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Kundenrezensionen

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am 5. Oktober 2009
"Retro" ist schwer "in" Mode. Da wo die White Stripes den Rock belebten und Amy Winehouse sich vor dem Soul der 1960er verneigte, werden nun die als spießbürgerlich erachteten 1950er beackert. Im Mainstream angekommen, reichten z.B. den unsäglichen Baseballs Pomade-Frisur und Playback, um ein Big-Brother-Event zu beschallen: Authentizität und musikalische Bandbreite Fehlanzeige!

"Die" ernstzunehmende Antwort auf solch billige Maskeraden hört auf den Namen "Kitty, Daisy & Lewis". Familiär verbandelte Multiinstrumetalisten schöpfen hier aus dem Vollen und kredenzen dem Hörer eine pointierte Melange aus Rock & Roll, Swing, Hillbilly und R&B: Hinweg mit dem herbstlichen Rückzug und her mit der Braut. Hier wird gewippt, geklatscht und getanzt!

Das was ab dem Canned-Heat-Cover "Going Up The Country" abgeht, ist verruchte Südsee-Koketterie ("Honolulu Rock-A Roll-A"), vom Banjo bestückte Americana ("Hillbilly Music") und astreiner Rock & Roll mit Surfgitarre ("Ooo Wee"). Geprägt durch die alte Aufnahmetechnik, traditionelle Instrumente und das feine Zusammenspiel des (Zweistimmen-) Gesangs entsteht in Windesweile eine Atmosphäre völliger Unbeschwertheit.

Ich vergebe volle fünf Sterne und sage: "Ein Knaller-Debut voller Herzblut!"
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am 15. August 2009
Drei junge Geschwister machen Musik, und zwar richtige. Rockabilly & Country, aufgenommen mit Röhrengeräten und mit der Bandmaschine zusammengeschnitten. Hier hört man nicht nur, hier erlebt man Musik.
Frei von prozessorgesteuertem Unfug.
Die beste Scheibe, die ich mir in den letzten zehn Jahren zugelegt habe.
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. Dezember 2008
Kitty, Daisy und Lewis Durham sind drei Geschwister im Teenager-Alter, die sich den populären Musikstilen verschrieben haben, die noch lange vor dem Siegeszug der Beatles erfunden wurden. Diese Vorlieben sind schon verwunderlich, wenn man weiß, dass Mutter Durham einst Schlagzeug bei der schrägen Frauen-Punk-Band The Raincoats spielte und der Vater als Toningenieur Produktionen von z.B. Grace Jones, Bob Marley und Sigur Ros betreut hat. Somit verfolgten sie eine gänzlich andere Richtung als es die Rhythm & Blues, Rockabilly, Swing und Rock`n`Roll geprägten Aufnahme ihrer Sprösslinge vermuten lassen. Trotzdem wurden Kitty, Daisy And Lewis von Künstlern wie Johnny Cash, Elvis und Chess Blues geprägt. Sie interpretieren die von ihnen bevorzugten archaischen Musikstile aber gänzlich auf ihre persönliche Weise. Dabei erstarren sie nicht vor Erfurcht vor den alten Meistern und versuchen gar nicht erst, diese zu kopieren. Sie erschaffen quasi eine partytaugliche Version der historischen Vorlagen. Unbekümmertheit, Spaß und Atmosphäre stehen im Vordergrund, nicht ausgefeilte instrumentelle Fähigkeiten und Perfektion. Eine CD für die beschwingten Momente im Leben.

Eingangs interpretieren sie mit Going Up The Country einen uralten Bukka White Blues-Titel - der in der Version von Canned Heat bekannt geworden ist - als locker swingenden Clapping-Song. Lewis Durhams Buggin`Blues klingt wie die Neuauflage eines Jumpin`Blues aus den 40er Jahren, ist aber eine Eigenkomposition mit einem eingebetteten Rock`n`Roll Gitarren-Solo. Auch bei den nächsten Songs zuckt es in den Beinen, so dass man kaum stillsitzen mag. Nur bei Track 8 (Mohair Sam, im Original von Charlie Rich) wird das Tempo etwas gedrosselt. Insgesamt bekommt man zehn Titel zu hören, 2 Eigen- und 8 Fremdkompositionen. Wobei man schon ein ausgemachter Experte sein muss, um dies zu erkennen.

Dieser Mix aus mitreißenden tanzbaren Retro-Sounds könnte der nächste große Hype werden. Sofern sind Kitty, Daisy und Lewis vielleicht die Taktgeber für angesagte Partys in 2009. Einziger Nachteil ihrer CD: Sie ist mit einer Spielzeit von unter einer halben Stunde viel zu kurz.
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am 5. Dezember 2008
Von jeder jungen Band aus London, die etwas auf sich hält, würde man bei einem Durchschnittsalter von sechzehn Jahren eher erwarten, dass sie viel Zeit damit verbringt, von irgendwelchen Blogs die neuesten Remixe auf ihre iPhones zu laden, anstatt ihre eigenen Melodien auf Schallplatten mit 78 Umdrehungen zu schneiden. Doch die aus zwei Schwestern und einem Bruder bestehenden Rock'n'Roll-Enthusiasten Kitty, Daisy & Lewis sind eben keine gewöhnliche Band.

Aufgenommen wurde das Album von Lewis und seinem Vater Graeme (Exchange Studios!)in ihrem Heimstudio in Kentish Town auf altehrwürdig analoge Weise, bei der kein bisschen Digitaltechnik zum Einsatz kam. Lewis will die Musik, mit der sich seine Schwestern und er fortwährend beschäftigen, mit aller Leidenschaft leben und atmen. Und deshalb sind für ihn 78rpm-Scheiben - besser bekannt als "Schellackplatten", welche auch nach der Einführung von PVC als Herstellungs-material bis in die Sechziger Jahre hinein fabriziert wurden - weit mehr als nur begehrte Sammelobjekte, die er als DJ regelmäßig zum Einsatz bringt: für Lewis bleibt die Schellackplatte, dessen Fertigungstechnik er sich autodidaktisch angeeignet hat, das ultimative Rock'n'Roll-Format. Und so zeichnet er fürs Cutting der 10'- Ausgabe der neuesten Kitty, Daisy & Lewis-Single 'Going Up The Country', die tatsächlich auf 78 Umdrehungen läuft, selbst verantwortlich. Der selige Schellack-Platten-Fan und White-Stripes-Entdecker John Peel hätte seine Freude an dem (echten) Geschwister-Trio gehabt!

Doch das Debüt von Kitty, Daisy & Lewis ist alles andere als eine trockene Übung in Rückwärtsgewandtheit. Vielmehr schwingt es mit einer Leidenschaft, Intensität und überschwänglicher Lebensfreude, die ihre Live-Shows zu den großartigsten und unschuldigsten Vergnügungen machen, die es gerade zu sehen gibt. Und wenn man bedenkt, dass dieses Album immer nur in den freien Stunden aufgenommen werden konnte, wenn bei den dreien mal keine Schul- und Uni-Verpflichtungen anstanden!

'Kitty, Daisy & Lewis' besteht zum einen aus zahlreichen Genre-Klassikern (wie "Going Up The Country" - der zweitgrößte Hit für Canned Heat - oder dem durch Muddy Waters berühmt gewordenen R'n'B-Evergreen "Got My Mojo Working"), die sie dank ihres Vaters kennen, der sie ihnen schon im Kleinkindalter vorgesungen hatte, zum anderen aus neuen Stücken wie der von Lewis komponierte, herzzerreißende "Buggin' Blues". Dabei stand der früh verstorbene Bluespianist und Chess-Artist Otis Spann (1930 - 1970) Pate, der ebenfalls schon mit 14 seine Karriere begann und später einer der gefragtesten Sidemen (neben Waters auch Bo Diddley, Buddy Guy und Junior Wells) wurde.
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am 5. Dezember 2008
"For maximum enjoyment we recommend that you turn the volume as loud as possible."

So ist es auch auf dem Cover der CD vermerkt - und leider haben sie die Toningenieure nicht daran gehalten. Auch diese eigentlich prachtvolle Aufnahme wurde ein Opfer des sogenannten "Loudness War" der Musikindustrie. Was bei einer Vinylaufnahme noch von der analogen Technik einigermaßen abgefedert wird, kann von einer CD nicht mehr wiedergegeben werden: die gnadenlose Übersteuerung einer Aufnahme. Ein Blick in die Hüllkurven dieser CD bringt zu Tage, die Kurven sind brachial abgeschnitten, nichteinmal mittels eines Kompressionsverfahrens bearbeitet.
Dementsprechend ist der Klang. Wo eine echte alte Aufnahme warm und harmonisch Verzerrungen zeigt, wird hier das Ohr gequält. Und oh nein, das ist weder Retro-Look, noch ein Stilmittel - Originale aus der Mitte des letzten Jahrhunderts haben weder auf LP noch auf später gepressten CDs derartige Verzerrungen.

Schade, der Beat dieser Musik und das Talent der jungen Musiker hätte mehr verdient gehabt.
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am 26. Oktober 2009
Bin eher zufällig auf diese Gruppe gestoßen, als ich sie live als Vorband von The BossHoss in der Berliner Wuhlheide gehört und gesehen habe. Wr es nicht weiß kommt nie auf die Ide, es würde sich um drei Teenager handeln als vielmehr um gestandene Rockabilly-Röhren. Nach dem sie live die Wuhlheide aufgemischt haben, bin ich los und hab mir das Album besorgt. Es handelt sich um echte und ehliche Handmademusic vom feinsten. Sehr zu empfehlen. Wichtig nach dem einlegen der CD und dem drücken der Play-Taste ist, dass der Volumeregler voll aufgedreht wird ;o)
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am 30. September 2008
"For maximum enjoyment we recommend that you turn the volume as loud as possible." So steht es auf dem Cover und so sollte man dieses Vinyl auch genießen. Die Platte könnte ohne Probleme aus den 50er Jahren stammen, Aufnahmetechnik analog mit Originalequipment.

Canned Heat's Klassiker "Going up the country" als Starter, da kann gar nichts schief gehen. Rock'n'Roll wie er sein sollte, pur und ohne Experimente. Dafür mit Mundharmonika, Bass, Schrammelgitarre, Trommel und Kitty & Daisy an den Vocals. Was will man mehr?!

Einzig die Ausstattung der Platte könnte besser sein. Textblatt, Fotos, schönes Innencover oder ähnliches wären (für den Preis) nett. Fehlen leider, deshalb einen Stern weniger.

Auf jeden Fall: Kaufempfehlung!
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am 14. September 2009
Ich muß schon sagen, was diese junge Truppe zu bieten hat, ist schon klasse, ich hatte zumal das Glück, sie live als Vorband von BossHoss zu erleben.
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am 29. Januar 2015
Starker Sound und eine tolle Musik. Habe die CD einer playlist hinzugefügt und bei einer Runde im Freundeskreis abgespielt. Jeder wollte sofort wissen, was das für tolle Musik ist. Die drei bringen einen herrlichen beat im Gewand der fünfziger Jahre und das Bein wippt sofort mit. Ich kann mich allen Vorrednern nur anschließen: Anlage aufdrehen und genießen!!!

Wer als Debutalbum so eine Sahneschnitte hinlegt, braucht sich nicht verstecken. Die Geschwister tauchen inzwischen nicht nur als Voract bei den Großen der Branche auf, sondern spielen auch abend- und saalfüllend eigene Konzerte. Ich kann jedem einen live-Auftritt nur empfehlen. Das vorliegende Album ist zum Großteil mit Cover-Versionen gefüllt, die aber mit einer großen Portion eigener Note und viel Rhythmus im Blut gewürzt echte KDL-Kreationen werden. Stark!
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am 29. Januar 2012
Die Geschwister Kitty, Daisy und Lewis bringen einen ganz eigenen Sound auf ihre Platten. Sie rumpeln und grooven und verhauen ihr Schlagzeug. Nach all den elektronisch zu Tode gemischten Platten eine wahre Wohltat fürs Ohr. Die Sängerin( ich glaube Kitty) hört sich an, als wäre sie eben erst auf die Bühne geholt worden und würde sich bei jedem Lied beschweren, dass sie singen muss. Ich habe alle CD`s der Geschwister und alle sind phantastisch!
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