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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Geschichte, mehr Thrashmetal und eingängiger!
Was sich also seit "For all tid" mit einer jungen Band Anfang 20 entfaltete, macht 2007 Station mit Musikern Ende 20 und einem Stil, der nicht mehr viel von den noch muttersprachlichen Ursprüngen in sich trägt.

"In Sorte Diaboli" klingt wie Dimmu Borgir seit langem klingen: Shagraths Stimme wurde wie eh elektronisch leicht verzerrt, die Produktion hat...
Veröffentlicht am 29. April 2007 von Scheinweltname

versus
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jaja... Das neue Dimmu Borgir
Ich besitze das Album zwar selbst nicht, habe mir aber alle Lieder angehört. Tja... is ja eigentlich ganz schön. Shagraths **Kreischen** kombiniert mit "ICS Vortex" Gesang. Das gefällt mir wirklich sehr gut. Aber das Album kann einfach nicht mehr mit den 2 älteseten Alben mithalten. Die beiden Alben For all tids (1994 oder 1995)und Stormblast (1996)...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2008 von J. Dietrich


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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Geschichte, mehr Thrashmetal und eingängiger!, 29. April 2007
Was sich also seit "For all tid" mit einer jungen Band Anfang 20 entfaltete, macht 2007 Station mit Musikern Ende 20 und einem Stil, der nicht mehr viel von den noch muttersprachlichen Ursprüngen in sich trägt.

"In Sorte Diaboli" klingt wie Dimmu Borgir seit langem klingen: Shagraths Stimme wurde wie eh elektronisch leicht verzerrt, die Produktion hat viel Druck, und der Klang gibt sich sehr "voluminös" (was aber etwas auf Kosten der Klarheit bzw. "Heraushörbarkeit" der Instrumente geht). Genauso singt Vortex in drei Songs wieder passagenweise "operetta"-clearvocal (was mir persönlich sehr gut gefällt); mehr als vorher beteiligt er sich aber nicht am Gesang (also keine Sorge von wegen Annäherung zum Pop o.ä.).

Kurz: Klanglich haben Dimmu Borgir nicht verändert. Von den Lyrics und den Songstrukturen lässt sich anderes sagen. Denn das Album ist ein Konzept-Album. Es erzählt die Geschichte eines Ketzers, der sich von der Kirche abwendet. Die Erzählung wird über einen 8-seitigen Einleitungstext im Booklet begonnen und in den Lyrics fortgesetzt. Im Gegensatz z.B. zu den Texten auf Puritanical Euphoric Misanthropia fallen die auf ISD durch ihre Einfachheit auf. Klare Aussagen, einfache Sätze machen das Nachvollziehen der Geschichte einfach. Selbst der Text-Stil von Silenoz, Englische Vokabeln so auszuwählen, dass sie "gebildet" klingen, hat sich der Einfachheit untergeordnet. Allerdings passt diese Ausdruckweise zur Figur der Story, deren Wahrnehmung in Frage gestellt wird: "War er ein einfacher Mann, oder wurde er von Halluzinationen heimgesucht?"

Kurz: Die Lyrics sind leichter verständlich und erzählen eine Geschichte. Eine leichtere Zugänglichkeit sichern auch die Songstrukturen. Es gibt zwar immer noch keine einfache Strophe-Refrain-Struktur (Refrains gibt es hier gar nicht, sondern lediglich manchmal Strophen, die in Variation wiederholt werden), aber oft entwickeln sich bestimmte Passagen (Gesang, Melodien, etc) mit unterschiedlichen Keyboardsounds oder anderen Drums weiter. So entstanden sehr abwechslungsreiche und trotzdem höchst eingängige Songs ohne überflüssige Soli- oder Synthabschnitte. Insgesamt erinnern mich viele Songs an Thrashmetal (im Stile z.B. von Dimension Zero) mit dem Sound von Dimmu Borgir; und im Thrashmetal sind die Songstrukturen von Natur aus bündig (was auch durch die Länge der Songs illustriert wird, welche 6 Minuten niemals überschreitet).

Kritisch anzumerken bleibt: Die Lyrics sind zwar leicht verständlich, allerdings geriet die Religionskritik sehr plump. Statt über Dogmatismus u.ä. zu philosophieren, herrscht eine "Anti-Propaganda" vor. Da hätte ich mehr Niveau erwartet (obwohl man auch hier wieder verteidigen kann, dass es zur Figur der Geschichte passt). Auch sind 48.39Minuten für ein Blackmetal-Album zu wenig. Und der Nachteil des hervorragend gestalteten Booklets ist in der Tat, dass man die Lyrics nur mit einem Spiegel lesen kann (etwas umständlich, aber es geht gut. P.s. Der Spiegel ist mit einer Schutzfolie versehen, die entfernt werden muss! Von wegen trüb!).

Positiv bleibt eine sehr unterhaltsame Bonus-DVD mit über 40 Minuten Making-Of-Material zu erwähnen, in welchem die Band ohne Corpsepaint zu sehen ist (für mich das erste Mal). Gut zu wissen, wie die Jungs tatsächlich aussehen; das macht sie gleich sympathischer.

Ganz kurz: Sehr sehr schönes Album (für mich das beste bisher).

(p.p.s. Auf Youtube gibts ein Medley-Video zum Album!)
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da weiß man was man hat..., 2. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Lange ist es her, dass Dimmu Borgir ein reguläres Studioalbum herausgebracht haben. Beinahe vier Jahre sind seit DEATH CULT ARMAGEDDON ins Land gestrichen. Das 2005er Re-Recording von STORMBLÅST mal nicht mitgerechnet.

Was kann man also nach der langen Zeit von IN SORTE DIABOLI erwarten?

Im Prinzip haben Dimmu Borgir das Konzept ihres Geniestreichs aus dem Jahre 2003 weitergeführt. Mit dem Unterschied, dass die orchestralen Einlagen deutlich reduziert wurden und dafür die Gitarren wieder mehr braten. Dafür sind besagte orchestrale Einlagen punktgenau platziert und fügen sich gut ins Klangbild ein und wirken auch nicht überladen.

Shagrath keift ganz ordentlich ins Mikro und die Clearvocal-Einlagen von Vortex sind wie immer toll. Nur hat man manchmal das Gefühl, dass sie nicht so recht ins Lied passen. Die beste Leistung von Vortex kann man in THE SACRILEGIOUS SCORN hören. Da stimmt wirklich alles. Nicht umsonst einer der besten Songs vom Album!

Durch eine insgesamt kürzere Spielzeit der Lieder und dem deutlich zurückgefahrenen Orchester sind die Songs im Einzelnen sehr kompakt geworden. Das heißt aber nicht, dass die Songs deswegen eingängig wären – ganz im Gegenteil.

IN SORTE DIABOLI ist ein Album, dass seine Zeit braucht. Ich denke, dass es bei den Wenigsten auf Anhieb zündet. Und wer das Album nach den ersten Durchläufen eher ernüchternd findet, sollte der Scheibe eine Chance geben. Hat man erstmal den Zugang zu den Liedern gefunden erwartet einen ein gut durchdachtes Konzeptalbum, dass musikalisch und atmosphärisch auf ganzer Linie überzeugen kann und es hoffentlich auch tut.

Zu den Highlights zählen für mich THE SERPENTINE OFFERING mit seinem genialen Intro, dass Erinnerungen an Star Wars wach werden lässt, der Bonustrack THE ANCESTRAL FEVER (die Drums in dem Stück sind einfach nur gigantisch), das schon erwähnte THE SACRILEGIOUS SCORN und THE SINISTER AWAKENING.

Allerdings muss ich auch sagen, dass IN SORTE DIABOLI nicht das übermegagigantische Killeralbum ist, dass Nuclear Blast einem im Vorfeld hat erwarten lassen.

Nichtsdestotrotz haben Dimmu Borgir hier astreine Arbeit abgeliefert!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Symbiose aus Stormblåst und Death Cult Armageddon, 16. Mai 2007
Seit wenigen Wochen ist es endlich soweit, die Zeit des Wartens ist vorbei. Nach dem 2003er Überwerk "Death Cult Armageddon" und der Neuauflage von Stormblåst im Jahre 2005 gibt es wieder neuen Stoff der Blackmetal-Könige aus Norwegen. Nachdem die Band in der Vergangenheit Stücke komponiert hat, bei der jedes einzelne seine ganz individuellen Schönheiten und Stärken hatte, gibt es mit "In Sorte Diaboli" das erste Konzeptalbum in der mittlerweile vierzehnjährigen Bandgeschichte Dimmu Borgirs. Silenoz setzte sich damit trotz anfänglicher Zweifel seines Frontmannes Shagrath durch und dass sich das gelohnt hat, belegt gleich der Opener 'The Serpentine Offering', der vielen schon vor Veröffentlichung des kompletten Albums bekannt gewesen sein dürfte. Wie der Soundtrack zu einem großen Filmepos beginnt das Stück und walzt sich dann durch klangliche Eislandschaften, aufgebrochen durch Simens klar gesungenen Refrain, der ein weiteres Mal feine Schauer über den Rücken des Hörers schickt. Die verwendeten Hörner geben den Rest zu einem nordischen Musikhighlight. Wieder mal zeigen Dimmu Borgir, dass sie die einzige Band ihres Genres sind, die auf solch hohem Niveau klangliche Kälte produzieren kann. Musikalisch geht man den Weg von "Death Cult Armageddon" prinzipiell weiter, schraubt die orchestralen Parts allerdings etwas zurück und bietet der Rauheit damit etwas mehr Spielraum, was dazu führt, dass man "In Sorte Diaboli" als eine Mischung aus Stormblåst und dem 2003er Album bezeichnen kann. In 'The Chosen Legacy' keift Shagrath den Titel der CD dann in seinen fiesesten Zügen in das Mikro, ansonsten ist der Song eher Mittelklasse. Inhaltlich geht es bei dem Scheibchen im übrigen um die Suche eines jungen Mannes nach Gott, der sich im Endeffekt aber vom christlichen Begriff des "Guten" abwendet - wie sollte es auch anders sein, aber ein paar Klischées gilt es ja schließlich auch zu erfüllen. Und das machen die Norweger wie alles andere auch auf ganz hohem Niveau. Eine weitere Feingewaltnummer mit Orgel, cleanem Chorus und Marschfaktor hat 'The Sacriligious Scorn'. Der neue Schlagwerker Hellhammer trommelt zwar saftig, schnell und ordentlich, kann seine eigene Marke allerdings nicht wirklich beisteuern und so klingt die Rhythmussektion noch ziemlich genau wie zu Barker-Zeiten. Ein unbedingter Anspieltipp meinerseits ist der vorletzte Song 'The Invaluable Darkness', der für Bandverhältnisse recht fröhlich klingt und im ersten Moment vom Humppa-Feeling her auch gut ein anspruchsvollerer Finntroll-Song hätte sein können. Geil kommt hier auch mal wieder der gesungene Chorus, der für einen schönen Kontrast sorgt. Alles in allem arbeiten Dimmu Borgir noch mit dem, was auf Death Cult Armageddon schon zum Erfolg führte: Das Gänsehaut-Fauchen und die düsteren Spoken-words Shagraths, Simens warmer Gesang, druckvolle, grooveorientierte Riffs, die durch Mustis filigrane Zugaben an den Tasten Weltklasse erreichen. Leider gibt es auf "In Sorte Diaboli" nur acht Stücke plus ein Interludium. Die Bonusversion enthält allerdings noch ein bis zwei weitere Titel, sowie eine DVD, wenn man die Buchversion ergattert. Die Norweger belegen mit dieser Veröffentlichung ein weiteres Mal, dass sie so schnell keiner von ihrem Thron stoßen werden kann.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Altgewohnt und doch anders. Super!, 26. April 2007
Von 
Sascha "metalnews.de" (Bruchsal, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Ich verstehe bis heute nicht, warum Dimmu Borgir in der Metalszene als so sehr kommerziell Versiert dargestellt wird. Genau so wenig wie die Vergleiche mit Cradle Of Filth (die musikalisch schon immer eine ganz andere Richtung gespielt haben!)
Gerade die Alben ab Puritanical Euphoric Misanthropia (2001) sind deutlich extremer als das Material davor (auch wenn es schon länger nichts mehr mit den schwarzmetallischen Wurzeln zu tun hat) und das ganze scheint sich seitdem zu steigern.

Zu diesem Album bleibt eigentlich nur folgendes zu sagen:

Es ist noch einmal eine ganze Spur extremer als Death Cult Armageddon. Natürlich gibt es wieder die typischen symphonischen parts, insgesamt wird hier aber viel Wert auf Gitarrenarbeit und das bestialische Drumming von Hellhammer gelegt.

The Serpentine Offering bietet (wie in der anderen Review schon gesagt) den eher "seichteren" Einstieg in das Album, da er stilistisch eher abweicht, aber alles andere als schlecht oder durchschnittlich ist. Das Ganze ändert sich ab dem 2. Song, hier wird scho der wahre Charme des Albums offenbart: Giftig bis zum geht nicht mehr, wobei auch ein paar Zitate der älteren Alben zu vernehmen sind, wenn auch nur ansatzweise und dann eher auf Neuzeit umgeschalten wird, im Sinne der extremen Musikstrukturen.
Es gibt darunter aber auch einige eher schwer verdauliche Brocken, die ein wenig Zeit zum entfalten brauchen (also erst einhören, dann Kritik abgeben Augenzwinkern )
Im Gesamten gibt es vier gesangliche Auftritte von Vortex, die gelungen sind, aber für so manchen auch wieder als störend empfunden werden können.

Auffallend ist die etwas kürzere Spielzeit des Albums, was aber zu mehreren Hördurchläufen verführt.
Mustis ist auf dem Album im Gegensatz zu DCA recht wenig zu hören, aber viele seiner Parts hören sich an, wie wenn sie orchestral eingespielt worden sind (ein Blick ins bald erscheinende Booklet wird wohl die Wahrheit offenbaren Augenzwinkern ), andere sind deutlich synthetischer Herkunft.
Einflüsse von Old Man's Child sind durch Galder seit DCA sowieso nicht mehr zu leugnen und vor allem auf diesem Album gut hörbar.

Andererseits sind auch "Schunkelmomente" dabei:
- The Sinister Awakening wartet mit einem Reggae-Riff auf gespannte Ohren mit kräftiger Doubla-Bass-Unterstützung und hat ein fast schon fröhliches Keyboard-Gedüdel im Hintergrund.
- The Invaluable Darkness ist bis zur Gesangstelle mit Vortex fast schon piepsefröhlich und steigert sich.
Gerade diese zwei Songs werden an ein paar Stellen ziemlich erbarmungslos und zeigen, das man bei Dimmu noch mit Innovatonen zu rechnen hat.

Unterm Strich bleibt ein richtig knallhartes Album mit einer recht guten Story. Es verbindet alle extremeren CDs miteinander und baut durch geschickt eingesetzte Epik wieder einmal eine tolle Atmosphäre auf. Auch das Songwriting überzeugt wieder einmal auf voller Linie.
Man hört den Sons aber an, dass sie wohl spontaner geschrieben worden sind ("Proberaum-Songs"), was dem Sound allerdings überhaupt nicht schadet und zeigt, wie toll das aktuelle Line-Up aufeinander eingespielt ist.

Die CD ist allen Freunden des Dimmu-Sounds schwerstens zu empfehlen, vor allem auch denen, die Death Cult Armageddon wegen den vielen Orchester Partituren nicht sonderlich gemocht haben. Das einzigste, woran sich manche stören könnten, ist der getriggerte Drumsound von Hellhammer, der vor allem bei den vielen extrem schnellen Doublabass-Parts besonders gut hörbar ist.

Zum perfekten Album fehlt allerdings noch ein klein wenig mehr Dynamik, was aber dem Album keinen großen Abzug tut!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da weiß man was man hat..., 2. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Sorte Diaboli (Audio CD)
Lange ist es her, dass Dimmu Borgir ein reguläres Studioalbum herausgebracht haben. Beinahe vier Jahre sind seit DEATH CULT ARMAGEDDON ins Land gestrichen. Das 2005er Re-Recording von STORMBLÅST mal nicht mitgerechnet.

Was kann man also nach der langen Zeit von IN SORTE DIABOLI erwarten?

Im Prinzip haben Dimmu Borgir das Konzept ihres Geniestreichs aus dem Jahre 2003 weitergeführt. Mit dem Unterschied, dass die orchestralen Einlagen deutlich reduziert wurden und dafür die Gitarren wieder mehr braten. Dafür sind besagte orchestrale Einlagen punktgenau platziert und fügen sich gut ins Klangbild ein und wirken auch nicht überladen.

Shagrath keift ganz ordentlich ins Mikro und die Clearvocal-Einlagen von Vortex sind wie immer toll. Nur hat man manchmal das Gefühl, dass sie nicht so recht ins Lied passen. Die beste Leistung von Vortex kann man in THE SACRILEGIOUS SCORN hören. Da stimmt wirklich alles. Nicht umsonst einer der besten Songs vom Album!

Durch eine insgesamt kürzere Spielzeit der Lieder und dem deutlich zurückgefahrenen Orchester sind die Songs im Einzelnen sehr kompakt geworden. Das heißt aber nicht, dass die Songs deswegen eingängig wären – ganz im Gegenteil.

IN SORTE DIABOLI ist ein Album, dass seine Zeit braucht. Ich denke, dass es bei den Wenigsten auf Anhieb zündet. Und wer das Album nach den ersten Durchläufen eher ernüchternd findet, sollte der Scheibe eine Chance geben. Hat man erstmal den Zugang zu den Liedern gefunden erwartet einen ein gut durchdachtes Konzeptalbum, dass musikalisch und atmosphärisch auf ganzer Linie überzeugen kann und es hoffentlich auch tut.

Zu den Highlights zählen für mich THE SERPENTINE OFFERING mit seinem genialen Intro, dass Erinnerungen an Star Wars wach werden lässt, der Bonustrack THE ANCESTRAL FEVER (die Drums in dem Stück sind einfach nur gigantisch), das schon erwähnte THE SACRILEGIOUS SCORN und THE SINISTER AWAKENING.

Allerdings muss ich auch sagen, dass IN SORTE DIABOLI nicht das übermegagigantische Killeralbum ist, dass Nuclear Blast einem im Vorfeld hat erwarten lassen.

Nichtsdestotrotz haben Dimmu Borgir hier astreine Arbeit abgeliefert!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sons of Baphomet, 28. April 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mittlerweile kann ich es nicht mehr hören...das Gejammer, das Dimmu Borgir kein Underground-Act mehr sind, zuwenig Blast-Beats, zuviel Bombast etc. Das ist doch eine reine Neid-Diskussion, von Vorort Kapellen angezettelt, die vor dreißig Leuten spielen, sich mit Gummi-Noppen schmücken und mit Kunstblut übergießen. Ich selber bin kein ausgesprochener Black-Metal-Fan, alleine weil ich diese megaböse, menschenverachtende Attitüde der meisten Genre-Bands einfach nur zum kichern albern finde. Ich finde wenn man über dreissig ist, sollte man sich einfach mehr keine künstlichen Eckzähne ankleben...Dimmu Borgir sind DEFINITIV kein Underground (mehr) und wer danach sucht, sollte den Rezensionen von Mühlmann im Rockhard folgen. Und nun zu diesem Package: Es ist einfach nur geil! Der Black Metal a la Dimmu Borgir ist in Reinkultur nur noch in einzelnen Riffs und der Keyboardarbeit erahnbar. Selbst der Gesang könnte von einer x-beliebigen Göteborg-melodic-Death Kapelle stammen. Grandios sind dagegen alle 10 Tracks auf dieser CD. Alles ist stimmig und liebevoll arrangiert und für ein Meisterstück wie "The serpentine offering" würde sich mancher Metaller die kunstblutverklebten Haare auf 1cm trimmen lassen. Ausserdem finde ich es genial Baphomet ins Spiel zu bringen. Auch wenn dieser Teufel Titten hat, steckt da einiges dahinter, was ein richtiger Satanist sowieso mit der Muttermilch eingesogen haben sollte. Eine geniale CD, ein hintergründiges Artwork und eine Platte, die auch mancher Melodic-Death oder mancher Power-Metal Poser mal ohne Berühungsängste anchecken sollte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen konsequent und doch etwas gereift, 29. April 2007
Von 
Thomas Becker (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich kenne wohl keine andere Black Metal-Band als Dimmu Borgir, die ihr Niveau nun schon seit mehreren Alben auf dem gefühlten Maximum hält. Musikalisch kann ich auf dem Album auch nach mehrmaligen Hören keine gewagten Veränderungen hören und das ist meiner Meinung auch gut so. Es ist hart, es ist komplex und es ist rund. Kein sinnloses "Hauen wir drauf so schnell wir können und einer darf grunzen", wie wir es ja von diversen anderen angeblichen Black Metallern zur Genüge kennen. Um einem der anderen Rezensenten zu widersprechen: Shagrath's Gesang ist rau und agressiv wie immer seit puritanical euphoric misanthropia. Die Milch war hier höchstens in gewissen Gehörgängen. Oder wurde Shagrath vielleicht mit Dani Filth verwechselt? Wo dessen Stimme gerade Urlaub macht frag ich mich nämlich wirklich, wenn ich mir gesangliche Nullnummern wie Temptation anhören darf. Ob man Cradle of Filth überhaupt noch in die Metalecke packen kann muss jeder selbst entscheiden, das "Ich bin 13 und schocke meine Eltern weil ich was härteres als HIM gefunden hab" Genre gibts ja noch nicht oder?

Zurück zum Thema. Das Hören macht einfach Laune und die Lyrics sind tiefgehend und veranlassen einen tatsächlich dazu, mit dem beigelegten, wenn auch etwas trüben Spiegel die gedrehten Texte zu lesen. Die auf der DVD beigelegten Making-Of's vom Album und vom Video zu The Serpentine Offering sind sehr interessant und zeigen einen, wer hätts gedacht, doch irgendwie ganz normalen Haufen Verrückter, die verdammt gute Arbeit leisten.

Eines noch, das Artwork scheint mir etwas gereift zu sein. Man sucht diesmal vergeblich nach irgendwelchen gewalttätigen Abbildungen, Blut oder verstümmelten Leichen. Es ist für meinen Geschmack sehr düster, mysteriös und wirkt ein wenig wie vom Alter verdunkelt. Einfach schön.

Viel Spaß damit
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dimmu Borgir auf dem Höhepunkt ihrer Karriere? Und wie !!!, 18. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: In Sorte Diaboli (Audio CD)
Es scheint sich hier wieder um ein ziemliches Gefällt mir - Gefällt mir nicht - Album zu handeln. Ein "mittelmäßig" existiert nicht. Man mag es oder nicht, wie so vieles im Leben. Ich persönlich finde, dass In Sorte Diaboli zusammen mit Puritantical Euphoric Misantropia die mit großen Abstand besten Alben ihrer Laufbahn sind. Schon der Opener mit tollen Orchestereinlagen, gepaart mit musikalischer Abwechslung und der gewohnt genial bösen Stimme von Shagrath macht das Album schon zu einem Pflichtkauf. Wer aber denkt, dass könnte es schon gewesen sein, liegt falsch: Es gibt keinen Titel, der negativ herausfällt, alle enthalten herrliche Melodien und seine brutalen Stellen und der allgegenwärtige Chor und auch einige klar gesungene Stellen machen das Album zum abwechslungsreichsten und vielleicht sogar besten Album der Norweger. Genau wie bspw. in Puritantical Euphoric Misantropia gibt es wieder einen reinen Akustiktitel, der bei diesem Album die Halbzeit einläutet. Hier trumpft das Orchester auf, lässt eine Wahnsinnsathmophäre entstehen (man fühlt sich direkt in Mittelalter versetzt und das will schon was heißen) und lässt anschließend die zweite Hälfte mit einem wahren Dimmu-Kracher eröffnen.

Ich kann wirklich nichts schlechtes über In Sorte Diaboli sagen. Sicherlich wird einigen der neue Stil nicht gefallen, aber mir persönlich gefällt Dimmu Borgir erst seit den bombastischen orchesterunterstützten Produktionen. Allen denen die Alben seit ca. 2001 gefallen, denen sei dieses musikalische Meisterwerk nur zu raten.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwierige Aufgabe gelungen, 6. Mai 2007
Der Meilenstein "Enthrone Darkness Triumphant" ist jetzt 10 Jahre her, und letztendlich haben sich Dimmu Borgir seither gar nicht so fürchterlich verändert. Als "kommerzieller" betrachte ich das sowieso nicht, eher als mehr Eigenständigkeit, zu der auch ein gewisser symphonischer Einschlag gehört, wie "Death Cult Armageddon" unübertroffen klar machte. Wer BM strikt "old school" will, für den gibt's genug andere Bands, ist doch kein Problem.

Gelungen ist bei "In Sorte Diaboli" das vielleicht nicht tiefsinnige, aber dennoch durchdachte und vor allem gut arrangierte Konzept, das erstens einen spannenden Wechsel aus ruhigeren und derberen Parts ermöglicht und zweitens in 48 min. nichts unnötig streckt. Wie man diese beiden Punkte vermasselt, haben Manowar kürzlich demonstriert. Dimmu Borgir hingegen kommen auf den Punkt und kreieren dabei starke Einzelsongs wie "The Invaluable Darkness" und "The Serpentine Offering", die sich in den Liveset gut einfügen werden.

Die Bonus-DVD enthält im wesentlichen den Videoclip zu letzterem samt Making of, vor allem aber auch ein Making of zum Album, wobei Produzent Nordström ein paar interessante Beispiele für die Arbeitsweise gibt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da weiß man, was man hat..., 26. April 2007
Wo Dimmu Borgir drauf steht, ist auch Dimmu Borgir drin, so einfach ist das!!! Was ist nicht alles geschrieben worden im Vorfeld: "weniger eingängig", "back to the roots", "gitarrenorientierter" usw. Stimmt alles, und trotzdem ist "In Sorte Diaboli" die konsequente Fortführung von "Death Cult Armageddon". In puncto Opulenz konnte man nur schwerlich eins draufsetzen, deshalb wurde das Orchester wieder vom Keyboard übernommen. Folge: Es klingt wieder stärker nach "Puritanical Euphoric Misanthropia", die Gitarren setzen sich wieder mehr durch. Das Songwriting wurde jedoch beibehalten und weitergeführt, deshalb sind einzelne Tracks sehr vielschichtig angelegt und setzen sich nicht sofort im Ohr fest (obwohl die neuen Songs kürzer sind als zuletzt). Trotzdem bleibt natürlich das Hymnenhafte in Dimmu Borgirs Musik erhalten, es dauert einfach ein bisschen länger, bis man mit Shagrath mitröcheln kann. Am Handwerklichen gibt`s ohnehin nix auszusetzen, über Hellhammers Drumming zu schreiben, hieße Eulen nach Athen tragen. Auch die Produktion ist vom Allerfeinsten, mindestens genauso gut wie auf "Death Cult Armageddon".

Noch ein paar Anmerkungen zum Konzept: Die Story ist nicht sehr tiefschürfend, aber durchaus unterhaltsam. Was die Herren allerdings wieder daraus gemacht haben, ist schon aller Ehren wert. Tolles Video auf der DVD, interessantes Making-of, tolle Gestaltung in Buchform, tolles Booklet mit Spiegel zum Lesen der (Crowley`sch korrekt) spiegelverkehrt abgedruckten Songtexte (Dan Browns "Illuminati" lassen grüßen!).

Borgir -Fans können bedenkenlos zugreifen, genauso wie alle anderen aufgeschlossenen Fans der härteren Gangart. BM-Puristen gehen natürlich lieber in den Wald und suchen dort nach den alten Darkthrone...
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In Sorte Diaboli
In Sorte Diaboli von Dimmu Borgir
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