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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bitterkalte Winternacht
Hat man diese Aufnahme gehört, so nimmt man den Titel "Winterreise" toternst. Es ist vor allem das Hammerklavier, welches mit seiner dem modernen Flügel überlegenen Klangklarheit diesen Eindruck hervorruft. Ganz besonders deutlich wird dies im Lied "Das Wirtshaus": fahle Klänge, die ich sonst - auch beim fabelhaften Gerald Moore...
Am 17. Dezember 1999 veröffentlicht

versus
14 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Technisch perfekt, künstlerisch aber längst nicht.
Es tut mir leid, daß ich auf Englisch schreiben muss. Bin Engländer und mein Deutsch ist längst nicht gut geung, um meine Reaktion auf diesen CD mitzuteilen. Jedenfalls hoffe ich, daß meine Rezension doch jemanden interessiert...

Discussing Sviatoslav Richter's revelatory performances of the late Schubert sonatas, Glenn Gould observed that...
Veröffentlicht am 17. November 2008 von N. Berry


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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bitterkalte Winternacht, 17. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Winterreise (Audio CD)
Hat man diese Aufnahme gehört, so nimmt man den Titel "Winterreise" toternst. Es ist vor allem das Hammerklavier, welches mit seiner dem modernen Flügel überlegenen Klangklarheit diesen Eindruck hervorruft. Ganz besonders deutlich wird dies im Lied "Das Wirtshaus": fahle Klänge, die ich sonst - auch beim fabelhaften Gerald Moore - so noch nie gehört habe. Ein Erlebnis ist aber auch Christof Prègardien. Seine Tenorstimme artikuliert überaus deutlich und klar, und manchmal, wenn er an die Grenzen des (noch zulässigen) gesanglichen Ausdrucks geht, wird einem gar noch kälter: So im letzten Vers der "Krähe", wo es heißt: "Krähe laß mich endlich sehen, Treue bis zum Grabe!" Das letzte Wort, er schreit es fast und singt es doch. Diese Winterreise macht Ernst, Ernst mit der Musik. Sie trifft dieses grauenvolle Gefühl der Einsamkeit, der Verständnislosigkeit, auf die der Wanderer trifft, seiner Ausgeschlossenheit von den anderen. Sie tut weh. Vielleicht, weil sie Schubert und seiner Musik so nahe kommt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Klassiker, 31. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Winterreise (Audio CD)
Die "Winterreise" zählt mit zu den bekanntesten Werken Schuberts, ja der Romantik überhaupt. Entsprechend viele (und viele gute) Interpretationen gibt es: und entsprechend schwierig scheint es, diesen noch eine weitere hinzuzufügen, eine, die sich behaupten kann. Doch ist der Wunsch, sich auf einem umkämpften Markt zu behaupten, überhaupt eine adäquate Motivation für den Versuch einer Neuinterpretation?
Staier und Pregardien lassen hören, daß eine solche Fragestellung irrelevant ist: "Innerlichkeit" geht in der Romantik stets dem "Ausdruck" voran, und nicht umgekehrt. Christoph Pregardien moduliert das unglaubliche Volumen seiner Stimme mit Feingefühl und Gewalt zugleich. Er findet einen Weg, höchste Künstlichkeit (und Kunstfertigkeit) mit "Natürlichkeit" zu verschmelzen; auf diese Weise entsteht der Eindruck von Empfindsamkeit (des Interpreten) - und von Empfinden (bei mir, dem Hörer). Auch Andreas Staier hat keinen geringen Anteil hieran: zurückhaltend, aber dennoch mit gesundem Selbstbewußtsein (oder sollte man besser sagen: Verantwortungsgefühl?) legt er das klangliche Fundament dieser wundervollen Interpretation. Seine Fähigkeit, dem Hammerklavier differenzierte Klangfarben zu entlocken, erweckt jedoch nie den Eindruck oberflächlicher Effekthascherei; vielmehr entsteht zusammen mit der Stimme Pregardiens ein Gesamtklang, ein "Sound", der mehr ist als nur Technik und gut koordiniertes Musizieren. Diese "Winterreise" ist nicht revolutionär und bilder-(klang-)stürmerisch: sie ist lediglich die Inkarnation des Geists der Romantik. Aber ist das nicht das höchste Lob, das möglich ist? Staier und Pregardien haben mit ihrer Interpretation etwas zutiefst Romantisches geschaffen - das prinzipiell Unmögliche nämlich: die Referenzaufnahme.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch Tenöre können auf Winterreise gehen, 4. März 2008
Von 
A.C. (Mönchengladbach, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Winterreise (Audio CD)
Bisher war für mich die Winterreise was für Baritone, und "the one and only" Winterreise war die Aufnahme von Prey/Sawallisch. Jetzt habe ich Pregardien und Staier gehört und revidiere meine Meinung - großartig. Die Geschmeidigkeit und Variabilität von Pregardiens Gesang ist faszinierend, und nichts klingt künstlich, mariniert - der emotionale Ausdruck ist glaubhaft und echt. Staier ist der erste Pianist, der mir als Liedbegleiter wirklich positiv auffällt, er ist wirklich gleichberechtigter Mitgestalter.
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5.0 von 5 Sternen Hervorragende Einspielung, 1. Juli 2014
Von 
Flanigan - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Winterreise (Audio CD)
Für meine Ohren eine hervorragende Einspielung. Ich besaß die "Winterreise" bisher interpretiert von einem Bass (leider weiß ich grad seinen Namen nicht), das war mir zum Anhören zu tief. Nach einigen wenigen Liedern hatte ich dann immer genug. Hier, in der Tenorlage, ist es (für mich) einfach wunderbar zu lauschen. Das Piano ist nicht klirrend, sondern sanft, manchmal matt, was aber durchaus zu gefallen weiß. Viele Stellen sind von den Interpreten hochemotional gespielt. Das bedeutet aber leider auch, dass manche Stellen sehr, sehr leise sind, während andere so laut sind, dass es fast schon zu viel ist. Einfach hinsetzen und zuhören ist nicht - man muss die Hand am Lautstärkeregler haben.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wunderschöne Winterreise, 6. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Winterreise (Audio CD)
Dies ist die beste Interpretation und Aufnahme der Winterreise, die ich kenne. Die Stimme von Christophe Prégardien passt hervorragend zu den Lieder.
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14 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Technisch perfekt, künstlerisch aber längst nicht., 17. November 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Winterreise (Audio CD)
Es tut mir leid, daß ich auf Englisch schreiben muss. Bin Engländer und mein Deutsch ist längst nicht gut geung, um meine Reaktion auf diesen CD mitzuteilen. Jedenfalls hoffe ich, daß meine Rezension doch jemanden interessiert...

Discussing Sviatoslav Richter's revelatory performances of the late Schubert sonatas, Glenn Gould observed that he saw artists as being divisible into two broad categories. In brief, the first of Gould's groups saw their job as drawing attention to their instruments and to their own technical facilities; the second concentrated on dedicating their skills to revealing the music (Richter was Gould's preeminent example of the latter).

Unfortunately, this performance seems to sit squarely in the first of Gould's two groups. Technically flawless, both in terms of the exceptional skills of the performers and the quality of the recording, there is, however, a woeful surfeit of what I can only call 'effects'. There are too many examples of odd bursts of inappropriate dynamics, self-conscious changes in tempo, or bizarre pianistic effects - like the spreading of chords that should be taken whole; a residue, perhaps, of Staier's harpsichord playing.

The overall sense is that these artists were striving to do something new and memorable with the work, which is all very commendable in its way. And they certainly do succeed in creating some memorable moments, although not perhaps for the reasons they had intended. There is simply too much of them in this performance, and not enough of Schubert. In one word, it's mannered, and I find that both pointless and unforgivable.

Like Sir Peter Hall's 1990s stage production of Hamlet, in which everyone wore ridiculous red costumes and Hamlet stripped naked to show that he was mad, this is all about the performers. Far too often, in spite of Pregardien's wonderful diction and awesome technique, I was left with the impression that the words and music were only there as a vehicle for his self-aggrandissement. Likewise, Staier's technically stunning playing seemed too often bent on highlighting itself. So just two stars, for the technical perfection.
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Schubert : Die Winterreise
Schubert : Die Winterreise von Christoph Prégardien & Andreas Staier
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