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5.0 von 5 Sternen Die abwechslungsreichsste HC Band seit langem / Allschools.de Rezension, 12. Juni 2009
Von 
H. Boll (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dedicated to Babies Who Came (Audio CD)
Diggin in the crates. Die neunziger Jahre, gute Zeiten für urbane Musik sämtlicher Genres: LIFE OF AGONY veröffentlichen ihre Suizid-Oper "River Runs Red", BIOHAZARD garnieren ihren Hardcore mit latentem Hip Hop-Einfluss (böse Zungen nennen das dann Crossover), MOBB DEEP definieren unterkühlte Härte und spröde Beatkonstrukte im Hip Hop neu und acht Wahnsinnige aus Staten Island beweisen wie eingängig Kompromisslosigkeit im Rap-Kontext funktionieren kann. Auftritt COLD WORLD aus Wilkes-Barre (woher?!). Hochgepitchte Vocal-Samples, gemäßigte Cuts und Gitarren, die an jene Zeiten erinnern als der New York Hardcore sukzessive metallischer wurde. Geschult an genannten Bands (und anderen), dennoch eigenständig und (zum Glück) kein abgedroschener Rap-Metal, sondern knietief im Hardcore verwurzelt. Das war vor einigen Jahren, auf der Debüt 7-Inch "Ice Grillz" und der nachfolgenden Split mit ihren Kumpels von WAR HUNGRY.

Heutzutage stellen COLD WORLD die wohl ungewöhnlichste Band im Deathwish-Kontext dar und treiben ihren Pastiche auf die Spitze. Das Intro wartet mit entrücktem Piano, einem schleppenden Beat und Cuts auf, könnte somit eins zu eins in ein Hip Hop-Werk einleiten. 'Boom Bye Bye' wiederum setzt den prägnanten Weg der Vorgänger konsequent fort, zeugt von einer differenzierteren Produktion und stellt die Liebe der Band zu LIFE OF AGONY gegen Ende des Songs überdeutlich in den Vordergrund. Überhaupt singt Drummer/DJ Nick Woj stellenweise ('How Deep'!!!) wie der junge Keith Caputo. COLD WORLDS unbestrittene Stärke besteht jedoch zweifelsohne darin abwechslungsreich wie wenige andere zeitgenössische Hardcore-Bands zu agieren - ohne einen Hehl aus ihrer musikalischen Sozialisation zu machen. Vor diesem Hintergrund ist auch das etwas zu konstruiert wirkende 'Whagwan' mit einer toastenden WARRIOR QUEEN und abschließendem dubbigem Beat zu verschmerzen. Der Titeltrack, 'No Angels' sowie 'Time To Break Down' haben jedenfalls das Zeug zu modernen Hardcore-Hymnen. So könnte das formvollendete Mixtape eines in den neunziger Jahren musikalisch Sozialisierten klingen, der mit Evan Seinfeld, Joey Z., Prodigy und RAEKWON aufgewachsen ist.
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5.0 von 5 Sternen six million ways to die, 26. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dedicated to Babies Who Came (Audio CD)
"Dedicated..." ist vom Blood for Blood/ Biohazard Mann Billy Graziadei produziert und es ist ein verdammtes
Brett von underground HC geworden. Für mich ist diese Scheibe mit das Beste was es überhaupt im Hardcore Bereich gibt,
und die Cold World Jungs scheinen noch echt nicht "alt" zu sein. Super viel findet man nicht im web über die Band- Neulinge
müssen genau gucken wen sie da finden wenn sie nach CW suchen, denn es gibt einige Kapellen die so heissen.
Die "Dedicated..." Scheibe zeichnet sich durch guten hardcore aus, der ....ich hatte es nicht für möglich gehalten...ab und an durch HipHop samples fusioniert wird. Ab und an geht das auch über reines sampling hinaus; bestes Beispiel ist wohl "Whagwan".
Früher nannte man das wohl "crossover"- allerdings ist dies eine waschechte und verdammt authentische HC Scheibe die nur die Richtung "Vorwärts" kennt. Eine Weiterentwicklung zur "no omega" auf 1917 records ("Dedicated..." erscheint auf deathwish) und ein Cover artwork, das (speziell als 12") einem nach wenigen Sekunden des Betrachtens Übelkeit hervorruft ;)
Wahnsinn: hören, aufdrehen,verstehen, abgehen!!
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