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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohrwurm
Beide Stücke sind demjenigen, der Klassik schätzt, seit Ewigkeiten bekannt. Echte Ohrwürmer. Unter den ersten drei Aufnahmen, die ich 1959 kennenlernte, war die Wassermusik, mit van Beinum und dem Concertgebouworkest.

Dieses Stück habe ich dann über die Jahrzehnte in immer neuen Variationen kennengelernt und, wie bei Ohrwürmern...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2008 von Sagittarius

versus
3 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Herr Händel kann sich nicht mehr wehren
Seit Jahren auf der Suche nach einer anhörbaren Wassermusik habe ich mich leider hinreißen lassen und bin nun sehr enttäuscht und möchte laut rufen : where is the beef?- oder halt: wo bleibt die Musik?
Die Art und Weise wie man einer vermeintlich gefälligen Interpretation entgeht, die Flucht in taktmäßiger Erbsenzählerei,...
Veröffentlicht am 6. August 2008 von J. Geppert


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohrwurm, 12. Dezember 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wassermusik/Feuerwerksmusik (Audio CD)
Beide Stücke sind demjenigen, der Klassik schätzt, seit Ewigkeiten bekannt. Echte Ohrwürmer. Unter den ersten drei Aufnahmen, die ich 1959 kennenlernte, war die Wassermusik, mit van Beinum und dem Concertgebouworkest.

Dieses Stück habe ich dann über die Jahrzehnte in immer neuen Variationen kennengelernt und, wie bei Ohrwürmern nicht ungewöhnlich, dann beiseite gelegt. Nachtmusik, fünfte Sinfonie,vier Jahreszeiten oder eben die Wassermusik können das Ohr verdriessen wegen zu häufigem Hören. Sie gehen so ohne weiteres ins Ohr,so ohne jeden Widerstand, dass man ihrer überdrüssig werden könnte, hörte man sie zu oft.

Neuaufnahmen haben es dann immer besonders schwer. Viele Aufnahme, und es gibt ja Dutzende über Dutzende, klingen dann einfach wie, bereits bekannt und gehört.
Einzig die sensationelle Aufnahme von Harnoncourt aus dem Jahre 1977 bleibt als Maßstab im Kopf.

Nun also die Aufnahme von Savall, wieder neu aufgelegt.

Inhaltlich ist sie bereits sehr schön beschrieben worden. Dazu will ich mich nicht in Gegensatz bringen. Savall- ein Musiker, den ich ausserordentlich schätze, steht immer für spannendes Musizieren.

Er geht nicht so radikal mit den Stücken um, wie es seinerzeit Harnoncourt tat. Klanglich ist die Aufnahme besser ( kein Wunder),interpretatorisch habe ich mich bei der Wassermusik immer gefragt,ob die historische Spielweise die angemessene ist? Vielleicht ist es die Prägung durch die mächtige Aufnahme von van Beinum ? Das Stück als pompöses. Höre ich die Aufnahme von Harnoncourt,gefällt mir dies musikalisch ausserordentlich, aber,wenn die Musiker seinerzeit so gespielt hätten, wären sie vielleicht im Tower gelandet.Sie sollten ihren König nicht erschrecken, sondern unterhalten. Savall spielt dies nicht so grenzwertig wie Harnoncourt,und bei der Feuerwerksmusik entfaltet er ordentlich Zunder.

Man kann diese Aufnahme,trotz lebhafter Konkurrenz, auch aus England,Norrington, Gardiner,Pinnock,derzeit als Referenz bezeichnen.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom anderen Stern, 18. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Wassermusik/Feuerwerksmusik (Audio CD)
Nur noch wenige Jahre sind wir entfernt vom 300. Jahrestag der Wassermusik, die Händel 1717 der Überlieferung nach komponiert hatte, um sich mit seinem Hannoveraner Kurfürsten und späteren König Georg I von England mit schlagartiger Wirkung zu versöhnen: Sie wurde zur Popmusik des Barock und spricht in ihrem Tanzcharakter und Melodienreichtum bis heute ungebrochen auch alle Hörer spontan an, die sich nicht unbedingt als Freunde orchestraler Musik der Hochkultur bezeichnen.
Zum zehnjährigen Bestehen seines Labels AliaVox hat Jordi Savall nun endlich die Aufnahme mit seinem Orchester Le Concert Des Nations aus dem Jahre 1993 wiederveröffentlicht. Um es vorwegzunehmen: Das Warten hat sich gelohnt - über alle Maßen!
Warum nur klingt bei ihm alles anders als je zuvor gehört? Da sind doch auch nur Streicher, Cembalo, Hörner, Trompeten, Fagotte, Oboen, Flöten und Pauken am Werk. Und doch - was da abgebildet wird, überwältigt einfach ab dem ersten Takt, der die Musik in Fluss bringt. Sicher fasziniert die sensationelle Klangtechnik, die durch ihre genaueste Ortung bis zu ihrem letzten Platz alle Spieler geradezu sichtbar macht und von daher spektakulär wirkt. Musiker auf Begleitbooten als Dekor für eine königliche Schifffahrt die Themse herauf und hinunter, diese Vorstellung wollte mir bei diesen Stücken nie passen, weil doch eher alle Züge einer Ballettmusik ohne Thema im Vordergrund stehen. Savall fasst die ursprünglich drei Suiten auf zwei zusammen und lässt sein Orchester in einer unmittelbar belebenden Art tanzen, die über die Ohren ins Blut übergeht: zupackend, schwebend, betörend, einschmeichelnd.
Die Aufmerksamkeit ist aber keineswegs einem Dirigat zu danken, das sich durch ungewohnte Phrasierungen der abzubildenden Literatur bemerkbar machte. Im Gegenteil steht hier absolute Notentreue im Vordergrund. Allein die spielerische Freude am Einsatz und Klang der Originalinstrumente nimmt hier gefangen. Die Darmsaiten federn, die Hörner bringen sich erhaben ein oder keck, die Trompeten mischen seidig mit, die Oboen und Fagotte singen oder gackern - und den geschmeidigen Einsatz von Pauken (Pedro Estevan) wünscht man sich endlos. Dieses Orchester funkelt sich weich und überaus wohlklingend durch die möglichen Farben seiner Instrumente freiluftig hinein in eine Darstellung für die einsame Insel.
Ich kenne viele, viele Aufnahmen der Wassermusik. An diese reicht klanglich überhaupt keine weitere heran. Die von Zefiro, die wegen ihrer ungewohnten Artikulation so erfrischend wirkt, folgt auf Rang zwei.

Die Uraufführung der Feuerwerksmusik brachte auch immerhin 12000 Londoner in den Hyde Park. Das war die vom König erwünschte, von Händel ungeliebte Fassung für Bläser und Schlagwerk. Hier hören wir die tradierte Fassung mit zusätzlichen Streichern. Die Musik kommt ihrem Charakter nach um ein Vielfaches pompöser und weniger wohnzimmertauglich zu Ohren. Aber Savall verleiht ihr in vielem lautmalerische Akzente, die ein Barockfeuerwerk nachvollziehen lassen, wie ich es 1988 einmal zur 600-Jahrfeier der Kölner Albertus-Magnus-Universität erlebt habe: Ob sich zu Beginn von Track 24 mit den Verzierungen der Trompeten leuchtende Girlanden in den nächtlichen Himmel schrauben oder in Track 28 feine Farbkugeln jonglieren, bleibt nur noch der Fantasie überlassen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extraordinary! - Ein weiterer Erfolg Savall, 15. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Wassermusik/Feuerwerksmusik (Audio CD)
Hier ist die zweite Neuauflage des mit Abstand die beste Leistung von Händels Wassermusik und Feuerwerksmusik die man finden kann! Die Alia Vox Ingenieur, Nicolas de Beco, hat diese 16-Bit 44,1 kHz abgetastet Aufnahme aus dem Jahr 1993 übernommen und neu gemastert in einem Vorort-Surround-(Multi-Channel-5.0) SACD, und die Ergebnisse sind hervorragend! Dieser Transfer macht diese Aufnahme noch attraktiver als das Original, das bereits an der Spitze seiner Klasse war. Mein einziger Wunsch ist, dass Jordi Savall würde Tonmischung diese Musik in echter High-Definition-SACD-Sound, der diese Aufnahme noch attraktiver gemacht haben würde. Was macht Jordi Savall so viel besser ist, dass er zeigt die Freude der Gelegenheit viel besser als jede andere Leistung, die ich gehört habe. Einige könnten finden seine Stimulation ein wenig schnell, aber ich finde es aufregend und spannend.

Im Vergleich zu anderen SACD-Aufnahmen
Ich habe andere SACD-Aufnahmen von Händels Wassermusik und Feuerwerksmusik, sondern sie im Vergleich zu freudigen Leistung Jordi Savall ist blass. Zum Beispiel die Aradia Ensemble auf Naxos SACD ist eine der schlimmsten Aufnahmen, die ich je gehört habe. Das Problem mit dem Aradia Ensemble Aufnahme ist, dass die Ingenieure platziert die Mikrofone zu weit aus dem Orchester, so scheint es, als ob der Hörer ist auf der Rückseite der Kirche sitzen. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber wenn ich zahlen hohe Preise für einen SACD Ich möchte einen Logenplatz oder sogar einen Sitzplatz in der Mitte des Orchesters, aber nicht ein Sitz 100 Meter entfernt! Diese Aufnahme ist auch durch eine langweilige Performance von der Acadia Ensemble geplagt. Die andere Händel-Wasser-und Feuerwerks-Musik auf SACD ist die von L'Art Dell Arco auf CPO, das gerade herauskam. Diese Leistung ist gut, aber wieder die Aufnahme-Ingenieure haben diese SACD durch die Wahl eines akustisch toten Ort, um in Rekord ruiniert! Die jüngste Aufnahme auf BIS von der Haydn Sinfonietta Wien Manfred Huss gerichtet ist sehr langsam und langweilig, und das Orchester ist viel zu klein für so ein tolles gelegentlich Musik.

FAZIT
Gott sei Dank, Jordi Savall die Aufnahme wurde im akustisch reich klingende Chateau de Cardona und Jordi Gruppe gibt eine leidenschaftliche Leistung. Hören Sie sich die Bourree aus der zweiten Suite (Track 19), und Sie werden eine der köstlichsten Schätze dieser Leistung zu finden. Auch ist die Messing in dieser Aufnahme besonders prächtig. Dies ist ein Muss SACD HABEN!

FYI - ich warte immer noch auf einem neuen Mehrkanal-SACD-Aufnahme von Vivaldis Vier Jahreszeiten von Jordi Savall. Das wäre das ultimative!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom anderen Stern, 7. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Wassermusik/Feuerwerksmusik (Audio CD)
Nur noch wenige Jahre sind wir entfernt vom 300. Jahrestag der Wassermusik, die Händel 1717 der Überlieferung nach komponiert hatte, um sich mit seinem Hannoveraner Kurfürsten und späteren König Georg I von England mit schlagartiger Wirkung zu versöhnen: Sie wurde zur Popmusik des Barock und spricht in ihrem Tanzcharakter und Melodienreichtum bis heute ungebrochen auch alle Hörer spontan an, die sich nicht unbedingt als Freunde orchestraler Musik der Hochkultur bezeichnen.

Zum zehnjährigen Bestehen seines Labels AliaVox hat Jordi Savall nun endlich die Aufnahme mit seinem Orchester Le Concert Des Nations aus dem Jahre 1993 wiederveröffentlicht. Um es vorwegzunehmen: Das Warten hat sich gelohnt - über alle Maßen!

Warum nur klingt bei ihm alles anders als je zuvor gehört? Da sind doch auch nur Streicher, Cembalo, Hörner, Trompeten, Fagotte, Oboen, Flöten und Pauken am Werk. Und doch - was da abgebildet wird, überwältigt einfach ab dem ersten Takt, der die Musik in Fluss bringt. Sicher fasziniert die sensationelle Klangtechnik, die durch ihre genaueste Ortung bis zu ihrem letzten Platz alle Spieler geradezu sichtbar macht und von daher spektakulär wirkt. Musiker auf Begleitbooten als Dekor für eine königliche Schifffahrt die Themse herauf und hinunter, diese Vorstellung wollte mir bei diesen Stücken nie passen, weil doch eher alle Züge einer Ballettmusik ohne Thema im Vordergrund stehen. Savall fasst die ursprünglich drei Suiten auf zwei zusammen und lässt sein Orchester in einer unmittelbar belebenden Art tanzen, die über die Ohren ins Blut übergeht: zupackend, schwebend, betörend, einschmeichelnd.

Die Aufmerksamkeit ist aber keineswegs einem Dirigat zu danken, das sich durch ungewohnte Phrasierungen der abzubildenden Literatur bemerkbar machte. Im Gegenteil steht hier absolute Notentreue im Vordergrund. Allein die spielerische Freude am Einsatz und Klang der Originalinstrumente nimmt hier gefangen. Die Darmsaiten federn, die Hörner bringen sich erhaben ein oder keck, die Trompeten mischen seidig mit, die Oboen und Fagotte singen oder gackern - und den geschmeidigen Einsatz von Pauken (Pedro Estevan) wünscht man sich endlos. Dieses Orchester funkelt sich weich und überaus wohlklingend durch die möglichen Farben seiner Instrumente freiluftig hinein in eine Darstellung für die einsame Insel.

Ich kenne viele, viele Aufnahmen der Wassermusik. An diese reicht klanglich überhaupt keine weitere heran. Die von Zefiro, die wegen ihrer ungewohnten Artikulation so erfrischend wirkt, folgt auf Rang zwei.

Die Uraufführung der Feuerwerksmusik brachte auch immerhin 12000 Londoner in den Hyde Park. Das war die vom König erwünschte, von Händel ungeliebte Fassung für Bläser und Schlagwerk. Hier hören wir die tradierte Fassung mit zusätzlichen Streichern. Die Musik kommt ihrem Charakter nach um ein Vielfaches pompöser und weniger wohnzimmertauglich zu Ohren. Aber Savall verleiht ihr in vielem lautmalerische Akzente, die ein Barockfeuerwerk nachvollziehen lassen, wie ich es 1988 einmal zur 600-Jahrfeier der Kölner Albertus-Magnus-Universität erlebt habe: Ob sich zu Beginn von Track 24 mit den Verzierungen der Trompeten leuchtende Girlanden in den nächtlichen Himmel schrauben oder in Track 28 feine Farbkugeln jonglieren, bleibt nur noch der Fantasie überlassen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaubliche Spielfreude, 5. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Wassermusik/Feuerwerksmusik (Audio CD)
Diese CD hat es in sich. Es herrscht eine unglaubliche Spielfreude!

Zwar gibt es noch die gut bekannte und wegen der Spielfreude tatsächlich konkurrierende Wassermusik-Aufnahme (ohne Feuerwerksmusik) von Concentus Musicus Wien unter Harnoncourt (ASIN: B001OBVA1W) hier Water Music/Organ Concert bzw. (ASIN: B000000SM6) hier Wassermusik u.a. bzw. (ASIN: B000000SQL) hier Wassermusik,Conc.Gross , aber Jordi Savall bleibt im Vergleich eine äusserst hörenswerte und tontechnisch perfekte Aufnahme (DSD, SACD).

Die alternative Aufnahme der Wasser- & Feuerwerks-Musik von Le Concert Spirituel unter Niquet (ASIN als SACD: B001DETDGO bzw. als normale CD: B000090WAU) hier als SACD Georg Friedrich Händel: Water Music / Music for the Royal Fireworks bzw. hier als normale CD Wassermusik/Feuerwerksmusik und die alternative Aufnahme von den English Baroque Soloists unter Gardiner (bei Philips ASIN: B00005IB5A ( Wassermusik/Feuerwerksmusik ) oder günstiger von der DECCA mit der ASIN: B005JS7VLY ( Feuerwerksmusik, Wassermusik (Virtuoso) ) bzw. in richtiger Reihenfolge der Wassermusik-Suite-Nummern bei der CD mit der ASIN: B00111WNFM hier Feuerwerksmusik/Wassermusik (Classical Choice) ) gefallen mir etwas besser
als die alternative Aufnahme der Wasser- & Feuerwerks-Musik vom Orpheus Chamber Orchestra (ASIN: B000001GG0) hier Wassermusik / Feuerwerksmusik oder der von The English Concert unter Pinnock (ASIN: B001MRMRR4) hier Feuerwerksmusik/Wassermusik.
Jene Alternative der Berliner Philharmoniker unter Kubelik (ASIN: B0000012UN bzw. B000ILYZBQ) hier Galleria - Händel: Wassermusik / Feuerwerksmusik bzw. hier Feuerwerksmusik/Wassermusik reicht ohnehin nicht heran. Leider trifft das auch auf die tontechnisch gute Aufnahme unter Mackerras (ASIN: B001O8C5MI) ( Wasser-& Feuerwerksmusik/+ ) zu.

Dagegen begeistert immer wieder die enorm frische Spielweise von Jordi Savall.
Da sollten Sie im Grunde nur noch entscheiden zwischen den SACDs von Le Concert des Nations unter Jordi Savall (oben/hier rezensiert) oder von Le Concert Spirituel unter Hervé Niquet (als erste Alternative erwähnt) (ASIN: B001DETDGO) ( Georg Friedrich Händel: Water Music / Music for the Royal Fireworks ).
Spielfreude über Spielfreude...

Noch ein Hinweis. Ob die Tracks der Wassermusik-Suite III fehlen oder in weiter gefasste Suiten I und II zugeordnet wurden, entzieht sich meiner Kenntnis. Bei den lediglich enthaltenen Suiten I und II der Wassermusik, die mir jedoch vergleichsweise umfangreich erscheinen, war aufgrund unerklärlicher Booklet-Angaben keine Trackzuordnung zur HWV-Nr. möglich (HWV 348-350). Die bei Amazon praktizierte einfache Gegenüberstellung der Suite 1 mit HWV 348 sowie der Suite II mit HWV 349 bestätigt sich nicht anhand der in den Suiten enthaltenen Tracks. Sehr viel hilfreicher ist da im Vergleich das Booklet der bereits genannten CD mit Le Concert Spirituel unter Hervé Niquet.
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3 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Herr Händel kann sich nicht mehr wehren, 6. August 2008
Von 
J. Geppert (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wassermusik/Feuerwerksmusik (Audio CD)
Seit Jahren auf der Suche nach einer anhörbaren Wassermusik habe ich mich leider hinreißen lassen und bin nun sehr enttäuscht und möchte laut rufen : where is the beef?- oder halt: wo bleibt die Musik?
Die Art und Weise wie man einer vermeintlich gefälligen Interpretation entgeht, die Flucht in taktmäßiger Erbsenzählerei, wird hier fast beispielhaft vorgeführt- Maschinenmusik. Warum Menschen so etwas machen bleibt rätselhaft. Herrn Savall scheint scheint Händels Musik so zu wieder zu sein, daß er aufs Eiligste durchmaschiert- auch diese Art von Fastmusic ist nicht neu. Die Aufnahme selber ist nicht schlecht, aber auch nicht besser als hunderte andere. Die Aufmachung verdient ein dickes Lob.
Zu subjektiv? Ich bin ein Mensch und eben keine Maschine- die hätte damit bestimmt viel Spaß!
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