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34 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Bereicherung, 29. Februar 2008
Von 
vully "vully" (Neuhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Die Gattung Klavierquartett als solche ist im Vergleich zum Quintett immer ein bisschen unterrepräsentiert, und die Quartette von Brahms ganz besonders.

Umso wertvoller ist diese Aufnahme der beiden Moll-Quartette - des jugendlich überschwenglichen Quartetts g-moll op. 25, das man heute vor allem in der Orchestration von Arnold Schoenberg kennt, und des schroff-melancholischen c-moll-Quartetts op. 60:

Um es kurz zu sagen: Die Aufnahme ist mustergültig:

Der Gesamtklang des Fauré-Quartetts ist sehr homogen, das Klavier drängt sich nicht in den Vordergrund. Trotzdem ist das Klangbild erfreulich entzerrt und transparent, jedes Ensemblemitglied erhält genügend Raum, seinen Beitrag zur Interpretation beizutragen.

Das dritte Quartett mit seinen Kontrasten zwischen intim-melancholischen und schroff-rhythmischen Passagen ist besonders eidrucksvoll geraten. Letztere werden vor allem vom Klavier getragen, das an diesen Stellen fast wie ein Schlaginstrument eingesetzt wird, aber auch berückend weich und farbig klingen kann.

Das erste Quartett ist im Vergleich runder, weicher, voller im Klang. Nicht umsonst hat Schoenberg gerade dieses Werk zu einer Art 5. Sinfonie orchestriert - schon der Quartettsatz klingt wie ein verkapptes Orchester, was die Musiker ebenfalls beherrschen.

Ich habe schon lange keine CD gehört, die mich auf Anhieb so vollständig überzeugt hätte. Wer Brahms und seine Kammermusik liebt, kommt an ihr nicht vorbei.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brahms groovt, 11. Dezember 2008
Von 
M. Mersch (Bielefeld) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schon die wertigere und robustere Hülle dieser CD setzt ein klares Signal: Mit dieser Darbietung des Faure Quartetts von Brahms 1. und 3. Klavierquartett hat die Deutschen Grammophon wieder ein ganz besonderes Schätzchen in ihr Repertoire aufgenommen.
Das Quartett wird hier zum einzigen Klangkörper, getragen von vier großartigen Künstlern in perfektem Zusammenspiel. Das Faure Quartett besticht den Zuhörer mit Frische, Esprit, Leidenschaft und einer mitreißenden rhythmischen Dynamik und Sicherheit - fast schon einem gewissen "Groove".
Die Aufnahmequalität dieser 2007 produzierten CD ist natürlich wieder bestechend: differenziert, angenehm, dynamisch - perfekt.
Also: Ein Muss für alle Brahms-Liebhaber, die, die es werden wollen und natürlich alle Fans des großartigen Faure Quartetts.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer-Kammer-Musik, 10. Mai 2010
Diese CD ist einfach nur grandios!!!!
Der Klang der Aufnahme: Spitze. Die Intesität der Darbietung: Umwerfend! Und die Musik an sich: Wenn sie so gespielt wird, gibts kaum was besseres. Eine meiner besten Kammermusik-CDs und ich habe nicht gerade wenige. Ich habe die Vier auch inzwischen schon zweimal live gehört - kann ich auch nur allerwärmstens und dringend empfehlen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen dramatischer Brahms, 22. April 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die beiden Klavierquartette werden mit viel Nachdruck gespielt und es resultiert eine teilweise hochdramatische Interpretation, die den Werken Größe verleiht. Das Spiel der Musiker macht einen sehr sauberen Eindruck.

Die Instrumente sind mit etwas Distanz aufgenommen und es ergibt sich ein schlankes, sehr transparentes Klangbild. Für meinen Geschmack ist das Klavier allerdings akkustisch schon zu sehr im Hintergrund.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ziemlich nahe dran., 3. März 2014
In der Tat, eine sehr schöne Einspielung, klangtechnisch mit einer der Besten, nahe an Brahms doch eben nicht nahe genug. Es fehlt letztendlich an der Tiefe. Dort wo Brahms in seiner Musik ein Lächeln zeigt, da folgt sogleich tiefe Traurigkeit. Das Lächeln von Brahms kommt in dieser Aufnahme gut rüber, aber nicht die Traurigkeit. Wie es noch besser geht, zeigt das „Schubert Ensemble“ (http://www.amazon.de/Klavierquartette-Nr-1-2-Schubert-Ensemble/dp/B000IY0FY4/ref=sr_1_45?s=music&ie=UTF8&qid=1393856974&sr=1-45&keywords=%22schubert+ensemble%22). Daher gibt es für mich für diese Aufnahme nur 4 Punkte.
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spieglein, Spieglein, 28. April 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Brahms Klavierquartette, Op.25 & Op.60 (MP3-Download)
Man hört eine Aufnahme von Stücke, die mir seit Jahrzehnten ans Herz gewachsen sind und hört, das spielen die aber schön und liest:"Das geschieht nicht nur in höchstem Maße virtuos, sondern in jeder Phase leidenschaftlich, zugleich präzise und klar. Mit feinsten dynamischen Abstufungen lassen Erika Geldsetzer, Sascha Frömbling, Konstantin Heidrich und Dirk Mommertz auch im g-moll-Quartett op. 25 den Atem stocken. Nervenkitzel und Seelenbalsam wechseln sich dort ständig ab."so Christa Sigg und freut sich.

Dann kommt der Besserwisser , den Konrad Beikircher in seinen Opernführer mit dem Satz karikiert: Dat hab ich zuhaus auf CD besser.

Es ist ein Fluch einer immer präsenten Musik, dass sich Neuaufnahmen einem Wettbewerb stellen. Stellen müssen.

Wenn man diese Aufnahmen nicht kennt, kann man mit einer solchen Aufnahme wie dieser überaus zufrieden sein. Die zitierte Kritik beschreibt es. Das überaus differenzierte Musizieren. Sehr zart und durchaus zupackend.

Denke ich dann an Argerich, Kremer and friends relativiert sich das Urteil. Diese beiden haben mit ihren Freunden immer wieder Kammermusik gemacht, die Konkurrenz leicht deklassiert, weil sie so überragend ist.

Gleiches, nicht so deutlich, beim Klavierquartett op. 60. Die Aufnahme von Domus, schon viele Jahre alt, ist der vorliegenden völlig gleichwertig. Geschmacksache, welche man vorzieht.

Die Last, sich in einem fast nicht überschaubare Markt, der im Prinzip verfügbar ist, zu positionieren, ist nicht aufhebbar.

Also das Fazit: eine sehr schöne Aufnahme der beiden Werke von Brahms. Eine.
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