was sich in den vorigen Alben (insbesondere "I'm your man") bereits abzeichnete, wird hier offenkundig.
Alterswerke sind zwar immer so eine Sache. Von Leonard hätte man aber auch in einem Alterswerk mehr erwartet. Der einzige...
Veröffentlicht am 8. Februar 2006 von helmut seeger


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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen vorbeigegangen..., 27. Oktober 2009
Von 
Stephan Urban "stevo" (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Future (Audio CD)
dieses album ist - ich frag' mich selber warum - einfach die ganze lange zeit an mir vorbeigegangen. vielleicht, weil ich mal irgendwo gelesen habe, dass er sich nach "i'm your man" für lange zeit verabschiedet hat...

nun, vor ein paar tagen sah ich wieder einmal "natural born killers" und da fiel mir ein mir unbekannter, wunderschöner cohen-song auf ("waiting for the miracle") sowie, dass ich "the future" nur von der "live in london" kannte (die gehört übrigens zu jeder wohnungseinrichtung!)....

und siehe da, da fand ich dieses album, das von mir völlig unbemerkt vier jahre nach "i'm your man" erschienen ist. also musste sofort die sammlung komplettiert werden und ich habe damit einen echten schatz gehoben.

die etwas spacigen 80er sounds des eben erwähnten albums sind völlig verschwunden, cohen besann sich wieder auf seine fähigkeiten, auf primär nicht elektrische instrumente, auf starke texte, auf songs mit dem berühmten flow, in denen seine traurige, von allem weltschmerz angeödet und gelangweilt klingende stimme als ruhepol über den wellen seiner musik dahinfährt...
und gleich noch was gelernt - man schaut ja nicht bei jedem song nach, von wem der jetzt ist - "light as the breeze" ist hier im original drauf, ist von LC und in dieser version auch sehr super. dazu kein einziger füller, die zwei coverversionen ("be for real" von frederick knight und "always" von irving berlin) fügen sich nahtlos in den flow dieses albums ein. große melodien, geniales arrangement, kontroverse und lyrische texte - sehr schön das! zu den bereits erwähnten gibts noch wunderschöne songs wie "closing time", "anthem", "democratcy" und dann noch "tacoma trailer" eine instrumentalnummer mit einem seltsam abgehobenen klavierthema...

auch vom sound her ist das album gelungen, der bass ist knochentrocken, backgroundgeräusche und -gesang haben fixe plätze auf einer gut ausgeleuchteten dreidimensionalen bühne, unspektakulär ist das, aber sehr natürlich und irgendwie "echt" und deswegen sehr klasse.

also, falls nicht nur ich dieses album bisher übersehen habe, es ist das kennenlernen genauso wert wie seine berühmteren produktionen!

ich würde - vielleicht in der euphorie dieser neuentdeckung - locker mehr als fünf sterne vergeben...
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein fast perfektes Album, 8. Januar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Future (Audio CD)
Dies Cohen-Album ist nun schon vor fast 10 Jahren erschienen aber auch aus heutiger Sicht kann man es getrost als ein typisches Cohen-Werk bezeichnen. In jedem dieser 9 Songs spiegelt sich eine gewisse Grunddepression wider, die den Meister höchstselbst sein ganzes Leben begleitet haben muss. Allerdings ist dies kombiniert mit traumhaft schönen Melodie. Die Texte, das versteht sich bei Cohen fast von selbst, sind tiefgründig, nachdenklich und manchmal auch provozierend genug, um nicht schon beim dritten Hören der Platte zu nerven. Hier liegt zweifellos eines der besten Alben der 90-er Jahre vor und um nicht unnötig mit Superlativen zu agieren, "The Future" ist ein fast perfektes (Spät-)Werk des vermeintlich ständig unglücklichen Kanadiers. Die Empfehlung kann also nur folgerichtig lauten: Kaufen und Hören!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Immer noch..., 9. August 2006
Rezension bezieht sich auf: The Future (Audio CD)
"It's lonely here, there's no one left to torture" -- ein Album, das mit dieser Zeile (fast) anfängt, kann eigentlich nur von Leonard Cohen stammen. Einen Songwriter, der seit 1968 düstere, melancholische, mitunter sarkastische Lyrik in nur scheinbar eingängige Melodien packt, ohne je nachzulassen, kann man getrost als Altmeister bezeichnen. Immer noch kann er zwar nicht singen, aber das kann er unübertroffen gut (in dieser Hinsicht macht ihm höchstens noch Tom Waits Konkurrenz). Und immer noch sind Cohen-Alben zur Untermalung melancholischer Abendstimmungen erste Wahl.

Wie sich's für einen Altmeister gehört, sind Cohens Alben zwar unverkennbar "cohen", aber einen eigenen Charakter haben sie alle; wer's nicht glaubt, höre sich "Songs of Leonard Cohen (1968) direkt vor "The Future" (1992) an: Cohens melancholischer Bass wird immer noch tiefer, vibriert immer noch zum Dahinschmelzen, seine doppelbödigen Songtexte zwingen einen immer noch zum Zuhören, schwelgen immer noch in dichten Assoziationsgeflechten. Und immer noch ist er am besten, wenn er mit der desillusionierten Stimme eines, der alles gesehen hat, seine Balladen eindringlich raunt und flüstert, während eine perfekt eingespielte Begleitband den maßgeschneiderten Hintergrund liefert und ein stimmgewaltiger Background-Chor eine nie ins Glatte abrutschende Harmonie beisteuert.

Klassische Cohen-Balladen dominieren das Album, und Nummern wie "Be for Real", "Anthem" oder "Light as the Breeze" könnte er -- mit der damaligen unplugged-Instrumentierung -- auch schon 1968 aufgenommen haben. Das ist, wie bei einem Altmeister zu erwarten, alles andere als langweilig oder absehbar: Immer wieder dieser hingeraunte Bass, der sich eindringlich einsamen Gipfeln und Tiefen entgegensteigert, ohne Scheu vor Sentimentalität, immer wieder diese Instrumental-Solos, die Melodielinien aufnehmen und einsam durch den Raum schweben lassen -- ob Mandoline, Violine, Gitarre oder Synthesizer, hängt vom Charakter des Songs ab. Und aus Irving Berlins "Always" macht Cohen gar einen richtig finsteren Blues mit allen Schikanen und einem grandiosen Schluss. Sage noch einer, dem Altmeister falle nichts mehr ein...

"The Future" hat aber noch mehr zu bieten; am besten ist der 1992er Cohen, wenn er wie in "I'm Your Man" Wave-Elemente aufgreift und seine Melodien durch ungewöhnlich scharfe Rhythmen akzentuiert: Der ätzende Spott des Titelsongs wird durch die Wave-Anleihen noch intensiviert. "I've seen the future, it is murder" -- solche Texte müssen rauh gesungen werden, rauh, böse und verstörend.

Ähnliches gilt für "Closing Time" und "Democracy" -- letzteres für Cohen-Verhältnisse ungewöhnlich politisch, ironisch, fies. Wer hier US-Patriotismus vermutet beim Kanadier Cohen, der hat was nicht verstanden...

Nur einen Schwachpunkt hat dieses Album -- den letzten Track, den Instrumental "Tacoma Trailer". Wer Synthesizer-Musik mag, sieht das vielleicht anders. Aber ich kaufe mir Cohens Platten schließlich deswegen, weil ich Cohen hören will...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Cohens Wiederauferstehung, 26. November 2007
Von 
Krauspenhaar "ufg22" (Unterföhring) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Future (Audio CD)
Auch wenn dieses Album heute (2007) schon an die 15 Jahre alt ist, fasziniert es noch immer. Der schon längst vergessen geglaubte Cohen hatte sich damals eindrucksvoll mit dieser CD zurückgemeldet, mit einer anderen, altersbedingt veränderten Stimme, und mit Liedern, deren Melodien und Texte beeindruckten und sich auch heute noch gut anhören. Allein die Titel "Waiting for the miracle" und "Closing Time" sind das Geld für die CD wert.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Waiting for Leonard, 28. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: The Future (Audio CD)
Leonard Cohen hat es wieder einmal fertig gebracht, mit zum Teil bitterbösen aber immer schönen und tiefsinnigen Texten ein geniales Album einzuspielen. "Waiting for the miracle" und "Be for real" sind sehr schön, "The future" ist sehr böse im Text, wenn sich Cohen beispielsweise Stalin, Hiroshima und die Berliner Mauer zurückwünscht. Und es gibt da noch "Democracy", ein Lied das im Zusammenhang mit der Präsidentenwahl 2000 noch einmal so richtig an Aktualität gewann.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen THE FUTURE, 13. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Future (Audio CD)
Hab einen Titel im Radio aus dieser CD im Radio gehört, der mich total begeisterte, wie die komplette CD. SUPER!!!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen COHEN'S 90s MASTERPIECE, 21. September 2008
Rezension bezieht sich auf: The Future (Audio CD)
The songs on 1992's The Future fall into two broad categories: The Politico-prophetic (The Future, Democracy, Anthem) & the personal, covering a wide spectrum of emotion from love to disillusionment, that resonate with the first category in certain respects. The concluding instrumental Tacoma Trailer recapitulates and unifies both themes.

The apocalyptic title track contains oblique references to psychological disintegration and overt ones to the unraveling of long-standing alliances and to global wars. The underlying idea is one of bewilderment: "They said repent" but exactly what was meant? The marching beat signals the irony of the title Democracy, a tour de force with a lovely undulating rhythm and gripping lyrics that mention the The Sermon on the Mount. Jennifer Warnes is amongst the backing vocalists; this song has been covered by Judy Collins on her tribute album of the same name.

The solemn Anthem with its graceful rhythmic motion and choral vocals contains the comforting lines: "There is a crack in everything/That's how the light gets in," a concept which is extensively examined in the Zohar and Kabbalistic literature in general. The following words have the ring of prophecy: "I can run no more with that lawless crowd/while the killers in high places/say their prayers out loud". Chilling. The Future and Anthem are covered on the soundtrack tribute Leonard Cohen: I'm Your Man.

Co-written with Sharon Robinson, Waiting for the Miracle is an understated, slow song with backing vocals by Anjani Thomas whilst Steve Lindsay produced & arranged the soulful cover of Frederick Knight's Be For Real with its lovely organ touches. From soul to country, the uptempo Closing Time, an irreverent blend of humor and religious imagery has a catchy tune, buoyant beat & impressive vocal arrangements for the voices of Perla Batalla & Julie Christensen.

Jennifer Warnes arranged and performed backing vocals on Light As The Breeze which must rate as one of Cohen's most sublime love songs, superbly integrating spiritual and romantic imagery. Billy Joel does a surprisingly sensitive rendition on the tribute album Tower of Song. The penultimate track Always is in the R&B tradition with soulful, even funky female vocals & snatches of conversation in the background.

The album closes with the atmospheric Tacoma Trailer, an instrumental where bass and synclavier recreate the interaction of Cohen's and the female vocals, creating a forlorn landscape of loss and melancholia to devastating effect. As Cohen's sole album of new material in the 1990s, The Future was a worthy follow-up to 1988's I'm Your Man, continues some of the themes on 1984's Various Positions and remains a masterpiece of poetry in song.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Übersehenes..., 14. April 2010
Rezension bezieht sich auf: The Future (Audio CD)
Diese Cohen-Scheibe wurde seinerzeit von vielen, auch von mir, übersehen.

Die bemerkenswertesten Titel sind die ersten beiden, die auch im Film "Natural born Killers" vorkommen, vor allem "The Future" hat einen superben Flow .

Dieses Album ist gleichzeitig besser und auch schlechter als das vorangehende "I'm your Man".
Die Arrangements sind von den typischen 80er-Sound-Verunstaltungen befreit, die Songs sind in Summe ein ganz klein wenig schwächer, darüber könnte man aber auch diskutieren.

Trotzdem: für die damalige, an Highlights arme Zeit, ein Überdrüberalbum und für Cohen-Fans sowieso ein Muss.
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5 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen zu 90 Prozent enttäuschend, 8. Februar 2006
Von 
helmut seeger "liberaler" (karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Future (Audio CD)
Leonard Cohen war der bedeutendste Lyriker der Popmusik. "War" muss man leider spätestens bei diesem Album sagen. Was sich in den vorigen Alben (insbesondere "I'm your man") bereits abzeichnete, wird hier offenkundig.
Alterswerke sind zwar immer so eine Sache. Von Leonard hätte man aber auch in einem Alterswerk mehr erwartet. Der einzige überzeugende Song auf dieser Platte "Democracy", der an alte Tugenden erinnert, reißts nicht raus.
Sehr schwächelnde Texte, z. T. sogar schwachmatische Fremdkompositionen enttäuschen eigentlich auf ganzer Linie.
Darüber können auch nicht die mit zunehmendem Alter immer perfekter werdenden Arrangements und die unglaublich perfekte tief rauchig produzierte Stimme nicht hinwegtäuschen. Technik kann leider die Inspiration des Künstlers nicht ersetzen. Schade.
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The Future
The Future von Leonard Cohen
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