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17 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Jonas Kaufmann-ein weiterer sehr vielversprechender Tenor. Meine Erwartungen hat er auf dieser CD fast erfüllt. Interpretatorisch ist er ohne Zweifel gleich hinter Rolando Villazón zu nennen und gehört wohl neben diesem auch zu den Spitzentenören unserer Zeit. Auch sängerisch kann er sehr überzeugen, allerdings ist mir seine Stimme einfach etwas zu dunkel. Er klingt fast eher wie ein Bariton und singt dementsprechend auch sehr oft mit sehr kräftiger Bruststimme, was dann einfach zu schwer und zu eng klingt. In der Höhe kann er daher manchmal nicht ganz überzeugen, da er dort seine Stimme sehr verdünnt (anders als Villazón, der auch in den hohen Stellen noch eine gewisse Fülle vorweisen kann). Sehr zu loben ist jedoch, dass er trotz allem seine Stimme nicht presst, wie es so viele bekannte gegenwärtige Tenöre tun (zuletzt leider auch Villazón). Dies zeichnet ihn damit für mich vor all den anderen aus, da es endlich mal ein richtiger, intelligenter, musikalischer Tenor ist, der doch eine angenehme Alternative zu Rolando Villazón darstellt.
Sehr beeindruckt hat er mich, besonders in meinem Highlight, der Arie des Max aus dem Freischütz "Durch die Wälder, durch die Auen". Ohne Zweifel ist Kaufmann ein Meister im "deutschen Fach". Etwas enttäuscht war ich daher, dass nicht wenigstens eine Mozart-Arie auf der CD enthalten ist, da ja gerade diese Rollen bei ihm so gelobt werden. Tja, dafür wird man sich dann wohl zu gegebener Zeit die Mozart-CD kaufen müssen.
Die CD ist ein guter Querschnitt durch die verschiedenen Typen der Oper, von Puccini über Flotow und Massenet bis hin zu Verdi ist vieles vertreten.
Was mich allerdings doch sehr enttäuscht hat: Das Booklet. Für eine durchaus normalpreisliche CD mutet das Booklet richtig billig an. Die Papierqualität ist miserabel, der Text sagt zwar etwas zur Karriere des Jonas Kaufmann, aber leider nichts zu den hier verkörperten Rollen...Immerhin bekommt man einen durchaus interessanten Einblick in den Charakter Kaufmanns, der einen überaus sympathischen, intelligenten Sänger verspricht.

Alles in allem: Auf jeden Fall lohnenswert, aber vor dem dunklen Timbre der Stimme nicht erschrecken und sich darauf einlassen...
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Februar 2008
Ich habe Kaufmann 2 mal live erleben dürfen und mein Eindruck ist, dass wir es hier mit dem zur Zeit besten Tenor der Welt neben Villazon zu tun haben. Seine Stimmfarbe ist wunderschön. Endlich hat Deutschland wieder einen Weltstar! Bravo!!!!
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32 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Februar 2008
Da kommt nun endlich wieder ein deutscher Tenor, der zudem noch sein gutes Aussehen nutzt, und loest natuerlich Begeisterung und Enttaeuschung hervor.
Begeisterung, weil man lange auf ein solchen Tenor gewartet hat, und grosse Enttaeuschung bei denjenigen, die sich dank des Medienrummels, der sich immerhin noch in Grenzen haelt, mehr erwartet haetten.
Kaufmann wollte mit dieser CD seine fachuebergreifenden Stimmqualitaeten beweisen, und beweist letzlich, dass er im italienischen Fach nur bedingt geeignet ist. Eigentlich entwickelt seine Stimme nur im Forte tenorale Strahlkraft, bleibt aber ansonsten mulmig und unfrei. Das kann bei Puccini und im vor allem im deutschen romantischen Fach gut gehen, aber bei den hier gewaehlten Verdi-Partien geht es voll daneben.
Seien bisherigen Aufnahmen (insbesondere die schon recht zahlreichen DVDs) zeigen ihn in deutlich besserem Licht, zumindest stimmlich.
Er sagt selbst, dass er solange er als lyrischer Tenor an kleinen Theatern singen musste, nicht vom Fleck kam. Erst als er lernte, dass seine Stimme mit mehr Einsatz erst aufblueht, kam der Durchbruch.
Nur weiter so, aber eben nicht im lyrischen oder Belccanto-Fach.
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22 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Januar 2008
doch beim anhören der CD war ich etwas enttäuscht. Kaufmann singt sicherlich intelligent und zweifellos beherrscht er es sehr gut mit der Dynamik zu spielen, sein großer Pluspunkt. Manchmal ist auch der warme Klang zu spüren, der von der extrem baritonalen Färbung seiner Stimme herrührt. Doch mir klingt die Stimme oft zu hauchig, zu gedeckt zu alt für einen Tenor, der gerade mal 38 Jahre alt ist. Nein, ein Wunderlich ist er nicht und der Vergleich hinkt, dafür fehlt ihm der strahlende Glanz. Manchnal ist eine extrem Rückwärtige Lage der Stimme auszumachen, ein leichtes Knödeln. Für einen Tamino oder einen Belmonte ist sie zu schwer. Kurz die CD ist sehr Geschmackssache.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Dezember 2010
Tenor Jonas Kaufmann klingt wunderbar romantisch in Italienisch, Französisch, und Deutsch!

Die Emotion-durchnässt dunkel, herrliche Stimme strahlt Wärme berauschenden von der ersten Note, und umfasst eine feine hohe Umfang mit sicheren Spitzentönen.

Die 13 Charaktere klingen deutlich anders. Zum Beispiel, sweethearted Rodolfo (La Bohème), wann er zum ersten Mal trifft Mimi. Romantische Don José (Carmen) singt seine berühmte "Flower Song", im wunderschönen fließend Stimme, die fliegt höher und höher, bis weiche Landung bei hohen B-Dur. Lyonel's Honig-farbene, melodischen Zärtlichkeit (Martha). Dunkel leidenschaftliche Cavaradossi (Tosca) hat Intimität in seiner Stimme. Der herzzerreißende Schrei des heroischen Don Carlo löst sich süß und traurig Sehnsucht nach seiner lieben Interesse, mit turbulenten emotionalen Unterströmungen (Don Carlo). Liebeskranke Max (Der Freischütz). Feurig Alfredo (Las Traviata) dreht Heldentenor in Schock und Wut in einem frühen dramatischen Wendepunkt. Liebe zerrissenen des Grieux (Manon). Verliebter Duke (Rigoletto) an seiner seltenen romantischen Augenblick. Fausts stilvolle Verschiebung von Tönen und eleganten Phrasierung Französisch (Faust). Romantische Walther (Die Meistersinger von Nürnberg) ist komplett Sonnenschein, aus Wagners komische Oper. Dunkel emotionale Faust (La Damnation de Faust). Und Werther's kurze, aber betörend schöne Arie im Akt 3 (Werther)...

Wunderbar romantisch! (deutsche Übersetzung)

Tenor Jonas Kaufmann sounds wonderfully romantic in Italian, French and German!

The emotion-drenched dark, splendid voice exudes intoxicating warmth from the very first note, and encompasses a fine high range with secure top notes.

The 13 characters sound distinctly different. For instance, sweethearted Rodolfo (La bohème) when he first meets Mimi; romantic Don José (Carmen) sings his famous "Flower Song" in beautifully fluid voice which flies higher and higher until soft landing at high B flat; Lyonel's honey-hued, melodic tenderness (Martha); darkly impassioned Cavaradossi (Tosca) has intimacy in his voice; the heart wrenching cry of heroic Don Carlo dissolves to sweet and sorrowful longing for his love interest, with turbulent emotional undercurrents (Don Carlo); lovelorn Max (Der Freischütz); ardent Alfredo (Las Traviata) turns heldentenor in shock and anger at an early dramatic turning point; love-torn des Grieux (Manon); amorous Duke (Rigoletto) in his rare romantic moment; Faust's stylish shifting of tones and elegant French phrasing (Faust); romantic Walther (Die Meistersinger von Nürnberg) is complete sunshine from Wagner's comic opera; darkly emotional Faust (La Damnation De Faust); and Werther's brief, but hauntingly beautiful aria in Act 3 (Werther)...

Wonderfully romantic!
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13 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Mai 2008
Nachdem ich in den Medien viel über Jonas Kaufmann gehört hatte (insgesamt eher Positives), war ich sehr auf diese CD gespannt, war voller Erwartungen und wurde bitter enttäuscht...Warum? Es stimmt zwar, dass Kaufmann über eine angenehm "männliche" Tenorstimme verfügt, doch was bringt das, wenn er sie nicht vernünftig einsetzen kann? Auf seinem Album vereint er Arien unterschiedlicher Genres und leider gelingt es ihm nicht, jedes angemessen zu bedienen. Vielleicht liegt eines der Hauptprobleme dieses Albums in seiner Stückauswahl, der er nicht gewachsen ist? In meinen Ohren klingen die Arien leider ziemlich gleich, und d.h. vor allem eintönig und unmotiviert. Wirklich facettenreich sind seine Interpretationen nicht, wirklich berühren tun sie mich auch nicht. Ein Beispiel: Ich bin ein großer "Fan" des Freischütz, doch was Kaufmann aus der Weber-Arie macht, hat mich schon erschrocken: Keinen Funken Dramatik im eröffnenden Rezitativ, keine Stimmungswechsel in den anschließenden Abschnitten, wenig Sehnsucht zu Agathe, keine Bedrohung durch die finstren Mächte. Alles klingt gleich! Unterstützt wird diese ermüdende Einheitlichkeit durch ein mittelmäßiges Orchester, das spielt, wie ein gelangweilter Korrepetitor begleiten würde. Überhaupt scheint mir die mangelnde Eigenständigkeit des Orchester ein großes Problem der CD zu sein, welches hier bis jetzt nicht wirklich thematisiert wurde. Da könnte Kaufmann noch so großartig agieren, das Orchester würde ihn wahrscheinlich ohnehin ausbremsen...

Potential hat die Gesangstechnik von Kaufmann bestimmt, einen angenehmen Stimmklang mit hohem Wiedererkennunswert würde ich ihm unbedingt bescheinigen, doch Facettenreichtum und dramatisches/musikalisches Gespür kann ich in der vorliegenden Aufnahmen bis jetzt leider nicht entdecken... Dennoch werde ich seine künftige Entwicklung aufmerksam verfolgen, allein, weil ich mir wieder einen großen deutschen Tenor wünschen würde!
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13 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Januar 2008
Gerade ist der letzte Ton von "Werther" verklungen.....,und ich habe das Gefühl tosenden Beifall zu hören, das Publikum erhebt sich ergriffen und dankbar! Was für eine wunderbare Stimme !!!
Jonas Kaufmann ist es wirklich gelungen eine anspruchsvolle und beglückende Auswahl von romantischen Arien zu treffen. Schon lange habe ich mich auf diese CD gefreut, in der er eine beeindruckende Bandbreite seiner schönen Tenor-Stimme präsentieren kann. Besonders gut gefällt mir die Arie "Ach so fromm" aus "Martha", die ich nach Fritz Wunderlich nicht mehr so schön gehört habe. Aber auch, "Che gelida manina" aus "La Boheme" ist Gänsehaut pur !!
Ich hoffe sehr, daß wir uns noch auf weitere so schöne CD Einspielungen freuen dürfen.
Also mein Vorschlag: CD kaufen, sich aus der Hektik des Tages ausklinken; und eintauchen in die Welt der Oper ........
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. April 2009
scheint es zu sein, eine Einschätzung von Jonas Kaufmanns Fähigkeiten zu geben und nicht in Extreme zu verfallen. Ich persönlich bin ebefalls hin- und hergerissen: einerseits herrscht Freude, daß es endlich mal einen deutschen Tenor gibt, der idiomatisch einigermaßen sicher so ziemlich alles singen kann, was das Repertoire erfordert; andererseits fehlen mir wirkliche interpretatorische Ansätze - es klingt alles gleich...Mit einer -allerdings rühmlichen- Ausnahme: in "Ah fuyez" aus Massenets Manon hat die Stimme dann doch so etwas wie Leben. Aber der generelle Eindruck bleibt unentschieden.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. August 2010
bin ich auch nach mehrmaligem Anhören dieser CD. Kaufmanns Stimme ist dumpf und unbeweglich, er schreit, er presst, er knödelt, jede Arie klingt bei ihm gleich ausdruckslos. Den Hype um seine Person kann ich nicht nachvollziehen, vielmehr scheint er mir das männliche Gegenstück zu Anna Netrebko zu sein: gutes Aussehen, mäßige Stimme.
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13 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Februar 2008
Seit langer Zeit ist hier ein Tenor zu hören, dessen Interpretationen und Stimme mich total begeistern. Er glänzt sowohl im deutschen Fach als auch im italienischen und französichen Repertoire. Man ist hingerissen von dieser leuchtenden und männlichen Stimme. Seine Interpretationen erinnern an Wunderlich, seine Stimme ist allerdings eine völlig andere. Sie ist baritonal gefärbt. Ich denke, dass jeder Tenor seine eigene Stimme hat, die unvergleichlich ist. Und das ist auch gut so. Man freut sich schon auf weitere CDs von ihm
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