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Kundenrezensionen

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am 16. Oktober 2005
Knallendes Schlagzeug und donnernder Bass geben den einen Rhythmus an, der die Dynamik von Hip Hop und die Kraft von Heavy Metal perfekt vereint, grollende Gitarren erzeugen eine Wand purer Aggression und durch dieses entfesselte Gewitter kämpft sich heulend, schreiend, stotternd und beeindruckend sauber singend die geschundene Seele des Sängers Davis.
Was der Fünfer aus Bakersfield da als Debüt aufspielt ist eine musikalische Mischung von einer kaum fassbaren emotionalen Intensität, die sich auf beeindruckende Weise in der Gesamtkomposition manifestiert.
Verlassen hauchender Gesang unterstützt von heulenden Gitarren, die verloren im Hintergrund klingen, stotternde Wutexplosionen, denen man die innere Spannung in jedem Ton anhört, resignierter Sprechgesang, dunkel rollende Riffs von überrollender Wucht. Und gleichzeitig einer gewissen Weichheit, die einen umgreift, sich tief in den Kopf gräbt und die psychische Bandbreite der Texte, die der Sänger Jhonathan Davis da in leicht Kobainscher
Stimme vorbringt, fast physisch spürbar macht. Alles verzahnt sich in einander, bildet ein nachvollziehbares Chaos verletzlicher Gefühle, die, einmal frei, sich in pure Gewalt verwandeln. Dieses Spiel im Spannungsfeld zwischen Verletzlichkeit und Gewalt, in dem der Sänger und die Gitarristen "Munky" und "Head" beeindruckende Bandbreiten musikalischer Machbarkeit aufzeigen, setzt sich nicht zuletzt durch die eingängigen Rhythmen des Bassisten "Fieldy" und des Schlagzeugers David Silveria im Ohr fest. Diese fast abstruse Tanzbarkeit der Rhythmen fällt dabei nie auf sondern fügt sich perfekt in das Gesamtkonzept ein, bleibt wie die gesamte Wirkung des Albums subtil.
Diese Subtilität und enorme emotionale Einfühlsamkeit ist es, die dieses Album zu einem Klassiker macht. Es ist ehrlich, deutlich, authentisch, man hört, dass es kein einziges "unechtes" Gefühl enthält. Dies alles in der Musikart des Metals auszudrücken ist sicherlich einer der größten Verdienste der Band, in einer Zeit, in der dies für fast nicht mehr möglich gehalten wurde.
Wer in seinem Leben einmal authentische Lieder über authentische Gefühle gehört haben will, sollte dieses Album besitzen, selbst wenn er Pop hört.
44 Kommentare28 von 30 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Dezember 2003
KoRn. - wenn man heutzutage an KoRn denkt, denkt man an "did my time" (take a look..) oder "here to stay" (untouchables). das sind alles keine schlechten lieder, aber etwas richtig besonderes ist es auch nicht. wer koRn nur von dieser seite kennt, der sollte sich dieses album anhören.
lieder mit unglaublicher tiefe und pure emotionen schmettern dem hörer entgegen, dass man seinen eigenen ohren nicht traut! jonathan davis offenbart eine absolut einmalige, unvergleichbare stimme, dass das gesamte album als gänsehautfeeling pur bezeichnet werden kann! bei den anspieltipps kann ich mich nur den allgemeinen äußerungen anschließen, "blind" "faget" "shoots&ladders" und "divine". wem das album gefällt, dem wird auch der nachfolger Life is peachy gefallen, das einzige KoRn album, dass den stil des ersten albums halten konnte.
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am 12. Januar 2001
Erst ein Jahr nach dem US-Release '94 erschien diese Scheibe in Europa und gab weltweit einen neuen Impuls für die sehr festgefahrene Rock/Metal/Crossover-Szene. Die Musik auf diesem Album war ihrer Zeit damals um Jahre voraus. Auch mit ihren eigenen Nachfolgealben war es ihnen trotz hervorragender Leistungen (insbesondere auf "Follow The Leader") nicht mehr möglich, die aggressive Härte sowie den überaus funkenden Groove des Debuts beizubehalten. Auch in den Texten steckt das ganze bis dahin wohl eher leidenserfüllte Leben des Mr. Jonathan Davis. Diese Band hat nicht nur eine Bewegung ins Leben gerufen (man denke an den schon fast beängstigenden Erfolg ihrer Zöglinge Limp Bizkit), sie haben neben Chilis "BloodSugarSexMagic" und FnM's "Angel Dust" auch eines der wohl innovativsten Alben der 90er erschaffen. Leider arbeitet der musikalische Verdauungsprozeß von Europäern oft etwas langsamer, denn ansonsten wäre diese Band wohl sehr viel eher mit der Anerkennung belohnt worden, die Papa Roach nie verdient hat. "Faget" und "Blind" sind heute bei Konzerten der Band regelrechte Hymnen. Sie beschreiben das Gefühl einer Generation, die Fred (Bizkit) Durst gerne für sich beanspruchen würde. 7 Jahre alte Musik kann wesentlich frischer sein als neue. So ein Album kommt ähnlich einer Mondfinsternis nur alle paar Jahre einmal. So get your KoRn!
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am 3. Dezember 2004
Was unterscheidet ein normales Album von einem Meisterwerk?
Ein Meisterwerk hört man sich immer wieder an, ohne dass einem dabei auch nur ein einziges langweilig wird - ja, dass man sogar noch nach Monaten neue Seiten daran entdecken kann.
Bislang kannte ich nur wenige solcher Alben (z.B. Metallica's Master of Puppets oder SOAD's Toxicity).
Als ich KoRn dann zum ersten Mal in meine Anlage legte, war ich zunächst etwas enttäuscht, hatte ich mich doch zu sehr auf den Issues-Sound eingestellt (zwar kannte ich alle KoRn Alben schon vor diesem, aber für mich sind bis heute Life is Peachy und TALITM die "schlechtesten") und war nach wenigen Minuten davon überzeugt, lediglich ein mittelmäßiges Album gekauft zu haben. Die unübersichtlichen und komplexen Songstrukturen hatten meine unvorbereiteten Ohren einfach überrumpelt, ganz zu schweigen von Jonathan Davis Gesang!
Doch schon kurze Zeit später, fiel mein Blick wieder auf meine stille Anlage und ich dachte mir, wenn ich das Album schon gekauft habe, sollte ich es mir doch wenigstens mal ganz anhören.
Also habe ich es mir angehört ... und danach gleich nochmal und nochmal.
Es ist wirklich unmöglich zu sagen, welches der beste Song des Albums ist, da alle (und somit das Album) echte Highlights sind.
Manchmal braucht man halt was zum abrocken und haut "Lies" rein, dann mal eher was ruhiges und gemächliches(<- bitte keine falschen Schlüsse ziehen; einen "ruhigen und gemächlichen" Song gibt es auf KoRn in dem Sinne nicht) und da kommt "Shoots & Ladders" gerade recht.
Den krönenden Abschluss bildet schließlich Daddy (ich konnte mich einige Zeit nicht überwinden, ihn mir komplett anzuhören - mehr will ich nicht verraten).
Nach einigen anfänglichen Problemen hat es zwischen KoRn und mir dann doch gefunkt. Es gehört zweifellos zu den besten Alben, die ich bisher hören durfte, doch ist auch das mit Abstand schwierigste. Wer nur etwas zum headbangen sucht, sollte besser die Finger von KoRn lassen. Nicht dass es dafür nicht geeignet wäre, aber es nur zum abrocken zu "nutzen", dafür ist KoRn viel zu schade!
Wer allerdings nach tiefgründigen und aussagekräftigen Songs sucht, der ist hier genau richtig - wenn er gegen diese musikalische Urgewalt bestehen kann!!!
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am 31. Januar 2003
Die Geburtsstunde der Band ist so brachial und hart wie kein weiteres der späteren KoRn Alben. An Innovation nur noch von Life is Peachy zu übertreffen.
Dieses Album setzte einen ganz neuen Richtungspfeil im Bereich der Metal Gemeinde und setzte damals eine Lawine ins rollen die bis heute nicht gestoppt wurde. Der New-Metal hat sich heute zu einer kommerziellen und massenwirksamen Musikrichtung entwickelt, was nicht nur negativ aufzufassen ist. Doch bei erscheinen dieses Albums war die ganze Musik noch frisch und unverbraucht und damit hebt sich KoRn auch heute noch von anderen Alben ab. Bei dieser CD bekommt man die ganze Verzweiflung und Wut von Sänger Jonathen Davis regelrecht zu spüren.
Anspieltipps sind Blind (heutzutage bei nahe eine Hymne auf jeden KoRn-Konzert), Shoots&Ladders, Predictable, Clown und natürlich Faget.
Dieses Album hat Musikgeschichte geschrieben und gehört nicht nur deswegen in jede Sammlung eines Metal-Fans!
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am 19. August 2002
Als ich im Jahre '98 das erste mal mit Korn in Berührung kam (der Gitarrist meiner eigenen Band spielte sie mir vor), waren sie mir zu schräg und unkonventionell...-ich hab nicht genau hingehört, denn genau ein Jahr später legte ich mir Korns Erstling zu und definiere Musik seitdem neu!!! Die ungeschliffene Wut und Härte, sowie die unüberhörbare Ehrlichkeit dieses Albums machen es zum Begründer einer musikalischen Bewegung, die, genau wie Korn selbst, alles andere ist als eine Eintagsfliege -schließlích ist das Album schon neun Jahre alt und klingt dennoch so, als wäre es gestern erschienen. Keine andere Band und sei sie noch so gut, kann diese Scheibe reproduzieren oder gar toppen, wahrscheinlich nicht mal Korn selbst, obwohl auch sämtliche Nachfolger (sammt dem neuen Untouchables) genial sind! Anspieltips von mir: BLIND/ CLOWN/ FAGET/ SHOOT`S `N`LADDERS/ DADDY! -VIEL SPAß!!!
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am 13. November 1999
Erstes und bestes Werk der Jungs aus Bakersfield, CA mit dem ungewöhnlichen Bandnamen (die Geschichte zum Ursprung des Namens ist sehr ekelig). Bereits beim Opener 'Blind' (ein wahrer Klassiker in der Crossover/Alternative Szene) rocken Korn fett ab. Den Höhepunkt des Albums ist mit Sicherheit Lied Nummer 7 'Shoots & Ladders' in dem Jonathan auch einen Dudelsack einsetzt. Das Erstlingswerk von Korn ist sehr gut tanzbar und hat mit Liedern wie 'Blind', 'Ball Tongue', 'Need To', 'Clown' (hier rechnet Jonathan musikalisch mit Rassisten ab), 'Divine', 'Faget', und 'Shoots & Ladders' 7 sehr gute Lieder. Zum Ende wird es leider musikalisch etwas schwächer. Den Abschluß bildet dann nochmal ein sehr gutes Stück ('Daddy'). Alles in allem ist 'Korn' sehr gelungen. Dieses Album muss man einfach besitzen.
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am 27. Juni 2006
Ja, ich gebe zu, ich habe KoRn erst entdeckt, als sie komerziellen Erfolg erzielten.

Ja, ich gebe zu, das Album hat mich erst abgeschreckt, da es für mich ungewohnt harte Musik war.

Dann hab ich noch einmal reingehört und nochmal und nochmal. Ich konnte gar nicht mehr aufhören. Auf KoRn ist wirklich jeder Song genial. Der "Gesang", wenn man das so nennen kann, vom Frontmann Jonathan Davis geht unter die Haut. Manchmal flüstert er nur ganz leise ins Mikro rein und von einem Moment auf dem andern exxplodiert er mit einer Stimme, die jedes Haus zusammenkrachen lässt. Dabei schaffen KoRn eine so unglaublich genial depressive Stimmung, wie selbst Nirvana es nie schafften. Der erste Song ist der beliebteste der KoRn-Fans, "Blind" ist aber auch wirklich der beste Song von KoRn. Er vereint alle Elemente von KoRn in sich.

Die besten Songs auf KoRn sind Blind, Ball Tongue (in den Strophen relativ ruhig und der Refrain ein wütendes Durcheinander von Davis' tiefen Schreien), Clown (ähnlich wie Ball Tongue, Refrain relativ klar), Faget (wütend-melancholischer Song, der am Ende in einem Schrei-Orchester endet), Shoots and Ladders (relativ ruhiger Song, nicht ganz so depressiv wie z.B. Faget) und Daddy (klagender Song über seine Eltern, die im seine Vergewaltigung nicht glaubten)
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am 10. Februar 2005
Ich hab mir dieses Album im Vergleich zu anderen KoRn Alben erst relativ spät zugelegt, aber die Platte is auf jeden Fall einer meiner absoluten Favoriten (neben Follow The Leader und Issues)
KoRn klangen nie mehr so krank wie auf dem Album, und Jonathan Davis schreit auch nie wieder so krank wie hier.
Favoriten: Blind, Ball Tongue, Clown, Faget, Shoots And Ladders
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am 31. Dezember 2002
Ich habe schon vor einiger Zeit das dritte Album "Follow the Leader" von einem Schulkameraden geschenkt bekommen der es nicht mehr haben wollte ( dummer Mensch ). Im laufe der Zeit habe ich mir dann weitere Alben gekauft und war immer begeisterter. Aber DIESES Album ist das absolut genialste überhaupt. Es sind noch keine Elektroeinflüsse dabei. Außerdem ist noch nichts abgekupfert weil KoRn die ersten waren die solche Musik gemacht haben. Am genialsten sind die Lieder "Clown", "Faget" und das hymnenreife "Shoots and Ladders".Diese CD ist musikalisch wichtig. kaufen,kaufen,kaufen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
TIP: Kauft euch auch die DVD "Deuce". Die ist obergeil.
P.S: Vor kurzem habe ich bei "Life is Peachy" reingehört. Jetzt muss ich aber zusehen, dass ich mir die auch kaufe. Dann hab' ich alle Alben;-)
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