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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Metamorphose vom rockigen Metal zum metallischen Rock vollzogen, 3. September 2009
Rezension bezieht sich auf: The Red Shift (Audio CD)
Wer die Bandgeschichte um die Finnen Omnium Gatherum seit deren Anfängen mitverfolgt, kann heute Erstaunliches feststellen: eine geglückte Metamorphose vom rockigen Metal zum metallischen Rock.

Das hochgelobte 2003er Debut "Spirits And August Light" zeigte bereits das Potential einer eigenständigen Melodic-Death-Metal-Band auf, geprägt von kreativen Ansätzen, die dann 2004 auf "Years In Waste" vollends zur Entfaltung kamen. Danach folgte eine längere Sendepause der Finnen, in der sie das Label wechselten und sich von ihrem bisherigen Sänger Antti Filppu trennten. Das 2007 erschienene "Stuck Here On Snakes Way" hätte jedoch genauso gut "Stuck Here On Snails Way" getauft werden können. Musikalisch machten Omnium Gatherum eher einen großen Schritt zurück, probierten zwar Neues aus, mischten dabei aber zu viele Spielarten unterschiedlicher Genres - auf zu plumpe Art und Weise. Und zu guter Letzt hatte der Neue am Mikro, Jukka Pelkonen, arge Probleme, seine Vocals auf bekömmliche Weise in diese dreiviertel Stunde gespielter Konfusion einzubringen.

Doch bereits ein Jahr später folgte "The Redshift", dass mich nach der starken Enttäuschung des vorherigen Longplayers ziemlich umgehauen hat. Mit wesentlich mehr Engagement und Energie gehen die sechs Finnen hier zu Werke, was man sofort im Opener "Nail" zu spüren bekommt. Treibender Rock dominiert diesen Song, im Mittelsektor ein fetter Groovepart, dazu Jukka Pelkonens rauher, melodischer und in jeder Note passender Gesang. Das Ganze verpackt in einer metallisch angehauchten Produktion. Fertig sind die transformierten und geläuterten Omnium Gatherum. Simple - but it works!

Dazu kommt der Verzicht auf verkorkste Experimente jeglicher Art. Vielmehr besinnen sich die Finnen auf die alten Stärken ihrer "Years In Waste"-Phase: wuchtige und bassgetragene melodische Riffs mit unglaublich eingängigen Refrains und sogar Bridges. Das ist technisch betrachtet natürlich überhaupt nichts Anspruchvolles, zumal das Schlagzeug solide im Hintergund steht und nur der rhythmischen Unterstützung der Gitarren dient; Blastbeats fallen sogar komplett weg. Aber es ist eben genau das, was Omnium Gatherum am besten können. Das haben sie offensichtlich erkannt. Und getreu diesem Motto zaubern die Skandinavier einen eingängigen und gut durchdachten Song nach dem anderen auf diese Platte.

Schon der rockige Anfang von "Chameleon Skin" sorgt für eine arg verringerte Halbwertszeit des Repeatknopfes. Doch das richtige i-Tüpfelchen des Songs sind die subtil eingespielten und über allem schwebenden Melodien der Leadgitarre, die in den Zwischenteilen immer wieder über härtere Riffs gepackt werden oder gar ganz in den Vordergrund drängen. Eine Trademark, die noch genialer in "The Return" und "Shapes On Shades" zum Zuge kommt. Ein klarer Katatonia - und damit Gothic-Einschlag lässt sich hier nicht leugnen, dennoch behalten Omnium Gatherum stets ihren rockigen Groove und die gute Laune bei, die dieses Album von der ersten Minute an versprüht.

Einzige Ausnahme in dieser Beziehung ist das komplett im Midtempo gehaltene "Greeneyes", das einen durchweg melancholischen Moll-Einschlag hat, der durch die cleanen Gesangsparts von Jukka Pelkonen überragend gestützt wird. Ein gelungener Stimmungswechsel zum richtigen Zeitpunkt.

Kann sein, dass der ein oder andere dieser Scheibe zuviel Hit- und Musik-nach-Rezept-Potential zusagen wird, sie als Mainstream verschreit. Und zu den rauhen Zeiten von "Years In Waste" scheint es tatsächlich kein Weg zurückzugeben. Doch nach "Stuck Here On Snakes Way" konnte man auf keinen Fall solch ein starkes Stück gut durchkomponierter Musik erwarten, das einfach nur rockt, rockt, rockt... Deswegen: Daumen hoch und dringendste Hörempfehlung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich!, 6. März 2009
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: The Red Shift (Audio CD)
Durch Zufall stieß ich auf "The Redshift" von den Finnen Omnium Gatherum. "Der Name ist mir geläufig, da höre ich doch mal rein", dachte ich mir. Tatsächlich kannte ich die Band schon, besitze ich doch deren Album "Years In Waste", welches aber relativ unmelodisch und vertrackt daherkam. Doch das hier hatte ich nicht erwartet: Allerfeinster Melodic Death Metal mit dezentem Keyboardeinsatz, welcher das eine oder andere Mal an die göttlichen Dark Tranquillity erinnert. Die Songs sind anspruchsvoll, dabei aber dennoch eingängig und von wunderbaren Melodien durchzogen. Sänger Jukka Pelkonen growlt entweder richtig schön böse-tief oder singt clean, wobei seine Stimme ebenfalls angenehm tief klingt und so ein wenig an Sentenced erinnert. Mal darf es auch etwas ruhiger, beinahe schon balladesk zugehen, wie in dem Song "Greeneyes". Was für ein Album! Fans von Dark Tranquillity, alten In Flames oder At The Gates MÜSSEN reinhören!
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5.0 von 5 Sternen Redshift: seit swanö dabei ist gehts aufwärts, 27. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Omni ist seit einiger zeit (zusammen mit insomnium) meine Prog-/MDM Lieblingsband, zumindest von den noch aktiven.
The Redshift ist ein wirklich gelungenes Album (und das erste wo Dan Swanö zumindest bei producing, mixing und mastering mitmischt). Es ist progressiv, melodisch hat einige wirklich großartige Momente und ist ebenbürtig zu späteren Alben wie New World Shadows oder Beyond. Allgemein jedem, der auf fröhlicheren Metal, mit einem kleinen touch finnischer melancholie steht, zu empfehlen.
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The Red Shift
The Red Shift von Omnium Gatherum
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